Beiträge von Bembelpetzer

    Kurzform (Quelle Wiwo) ...


    Goldsteuertrick - Im Einkauf liegt der Verlust


    Vielen Steuersparmodellen mit Goldkäufen hat der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben. Vor dem Niedersächsischen Finanzgericht kam ein Steuerzahler nun jedoch durch (3 K 304/14). Er hatte eine Gesellschaft gegründet, deren Gesellschafter zwei andere Gesellschaften waren. Dahinter stand jeweils der Steuerzahler. Die gegründete Gesellschaft handelte mit Gold. Als nicht buchführungspflichtige Gesellschaft durfte sie ihren Gewinn nach einer vereinfachten Methode (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) ermitteln. Folge: Im ersten Jahr führten Ausgaben für Gold von rund 375.000 Euro zu entsprechend hohen Verlusten. Die konnte der Steuerzahler in seiner Einkommensteuererklärung verrechnen.


    Im nächsten Jahr, bei Verkauf des Goldes, entstand dann ein Gewinn – das Modell führte insofern zu einer Steuerstundung. „Auch solche Strukturen sieht die Finanzverwaltung als unerwünscht an“, sagt Stephan Salzmann, Anwalt und Steuerberater bei LKC in Grünwald. Doch die Finanzrichter stellten sich hinter den Steuerzahler: Es bestehe hier die Absicht, Gewinn zu erzielen.

    http://www.faz.net/aktuell/wir…-ruecklagen-14340264.html


    Schutz gegen Strafzinsen - Krankenkassen dringen auf Nullzinskonto für Milliarden-Rücklagen
    Die Krankenkassen leiden unter den Negativzinsen. Jetzt fordern sie die Bundesregierung zum Eingreifen auf.
    14.07.2016
    Die gesetzlichen Krankenkassen fordern ein Eingreifen der Bundesregierung, damit Finanzrücklagen durch die Niedrigzinspolitik der EZB nicht an Wert verlieren. Die Chefin des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer, sprach sich am Donnerstag in Nauen für ein „Nullzinskonto“ bei der Bundesbank aus. Gespräche dazu seien geführt worden. Die Bereitschaft der Regierung zu einer entsprechenden Änderung des Bundesbankgesetzes sei aber gering.
    [...]



    Diese Meldung zielt vordergründig nur auf die Vermeidung von potentiellen Negativzinsen. Aber Guthaben auf Konten bei einer Zentralbank (welche derzeit nur für Banken geführt werden) sind Zentralbankgeld (also gleichwertig Bargeld-Scheinen) und nicht Forderungen gegen ein Kreditinstitut wie normale Geldkonten bei Banken - sind also genauso ausfallsicher wie Bargeld-Scheine. Momentan werden auf Zentralbankgeldkonten zwar auch Zinsen gezahlt bzw. Negativzinsen fällig, aber wenn die Negativzinsseite wegfällt, dann ist es das bessere Bargeld, da in einem positiven Zinsumfeld Zinsen auf ausfallsichere Guthaben gezahlt werden.


    Warum ist wohl die Bereitschaft der Regierung gering, das derzeitige Bundesbankgesetz zu ändern?
    - Weil Banken dann auch das Nulzinskonto haben möchten
    - Weil der Negativzins dann nicht mehr greift (Kettenfolge)
    - Weil dann "jeder" ausfallsichere Konten bei der Zentralbank haben möchte
    - ...

    Ergänzung: Das Thema bzgl. der Wohnimmobilienkreditrichtlinie fängt hier an...
    Deutsche Immobilien kaufen j/n?
    weitere Posts dazu finden sich (bis jetzt) ausschließlich in diesem Thread (und jetzt auch hier).


    @Admins, ggf. mach es Sinn, hierfür einen eigenen Thread auf zu machen, bevor das in den gefühlt 100 Immo-Treads immer wieder angesprochen wird.

    Finanzminister Schäuble beweist bei der Bundesbank-Konferenz in Frankfurt Humor, als er diesen Scherz über Griechenland zum Besten gibt.


