Für Feinschmecker (und solche die es werden wollen) hier mal der Antrag im Wortlaut:
Deutscher Bundestag Drucksache 21/4739 21. Wahlperiode 17.03.2026
Antrag der Abgeordneten Peter Boehringer, Kay Gottschalk, Torben Braga, Christian Douglas, Rainer Groß, Hauke Finger, Reinhard Mixl, Iris Nieland, Diana Zimmer, Christian Reck, Lukas Rehm, Micha Fehre, Dr. Maximilian Krah, Tobias Teich, Christoph Grimm, Alexander Arpaschi, Adam Balten, Dr. Christina Baum, Marc Bernhard, Joachim Bloch, René Bochmann, Erhard Brucker, Marcus Bühl, Tobias Ebenberger, Alexis Giersch, Udo Theodor Hemmelgarn, Dr. Malte Kaufmann, Kurt Kleinschmidt, Maximilian Kneller, Heinrich Koch, Achim Köhler, Sergej Minich, Kerstin Przygodda, Arne Raue, Christian Reck, Dr. Rainer Rothuß, Bernd Schattner, Lars Schieske, Carina Schießl, Sven Wendorf, Wolfgang Wiehle, Jörg
Zirwes, Ulrich von Zons und der Fraktion der AfD
Deutsches Staatsgold vollständig nach Deutschland holen
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Deutschland verfügt mit 3.350 Tonnen im internationalen Vergleich über eine sehr große Reserve an Staatsgold. Der Buchwert dieses Horts steigt seit Jahrzehnten an und hat sich aktuell sogar in nur zwei Jahren seit Anfang 2024 auf nun etwa 460 Milliarden Euro verdoppelt! Alleine der Aufwertungsgewinn des deutschen Goldes beträgt in der Bundesbank-Bilanz mehr als das 150-fache des Eigenkapitals unserer Zentralbank. Gold ist damit auch heute noch trotz offiziell fehlender Golddeckung von einst D-Mark und derzeit Euro faktisch ein wichtiger psychologischer und materieller Stabilitätsgarant unserer Währung. Die einzige substanzielle Position auf der Aktivseite der Bundesbank-Bilanz ohne Gegenparteienrisiko ist eben die der Goldreserven (Aktiva A.1 Gold und Goldforderungen).1 Nach einer erfolgreichen Bürgerinitiative und Heimholung ab 2013 von großen Teilen des deutschen Auslandsgolds lagern heute etwa 51% des deutschen Staatsgolds in Deutschland.2 Noch immer jedoch befinden sich 49% im Ausland – insbesondere in New York bei der Federal Reserve (Fed, 37%) und in London bei der Bank of England (BoE, 12%).3 Diese noch im Ausland lagernden Tonnagen sind inzwischen etwa 225 Milliarden Euro wert – doppelt so viel wie der deutscheGesamtbestand noch 2013.
Die Lagerung in den USA und in Großbritannien ab 1951 war zwar in den 1950er- und 1960er-Jahren, während des historischen Bretton-Woods-Weltwährungssystems von Vorteil, denn das vor allem aus deutschen Außenhandelsüberschüssen ggü. angelsächsischen Ländern generierte Gold wurde Deutschland bzw. technisch-bilanziell der Deutschen Bundesbank in New York und London zum damaligen Fixkurs von 35 Dollar pro Unze zugebucht. Dieses Bretton-Woods-System besteht jedoch seit vielen Jahrzehnten nicht mehr – es endete 1971/1973.
