Beiträge von Wayne Schlegel

    Wayne
    PS: Das war ein Tip, den ich trotz Bauchschmerzen hinsichtlich Deiner Anmerkung gegeben habe. Ich finde die Art der Berichterstattung zwar meist daneben, seitdem ich vor 25 Jahren bei einem westdeutschen Verfassungsschützer im Hausflur SS-Runen erblickt habe, halte ich die Thematik jedoch für wichtig und denke, hier besteht Handlungsbedarf.

    Mercy für den Tip. Ich hoffe, die Ironie in meiner Sternchen-Anmerkung ist durchgedrungen - denn Bauchschmerzen wären fehl am Platz.


    Ich weiss nicht, ob ich Dich richtig verstehe, aber die dort von mir ironisierend gelisteten Themen in der *-Anmerkung sind an sich ja nicht unwichtig. Deren kampagnenartige Dominanz unter so gut wie vollständiger Verdrängung von anderen wichtigen Themen (Fukushima z.B. verseucht immer noch wie in den ersten Katastrophenwochen laufend und unvermindert Land, Luft und Meer und die Radio-Isotope arbeiten sich unaufhaltsam die Nahrungskette hoch, sodass weltweit die Krebs- und Mißbildungsraten steigen werden - auch von euren Kindern/Kindeskindern (- wenn man die Statistiken nicht kurzerhand fälscht)) ist in meinen Augen viel schlimmer, als rechter Terror, den es in dem von mir überblickten Bereich von rund 2 Mio Bundeseinwohnern so nicht gibt. Ekelhafte Nazischmierereien, wie auch PKK und sonstige Organisationen gibt es und hat es seit Dekaden hierzulande und anderswo immer gegeben. Wenn man auf jede solche Schmiererei unter jedem Blickwinkel und jede Woche eine Kamera drauf hält, dann gewinnt man allerdings den Eindruck, dass D in Sachen Nazis wieder eine Abreibung nötig hat.


    Dass Gewaltausübung, sei es "rechts-/links-/antislamisch-/antideutsch-/antibürgerrechtlich usw." motiviert, zu verfolgen und zu bestrafen ist, ist für mich selbstveständlich und brauchen wir nicht zu diskutieren.



    @ Fragezeichen: Super Link, danke. Wollen wir hoffen, dass, wenn eine solche Krise kommt, diese erst nach Abschluss der Forschungsarbeiten und deren operativen Erprobung und Verifizierung kommt.


    @ Tiberius: Danke ebenfalls für die nützlichen Infos zur Backweizenbevorratung. Ergänzungsfrage (klingt ironisch, ist aber nicht so gemeint, sondern ernsthaft): Wo gibt es "Mühlen" bzw. wie findet man die? Ich sehe nur massenweise Discounter, Supermärkte, Agrarbetriebe usw. habe aber noch nie eine "Mühle" (außer historische) gesehen. Bin übrigens am linken Niederrhein zwischen Krefeld, Duisburg, Moers und Mönchengladbach lokalisiert - vielleicht kann mir jemand eine Punktlandung dort empfehlen.


    @ Lady Di and all: Gibt es einen (einfachen und direkten) Kocher-/Brenneraufsatz für die 5 bzw. 11 kg Gasflaschen, also nicht einen kompletten Gasherd (Gasherd ist bei mir vorhanden, ich hätte aber gerne noch aus Platz- bzw. Transportgründen zusätzlich so einen Aufsatz, der direkt auf die Flasche paßt).


    Falls jemand Jod braucht, den gibt es zur Zeit wieder in ganz Europa seit 3 Wochen kostenlos in Form von Jod-131, ohne dass bisher die gleichgeschalteten* Medien hierüber berichtet hätten: http://www.dasgelbeforum.net/f…egory=0&order=last_answer


    *) deren Themen sind zur Zeit Kampfhunde, Feinstaubbelastung, Kinderschänder, Nichtraucherschutzgesetz, Schweinegrippe - ach nein, sorry, habe mich vertan, das waren ja die beherrschenden Themen der letzten Jahre, zur Zeit ist es ja der allgegenwärte rechte/rassistische Terror bzw. die zugehörige NPD-Unterwanderung durch Verfassungsschutz-IMs und -OMs.