    "Ich habe meinem Freund Jack Lew in diesen Tagen angeboten, dass wir Puerto Rico in der Eurozone aufnehmen könnten, wenn die USA bereit sind, Griechenland in die Dollar-Union aufzunehmen. Er dachte, es wäre ein Scherz."


    Sorry für OT. War einfach zu gut.
    Grüße

    Puerto Rico wird unter US-Aufsicht gestellt


    Das hoch verschuldete US-Außengebiet Puerto Rico wird unter US-Finanzaufsicht gestellt und kann seine Verbindlichkeiten restrukturieren. Dies beschloss der Senat in Washington am Mittwoch. Die Schuldenlast beträgt ca. 70 Mrd. Dollar, hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Puerto Ricos Gouverneur Alejandro García Padilla sagte, die Insel wolle am Freitag fällig werdende Schulden aber nicht bezahlen.

    http://www.visualcapitalist.com/21-incredible-uses-silver/


    21 Incredible Uses for Silver


    From our perspective, silver is the most fascinating metal in existence.


    Silver is best known for having extraordinary properties that have made it an effective monetary metal for thousands of years. Currency buffs all know the metal as being rare, durable, fungible, malleable, ductile, and divisible, which match the properties of money agreed on by most economists. Silver, of course, has been used by civilizations ranging from Ancient Rome to the United States for monetary purposes.


    However, these monetary uses are just the tip of the iceberg in terms of silver’s overall utility. More than 50% of all silver uses are for industrial applications, and it’s not just a single application that dominates that mix.


    Silver has an array of properties that make it interesting for many practical purposes. Firstly, silver is the most conductive and the most reflective metal, which make it useful in batteries, solar panels, and electronics. It’s also an effective industrial catalyst for producing very important materials such as plastics or polyester. Lastly, silver is extremely anti-bacterial and non-toxic, making it handy for a wide variety of medical and technological applications.
    21 Incredible Uses for Silver


    The following infographic shows 21 incredible uses for silver. Many of them may be surprising or seemingly “oddball”, but it really speaks to the impressive versatility of the metal.


    The above infographic from BullionVault puts the many uses of silver in perspective.


    The metal’s properties make it a great choice for technological applications such as batteries, solar panels, media storage, or 3d printing. However, it also has many “oddball” uses as well: anti-microbial labcoats, water purification, laundry detergent, photography, stained glass, wood preservation, treating warts, cloud seeding, and food garnishing.


    The possibilities seem endless for silver, and there’s no telling what it could be used for in the future.

    Dieses Forum ist momentan so eingestellt, dass Suchanfragen erst dann zu einem Ergebnis führen, wenn mindestens ein Begriff mit mindestens vier Zeichen eingegeben wird. Da sehr viele Abkürzungen lediglich drei Stellen haben hilft hier nur eine Norlösung. Man muss immer noch einen weiteren korrespondierenden Begriff ab vier Zeichen mit in die Suche geben. Das Suchergebnis fällt dann entsprechend aus.


    Ich würde mir wünschen, dass die Mindestbegriffslänge von vier auf drei Stellen reduziert wird ... falls möglich.

    Ein weiterer aktueller Artikel in Folge der Wohnimmobilienkreditrichtlinie...


    http://www.wiwo.de/finanzen/im…verbaut/13708746-all.html


    Immobilienkredite - Der Weg zum eigenen Haus wird verbaut


    Neue Regeln für die Vergabe von Baugeld sind in Kraft. Mit drastischen Folgen: Viele bekommen kein Geld mehr.