Gold gehört seit Jahrhunderten und auch post 1971 zum Grundbestand des Ausweises von Souveränität bedeutender Staaten. Es ist frei vom Risiko des Ausfalls eines Schuldners, kann nicht politisch verfügt inflationiert bzw. entwertet werden und wird auch offiziell als Währung immer bedeutender, jüngst bestätigt im Basel III Akkord durch die Zuerkennung des Tier-1-Reservestatus.4 Gold kompensiert Entwertungsnachteile durch weltweit massive Schulden- und Inflationstendenzen – die globale Verschuldung ist 2025 auf 346.000 Milliarden Dollar explodiert.5 Gold gilt ganz generell international als Instrument strategischer Absicherung, um sich gegen Währungs- und Systemrisiken zu schützen – insbesondere in turbulenten Zeiten mit ausufernder Überschuldung der Staaten; oft –wie derzeit– verbunden noch mit geopolitischen Krisen. Fast jeder zweite Staat bzw. deren Zentralbanken stocken daher aktuell ihre physischen Goldvorräte auf.6 Ebenso wie auch immer mehr institutionelle und private Anleger. Auf den Edelmetallmärkten sind die „Papiermärkte“ (Derivate wie Futures, Zertifikate, Optionen, ETF, ETC) teilweise hundertfach größer als die physischen Börsen und Lagerstätten. Immer mehr Zentralbanken, Private und Industrienachfrager sehen derzeit große Risiken, dass sie ihre nicht sauber zu- und nachgewiesene („allokierte“ und „auditierte“) physische Gold- und Silberware in künftigen und z.T. heute schon bestehenden Engpass-Situationen nicht mehr bekommen werden, obwohl es ihr verbrieftes Eigentum ist.7 Der physische Besitz im eigenen Verfügungsbereich von Edelmetallware wird bei Privatanlegern und auch bei Profis zunehmend bedeutender als der juristische Eigentumsanspruch. Einige Staaten bereiten für sich inzwischen erstmals nach 1971 wieder die Option (teilweise) goldgedeckter Währungen bzw. eines internationalen Währungssystems vor. Auch Deutschland muss sich diese Option schaffen und konsequent erhalten – wozu das Staatsgold zwingend vollständig in inländisch-deutschen Tresoren gelagert sein muss.
Auch die Deutsche Bundesbank sieht grundsätzlich die strategische Bedeutung von Gold8 – und sogar die Bilanz der EZB wurde aus guten Gründen bei Euro-Einführung zum 1.1.1999 mit einigen Hundert Tonnen des wertvollen Metalls physisch „goldkapitalisiert“.9 Die „Goldene Währungs- und Souveränitäts-Reserve“ eines Landes muss grundsätzlich ohne Lagerrisiko im jeweiligen Eigentümerland liegen. Der Verbleib des deutschen Staatsgoldes im Ausland ist daher schon lange nicht mehr zu rechtfertigen. Er stellt ein sehr einfach vermeidbares strategisches und währungspolitisches Risiko dar. Die Bürger unseres Landes als Eigentümer des von der Bundesbank nur treuhänderisch verwalteten Goldvermögens haben einen Anspruch darauf, dass sich ihr nationales Vermögen ohne Drittparteienrisiko vollständig unter deutscher Hoheit auf deutschem Boden befindet.
Das Dauer-Gegenargument der Deutschen Bundesbank, mit dem die seit Jahrzehnten überfällige vollständige Heimholung des deutschen Staatsgolds bislang abgelehnt wurde, lautet in verschiedenen Paraphrasen immer gleich:
„Das Gold könnte [im Falle einer weltweiten Geld- und Währungskrise] direkt in ausländische Devisen [Dollar oder Pfund] getauscht werden. […] Wir müssen damit im Krisenfall handeln können [sprich das deutsche Gold direkt ab der ausländischen Lagerstelle gegen Devisen und Papiergeld eintauschen können]“.10 Diese seit 2013 und bis heute vielfach wiederholte Argumentations-„Logik“ der Bundesbank ignoriert sowohl die grundlegende Natur guten Geldes (Papiergeld-Noten sind ursprünglich als Goldhinterlegungsscheine entstanden) als auch vielfache historische Geldkrisen-Erfahrung: Ausgerechnet und explizit in einer globalen Krise mit „extremen Turbulenzen an den Devisenmärkten“11 will die Bundesbank ihr Gold im Ausland haben? Sie will ausgerechnet die einzige Vermögensposition ohne (in Finanzkrisen existenziell gefährliches) Drittparteienrisiko gegen bloße Forderungen auf fremdgelagertes Gold umtauschen? Also genau in solche Lagerscheine und Risikopapiere, die bei Weltwährungsturbulenzen jede andere Partei loswerden will.
