Das sehe ich anders.
Einmarsch von NATO- Truppen würde die nächste rote Linie überschreiten und den III. WK einleiten.
Putin weiß, dass der Westen danach nicht locker lassen wird.
LG meggy
Meine Prognose:
1. Einen Einmarsch der NATO (oder von einzelnen NATO-Mitgliedstaaten ohne "offiziellen" NATO-Auftrag) kann der Kreml nicht dulden, solange kein Friedenspaket geschnürt ist. Friedenspaket hieße, ukrainische Teilung in West und Ost und zwar friedensvertraglich und völkerrechtlich "forever" (über die dauerhafte Vertragstreue des ein oder anderen Vertragspartners gibt die jüngere Geschichte Auskunft). Wenn also NATO(/-Einzelstaat) ohne Friedenspaketlösung "einrückt" kann, muss aber nicht der ultimative III. ausbrechen, denn NATO wäre "out-of-area". Nochmal: Bündnisfall kann, muss aber nicht ausgerufen werden, wenn out-of-area-Truppen angegriffen und mutmaßlich dezimiert werden.
Das weiß man in Moskau, in Washington und in Warschau.
2. Einen Blauhelmversuch müsste der Westen eigentlich nun geschwind starten, bevor die Felle weiter davon schwimmen, wiewohl die Vokabel "Blauhelm" seit Jahren aus dem Wortschatz gestrichen worden war. Aber da gibt es folgende Problematik:
a) Bei einem Blauhelmversuch über die UN wären die Chinesen mit an Bord und vor Ort, das kann der Westen eigentlich nicht wollen. Die Russkies würden jubeln.
b) Also eine NATO-Selbstbeauftragung ohne UN. Ich kann mich zwar nicht erinnern, dass Blauhelme von Konfliktparteien (einseitige Waffenlieferanten, bzw. "Wir sind im Krieg mit R.") gestellt werden können, aber im Rahmen einer Selbsternennung ist schließlich alles möglich und irgendwas Neues muss der Weltgeschichte geliefert werden. Dieses Szenario wäre dann aber wie oben unter Nr. 1 geschildert seitens der Russen zu bewerten, weil die sagen werden, Blauhelm geht nur mit UN-Mandat, wobei bei UN wir aber wieder bei Variante 2a) wären.
Auch über das Blauhelmepatt weiß man in Moskau, in Wahington und in Warschau - und in Peking!
Aktuell hat die RF den Westen ganz schön an den Eiern. "Neue Männer braucht das Land"