    Ein Rentnerpaar möchte sein Haus altersgerecht umbauen und dafür 100 000 Euro von der Bank leihen. Ein Zeitsoldat braucht 280.000 Euro für ein Einfamilienhaus bei Koblenz. Ein 34-jähriger Betriebswirt und seine Familie wollen bei Mainz in ein Einfamilienhaus ziehen – und 350.000 Euro als Kredit aufnehmen.
    Drei Fälle, ein Problem: Ihre Bank verweigert den Kredit, wegen einer Richtlinie der Europäischen Union (EU). Die wurde zum 21. März in deutsches Recht umgesetzt – und die Regierung diskutiert bereits über eine weitere Verschärfung der Regeln. Banken sollen sicherstellen, dass Kredite für den Schuldner dauerhaft tragbar sind.
    Betroffen sind ältere Menschen und Interessenten mit schwer vorhersehbaren Einkünften. Das können Selbstständige sein, aber auch Eltern, denen während Kindererziehungszeiten Einkommensausfälle drohen.
    Deutlich weniger Interessenten bekommen jetzt Geld für Haus oder Wohnung. Bis zu 25 Prozent sollen – je nach Bank – davon betroffen sein.
    [...]
    Früher haben Banken zwei Dinge geprüft: die Person, die einen Kredit wollte, und das Objekt, das die Bank finanzieren sollte. Die Immobilie diente als Sicherheit für den Kredit – konnte der Kunde nicht mehr zahlen, durfte die Bank sie verkaufen.
    Seit Ende März aber ist die Welt eine andere: „Heute dürfen wir den Wert der Immobilie bei der Kreditvergabe nicht mehr berücksichtigen“, sagt Reinhard Frauscher, stellvertretender Vorsitzender der Raiffeisenbank Altötting. Banken sollen sich nicht mehr darauf verlassen, dass sie ihr Geld zur Not aus dem Verkauf der Immobilie ziehen können. Stattdessen dürfen sie Geld laut Gesetz jetzt nur noch leihen, wenn „keine erheblichen Zweifel daran bestehen“, dass der Kunde seine Raten bis zur Abzahlung des Kredits auch leisten kann.
    [...]
    Rentner sind besonders betroffen. Das Paar etwa, das sein Haus altersgerecht umbauen wollte, war der Bank mit 73 und 68 Jahren zu alt. Sie hätten den Kredit „voraussichtlich nicht innerhalb der statistischen Lebenserwartung“ zurückgezahlt. Dass ihre Immobilie seit Jahren lastenfrei ist und die gewünschte Kreditsumme um 80 000 Euro übersteigt, zählt nicht mehr. Einige Banken akzeptieren jetzt generell nur noch Darlehensnehmer bis 65 Jahre.
    [...]
    Auch Menschen mit befristeten Verträgen haben nun Probleme. Der Zeitsoldat mit dem Wunsch nach einem Haus konnte seiner Bank einen nur noch zehn Jahre laufenden Arbeitsvertrag vorweisen. Welchen Beruf er danach ausüben möchte, wusste er nicht. Das Geldhaus konnte nicht kalkulieren – „auf Grund der Befristung“.
    [...]
    Immer wieder kommen auch junge Familien in Bredouille – wie der Betriebswirt und seine Frau mit den zwei Kindern aus der Nähe von Mainz. Obwohl sie inklusive Eltern und Kindergeld im Jahr stolze 45 000 Euro netto verdienen, verweigerte die Bank den Kredit, aus Angst, später selbst belangt zu werden. Schließlich sei unklar, ob die Frau nach der Elternzeit arbeiten würde. Ohne Elterngeld könne sich die Familie Zins und Tilgung aber nicht mehr leisten.
    [...]
    Banken müssen stärker auf das Risiko teurer Anschlusskredite achten. „Läuft der Kredit in zehn Jahren aus, rechnen wir heute mit einem Zinssatz von sechs Prozent“, sagt Frauscher von der Raiffeisenbank.
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    Selbst Eigentümer mit laufendem Kredit können bei der Anschlussfinanzierung jetzt Probleme bekommen. Wollen sie zu einer günstigeren Bank wechseln, muss die nach den neuen Regeln prüfen. Die bisherige Bank muss das nicht unbedingt. Sie darf wie früher prüfen, wenn nur der alte, vor dem 21. März abgeschlossene Vertrag angepasst wird – mit neuem Zins und neuer Laufzeit. Das hat Folgen: „Einige Kunden werden bei der Anschlussfinanzierung von ihrer alten Bank abhängig sein“, sagt Hartmut Schwarz von der Verbraucherzentrale Bremen.
    [...]
    Es droht die nächste Verschärfung
    [...]
    Der beim Finanzministerium angesiedelte Ausschuss für Finanzstabilität hat vor einem Jahr empfohlen, der Finanzaufsicht BaFin mehr Durchgriffsrechte zu geben. Sie soll bei einer „drohenden Störung der Funktionsfähigkeit des Finanzsystems“ bei den Banken eingreifen und etwa eine Obergrenze für die maximal zulässige Verschuldung je nach Einkommen vorgeben dürfen.
    [...]