Niemand versteht angesichts der historischen Umbrüche und Vertrauensbrüche im internationalen Regelwerk der heutigen Zeit, warum eine allein dem deutschen Interesse und den Bürgern verpflichtete Zentralbank ausgerechnet in einer Krisensituation die ultimative Währung Gold gegen gerade in solchen Zeiten hoch gefährdete „Papiergeld“-Devisen eintauschen wollte. Ganz aktuell bestätigen die vielen geradezu täglich und immer schneller physisch Metalle abfordernden Staaten, Zentralbanken, institutionellen und privaten Anleger den enormen Drang zum direkt im Inland physisch greifbaren Edelmetall statt zum nicht sicher hinterlegten Derivat im Ausland.
Die Bundesbank-Dauerargumentation ist darum heute endgültig nicht mehr nachvollziehbar. Sie ist vielmehr ahistorisch, irrational und geradezu absurd! Zudem ist Gold problemlos auch am führenden deutschen Börsenhandelsplatz in Frankfurt am Main handelbar, wenn man im Krisenfall wirklich ernsthaft deutsches Staatsgold verkaufen wollte. Historische Zufälligkeiten wie Handelsplätze in New York oder London rechtfertigen jedenfalls keine dauerhafte Lagerung ebenda: Gerade aktuell verlagert sich ein immer größerer Teil des professionellen physischen Goldhandels weg von dort, vor allem in Richtung Shanghai Gold Exchange. Die CME/Comex (Chicago/New York) ist, nach zuvor bereits der LBMA (London) im Begriff, ihren bisherigen Status als dominierender Preissetzungsmarkt für Gold zu verlieren.
In Krisen- oder Spannungsfällen kann der physische Zugriff auf im Ausland gelagertes Gold beispielsweise durch Sanktionen blockiert werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre und auch in der Gegenwart zeigen in vielen Fällen, dass die freie Verfügbarkeit eigener Reserven nur im Inland uneingeschränkt sicher gewährleistet werden kann.
Sogar bei vermeintlich rechtssicheren bzw. befreundeten Staaten, Zentralbanken und anderen Institutionen in Übersee sowie auch in der EU kommen inzwischen zunehmend Zweifel an der Uneinschränkbarkeit der freien Verfügung über Staatsvermögen im Ausland auf: Die EU wollte eben erst fremdes Staatsvermögen konfiszieren 12, die Trump-Administration der USA konfisziert ebenfalls Drittstaatenvermögen.13
International laufen seit vielen Jahren Debatten über die Lagerung von Auslandsgold speziell an den Lagerstätten New York und London – und Dutzende von Staaten haben seit etwa 2013 ihre Goldbestände heimgeholt.14 Bis heute sehen sich die Fed und die BoE regelmäßig mit Heimholungen von immer mehr
Staaten mit Goldhaltung in New York und London konfrontiert.15
Alleine nur die deutschen Staatsgoldbestände bei der Fed und bei der BoE sind inzwischen 225 Milliarden Euro wert. Die USA könnten jederzeit eine reale oder fiktive Forderung über diesen Betrag aufmachen: Falls etwa die deutsche Regierung einmal mit der Bezahlung von US-Waffenlieferungen in die Ukraine im
Rückstand sein sollte, könnte die USA durchaus eine Art „Verrechnung“ mit deutschem Gold fordern und auch durchsetzen. Aus US-Sicht wäre es dann „praktisch“, dass der deutsche Zahlbetrag bereits in New York zum Einbehalten liegt. Was jahrzehntelang undenkbar gewesen wäre, ist es im Zeitalter völlig schwindender völker- und finanzrechtlicher Gewissheiten heute nicht mehr. Das sicherheitspolitische und institutionelle Umfeld unterliegt aktuell rasend schnellen Veränderungen.16
Und sogar die EZB selbst führt aktuell mit der italienischen Regierung und der Banca d´Italia einen folgenschweren Streit um die Eigentumsfrage am italienischen Staatsgold17 – hoch relevant durchaus auch für Deutschland und die Deutsche Bundesbank bzgl. der gerade in Krisenzeiten so wichtigen Eigentums- und auch Besitz- bzw. Lagerungsfrage nationalstaatlicher Goldhorte!
