Beiträge von Bembelpetzer

    Ich bin der Meinung, dass es über einen langen Zeitraum hinweg keinen großen finanziellen Unterschied zwischen Kaufen und Mieten gibt, vorausgesetzt man zahlt einen objektiv angemessenen Kaufpreis bzw. Mietpreis. Schon kleine Abweichungen können auf lange Sicht das Ergebniss in die eine oder andere (gewünschte) Richtung ausfallen lassen. Beide Preise unterliegen den gleichen Faktoren wie Angebot/Nachfrage, Kapitalmarktzins, Steuern, wirtschaftliches Umfeld ... auch hier gibt es streng genommen einen Gleichgewichtspreis. Wer relativ günstig kaufen kann - der kann kaufen, wer relativ günstig mieten kann - der kann mieten.


    Ohne Bewertung meinerseits:
    Hier nochmal ein Link zu einer bereits geposteten Tabelle, in der die reale Wertsteigerung der Wohnimmobilien über 40 Jahre in verschiedenen Ländern betrachtet wird (10 Jahresräume und Gesamtzeitraum) excl. Kauf-/Verkaufkosten. Den Artikel dazu findet Ihr hier.

    Mir ist bewusst, dass Goldseiten.de und dass das Goldseiten-Forum zwei Baustellen sind; habe jedoch gehofft, dass vielleicht ein Goldseiten-Verantwortlicher hier mit liest und reagiert. Weder damals noch jetzt erhalte ich zu dieser Frage (gestellt über das Kontaktformular) eine Antwort.

    Ich denke mal das war eine Wiederholung von Anfang Dezember. Hierwurde ein Link dazu zur Mediathek gepostet.


    Edit: Das alte Video scheint wirklich nicht mehr da zu sein, evtl. bekommt es eine neue ID durch die Wiederholung.

    Nach der Neugestaltung möchte ich meine Frage die ich hier schon mal gestellt hatte wiederholen: Auf Basis welcher Daten/Shops werden die Durchschnittspreise für Münzen und Barren unten rechts auf Goldseiten.de berechnet?

    Wollt Ihr mich dumm sterben lassen, oder wisst Ihr es auch nicht?
    Ich frage diese Info gerne bei Bedarf mobil ab (meist von unterwegs bevor ich einkaufen gehe), um ein Gefühl für den aktuellen durchschnittlichen Marktpreis zu bekommen (neben dem Spot der weiter oben auf goldseiten.de angegeben wird). Da wäre es gut zu wissen, welche Shops hier in die Berechung einfließen. Ich persönlich gehe davon aus, dass da hauptsächlich höherpreisige Shops einfließen.

    Gerüchte sind im Umlauf, das man froh sein wird wenn sich am Schuldenschnitt für den P.I.I.G.S.-Staat Griechneland 50 bis 60 % der privaten Gläubiger beteiligen. Es sollen sich viele Hedgefonds, mit Anleihen Griechenland, sowie CDS eingedeckt haben & auf eine Pleite spekulieren. Mal sehen ob da was dran ist.

    Über den 50%igen Schuldenschnitt wurde damals mit dem IIF, dem Welt-Bankenverband, verhandelt und eine Übereinkunft getroffen. Alle nicht im IIF organisierten Banken, Finanzdienstleister und Finanzmarktteilnehmer wurden eingeladen sich freiwillig zu beteiligen. Da nicht alle Banken und erst recht nicht alle Finanmarktakteure (z.B. Hedge-Fonds, Privatleute, EZB, Versicherungen, ...) dem IIF angehören, ist das für mich keine Überraschung - aber die Medien bekommen diese kleine feine Unterscheidung nicht auf die Reihe. Wahrscheinlich haben sie erst jetzt mal überprüft, wieviel dieser Anleihen überhaupt von IIF-Mitgliedern gehalten werden.

    Nach der Neugestaltung möchte ich meine Frage die ich hier schon mal gestellt hatte wiederholen: Auf Basis welcher Daten/Shops werden die Durchschnittspreise für Münzen und Barren unten rechts auf Goldseiten.de berechnet?

    sorry, falls schon mal gepostet...