    da ich diesen sräd nur unregelmäßig verfolge, kann es ein Doppelpost sein :huh: Wollte aber sicherstellen, dass ihr zur "Einstimmung" schon mal die seit langem existierenden rechtlichen Grundlagen für den Fall der Fälle lesen könnt :thumbup: . Außerdem noch die Tabelle zu 1948 anbei ;)


    greetz anwir

    Danke anwir für Deine obige Einstellung unter Post 426


    - der Wirtschatssicherstellungsverordnung


    - der Ernähungsbewirtschaftungsverordnung


    Damit die derzeitige* Rechtslage zum Thema komplett ist, hier noch


    - Link zum Arbeitssicherstellungsgesetz: http://rechtliches.de/info_ArbSG.html


    - Link zur VO nach dem Arbeitssicherstellungsgesetz: http://rechtliches.de/info_ArbSV.html


    - Link zum Wirtschaftssicherstellungsgesetz: http://rechtliches.de/info_WiSG.html


    In den Gemeindeordnungen (= Gesetz) der einzelnen Bundesländer gibt es noch Rechtsgrundlagen für die Heranziehung der Bewohner zu "Hand- und Spanndiensten" und sonstigen ehrenamtlichen Tätigkeiten zum "Gemeinwohl". Wenn es überhaupt noch eine funktionierende Verwaltung im besagten Fall gibt, den keiner will und den sich auch kein noch so bestens sich vorbereitet fühlender Zeitgenosse ersehnen sollte (weil es immer anders läuft als geplant - insbesondere in Krisensituationen), wird davon natürlich Gebrauch gemacht werden.


    *derzeitig bedeutet ja nur, dass mit einem Federstrich natürlich auch noch die oben diskutierten Zwerghuhneier und was man dann noch meint, vergessen zu haben und brauch zu können, ergänzen kann. Ob das sinnvoll und bis ins Glied administrierbar ist, ist natürlich eine ganz andere Frage.

    Mal angenommen, dein Szenario ist realistisch (das kann ich mangels Fachwissen momentan nicht einschätzen), wie bereitest du dich auf einen möglichen Währungs-Crash mit folgendem (zwar unwahrscheinlichem, aber nicht völlig auszuschließendem) Systemkollaps vor? :)


    Servus Argus,


    ich bereite mich so vor, wie die meisten hier im Faden*. Allerdings mache ich mir keinerlei Illusionen, dass bei einem Kollaps, so er zum Zusammenbruch der Versorgungslogistik führt, es also für den einzelnen darauf ankommt bzw. angekommen wäre, Lebensmittelvorräte, Notstromaggregate, umfassende Selbstversorgungs-/Survivalkompetenz o.ä. "gehortet" zu haben, selbige Vorbereitung tatsächlich gemacht zu haben die Überlebenschancen mehr als marginal erhöhen.


    Mit anderen Worten ist es unerheblich, wie "perfekt" man sich vorbereitet hat, wenn im Kollaps die AKWs nicht im gleichen Masse wie in Nicht-Kollaps-Zeiten permanent und pannenfrei "beherrscht" werden. Lassen wir mal die Nichtbeherrschung in Nicht-Kollapszeiten in unterschiedlichen Schadensdimensionen ala Sellafield, Harrisburg, Tschernobyl, Forsmark und Fukushima außen vor.


    Muss man es als eine realgefahrenverdrängende Übersprungshandlung bezeichnen (die psychologisch natürlich erklärbar ist), wenn ich mich zum Beispiel mit der Haltbarmachung bzw. Entkeimung von Wasser beschäftige oder mit dem Anbau von Tomaten als Krisenversorungsgrundlage, weil ich mir davon einen (Überlebens-)Vorteil (oder ist es eher die sprichwörtliche Strohhalmhoffnung) in einem real gedachten Versorgungskollaps verspreche, und ignoriere dabei vollkommen die größte Gefahr, nämlich die von den AKWs ausgehende, in genau dem gedachten Szenario?


    *) Für einen Pilotenschein und einen vollbetankten Learjet mit vorab genehmigten Zwischentankstopps auf dem weiten Weg nach Neuseeland oder in ähnliche Gefilde, wo man von dem Verwalter seiner halbwegs autarken Ranch erwartet wird, wird bei vielen die Penunze nicht reichen. Bei ganz wenigen reicht sie und die machen nämlich genau das oder ähnliches (Flugängstliche halten sich halt eine Hochseeyacht), weil sie nicht auf den Kopf gefallen sind.

    Nicht übel gedacht, Argus, aber eine kleine Kleinigkeit fehlt (die Frage, die ich mir stelle, ob das bewusst oder unbewusst fehlt), die Deine Kombinationen so richtig "rund" machen. Habe mir die Freiheit genommen, in blau zu kommentieren:


    Da du relativ neu hier bist und wir die Notstandsgesetze schon mal hatten, HIER noch mal der Link auf meine Sammlung von Tieren und Produkten, die davon NICHT betroffen sind, du also durchaus auf deinem Hof berücksichtigen solltest, bzw. im worst case schnell zulegen solltest.

