Beiträge von Neo

    Bißch'n was OXY gekauft. Vllt Angriff auf den Iran nach Marktschluss, am langen US-Feiertags-WE? So oder so...


    Gruß,

    GL

    oxy war lange mein favorit.
    ich hatte lange und viele diskussionen mit cheatgpt. irgendwie ist wohl oxy so umstrukturiert dass es eher verzoegert und gebremst auf oelpreissteigerungen anspringen soll ..

    Da der Maidan in Iran schiefgelaufen ist, ist fuer mich ganz klar bis wann sich USARL entsprechend neu forniert hat, womoeglich wissen sie das selbst nicht genau, weil ja die Iran mit Partner sich ja auch vorbereiten und da eine gewisse gegenseitiger Einfluss besteht in den handlungen.


    Deswegen ist TTF-Gas Versorger fuer mich KURZFRISTIG der sichere Deal, da er schneller eintritt.

    D.h. Equinor. Es kann sein, dass Equinor schon deutlichst hoch gelaufen ist, wenn die sonstigen Up- streamer - Major wie Oxy erst so richtig beginnen.

    Ansonsten finde ich OILU interessant. Da ist egal was laeuft, geht alles x 3.


    Und halt kleinere Upstreamer wie KOS, PROP,WTI

    Viel Glueck.

    Deswgen habe ich ja geschrieben, wenn es LGO packt muessen wir uns um andere V-Werte keine Gedanken mehr machen

    interessant ..


    Es gibt Kräfte die die deutsche und (europäische) Industrie sowas von komplett in 1. Halbjahr 2026 crashen lassen wollen.

    Ich nehme an dass der Gau nochmal verhindert wird, aber ob-s klappt ...

    Die Gas Panik ist trotzdem wahrscheinlich, aber eher 2 x 80 Prozent hoeher im Peak als 8 Prozent ...


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    NTR, MOS usw auch... auch BG, ADM

    Also ich bleibe jetzt mal ganz sachlich und konzentriere mich nur aufs Investieren, wobei das bei dem was hier vor sich geht das Unwichtigste ist.


    Schau Dir mal diesen Beitrag an.
    40 Prozent des Gases kommt aus Norwegen. Spricht für Equinor.
    LNG lässt sich wohl im Notfall nur wenig steigern, wegen Infrastruktur. D.h. US Lieferanten koennten wohl von einem hoeheren Preisniveau profitieren, aber eben nicht von erheblich hoeheren Volumen.

    Die Infrastruktur ist quasi nicht gesichert und geschuetzt und wohl (von Norwegen) auch mal einfach 1 Jahr nicht gewartet. Verdichter koennen jederzeit ausfallen. Ersatzteile ..hmm
    Das dürfte auch nicht einfach nur ein kurzer Peak werden. Denn die Speicher lassen sich so schnell im Sommer gar nicht mehr fuellen.

    BASF wird bei Gasmangellage sofort um Ihre privaten Gaspiplines enteignet. Das ist dann wahrscheinlich der endgültig Dolchstoss für (chemische) Industrie.
    Die Lösung wäre so einfach .. Frieden + Nordstream 2


    Spricht alles für TTF Derivate. Vielleicht koennen wir uns dazu nochmal austauschen.

    Vielleicht wollen sich ja diesbezueglich noch andere mit Vorschlaegen beteiligen --


    Den Beitrag von Deflationator empfehle ich wirklich allen ...

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    Sollte wirklich jeder anschauen und teilen durch die ganze Welt.

    Es ist wirklich so krass was hier verzapft wird.


    Danke für Deine immer wieder hervorragende Beiträge Deflationator!

    Was sagt CheatGPT dazu ..


    Die aktuellen EU‑Gasspeicher-Füllstandszahlen (z. B. die 54,88 % jetzt im Januar 2026) beziehen die ukrainischen Speicher nicht ein, egal ob die oberirdischen Anlagen dort intakt oder zerstört sind.