    BÖZ: Londons Goldmarkt verändert sich

    Diskussion um elektronischen Handel - Einrichtung einer Terminbörse ebenfalls im Gespräch
    In London wird über tiefgreifende Reformen des Goldhandels diskutiert. Dabei geht es um die Einführung des elektronischen Handels sowie die Einrichtung einer Terminbörse. Von Bedeutung ist auch das Vordringen chinesischer Banken.


    Unter London ist buchstäblich ein Schatz vergraben. Innerhalb des Großraums der britischen Hauptstadt, der von der Autobahn M 25 eingeschnürt wird, sollen in Tresorräumen der Zentralbank und von kommerziellen Instituten nach dem Stand im April gut 6 256 Tonnen Gold im Wert von 271 Mrd. Dollar lagern. Davon liegen allein 5 134 Tonnen in den unterirdischen Hallen der Bank of England. Insgesamt entspricht die Menge des Edelmetalls in London rund einem Fünftel aller weltweiten staatlichen Goldreserven. Diese Tresorräume sind auch ein wichtiger Bestandteil für den Anspruch der Themsestadt, bedeutendster Umschlagsplatz der Welt für physisch gehandeltes Gold zu sein. London ist zudem Heimstätte für den Referenzpreis der Branchenvereinigung London Bullion Market Association (LBMA), der wegen des sogenannten Gold-Fixings bekannt war und der globale Schrittmacher des Goldhandels ist.
    [...]
    China weitet seinen Einfluss auch direkt in London aus [...] Eine Tochtergesellschaft von ICBC [...] erwarb vor wenigen Tagen die Tresorräume von Barclays in London. [...] in denen rund 2 000 Tonnen Gold, Silber, Platin und Palladium aufbewahrt werden können. ICBC wurde zudem Mitglied des Unternehmens, das das elektronische Gold-Clearing [...] organisiert. Zusammen mit den chinesischen Instituten Bank of China und China Construction Bank nimmt ICBC auch an der Preisfindung teil. Derzeit sind 13 Banken dafür lizenziert. Während der Londoner Goldpreis jahrzehntelang mittels einer Telefonkonferenz ermittelt wurde, läuft der Prozess seit 2015 als elektronische Auktion ab, die vom Börsenbetreiber Intercontinental Exchange organisiert wird.
    [...]
    Die große Frage für den Londoner Goldmarkt lautet: Soll auch weiterhin wie seit mehr als hundert Jahren direkt zwischen Käufern und Verkäufern gehandelt werden? Oder soll dies über eine elektronische Goldbörse getätigt werden? [...] In einem ersten Schritt will die LBMA die Transparenz erhöhen und hat den Aufbau eines elektronischen Registers ausgeschrieben, in dem alle Transaktionen vermerkt werden.
    [...]
    Weiter gehende Vorschläge umfassen eine Terminbörse für Gold mit physischer Lieferung. Dahinter sollen die London Metal Exchange (LME), die in den Händen der Hongkonger Börse ist, der World Gold Council und mehrere Banken stecken. Dies wäre neue Konkurrenz für Börsen in New York, Schanghai und Tokio. Zudem könnten auch Goldkontrakte lanciert werden, die auf in Asien übliche Barrengrößen laufen. Diskutiert wird auch über ein zentrales Clearing, was noch nicht Realität ist. [...]

    Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie kommt so langsam in den Mainstreammedien an...



    http://www.faz.net/aktuell/fin…dArticle=true#pageIndex_2


    Baukredite - Hauskauf in Gefahr


    Die Bundesregierung hat die Bedingungen für Baukredite verschärft. Vor allem junge Familien und ältere Menschen könnten keine Finanzierung mehr bekommen.
    [...]
    Und so verfolgte auch die Bundesregierung durchaus hehre Ziele, als sie gerade die Kriterien für die Vergabe von Immobilienkrediten verschärfte. Sie will damit die Gefahr von Finanzkrisen bannen. Doch sie erzeugt vor allem Frust bei Hauskäufern: Denn sie bekommen viel schwerer als bisher einen Kredit – oder gar nicht mehr.
    Hintergrund ist eine Wohnimmobilienkreditrichtlinie der EU, die Deutschland anders als etwa Österreich besonders streng in nationales Recht umgesetzt hat und deren Folgen nun zunehmend zu spüren sind. Banken und Versicherungen müssen seit Ende März nachweisen, dass sie genau geprüft haben, dass der Kunde seinen Kredit innerhalb der Laufzeit zurückzahlen kann. Bisher haben die Finanzhäuser häufig vor allem darauf geachtet, dass die Immobilie in Zukunft nicht an Wert verliert, sondern am besten zulegt. Dann können sie sie notfalls ohne Verluste verkaufen, wenn der Eigentümer die Kredite nicht mehr zurückzahlen kann.
    [...]
    der Wert der Immobilie darf jetzt kein entscheidendes Kriterium mehr sein für die Frage, ob der Kredit vergeben wird oder nicht. Es zählt vor allem die Bonität des Eigentümers – und weniger die Qualität der Sicherheit.
    [...]
    Wer bisher weniger als 60 Prozent des Kaufpreises mit dem Kredit und den Rest mit eigenem Geld bezahlen wollte, bekam das Baudarlehen bisher oft sehr unbürokratisch. Die Angaben zur Bonität mussten nicht belegt werden. Das ist jetzt anders. Nun sind auch für diese Fälle komplette Unterlagen zu allen Einkünften aus Gehalt, Depot und eventuell Vermietung einzureichen.
    [...]
    Manch ein Paar bekommt dann weniger oder gar keinen Kredit mehr. Andere Banken verlangen zur Sicherheit mehr Eigenkapital.
    [...]
    Die Bundesregierung scheint mit den neuen Vorschriften also wie schon mit einigen Anlegerschutzgesetzen ihre Bürger zu sehr schützen zu wollen und hat so einige ungewünschte Folgen produziert. Zwar wollte sie Menschen davor bewahren, eine Immobilie zu kaufen, die sie sich nicht leisten können. Das könnte gelingen. „Doch die vergleichsweise restriktive Umsetzung der EU-Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber und die zum Teil übertriebene Vorsicht der Banken trifft eben viel mehr Menschen als nur die Geringverdiener“, sagt Kreditvermittler Stephan Gawarecki.
    [...]
    Befürchtungen, die in den vergangenen Wochen aufkamen, dass jetzt nur die Reichen an Baukredite kommen, sind demnach übertrieben. Aber für Normalverdiener wird es schwerer und bürokratischer. [...]

    als Ergänzung zu meinem Post #7599 vom 07.03.2014


    http://www.mdr.de/nachrichten/…mat-virus-skimmer100.html


    Cyber-Kriminalität: Computervirus befällt Geldautomaten dank Windows XP


    Als sogenannte Schläfer kannte man bislang Agenten oder Terroristen. Aber es gibt auch Schadprogramme, die Schläfer sind: Nachdem sie auf Computer gelangt sind, nisten sie sich ein und werden für lange Zeit nicht aktiv. Ausgerechnet in einem Geldautomaten wurde nun ein Programm entdeckt, das auf Wunsch sogar Geld ausgibt - aber auch die geheimen Daten der Kunden sammelt.