    Servus ECU,


    also ich habe keinerlei Vertrauen in die (Konstanz der) Notstandsgesetzgebung des Staates. Wenn Maastricht-Verschuldenskriterien, no-bailout-klauseln, nie-wieder-Krieg, Lebensarbeitszeit und alles, was sonst noch opportun erscheint, gebrochen/über den Haufen geworfen wird, wieso sollte der Staat sich an den jetzigen Wortlaut von Notstandsgesetzen halten? Das wird dann passend gemacht - schließlich ist in der Not alles gerechtfertigt, so sahen es bisher alle Staaten in Notzeiten, und fertig.


    Und wenn ich einer von zehntausenden (hunderttausenden?) hungrigen Städter wäre, dann würde ich von meinem Staat schon verlangen, dass er dafür sorgt, dass er allem was er an Essbarem mit seiner Staatsgewalt im Umland habhaft werden kann, gefälligst in die Notstands-/Hungergebiete schafft. Wenn er das nicht tut, müssen und werden die Menschenmassen das in Selbsthilfe eben selbst in die Hand nehmen. Nur mal so gedacht ...


    Servus Desertfighter,


    wenn und solange dieses neue Geld altes, untergegangenes, ausgebuchtes, währungschnittverlorengegangenes Geld ersetzt oder von wenigen Adressen gehortet wird, is nix mit Inflation (=Zunahme der ungedeckten Geldmeng) bzw. wird es nicht inflatorisch (preistreibend) wirksam.

    Danke goldmeier für den Link: http://planetx.blog.de/2009/01/11/2012-ueberleben-5361282/


    Da "Nibiru" über der Ausarbeitung steht, geht der Autor offenbar von einem Impakt oder ähnlichem (Gravitatsionswellen bei naher Begegnung) aus und baut daraufhin seine Gefährdungsanalysen auf. Bei den AKWs scheint er mir aber zu kurz gesprungen zu sein, wenn er ältere als unsicher, neuere als sicher einstuft und entsprechend eingeschränkt seine Gefährdungs- und Verseuchungsradien zieht. Wie wir hier schon vor 1 Woche diskutiert haben, sind alle AKWs gleich (un-)sicher, wenn es keinen Strom mehr gibt.


    Auch die Russen scheinen im Szenario des Authors die Gunst der Stunde zu nutzen, um das wehrlose Europa zu überrollen, da die Russen zuhause offenbar nichts anderes zu tun haben. Gerade im V-Fall müssen die AKWs aber heruntergefahren werden - steht in jedem Handbuch (also gäbe aus auch ohne Impakt, Erdbeben und Vulkanismus) wenig Strom (von Kohlekraftwerken, so die Russen diese nicht vorher attackieren :boese: ; Gas würden die Russen bei einem Sturmangriff den Verteidigern wohl auch nicht mehr liefern (obwohl, Logistik-Pannen gibt es überall)).


    Aber bei einem Impakt oder ähnlichem mit globalen Erdbeben, Vulkanismus und Überflutung der norddeutschen Tiefebene (so das Szenario des Authors) wird es keinen Strom mehr geben (außer für Lady Di mit ihren Brennstoffzellen und alle Notstromaggregatler solange Brennstoff- und Ersatzteilvorrat reicht und das bestromte Anwesen vor anstürmenden Stromlosen ohne Migrationshintergrund und später dann den Russen mit Migrationshintergrund verteidigt werden kann).

    Die Frage ist, in welchen Situationen macht es für welche Gruppe von Menschen (im Sinne von Zielgruppe) Sinn mit dem Rucksack zu Fuss unterwegs zu sein?


    Genau das ist die Frage!


    Bei einer Bevölkerungdichte von 229 Menschen pro qkm und einer Situation, in der nicht nur ein paar sondern viele auf die Idee kommen loszumarschieren, kann es auch in normalerweise ruhigen Gegenden recht bald ziemlich belebt werden.


    Das soll einem gewiss nicht hindern, wenn man es für notwendig/unausweichlich hält, sollte man aber auf der Rechnung haben.

    Servus Lady Di,


    gerne antworte ich wie folgt>



    Da es keine Abmilderung im Allgemeinen und im Zweifelsfall auch kein Aufhalten des Kollapses für alle gibt, gibts eben die klammheimliche Abmilderung im Privaten für Einzelne. [smilie_blume]


    So ist es, Noma.