    URL: http://www.manager-magazin.de/…aft/0,2828,801742,00.html


    US-Goldreserven - Angriff auf den Goldschatz von Fort Knox
    Von Markus Gärtner


    Nicht nur Euro-Land droht in Schulden zu ersticken: Auch in den USA wächst die Versuchung, den Tresor von Fort Knox zu knacken und einen Teil der Reserven zu verkaufen. Doch viele Zentralbanken kaufen derzeit Gold - weil sie Dollar und Euro misstrauen und eine Rückkehr zum Goldstandard für möglich halten.
    Geht es nach Ron Paul, dann würde US-Präsident Barack Obama demnächst die Notenbank schließen und die Goldvorräte der USA verkaufen. Die USA sitzen mit 8.133 Tonnen Gold auf der weltweit größten strategischen Reserve des Edelmetalls, vor Deutschland und den Internationalen Währungsfonds. Das geht aus der November-Statistik des World Gold Council hervor.
    Ron Paul führt seit Jahren einen fast wütenden Feldzug gegen die Fed. Im Sommer brachte er deren Boss, Ben Bernanke, bei einer Kongress-Anhörung aus der Fassung, als er ihn fragte, ob Gold in den Augen des Geldhüters auch Geld sei. Bernanke verneinte. Die Verlegenheit des Notenbankchefs amüsierte viele in Amerika. Doch Ron Paul, der Republikanische Abgeordnete aus Texas - der sich um die Kandidatur seiner Partei für die Präsidentenwahl 2012 bewirbt -, ist seitdem nicht weitergekommen. Zumindest was die Goldverkäufe angeht.
    Die lagern seit 1937 in einer Festung aus meterdicken Granitwänden - und abgeschirmt von einer bombensicheren Stahltür mit 22 Tonnen Gewicht - in Fort Knox, auf einem Militärgelände im Bundesstaat Kentucky. Insgesamt sollen 5.046 Tonnen Gold dort verwahrt werden. Die übrigen Goldbestände der USA lagern in Manhattan im Keller der New York Fed sowie in Denver und West Point.
    Je weiter der Schuldenberg der USA wächst - aktuell 15.068 Milliarden Dollar -, desto größer wird die Versuchung, zumindest einen Teil dieser Goldvorräte zu verkaufen.


    Raus aus dem Schuldensumpf: Gold zu Höchstpreisen verkaufen


    Denn auch die USA müssen sich aus dem Schuldensumpf befreien, nicht nur das Euro-Land. Verschiedene Abgeordnete der Republikanischen Partei fordern schon seit Langem, zumindest einen Teil der Goldes zu veräußern. Gold verbucht seit Jahresbeginn auf Dollarbasis 22,5 Prozent Kursgewinn. Damit es das Metall andere Anlegerlieblinge wie US-Anleihen, Silber, Öl und Schweinebäuche deutlich auf die Ränge verwiesen. Einige Rohstoffexperten und Hedgefonds-Ikonen wie John Paulson fangen an, ihre Goldbestände zu reduzieren. Warum nicht auch die USA ?
    Mit ihrer Forderung nach Goldverkäufen bekommen die Republikaner Schützenhilfe aus einigen konservativen Think Tanks, wie der Heritage Foundation. "Die Regierung sitzt ja nur auf dem Gold", sagte im Frühjahr deren Analyst Ron Utt, "beim aktuellen Goldpreis - und unserem immensen Schuldenberg - sollten wir bei solchen Rekordpreisen verkaufen."
    Seitdem ist der Goldpreis um weitere 17 Prozent gestiegen, auf knapp 1.750 Dollar je Feinunze. Und die Schuldenuhr der USA zeigt im Internet einen um über 5 Prozent größeren Fehlbetrag an.
    Die Heritage Foundation hatte im Mai der Obama-Administration vorgerechnet, wie sie durch Veräußerung von Immobilien, Bergbau-Lizenzen, das elektromagnetische Spektrum und einige Energie-Unternehmen über 15 Jahre hinweg 260 Milliarden Dollar erlösen könnte. Der Bericht erwähnte nicht ausdrücklich Goldverkäufe. Doch viele Beobachter wollen auch den Goldschatz der USA heben.
    Aus dem Weißen Haus folgte ein rasches Dementi. Die für Finanzmärkte zuständige Staatssekretärin im Finanzministerium, Mary Miller, erklärte das Losschlagen von Tafelsilber der US-Regierung als "keine vernünftige Option". Die Washington Post zitierte einen hohen Mitarbeiter der Obama-Administration mit den Worten, "da könnte man ja gleich den Mount Rushmore verkaufen." Das ist jener Berg in South Dakota, in den die 18 Meter hohen Portraits der Ex-Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln eingemeißelt sind.
    Aber wenn schon nicht verkaufen, dann wenigstens klären, ob die Goldbestände überhaupt da sind. Denn auch daran zweifelt der Republikaner Ron Paul. "Wenn wir uns je durchringen sollten, von dem Gold Gebrauch zu machen, dann wollen wir ja wenigstens genau wissen, wie viel davon da ist", sagt er.
    Es habe in den vergangenen 50 Jahren nur eine einzige Überprüfung der US-Goldbestände gegeben, klagt Ron Paul. Der letzte Präsident, der die Goldvorräte in Fort Knox mit eigenen Augen gesehen haben soll, war Harry Truman vor 61 Jahren.
    Um Licht in die Angelegenheit zu bringen, berief er als Vorsitzender des zuständigen Unterausschusses des Repräsentantenhauses im Juni eine Anhörung ein. Einer der Zeugen war der Generalinspekteur des US-Finanzministeriums, Eric Thorson. Thorson war im September 2010 der erste "Außenseiter" in 37 Jahren, dem Zutritt zum "Bullion Depository" - wie der Bunker in Fort Knox offiziell bezeichnet wird - gewährt wurde.