    Entdeckt wurde das Programm von der IT-Sicherheitsfirma "Kaspersky Lab". Bei einer Routine-Untersuchung in einer russischen Bank bemerkte sie, dass Hacker in deren Netzwerk eingedrungen waren. PC-Virenforscher Sergey Golovanov war dabei: "Leider fanden wir zunächst keine weiteren Spuren. Kein Geld wurde abgehoben, nichts war gestohlen oder angefasst worden. Als wir dann anfingen, die Bankautomaten zu überprüfen, haben wir das Schadprogramm gefunden."


    "Skimer" liest Daten und spuckt Geld aus


    Das Programm heißt Skimer und ist schon seit 2009 bekannt. Doch es wurde weiterentwickelt: Wie ein Schläfer bleibt es ruhig, nachdem es in das jeweilige Netzwerk eingeschleust wurde. Wer es aufwecken will, muss am Geldautomaten eine manipulierte EC- oder Kreditkarte einführen: Der Magnetstreifen enthält zusätzliche Informationen, die das Programm starten. Sergey Golovanov erklärt: "Wenn die Täter die spezielle Karte einführen, können sie direkt Bargeld abheben, ohne irgendetwas einzugeben. Die Karte kommt von selbst wieder heraus und danach wird das Geld ausgegeben - dieses süße Geräusch! Und gleich kommen da 40 Scheine aus jeder Kassette heraus."


    Ein anderer Befehl speichert beispielsweise Daten der Kunden, die vorher an dem Geldautomaten waren, auf dem Chip der eingeführten Karte. PIN und Kartennummern gelangen so in falsche Hände, ohne dass die Bank diesen Datenverlust überhaupt bemerkt. Möglich ist das, weil weltweit viele Bankautomaten noch immer das 15 Jahre alte Betriebssystem Windows XP nutzen. Microsoft selbst rät von Windows XP ab - seit zwei Jahren werden keine Sicherheits-Updates mehr geliefert. Damals waren noch 95 Prozent aller Geldautomaten mit dem System ausgerüstet.
    Versicherungen ersetzen Verlust


    Für die deutsche Kreditwirtschaft und deren Kunden sei das alles unerheblich, sagt Kerstin Altendorf vom Bundesverband deutscher Banken: "Unabhängig von allen möglichen Bedrohungs-Szenarien ist der Bankkunde immer vor Schäden geschützt, für die er nicht selbst verantwortlich ist. Selbst wenn der unwahrscheinliche Schadensfall eintreffen sollte, bleibt er nicht auf seinem finanziellen Verlust sitzen." Klar, denn in diesem Fall zahlt die Versicherung. Weder dem Kunden noch der Bank entsteht ein Schaden. Deshalb ist für Experten klar: Für die Bank lohnt es sich nicht, das System schnell zu modernisieren - den Schaden haben ja die Versicherungen.


    Doch die Banken wissen ganz offensichtlich, dass die Situation immer gefährlicher wird. Vor zwei Jahren hieß es in einer Pressemitteilung: "Ein weiterer wirksamer Schutz vor Angriffen ergibt sich aus der Tatsache, dass die Geldautomaten der Deutschen Kreditwirtschaft nicht über das offene Internet erreichbar sind." Dieser zusätzliche Schutz wird in der aktuellen Stellungnahme nicht mehr erwähnt. Nachfragen dazu waren nicht möglich.

    Bei einer Auflage von 1.750.000 oder 2.250.000 ( = zu den Fünfern in Normalprägung liest man unterschiedliche Zahlen ) wären das Brutto-Einnahmen von 8.750.000 € bzw. 11.250.000 €.


    Ein lächerlicher Tropfen auf dem heißen Stein des Staatshaushalts. Unter dem Aspekt der Generierung von Mehreinnahmen wurden die Fünfer mit Sicherheit nicht ausgegeben.

    Ich habe nicht behauptet, dass das aus diesem Grund geschehen ist. Ich habe lediglich die Vorteile hervorheben wollen, nachdem hier fast alle erstmal die Keule geschwungen haben.