    Allerdings ist das mit der Klammheimlichkeit außer in total menschen- und gottverlassenen Gegenden angesichts von evtl. sichtbarem Licht, röhrenden Aggregaten und leckerem Bratenduft eine echte Herausforderung, wenn man nicht teilen will oder infolge spärlicher Rationen/vielen konsuminteressierten Zeitgenossen teilen kann. Das Restrisiko von nicht mehr kontrollierten/kontrollierbaren AKWs im Krisenszenario ist hingegen für alle gleich und auch durch räumliche Distanz nur verzögerbar und nicht aufhaltbar. Da ist die Natur letztlich sehr gerecht und präsentiert, wenn es unglücklich läuft, allen die Rechnung für unser bis dato allgemein sehr bequemen und energieverzehrendem Leben zu total unpassender Zeit. Aber so ist es halt.

    Nochmals servus Lady Di


    Danke sehr Fragezeichen für die super Zusammenstellung zum Thema Stromausfall und die Konsequenzen unter obigem Beitrag Nr. 3817. Kommt in mein Archiv.


    In dieser "amtlichen" Darstellung steht klipp und klar geschrieben, dass es bei einem umfassenden Stromausfall zu einem Kollaps der Gesellschaft kommen könnte und warum.


    Sowas kann keiner wollen, aber ob einzelne private Brennstoffzellen, Stromaggregate und Gehöfte auf dem Lande in der Lage sind, eine solche Kollaps-Kaskade aufzuhalten/abzumildern, bleibt die Frage. Wenn das Ausstattungsverhältnis nicht klar besser ist als 1:100, dann kann ich mir keine Abmilderung im Allgemeinen vorstellen.

    Servus Lady Di,


    Man merkt, dass du noch nie in südlichen Gefielden gelebt hast. Ich kann dir nur sagen, dass es großartig ist, wenn du morgens die Fensterläden nicht mehr hochbekommst (weil die Strom brauchen) und du dann den ganzen Tag im Dunkeln sitzt. :-))) - Es gibt auch sonst noch hübsche Kleinigkeiten, die man nicht unbedingt braucht.
    Aber jedem das Seine. Petroleum ist ein teurer Brennstoff, das haben mir meine Testlämpchen inzwischen gezeigt. LED-Lampen sind dagegen sehr sparsam. Aber jeder so, wie er mag. - Ich kenne auch die Situation, dass es nur stundenweise Wasser gab....... das war dann dafür aber schön braun......
    Da kommt Freude auf. Und sicherlich wird nach einer Prioritätenliste vorgegangen. KKWs, Krankenhäuser, militärische Einrichtungen, Regierungsanlagen etc. etc...... Bin auch froh, dass es so ist.


    Also, jeder so, wies ihm behagt. Alles lediglich Anregungen, keinerlei Verpflichtungen. Ich lese auch gerne, dass jemand Gras ißt oder sich in Ameisenhaufen setzt und kann nur zur Kenntnis nehmen, dass so etwas für mich nix wäre..... anderen geht es sicherlich genauso mit den Dingen, die ich präferiere.


    Gewagte (und übrigens unzutreffende) These bzgl. der Unkenntnis von südl. Gefilden. Völlig d'accord mit der Philosophie "jeder wie es ihm behagt". Das machen unsere Regierenden ja auch, warum nicht wir selbst?


    Mir wäre es zuviel verschwendete Lebenszeit, mich mit Brennstoffzellen zu beschäftigen, um einen Komfortverlust bei morgendlichem Stromausfall ausgleichen zu wollen. Jeder wie es ihm behagt, wozu er Zeit und Lust hat - kein Problem für mich.


    Auch in Ordnung, wenn man Vorsorge im Sinne dieses Fadens betreibt, um seinen Komfort auch in (phasenweisen) schlechten Zeiten erhalten zu können und nicht davon ausgeht, dass es existenzielle, umfassende und anhaltende Situationen gibt/mit nicht gegen Null gehender Wahrscheinlichkeit geben kann, in denen ein Rückgriff auf solche Vorsorge existenziell notwendig wäre. So kann man sich dann die gewohnte komfortable Welt längstmöglich erhalten und darüber den Interessierten in Vorsorgeforen berichten.