    • Das bedeutet: für die offiziellen EU-/Europa-Zahlen spielt es keine Rolle, wenn Bilche‑Volytsko‑Uherske oder andere ukrainische Speicher derzeit nicht genutzt werden.

    • Die unterirdische Kapazität in der Ukraine bleibt zwar physisch vorhanden, aber sie wird in der Statistik nicht erfasst.

    • Auch ein kompletter Neubau der oberirdischen Infrastruktur würde die EU-Füllstände nicht beeinflussen, weil diese Speicher ohnehin nicht in das AGSI+-Aggregat einfließen.

    Fazit:

    • Für die Bewertung der europäischen Versorgungslage zählt nur, was in den EU‑Speichern verfügbar und meldend ist.

    • Der Zustand der ukrainischen Speicher ist für die EU-Statistik irrelevant, auch wenn er für die Ukraine selbst kritisch wäre.

    Lieber Vatapitta,


    ich danke Dir für dieses Posting. Ich habe vor einer Wochen selbst wegen den passenden Unternehmen recherchiert. Das Problem ist die Gas Unternehmen in UK und Norwegen sauhohe Steuern zahlen. ca 3- 3,5 mehr wie die US Unternehmen. D.h. da sind US Gas Zulieferer vielleicht auch ein Thema. Ausserdem hat Equinor nur 1/3 Gas Anteil, laut KI. Aber es gibt einfach nichts Gescheites sonst. VET und AR könnte noch in Frage kommen. Es gibt auch Knockouts auf TTF.


    Ein Vorteil den Equinor hat und da hast Du mich durch Dein Posting drauf gebracht. Wenn es zur Gasnotlage und Preissprung für TTF kommt, stellen sich alle die gleiche Frage wie Du und dann fällt eben allen anderen auch nur Equinor ein. Und in wieweit und für wie lange die gehedgt haben, ist nicht transparent. D.h sie kaufen einfach mal alle Equinor. Und Equinor springt :)


    Der Chart sieht ja auch wirklich klasse aus. :)

    Viele Grüsse

    Neo

    „Kann LGO sich aus eigener Kraft wieder herausarbeiten – oder braucht es einen Reset (Asset-Sale / Übernahme)?“

    Das ist die richtige Schlüsselfrage.

    Ich beantworte sie ohne Hoffnung, ohne Storytelling, nur mit Logik und Zahlen.

    Kurzantwort

    Ja, LGO kann sich aus eigener Kraft herausarbeiten –

    aber nur unter engen Bedingungen.

    Wenn diese nicht erfüllt werden, ist ein Reset (Asset-Sale oder Übernahme) wahrscheinlicher und rationaler.

    1. Der „Eigenständiger-Turnaround“-Pfad

    (machbar, aber fragil)

    Voraussetzungen (alle müssen erfüllt sein)

    1️⃣ Vanadiumpreis ≥ 6,5–7,0 USD/lb

    • Unter 6 USD: nur Überleben

    • 6–6,5 USD: Cash-neutral

    • ab ~7 USD: echter Schuldendienst + Rücklagen

    ➡️ Ohne Preisunterstützung kein Spielraum.

    2️⃣ Produktion stabil ≥ 7.000 t V₂O₅

    • Nicht 9.000 (zu ambitioniert kurzfristig)

    • Nicht 5.000 (zu wenig Cash)

    ➡️ Das erfordert:

    • ausreichend Working Capital

    • keine weiteren Projektablenkungen

    • Fokus auf Maracás

    3️⃣ Investitionsdisziplin (entscheidend!)

    • Ilmenit / Pigment: einfrieren

    • nur Maintenance-CAPEX

    • kein Wachstum auf Kredit

    ➡️ Hier entscheidet Management-Glaubwürdigkeit.