Die Rückführung unseres Bundesbank-Goldes ist daher ein zwingend erforderlicher und lange überfälliger erster Schritt, um alle Zweifel zur Eigentümerschaft und unkompromittierten jederzeitigen Verfügbarkeit des Goldes und damit die souveräne Handlungsfähigkeit Deutschlands über das Eigentum seiner Bürger sicherzustellen.
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. gemeinsam mit der Deutschen Bundesbank einen verbindlichen Zeitplan für die Heimholung sämtlicher deutscher Auslandsgoldreserven zu erarbeiten und zeitnah umzusetzen – also für die derzeit ca. 1.236 Tonnen bei der Fed New York und die 404 Tonnen bei der BoE (London);
2. sicherzustellen, dass die Lagerung der Goldreserve zukünftig ausschließlich innerhalb der Bundesrepublik Deutschland erfolgt, um für Deutschland die Option einer (teilweisen) Golddeckung einer künftig möglicherweise wieder nationalen Währung post Euro zu erhalten;
3. einen jährlichen Bericht der Deutschen Bundesbank an den Deutschen Bundestag über Bestand, Lagerorte, vollständige Barrennummern und deren Feingewichte, ggf. Transaktionen oder Verleihungen sowie über die Bewertungsentwicklung der deutschen Goldreserve vorzulegen;
4. sich auf EU-Ebene mit Nachdruck gegen jegliche Einbeziehung nationaler Goldreserven in europäische Haftungs- oder Vergemeinschaftungsmechanismen auszusprechen;
5. mit der Bundesbank zu vereinbaren, die deutsche Bevölkerung transparent über den Umfang, den Standort und die Sicherheit der Goldreserven zu informieren, um das Vertrauen in die Stabilität der deutschen Währungspolitik zu stärken;
6. darauf hinzuwirken, die Eigentumsfrage am deutschen Gold auch gegenüber der EZB rechtsverbindlich und dauerhaft zu klären: getrennt nach dem deutschen Hauptbestand seit 1951/1967 von derzeit ca. 3.350 Tonnen und den 1999 vorläufig an die EZB zu deren initialer Goldkapitalisierung überschriebenen Tonnagen;
7. die Herbeiführung eines verfassungsrechtlich abzusichernden bilanziellen Sonderstatus des treuhänderisch in der Bundesbank-Bilanz gehaltenen Bürgergolds zu realisieren.
Berlin, den 17. März 2026
Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion
Begründung
Gold ist materialisierte Arbeit und verbürgt dem Individuum Freiheit und eine gewisse Unabhängigkeit. Dasselbe gilt für Staatsgold: Auch der deutsche Goldhort ist materialisierte Substanz aus früheren Wirtschaftserfolgen im Außenhandel der jungen Bundesrepublik der 1950er und 1960er Jahre. Zurecht verbürgt dieses Staatsgold seinen arbeitenden Bürgern ein Stück Souveränität. Die Bundesbank verwaltet das goldene Vermögen treuhänderisch für den deutschen Staat und das deutsche Volk.
Die Auslandsbestände des deutschen Goldes werden durch die Bundesbank keiner regelmäßigen vollständigen physischen Buchprüfung unterzogen – faktisch hat es seit 1951 (Beginn der deutschen Auslandslagerung) noch nie Vollaudits an den ausländischen Lagerorten gegeben. Die Bundesbank verlässt sich auf Inventarangaben aus dem Ausland und auf minimale eigene Stichproben. Es gibt keine transparent und vollständig veröffentlichten Barrennummernlisten des Bundesbankgoldes. Zwar gibt es lange „Barrenlisten“. Doch „Inventarnummern“ ersetzen keine Barrennummern, „Meltnummern“ sind ebenfalls keine Barrennummern, abgekürzt veröffentlichte Nummern widersprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung, Allokationsnachweise individueller Barren zur Bundesbank-Bilanz sind nicht bekannt oder veröffentlicht, physische Vollaudits werden nicht durchgeführt, Doppel- oder Mehrfacherfassungen von Barren(nummern) in den Bilanzen anderer Zentralbanken oder Gold-ETFs sind darum nicht ausschließbar – nur so könnte aber Deutschlands exklusiver Eigentumsanspruch zweifelsfrei belegt werden.