    Ein Problem habe ich aber bezüglich des Vertrauens in Prioritätenlisten in Krisen-, Not- und Katastrophenfällen und dem erfolgreichen Abarbeiten dieser Listen. Und zwar deshalb, weil ich schon einige dieser Pläne/Listen beruflich kenne. Es gibt weder eine Liste noch die praktische Möglichkeit bei Vorhandensein von nur einer Strommenge X, das Krankenhaus, um obige Beispiele aufzugreifen, am Netz zu lassen und das umliegende Wohngebiet abzuschalten, wobei wiederum Bauten mit Fahrstühlen ausgenommen werden können und der gerade verschlossene Bahnübergang auch. Entweder hat das Krankenhaus eine funktionierende Notstromversorgung, die länger als die 2 Stunden in AKWs ausgelegt sein sollte, oder es hat die nicht. Natürlich gibt es im OP-/Intensivbereich weitgehend unterbrechungsfreie Stromversorgung - wäre ja noch doofer als die Rolladengeschichte im Süden. Unlängst wurden der hier noch aus dem Kalten Krieg stammenden Essensbezugsmarkenvorrat vernichtet. Kann man natürlich neu drucken, wenn es Strom für Druckanlagen/Kopierer gibt. Laut den Plänen hat es diesen Strom zu geben ...


    Wichtige Militäranlagen haben eigene Generatoren. Die entweder dauerhaft funktionieren oder auch nicht. Da ist es ja nicht so schlimm, wenn ein Tor/Hangar für die Panzer/Jets von Hand hochgekurbelt werden muss. Blöd ist es halt immer an AKWs, wenn dort etwas nicht funktioniert und technische oder menschliche Pannen passieren ...

    Nur ein paar Fragen (in blau):


    Die kriegt dann das grüne Band der Sympathie.


    Einerseits ist es wurscht, welche Rettungsschirme von "uns"/den Euronordstaaten oder Marsianern ausgebreitet oder Garantien versprochen wurden und werden. Gezahlt werden kann das von niemandem werden, egal ob explizite oder implizite Staatsschulden. Ob Staaten jetzt mit dem 3fachen, 30fachen oder 300fachen Schuldenstand ihres BIP untergehen, ist unerheblich.


    Andererseits kann man über jede Woche froh sein, wo viele von uns (nicht mehr alle und langsam weniger werdend) aber selbst die meisten Hartzer noch ihrem im globalen und historischen Vergleich Luxuslebensstil nachgehen können und mit weit über 50 PS zum Discounter fahren, um Kiwis, Litschis, Kokosnüsse und Dijon-Senf zu holen, zum nächsten Bundesligastadion kutschieren oder der Unterhaltungselektronik einschließlich dem Internetforenaustausch fröhnen. Dieser "Luxus" wird von vielen freilich mit viel Arbeit im Hamsterrad und Verbrauch von Lebensarbeitszeit erkauft. Gerecht geht es da freilich nur selten zu.


    Aber schuften musste der Großteil der Menschheit in den letzten zigtausend Jahren schon immer und Gerechtigkeit waltete da auch höchst selten.


    Wenn die Pleitekaskaden erstmal gestartet sind, das Kartenhaus und damit das von uns gescholtene System fällt, wird dieser "Luxus" (im Vergleich) nicht mehr möglich sein - und zwar für fast ausschließlich jeden.

    Also ich gehe weder von kompletter Endzeitstimmung noch von einem totalen Crash aus, sondern davon, dass wir Unruhen bekommen, einige viel verlieren, andere weniger viel und dass die meisten von uns mit weniger auskommen müssen, als vorher. Außerdem rechne ich mit Versorgungsengpässen, die jedoch nicht unbedingt auf Dauer (kurzfristig durchaus möglich) die Grundnahrungsmittel betreffen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es bald auch bei uns (wie in anderen Staaten bereits seit längerer Zeit) immer wieder mal zu mehrstündigen Stromausfällen kommen kann. (Kurbelradio und Batterien gehörten übrigens im ersten "Schock" auch zu meinen Anschaffungen..... )

    Okay, kompletter Systemzusammenbruch und einhergehendes Zivilisationsende ausgeklammert (machen ja schließlich grob geschätzt 99,99 % der Menschen - und soviele können sich nicht irren), aber dann verstehe ich nicht, wieso eine umfassende, ausgeklügelte und hortende Vorbereitung überhaupt von nutze sein sollte und man stattdessen seine Zeit nicht lieber mit einem guten Roman oder mit Freunden bei Brettspielen und einem Tröpfchen verbringt.


    Versorgungsengpässe nicht auf Dauer, mehrstündige Stromausfälle - die kann der Durchschnittsgesunde doch dann locker aussitzen. Da reichen ein paar Kerzen und Müsliriegel aus. Wo ist mein Denkfehler?