    4️⃣ Keine weitere Verwässerung

    • Kapitalerhöhung am Tief = Turnaround tot

    • Iron-Ore-Calcine-Deal hilft nur, wenn Cash früh kommt

    Ergebnis, wenn alles klappt

    • Operativer Cashflow: 20–35 Mio USD/Jahr

    • Schuldenabbau in 2–3 Jahren möglich

    • Eigenständigkeit bleibt erhalten

    • Aktie hätte substanzielles Re-Rating-Potenzial

    Aber:

    ➡️ Das ist ein Narrow Path Scenario

    ➡️ wenig Fehlertoleranz

    ➡️ stark preisabhängig

    2. Der „Reset“-Pfad

    (wahrscheinlicher, rationaler, weniger Risiko)

    Ein Reset heißt nicht Insolvenz, sondern:

    Variante A: Asset-Sale (Teilverkauf)

    Beispiele:

    • Ilmenit / Titanrechte verkaufen

    • Iron-Ore-Calcine komplett monetarisieren

    • Royalty / Streaming auf Vanadium

    ➡️ Ziel:

    • Schulden sofort senken

    • Komplexität reduzieren

    • Fokus auf Kernbetrieb

    Sehr realistisch.

    Variante B: Übernahme (Full Take-Out)

    Warum LGO attraktiv ist:

    • Weltklasse-Asset

    • bereits gebaut

    • politisch relativ sicher (Brasilien)

    • heutige Bewertung extrem niedrig

    Wer käme infrage:

    • asiatische Stahl-/Vanadium-Player

    • integrierte Metallkonzerne

    • Private Equity (mit Zyklenerfahrung)

    ➡️ Ein Käufer:

    • hat günstigere Finanzierung

    • kann Zyklus aussitzen

    • braucht keine Börsenstory

    Für Aktionäre oft besser als jahrelanges Durchwursteln.

    3. Welche Richtung ist wahrscheinlicher?

    Meine nüchterne Einschätzung:

    SzenarioWahrscheinlichkeit
    Eigenständiger Turnaround~40 %
    Teil-Reset (Asset-Sale)~35 %
    Übernahme~25 %

    ➡️ Reset-Varianten zusammen: ~60 %

    4. Der entscheidende Trigger (sehr wichtig)

    Die nächsten 6–12 Monate entscheiden alles.

    Achte auf:

    • Wird CAPEX wirklich gekürzt?

    • Wird Cash priorisiert?

    • Kommt Iron-Ore-Cash früh oder spät?

    • Kommt nochmal Eigenkapital?

    Zitat
    Eine weitere Kapitalerhöhung wäre faktisch ein Eingeständnis,

    dass der Eigenständigkeitspfad gescheitert ist.

    5. Klare Schlussfolgerung

    • Ja, LGO kann sich aus eigener Kraft retten

    • Aber nur bei:

      • Disziplin

      • Fokus

      • etwas Preisglück

    Ohne das:

    ➡️ Reset ist nicht Scheitern, sondern die logischere Lösung.

    Das 35-45 USD Szenario scheint erledigt zu sein.

    Der Verantwortliche ..

    Arias ist seit 2010 in Largo investiert, also vor dem Bau der Maracás-Mine.

    Er trat 2011 dem Board of Directors bei.

    Seit 2019 war Arias als Non-Executive Chairman tätig und ist seit November 2025 als Executive Chairman und Co-CEO aktiv.

    Kurz gesagt: Ja – Managementfehler waren ein wesentlicher Faktor.

    Aber es war kein einzelner Fehler, sondern eine Kette aus strategischen Fehlentscheidungen, die durch den Vanadium-Zyklus brutal offengelegt wurde.

    Ich ordne das strukturiert ein.

    1. Ausgangslage: LGO war kein schlechtes Asset

    Wichtig vorab:

    • Maracás war eine der besten Vanadiumminen der Welt

    • Cash-Kosten im unteren Quartil

    • 2018–2019:

      • sehr hohe Vanadiumpreise

      • starker Free Cashflow

      • historische Chance, die Bilanz zu härten

    ➡️ Das Asset war gut. Das Problem war die Kapitalallokation.