Die Bundesbank betont immer wieder, sie habe volles Vertrauen in die Fed und die BoE. Das verbliebene deutsche Staatsgold liege in New York und London sicher. Vertrauen ist aber keine Prüfstrategie. Im Krisen- oder Spannungsfall (ggf. auch unter heutigen Verbündeten oder Freunden) gilt, dass nur wer sein Gold selbst in der Hand hat, Verfügungsgewalt über sein Eigentum hat. In Zeiten geopolitischer Spannungen ist das Eigentumsrecht ohne gleichzeitigen Besitz nicht gewährleistet. Entsprechende Aussagen zur nicht ausreichenden Prüfungspraxis durch die Bundesbank gab es u.a. durch den Bundesrechnungshof schon seit 2012.18 Geändert wurde an der Praxis wenig.
Die Begründung, es handele sich um „Vertrauenslagerung bei Partnerstaaten“, ist weder ökonomisch noch rechtlich noch versicherungstechnisch überzeugend. Vertrauen ersetzt keine Souveränität. Gold ist kein Anlagegut, sondern ein strategischer Wertanker. Seine physische Verfügbarkeit im Inland ist Voraussetzung dafür, dass unser Land in Zeiten finanzieller Instabilität, internationaler Spannungen oder systemischer Krisen handlungsfähig bleibt.
1 Bundesbank.de, Geschäftsbericht 2024, S.49; https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/be-
richte-studien/geschaeftsberichte/geschaeftsbericht-2024-934014 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
2 Ausführlich dokumentiert in Peter Boehringer „Holt unser Gold heim“, Finanzbuchverlag 2015; ISBN
Print: 978-3-89879-915-7; https://www.amazon.de/Holt-uns…-Staatsgold/dp/3898799158 [zu-
letzt abgerufen am 12.03.26]
3 Bundesbank.de, Goldbestand der Deutschen Bundesbank, Stand: 31.12.2024, Überblick über die Lager-
stellenverteilung; https://www.bundesbank.de/re-
source/blob/743058/2cb2c9787c26c63f02875af537397e64/472B63F073F071307366337C94F8C870/gol
dbarrenliste-data.pdf [zuletzt abgerufen am 12.03.26]Vorabfassung – wird durch die lektorierte Fassung ersetzt.