    Desweiteren trägt jeder einzelne Tropfen dazu bei das leere Faß voller zu kriegen, bzw. das Leerlaufen durch das große Loch zu verzögern. Ich bücke mich auch nach jedem Cent der auf der Straße liegt. Auch dieser ist für mich nur ein kleiner Tropfen. Bückst Du dich nur für Scheine auf der Straße?


    Weiter muss es ja nicht bei dieser Auflage und Emissionsintervall bleiben. Wie viele verschiedene andere Sondermünzen gibt das BMF denn sonst so pro Jahr heraus? Ca. 8 Stück? Warum dann nicht noch 2x einen 5er? Auch die anderen Sondermünzen bringen für sich genommen nur einen kleinen Deckungsbeitrag zum Haushalt, zusammen sind es aber 300 Mio EUR pro Jahr.

    Ich bin der Meinung, solange wir über 80% des BIPs an offiziellen Staatsschulden (inoffiziell über 160%) haben, ist es legitim den Standpunkt zu vertreten, dass der Staat seine Einnahmen erhöht und die Ausgaben gesenkt. Lediglich über das Wie kann man sich streiten.


    Ich sehe hier aber durch die Ausgabe der 5-EUR-Münze keine Enteignung des Sparers. Der Sparer tauscht entweder einen 5-EUR-EZB-Schein zurück oder reduziert eine 5-EUR-Buchforderung gegen eine 5-EUR-Münze.
    In einer Extremwertbetrachtung führen beide Varianten zu einer Reduzierung der EZB-Geldmenge M1 und damit auch zu einer Reduzierung der EZB-Geldmengen M2 und M3. Die EUR-Geldmenge M1 wird bei erster Variante natürlich nicht reduziert, jedoch hilft es den Staat, seine Bilanz so konsolidieren (theoretisch). Das sind doch Punkte die heir im Form schon seit Jahren gefordert werden.


    Es gibt keine Pflicht, eine 5-EUR-Münze zu ergattern.

    Ich sehe das positiv, denn auch im Zeitalter des Euros liegt das Münzregal noch immer beim Bundesfinanzministerium.
    Schon heute beschert der Verkauf von Sammlermünzen und die Ausgabe der ganz normalen Euro- und Cent-Münzen dem Bundesfinanzministerium jährlich einen Gewinn von etwa 300 Mio Euro (Nominal minus Herstellungskosten = Gewinn).


    Bis zu einem Nominal von 2 EUR, ist man an das Design gebunden und diese Münzen sind auch euroraumweit offizielles Zahlungsmittel. Bei allen Münzen jenseits von 2 EUR Nominal kann der einzelne Euroraum-Staat prägen was er will, mit der Einschränkung, dass es auch nur in diesem Staat offizielles Zahlungsmittel ist.


    Die Herstellungskosten pro Münze werden momentan noch nicht verraten, aber ich bin mir sicher, dass diese sich im mittleren zweistelligen Cent-Bereich bewegen.


    Lasst die doch jedes Jahr eine neue 5-EUR-Münze prägen. Je mehr Einnahen das BMF hat, desto weniger Neuverschuldung sind nötig (also theoretisch). Und bestimmt werden einige erstmals angefixt und sammeln später auch 10er, 20er, 100er ... machen sich schlau in Foren ... lernen was über das Geldsystem ... ist doch gut, wenn sich dadurch das Potential ergibt, die Anzahl der Halbwegssehenden zuerhöhen.


    Desweiteren muss ein Produkt auch am Markt sein, damit man es auch verkaufen kann. Deutschland braucht Innovationen. Thailand, Aserbaidschan und Israel haben schon starkes Interesse bekundet.
    Denkt nur an den Transrapid, der ist in Deutschland nicht offiziell gefahren und die Asiateb haben dann selbst einen entwickelt - wir haben doch die Bahn, reicht doch.
    Das Faxgerät war eine deutsche Erfindung, die keiner herstellen wollte weil keiner glaubte, dass man soetwas mal braucht - wir haben doch die Post, reicht doch.
    Der Walkman war eine deutsche Erfindung, keiner glaubte das jemand so verrücktsein könnte unterwegs Musik hören zu wollen und dann noch mit Kopfhörern - man kann doch zuhause Musik hören, reicht doch.
    Die derzeit fälschungssicherste Münze mit Polymerring war eine Deutsche Erfindung, keiner glaubte das man soetwas braucht - wir haben doch schon normale Münzen, reicht doch.


