Alles anzeigenTechnische Hürden bleiben bestehen. Kupfer sei anfälliger für Oxidation und diffusionsbedingte Degradation, was höhere Anforderungen an Barriereschichten, Sinterprozesse und die Langzeitbeständigkeit gegenüber feuchter Hitze mit sich bringt. Die Ertragsstabilität in großem Maßstab und Zuverlässigkeitsprüfungen durch Dritte werden voraussichtlich eine zentrale Rolle dabei spielen, wie schnell sich kupfermetallisierte Zellen in der Mainstream-Beschaffung durchsetzen werden.
Separate Untersuchungen der Universität Gent in Belgien und von Engie Laborelec, der Forschungseinheit des französischen Energiekonzerns Engie, haben längerfristige Versorgungsrisiken aufgezeigt. Die Forscher schätzten, dass die weltweite Gesamtnachfrage nach Silber bis 2030 zwischen 48.000 und 52.000 Tonnen pro Jahr erreichen könnte, während das prognostizierte Angebot bei nur etwa 34.000 Tonnen liege.
Die Studie ergab, dass die Silbernachfrage im Photovoltaik-Sektor bis 2030 auf 10.000 bis 14.000 Tonnen pro Jahr steigen könnte, angetrieben durch einen höheren Silberverbrauch in Zelldesigns wie Topcon und Heterojunction-Technologie. Unter diesen Szenarien könnte die Photovoltaik-Industrie bis zum Ende des Jahrzehnts 29 bis 41 Prozent des prognostizierten weltweiten Silberangebots benötigen.
BG Kooka
Militärische Silbervernichtung verschärft das Defizit
Militärische Anwendungen vernichten Silber irreversibel.
Die Studie berücksichtigt das nicht!
Durch den militärischen Bedarf ergibt sich vage geschätzt
40–145 Mio. Unzen/Jahr zusätzliche Nachfrage
(ernst zu nehmende-veröffentlichte- Zahlen sind kaum zu finden)
0 % Recycling
Diese Menge ist nicht in den Gent/Engie‑Zahlen enthalten, damit wird das Defizit noch viel größer!
Die Studie geht von „leicht steigendem Recycling“ aus. Das ist theoretisch, aber praktisch falsch.
Das Defizit ist größer als die Studie annimmt.
Die Studie zeigt klar:
Silber wird bis 2030–2035 ein strategisch knappes Industriemetall.
- PV‑Technologieänderungen reduzieren den Verbrauch nicht schnell genug.
- Kupfer ist technisch noch nicht marktreif.
- Die Nachfrage wächst schneller als das Angebot.
- Recycling kann das Defizit nicht schließen.
darüber hinaus verschärfen militärische Anwendungen die Lage massiv.
Das Gesamtbild ist eindeutig bullisch!