4 Forbes.de, 12.05.2025, Gold goes full reserve asset as Basel-III elevates it to tier 1 status, 2025;
https://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2025/05/12/gold-goes-full-reserve-asset-as-basel-iii-ele-
vates-it-to-tier-1-status [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
5 Reuters, 09.12.2025, Mature markets push global debt to record near $346 trillion, says IIF;
https://www.reuters.com/world/americas/mature-markets-push-global-debt-record-near-346-trillion-says-
iif-2025-12-09 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
6 Gold.org, World Gold Council, Central Bank Gold Reserves Survey 2025; https://www.gold.org/gold-
hub/research/central-bank-gold-reserves-survey-2025
7 EZB, Financial Stability Review, May 2025; https://www.ecb.europa.eu/press/financial-stability-publi-
cations/fsr/focus/2025/html/ecb.fsrbox202505_02~7f616fcd3f.en.html [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
8 Vgl. etwa Jens Weidmann, 2012, damals Bundesbank-Präsident, in einer Grundsatzrede „Money crea-
tion and responsibility“: „[Gold ist ein] zeitlosen Klassiker in seiner Funktion als Tausch-, Zahlungs- und
Wertaufbewahrungsmittel“ / „In its function as a medium of exchange, medium of payment and store of
value, gold is thus, in a sense, a timeless classic. […] ‘To gold they tend, on gold depend, all things!‘,
says Margaret in Goethe’s Faust.“; Weidmann, Jens: Vortrag vor dem Institut für bankhistorische For-
schung, Frankfurt a. M., 20.9.2012; https://www.bis.org/review/r120924g.pdf [zuletzt abgerufen am
12.03.26]
9 Bundesbank.de, 18.1.2015: „Im Januar 1999 wurde der deutsche Anteil an den Währungsreserven der
EZB in Höhe von 12,2 Mrd. €, der zu 15 % aus physischem Gold bestand (7,46 Mio. Unzen), an die EZB
übertragen.“ Entwicklung der Goldbestände; https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/entwick-
lung-der-goldbestaende-645380 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
10 Vielfach wiederholtes Argument des Bundesbank-Vorstands – hier nur beispielhaft Carl-Ludwig Thiele
im Handelsblatt-Interview 19.2.2014, http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Inter-
views/2014_02_19_thiele_handelsblatt.html [abgerufen 2015]
11 Thiele, Carl-Ludwig: ebenda.
12 Handelsblatt, 18.12.25, Welche Folgen der Zugriff auf russische Vermögen hätte; https://www.handels-
blatt.com/politik/international/ukraine-welche-folgen-der-zugriff-auf-russische-vermoegen-haette-
03/100182346.html [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
13 NTV, 10.1.26, "Verhandeln nicht mit Venezuela" – Trump will Einnahmen aus Venezuelas Öl mit
Dekret sichern; https://www.n-tv.de/politik/Tr…zuelas-Oel-mit-Dekret-si-
chern-id30226138.html [zuletzt abgerufen am 12.03.26]; Tagesschau, 07.01.26, Venezuela liefert Öl -
Trump kontrolliert Einnahmen; https://www.tagesschau.de/ausl…rika/trump-venezuela-oel-
100.html [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
14 Schon 2015 dutzendfach dokumentiert in Peter Boehringer „Holt unser Gold heim“, Finanzbuchverlag
2015; ISBN Print: 978-3-89879-915-7, S. 178ff / https://www.amazon.de/Holt-unser-Gold-heim-Staats-
gold/dp/3898799158 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]; inzwischen verbrachten viele weitere Staaten ihre
Goldbestände aus New York und London ins eigene Land.
15 Reuters, 11.01.2026, Countries repatriating gold in wake of sanctions against Russia, study finds;
https://www.reuters.com/busine…t-russia-study-2023-07-10 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
16 „Der US-Präsident sieht in seiner eigenen Moral die einzige Beschränkung seiner Macht.“ Berliner Zei-
tung, 10.01.26, „Trump: ‘Ich brauche kein Völkerrecht‘.“; https://www.berliner-zeitung.d…zt-auf-kriege-li.10013299 [zuletzt abgerufen am 12.03.26]; „Donald Trump
steckt sein Revier in der westlichen Hemisphäre ab und nimmt sich rücksichtslos, was er will. Auf das
Völkerrecht und Allianzen pfeift er.“ DiePresse, 09.1.26, Trump zieht wie ein Raubritter durch die Welt;
https://www.diepresse.com/2046…raubritter-durch-die-welt [zuletzt abgerufen
am 12.03.26]
17 Tagesschau.de, 13.12.2025, Machtkampf zwischen Rom und EZB - Wem gehört Italiens Goldschatz?;
https://www.tagesschau.de/wirt…old-reserven-ezb-100.html [zuletzt abgerufen am 12.03.26]
18 Haushaltsausschuss Deutscher Bundestag, Ausschussdrucksache 5114/17; https://www.gata.org/files/GermanGoldAuditorsReport-10-22-
2012.pdf [zuletzt abgerufen am 12.03.26]Vorabfassung – wird durch die lektorierte Fassung ersetzt.
Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/21/047/2104739.pdf