    Zutritt zum "Bullion Depository" in Fort Knox


    Thorson muss jedes Jahr den Goldbestand überprüfen. Doch dieses Audit erschöpft sich in der Überprüfung der Siegel an den Eingängen zu den Goldkammern. Sind diese unverletzt, ist der Goldbestand gleich geblieben, so die Logik der Gold-Prüfer. "Ich kann Ihnen zweifelsfrei versichern, dass die Goldreserven in der berichteten Menge existieren", schrieb Thorson im Anschluss an die Inspektion in Fort Knox an Ron Paul.
    Doch der lässt nicht locker, weil die 700.000 Goldbarren in der hermetisch versiegelten Festung in Kentucky nicht von einem einzelnen Besucher durchgezählt werden können. Paulson weiß auch, dass es zwar einen unabhängigen Prüfer für die Goldbestände gibt, die Prüfungsgesellschaft KPMG, doch die prüft nur den Prüfbericht des Finanzministeriums. Dafür bekommt sie keinen Zutritt zu Fort Knox.
    Seit die USA 1971 aus dem Goldstandard ausgestiegen sind, müssen die Vorräte in Fort Knox nicht mehr als Deckung für den Geldumlauf herhalten. Das macht sie entbehrlich, finden jene, die zumindest einen Teilverkauf fordern.
    Doch die nackten Zahlen lassen einen Verkauf fraglich erscheinen. Er könnte nicht annähernd die Schuldensituation der USA entspannen. Die USA könnten für ihre 261 Millionen Feinunzen Gold bei aktuellen Notierungen knapp 460 Milliarden Dollar erlösen. Allein das Budgetdefizit im laufenden Haushalt ist drei Mal so groß. Und die Gesamtschuld des Landes ist 33 Mal so groß. Zum Vergleich: Würden die Zinsen auf die Schulden der USA um 3 Prozentpunkte steigen, wäre diese Mehrbelastung für den Haushalt größer, als die Einnahmen aus dem Verkauf des kompletten Goldvorrats.
    Die meisten Notenbanken wollen ihr Gold derzeit nicht verkaufen, das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Laut dem jüngsten Bericht des World Gold Council haben sich die Goldkäufe der Notenbanken im dritten Quartal 2011 mengenmäßig mehr als verdoppelt. Gegenüber dem Vorjahresquartal fielen sie sieben Mal so hoch aus.
    Der wichtigste Grund: Die Zentralbanken diversifizieren ihre Reserven. Mit 148 metrischen Tonnen Gold kauften die Notenbanken mehr als zu irgendeinem Zeitpunkt, seit sie im zweiten Quartal 2009 ein Nettokäufer wurden. "Die Käufe der Zentralbanken waren eines der Highlights im jüngsten Quartal", bestätigt auch Marcus Grubb, der Investmentchef beim World Gold Council.
    In der Liste der Käufer und Verkäufer des Gold Council - ein Industrieverband, der 22 Goldschürfer vertritt - tauchen die USA seit mindestens Anfang 2008 nicht auf. Im dritten Quartal 2011 fallen lediglich Bolivien und Thailands als Käufer von mehreren Tonnen Gold auf, die Philippinen durch einen größeren Verkauf von 29 Tonnen. Im ersten Halbjahr 2011 verzeichnet der Gold Council Mexiko, Südkorea, Russland und Thailand als größere Käufer.


