Der unter Zeitknappheit leidende (weil im aktiven Vollzeit-Berufs- und Familienleben stehend - den gibt es vereinzelt noch), und mit dem schlimmsten rechnende Vorsorger hat insgeheim Kalorien (Gourmet-Sachen sind n. erforderlich) für mind. 1 Jahr bevorratet und zieht, wenn es soweit ist, nicht wie die anderen im letzten Moment los, um Lebensmittel für ein paar Wochen zu ergattern, sondern um Samen, Saatgut u.ä. für die Jahre nach diesem Jahr habhaft zu werden. Ob das ihn oder die ihn überlebenden dann wirklich "rettet" ist gleichwohl die Frage. Klag- und tatenlos wird die mehrere Schritte zurückliegende und sich nicht selbstversorgend könnende Masse bestimmt nicht dahindarben. Auf alle Fälle sind die Chancen aber doch etwas größer, der Masse einen Schritt voraus zu sein, wenn man sich von der Masse nicht dabei erwischen läßt.
Wer als Rentner, Hobbyist oder aus sonstigen Gründen viel Zeitressource hat, der kann natürlich jetzt schon fleissig gärtnernd, anbauend und viehzeugshaltend ohne Künstdünger, maschinellen, technischen und chemischen Schnickschnack, den, wenn man ihn am dringensten bräuchte, bestimmt nicht mehr geben wird, Erfahrung sammeln, wie man die anvertrauten oder sich einfach so hinzugesellenden Münder und Mägen rund ums Jahr mit ausreichend Nahrung versorgen kann. Er ist dann nicht 1 Schritt voraus, sondern deren 2. Aber die Zeitinvestitionsmöglichkeit muss man dafür halt haben und aufbringen.
Wenn freilich im Rahmen einer Mega-Krise, eines Wirtschaftskollapses, eines Game Over, von Unruhen, biologische oder Naturkatastrophen oder aus sonstigen Gründe die dutzenden Atomanlagen um uns herum nicht lücken- und pausenlos gekühlt, gewartet und ersatzteilversorgt werden, dann ist jede Vorsorge außer die in Richtung Starkschmerzmitteln oder Sterbehilfeutensilien in the long run für die Katz' gewesen. Tja, beim Zündeln kann man sich halt leicht die Finger verbrennen - und die Hoffnung stirbt zum Schluss.
Und wenn nix passsiert, dann ist das für alle am allerbesten.