    Bei vielen Währungsreformen und Abwertungen wurden aus logistischen Gründen nur die Scheine ausgetauscht, abgestempelt oder sonstwas gemacht. Die Münzen blieben erstmal im Umlauf im Wert 1:1 und man konnte diese dadurch in die neue Währung retten. Ok, wenn die neue Währung rein digital ist, dann halt nicht. Vielleicht ist ein gewisser Bestand an Münzen nicht verkehrt, warum nicht auch in 5-EUR-Münzen?


    Und die einzig wichtige Frage ist doch, habe ich durch diese 5-EUR-Münze kurzfristig oder langfristig einen Schaden? Mir ist noch keiner eingefallen.

    -- was wenn denen nach ner Weile das Geld fehlt ?
    Zahlt dann das Amt ?


    Was passiert, wenn deutschen Mietern das Geld ausgeht? Im besten Fall ne Quote aus der Privatinsolvenz. Sehe diesbezüglich keinen Unterschied.
    Das Amt zahlt wenn ALG II bezogen wird oder Wohngeld beantragt wurde.

    Miteigentumsanteil ist immer kritisch zu sehen, aber wenn man nur die ersten Jahre dabei ist, sollte es gehen.
    Ich persönlich würde von einer Ferienwohnung die nicht in unmittelbarer Nähe liegt die Finger lassen.


    Anhand des Bildes konnte ich heraus finden, dass das Objekt wohl in Albanien liegt.
    Wie schaut denn in Albanien das Eigentumsrecht aus?
    Wie stabil sind die politischen Verhältnisse?
    Woher kommen denn in der Regel die Urlauber?
    Es scheint sich um ein 1-Bett-Appartment zu handeln. Wieviele Urlauber reisen alleine?
    Wie groß ist Dein Mitspracherecht? Gibt es Vetorechte? Scheinbar gehört zu dem Komplex ein dreistöckiges Hotel plus insgesamt 53 Appartments in verschiedenen Häusern.


    Mein Rat, lass es.

    KanAm grundinvest Fonds befindet sich leider in der Liquidation und die Anteile sind seit 2012 im Depot gesperrt.
    Da tröpfeln immer wieder ein paar Euro ein, und es kamen schon zweimal Angebote, dass die Anteile einer für billiges Geld kaufen würde.


    Die Stücke sind nur gesperrt, wenn Du eine Rückgabeerklärung abgegeben hast.


    Eine Rückgabeerklärung wäre nur dann notwendig gewesen, wenn Du
    a) nach dem 22.07.2013 gekauft hast (betragsunabhängig), oder
    b) vor dem 22.07.2013 gekauft hast und beabsichtigst mehr als 30 TEUR in einem Halbjahr zurückzugeben


    Die Fondsgesellschaft hatte bereits im Mai 2010 die Rücknahme ausgesetzt und in Mai 2012 wurde die Auflösung beschlossen. Per Jahresende geht die Fondsverwaltung auf die Depotbank über, sprich M.M. Warburg & Co. KGaA Hamburg.


    Demnach hat für Dich zu keiner Zeit die Veranlassung bestanden, eine Rückgabeerklärung abzugeben und damit die Stücke zu sperren.


    Bitte Deine Bank mit der Fondsgesellschaft bezüglich einer Rücknahme der Rückgabeerklärung zu reden. Wenn das Erfolg hat, dann wird die Sperre aufgehoben und Du könntest über die Börse verkaufen, sofern das für Dich finanziell und steuerlich Sinn macht.