Ich kann es irgendwie nicht mit meinem Gewissen vereinbaren wenn ich vielleicht um17.00 Uhr im Stau stehe in irgend einer Stadt und die Migranten mit Schleppchen und einem Kaffeebecher in der Hand, meist in weißen Jogginganzügen flanierend durch die Strassen laufen oder auf vor der sisha Bar sitzen.
Ich kann das nicht mehr während sehr viele ihr Bürgergeld genießen während ich immer mehr arbeiten soll und sich meine Lohnabzüge immer weiter erhöhen.
Am ende zahle ich noch meinem schon mal verteuerten Einkommen einen Bommer soli damit die ganzen Sozialschmarotzer genauso viel Geld bekommen wie ich. Nein!
Ich bin einfach zu alt um mich noch dermaßen verarschen zu lassen. Mit 61 ist Schluss!
Da mache ich erstmal 2 Jahre Arbeitslos und gehe dann mit 63 in Rente.
Sind noch genau 6 Jahre. Falls es bis dahin noch möglich ist. Und wenn nicht mache ich es trotzdem.
Aktuell sitze ich ab 15.30 an meinem Pool im Garten und genieße das Leben. Ich habe mir gerade eine Terasse mit Pool und Sitzgelegenheit gebaut. Das ist alles ganz angenehm wenn das Wetter passt. Hier in Sachsen anhalt gibt es keinen Stau, ich bin pünktlich zu Hause und Überstunden mache ich schon lange nicht mehr.
Ich bin nicht mehr bereit in diesem Staat irgend eine Leistung zu bringen. Ich habe einfach keinen Bock mehr. Und ich glaube ich bin da nicht der einzige.
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Ja, da bist du nicht der einzige.
Problem an der ganzen Sache ist das wir in einer Leistungsgesellschaft leben.
Ohne Leistung wird man nichts erreichen.
Es ist auch immer eine Frage wie der einzelne Aufgestellt ist wenn man früher in Rente will.
Reicht die Rente um klar zukommen?
Kann man in 6 Jahren überhaupt noch mit 63 gehen?
Ab 61 auf Arbeitslos zumachen geht auch nicht so einfach.
Wenn du nicht nachweisen kannst das die Arbeitslosigkeit Betriebsbedingt war( Insolvenz) werden die 2 Jahre schon nicht mehr als Beitragsjahre gezählt.
Sprich die Rente wird noch niedriger ohne die Prozente die eh schon weggehen wegen vorzeitiger Rente.
Wenn die Rente dann immer noch ausreichend ist passt es ja.
Dann kommt auch noch die Frage nach der Vorsorge.
Hat man sich was für die Rente an die Seite gelegt?
Wenn nicht dann ist es schlecht.
Das Rentenniveau wird sicher nicht besser in den kommenden Jahren.
Das Zauberwort fürs Arbeitsleben und die Rente heisst, zumindest teilweise, Unabhängigkeit.
Nur ohne Leistung wird man das nicht erreichen.
Da gilt jeder ist seines Glückes Schmied.