    2. Der Kernfehler: falsches Verhalten im Hochzyklus

    Keine echten Rücklagen gebildet

    • Statt:

      • Cash-Puffer aufzubauen

      • Schulden aggressiv zu tilgen

      • antizyklisch zu denken

    • Wurde:

      • Geld in neue Projekte umgeleitet

      • Dividenden-/Buyback-Disziplin vernachlässigt

      • von „dauerhaft hohen Preisen“ ausgegangen

    ➡️ Klassischer Rohstofffehler:

    Man behandelte einen Peak wie ein neues Normal.

    3. Zweiter großer Fehler: gleichzeitige Großbaustellen

    Largo hat sich gleichzeitig auf zu viele Dinge eingelassen:

    1. Vanadium-Basisbetrieb

    2. Ilmenit / Titan-Nebenprodukte

    3. Pigment-/TiO₂-Projekt

    4. Minenlebensdauerverlängerung

    5. VRFB-Story (Vanadium Redox Flow Batteries)

    ➡️ Jedes Projekt für sich nicht absurd

    ➡️ In Summe für ein Mid-Cap-Unternehmen zu viel

    Das führte zu:

    • dauerhaft hohem CAPEX

    • steigender Komplexität

    • Kapitalbindung genau dann, als der Zyklus drehte

    4. Dritter Fehler: Finanzierung zur falschen Zeit

    Als die Vanadiumpreise fielen:

    • Statt früh:

      • Kosten aggressiv zu senken

      • Projekte einzufrieren

      • Produktion strikt cash-flow-orientiert zu fahren

    Wurde:

    • weiter investiert

    • mit Schulden gearbeitet

    • später verwässerndes Eigenkapital aufgenommen (am Tief)

    ➡️ Finanzierung prozyklisch, nicht antizyklisch

    Das ist einer der teuersten Managementfehler im Rohstoffsektor.

    5. Governance & Anreizproblem

    Ein strukturelles Problem:

    • Management wurde für Wachstum & Projekte belohnt

    • nicht primär für:

      • Free Cashflow

      • Bilanzstärke

      • Zyklendisziplin

    ➡️ Klassischer Konflikt:

    Zitat
    „Mehr Projekte = mehr Relevanz = mehr Rechtfertigung für Managementgröße“

    Für Aktionäre war das wertvernichtend.

    6. War es Pech? Teilweise – aber nicht überwiegend

    Ja:

    • Vanadiumpreis ist brutal zyklisch

    • China / Stahlindustrie schwach

    • Energiepreise in Brasilien gestiegen

    Aber:

    • Zyklizität ist bekannt

    • Andere Vanadium-Produzenten haben überlebt

    • Einige sogar Cash aufgebaut

    ➡️ Der Zyklus erklärt den Schmerz – nicht die Verwundbarkeit.

    7. Zusammengefasst – warum es so weit kommen konnte

    In einem Satz:

    Zitat
    Largo hat im Hochzyklus wie ein Wachstumsunternehmen agiert, obwohl es ein zyklischer Cash-Flow-Produzent ist.

    Oder noch klarer:

    • ❌ falsche Kapitalallokation

    • ❌ zu viele parallele Projekte

    • ❌ keine Bilanzdisziplin

    • ❌ Finanzierung zur falschen Zeit

    • ❌ unzureichende Risiko-Puffer

    8. Wichtigste Lehre (und Ausblick)

    Die Ironie:

    • Das operative Herz (Maracás) funktioniert

    • Bei normaler Bilanz wäre LGO heute profitabel

    Was jetzt entscheidet:

    • ob Investitionen radikal priorisiert oder gestoppt werden

    • ob Cash heute wichtiger ist als Visionen von morgen

    • ob das Management aus dem Zyklus gelernt hat

    Auf Stundenbasis sieht es jetzt erstmal für wenigstens ein bisschen Zurueckkommen aus.


    Wenn ich jetzt Arias waere wuerde ich jeden Tag was Positives melden, auch wenn es wenig relevant ist.



    Nur dass Du es weisst.

    Mir geht es NICHT ums recht haben. Ich freue mich von Herzen wenn Du Erfolg hast.