    Vor allem Zentralbanken der Schwellenländer kaufen Gold


    Die Liste der Zentralbanken, die ihren Goldbestand seit Jahresbeginn verändert haben, enthält etwa vier Mal so viele Käufer wie Verkäufer. Auf der Käuferseite tauchen prominent vor allem Zentralbanken aus den Schwellenländern auf. Handelsüberschüsse und expandierende Devisenreserven sowie wachsende Zweifel an der Leitrolle des Dollars sorgen für steigende Käufe durch die Notenbanken.
    "Unter den Käufern sind vor allem Notenbanken aus Ostasien, Zentralasien und Lateinamerika", bestätigt Marcus Grubb. Auch auf dem Goldsektor verstärkt diese Aktivität die zunehmende Verschiebung im globalen Ost-West-Verhältnis. Laut dem World Gold Council hatten Nordamerika und Europa noch 1970 einen Anteil von 47 Prozent an der globalen Goldnachfrage. Dieser Anteil stieg in der Spitze - 1980 - auf 68 Prozent an. Seitdem sank er auf 27 Prozent. Dafür ist der globale Anteil Indiens und Ostasiens seit 1970 von 35 auf jetzt 58 Prozent angestiegen.
    In Zeiten drohender Staatspleiten und einer satten Goldrally, die seit Jahresbeginn ein Plus von 22,5 Prozent bescherte, macht das auch Sinn. Zumal wegen der anhaltenden Diskussion über die mögliche Rückkehr zu einem Goldstandard. Abgesehen von der Hauptstadt Washington scheint man auch im amerikanischen Hinterland stark auf das Gold zu setzen, nicht zuletzt wegen wachsender Zweifel an der eigenen Währung, dem Greenback.
    Im März führte der Bundesstaat Utah in seinem Verwaltungsbereich den Goldstandard wieder ein. Das Regionalparlament beschloss, die von der Bundesregierung in Washington ausgegebenen Gold- und Silbermünzen als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen. Ein klares Misstrauensvotum gegen den US-Dollar.

    http://balticbusinessnews.com/…t-no-state-bailout-coming


    Latvijas Krajbanka goes bust; no state bailout coming


    24.11.2011, 11:30
    On 23 November, the Latvian financial watchdog Finansu un kapitala tirgus komisija (FKTK) announced that the troubled Latvian bank Latvijas Krajbanka, owned by Lithuanian Snoras, cannot continue its work and, if it is not bailed out, it will close its doors for good, writes news2biz.


    The Latvian government has already announced that it will not bail out the bank. Following the nationalisation of Snoras, the Lithuanian government now is the majority shareholder of Latvijas Krajbanka, and the Latvian government has urged Lithuania to bail out the bank instead.


    Now that FKTK has officially announced the deposit unavailability, Krajbanka's clients will receive their state-guaranteed compensations for their deposits within 20 days (FKTK has the right to extend the term for another 10 days). The compensations can reach up to LVL 70,000 (EUR 100,000), and any deposits beyond that sum will be lost if the bank is not bailed out. Several state institutions and local governments have much larger deposits in Krajbanka.


    Starting from 23 November, Krajbanka's clients can withdraw LVL 50 a day from the bank. On the first day, the clients withdrew a total of LVL 2m, often forming long queues by the bank's ATMs.




    Hierdie News auf der bankeigenen Seite.

    http://www.daserste.de/plusmin…d,zhvdeqq3przlnnfa~cm.asp


    Verunsicherte Verbraucher sorgen vor

    (© SR) Manche Verbraucher sind durch die völlig unterschiedlichen Aussagen von Politikern und Wissenschaftlern zur Eurokrise so verunsichert, dass ihr Vertrauen in die Zukunft gleich Null ist. Sie sorgen lieber vor für den Tag X – mit zum Teil skurrilen Maßnahmen.


    Wer dieser Tage Fernsehen schaut, hat schnell den Eindruck: in Sachen Krise und wie man sie bewältigen kann widersprechen sich Experten und Politiker gegenseitig und oft auch sich selbst. Das erzeugt bei vielen diffuse Ängste - um ihr Geld und ihre Zukunft.


    Selbstversorgung auf dem Bauernhof
    Das Ehepaar H. fürchtet schon seit längerer Zeit nicht nur um sein Erspartes. Sie haben Angst, dass das gesamte System zusammenbrechen könnte – mit Engpässen bei Lebensmitteln und Energie. Der promovierte Landwirt hat seinen alten Job im Marketing komplett aufgegeben und sich auf dem Bauernhof seiner Eltern bei Alsfeld krisenfest eingerichtet. Damit ist er einem Rat seiner Großmutter gefolgt; sie habe ihn immer gewarnt: "Wir haben zwei Geldentwertungen bzw. Inflationen mitgemacht. Krisenzeiten können immer kommen. Wenn du wirtschaftest, wirtschafte so, dass du immer überleben kannst."


    Hamsterkäufe per Internet
    Frank E. aus Göttingen nutzt seinen abgedunkelten Dachboden als Lager und verkauft gleichzeitig Krisenprodukte übers Internet. Er will nicht eines Tages vor leeren Geldautomaten und Geschäften stehen, sagt er. Zur Not können er und seine Familie ein Jahr lang von Konserven leben. Selbst-Eingemachtes und Honig, aber auch Dosenbrot und Hartkekse oder Armee-Dauerversorgung.


    Das Geschäft mit der Krisenangst
    Seit die Krise immer weiter schwelt, boomt das Geschäft für Autarkie und Selbstversorgung wie nie. Immer neue Bücher erscheinen, übers Internet kann man das nötige Zubehör kaufen. Bestellt wird das von Menschen, die der wirtschaftlichen Kompetenz der Politiker nicht mehr vertrauen.


    Angst belebt das Geschäft. Bei der Firma "Sicher Satt" aus der Nähe von Zürich kann man sich mit allem eindecken, was man bei einem Kollaps des Systems braucht. Lampen und Gaskocher, wenn der Strom ausfällt, oder Filter, falls die Wasserversorgung zusammenbricht. Dazu jeden denkbaren Notvorrat, um Jahre oder sogar Jahrzehnte lang aus den eigenen Beständen zu überleben. Sein Umsatz ist in diesem Jahr um 500 Prozent gestiegen, erklärt Reto Scätti von "Sicher Satt": "Wir gehen schon davon aus, dass in näherer Zukunft ein Versorgungsengpass kommt. Auch wenn die Politiker immer sagen, es ist alles in Ordnung, und privat bestellen sie bei uns online Notvorrat."


    Auf fast allen Selbstversorger-Seiten werden auch Waffen angeboten. Zur Verteidigung der Vorräte, falls es zu Plünderungen kommen sollte. Viele befürchten bürgerkriegsähnliche Zustände, wenn es kein Essen mehr gibt. Besonders gefragt: die Armbrust.


    Ein volles Lager beruhigt
    Gerne verweisen die Pessimisten auf die riesigen Vorratslager der Bundesregierung – und die Empfehlungen der Behörden. Die Ämter raten auch dem Privatmann, ein paar Vorräte zu halten – vor allem für Naturkatastrophen. Das sollte er auch ruhig tun, findet Wirtschaftspsychologe Winfried Neun: "Damit beruhigt er sich selber, da kann er sagen, das ist jetzt für mich erledigt. Ich hab vorgesorgt, die Sache ist jetzt ok, und er kann sich dann beruhigt zurücklehnen."


    Doch die endlosen Diskussionen tragen auch künftig kaum zur Beruhigung bei. Erst recht nicht, wenn die Meinungen so weit auseinander gehen.

    Ich lese das so...
    auf im privaten Sektor gehalten Anleihen gibt es einen Abschlag von 50% (=100 Mrd).
    Diese alten Anleihen werden im Januar in neue Anleihen getauscht - mit dem reduzierten Nominal.
    Diese neuen Anleihen werden mit 30 Mrd besichert.


    Für mich heißt das, aus 200 Mrd werden 100 Mrd - davon können maximal weitere 70 Mrd ausfallen, da mit 30 Mrd besichert.
    Im Worst-Case werden also rein nominalbetrachtet aus 200 Mrd > 30 Mrd und im Best-Case aus 200 Mrd > 100 Mrd

    oder werden nur die Bankvorstände eingeladen wo die Deppots sind?

    Ich hoffe Du hast keine Aktien, wenn Du Dir noch solche Fragen stellst.


    Es gibt genug Infos im Netz und sogar Ratgeber in Buchhandlungen über die zweite Dividende, die Naturaliendividende.
    http://www.sueddeutsche.de/gel…-der-aktentasche-1.199223


    Hier kann man alle HV-Termine einsehen http://www.dsw-info.de/Hauptversammlungstermine.73.0.html


    Das ganze hat aber mit dem DSR nicht wirklich was zu tun.