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    Moskau: Die USA wollen die vollständige Kontrolle über die globalen Energieversorgungswege


    Der russische Außenminister Sergei Lawrow spricht über erkennbare Pläne der Trump-Administration, wonach Washington bei seinem Streben nach wirtschaftlicher Vorherrschaft zu Zwangsmaßnahmen greift.


    Moskau: Die USA wollen die vollständige Kontrolle über die globalen Energieversorgungswege


    Die USA versuchen, die Kontrolle über alle internationalen Energieversorgungswege zu gewinnen, um die globale wirtschaftliche Vorherrschaft zu erlangen, so der russische Außenminister Sergei Lawrow.


    Als Beleg verweist Lawrow auf eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, bei der im vergangenen Monat US-Präsident Donald Trump behauptete, er habe Amerika in Bezug auf die Geschäftstätigkeit zum "heißesten Land der Welt" gemacht. Trump bezeichnete zudem die USA als "den Wirtschaftsmotor des Planeten", um unmissverständlich als Warnung vor den Zuhörern zu erklären:


    "Ihr alle folgt uns nach unten und ihr folgt uns nach oben."


    Wie sich der russische Gasexport verändert

    Analyse

    Wie sich der russische Gasexport verändert

    In einem Interview mit dem Fernsehsender BRICS zu Wochenbeginn, vor dem Tag der Diplomaten am 10. Februar, erklärte der Außenminister Russlands, dass zum Thema diesbezüglicher US-Wahrnehmungen "eine ganze Reihe von Zwangsmaßnahmen erreicht werden, die mit fairem Wettbewerb nicht vereinbar sind", so Lawrow.


    Im Rahmen dieser Bemühungen, so der Diplomat, wolle die Trump-Administration offensichtlich "die Kontrolle über alle Routen zur Versorgung der weltweit führenden Länder und aller Kontinente mit Energieressourcen übernehmen". Das erkennbare Ziel laute:


    "Auf dem europäischen Kontinent haben sie die Nord Streams, die vor drei Jahren gesprengt wurden, das ukrainische Gastransportsystem und die TurkStream im Visier."


    Lawrow verwies zudem auch auf die andauernden Sanktionen, die Washington im vergangenen Herbst gegen die größten russischen Ölkonzerne Lukoil und Rosneft verhängt hatte. Dazu führte der Außenminister aus, dass die USA aktuell einen "Krieg gegen Tanker auf offener See führen" und verwies darauf, dass die USA eine Ölblockade gegen Venezuela angekündigt und Anfang Januar den Präsidenten des ölreichen Landes, Nicolás Maduro, entführt hätten. Weitere Kritik am US-Gebaren lautet:


    Prinzipien allein wärmen nicht: Europas klammheimliche Rückkehr zu russischem Öl

    Analyse

    Prinzipien allein wärmen nicht: Europas klammheimliche Rückkehr zu russischem Öl

    "Sie versuchen, Indien und unseren anderen Partnern den Kauf billiger, erschwinglicher russischer Energieressourcen zu verbieten – Europa ist schon seit Langem davon ausgeschlossen – und zwingen sie, US-Flüssigerdgas zu überhöhten Preisen zu kaufen."


    Trump hat seit dem Vorjahr wiederholt mit sekundären Sanktionen und Zöllen gegen Länder gedroht, die weiterhin russische Energie erwerben. Vergangene Woche hob der US-Präsident seinen früheren 25-prozentigen Zoll auf Indien auf und beharrte darauf, dass das Land zugestimmt habe, keine russischen Öllieferungen mehr anzunehmen. Neu-Delhi hat diese Behauptung offiziell nicht bestätigt.


    Da die USA "künstliche Barrieren" für den Handel und die Zusammenarbeit im Energiebereich errichten, seien die BRICS-Staaten ausgehend von der aggressiven Politik aus Washington "gezwungen, nach zusätzlichen sicheren Wegen zu suchen, um unsere Finanz-, Wirtschafts-, Integrations-, Logistik- und anderen Projekte voranzutreiben", erklärte Lawrow mit Blick auf den Wirtschaftsblock, der aus Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Ägypten, Äthiopien, Indonesien, Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht.


    Moskau: Die USA wollen die vollständige Kontrolle über die globalen Energieversorgungswege
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    freedert.online

    Washingtons Sprengtunnel gegen China – Er führt durch Iran


    5 Feb. 2026 13:44 Uhr

    Chinas Hauptinteresse an Iran und gleichzeitig die größte Bedrohung für die globale Dominanz der USA war und ist Chinas Megaprojekt zur globalen Neuordnung, die "Neue Seidenstraße", in der Iran eine zentrale Rolle spielt.

    Von Juri Mawaschew

    Beurteilt man die innenpolitische Lage Irans und die US-Intervention in die Prozesse dort, ist es wichtig, hinter den vielen Bäumen auch den ganzen Wald zu sehen: Wenn Washington einem "jeden" Land, das mit Teheran Handel treibt, mit 25-prozentigen Einfuhrzöllen auf alle Waren aus diesem Land in die USA droht – ja, dann betrifft das nicht wirklich jedes und auch nicht irgendein Land, sondern genau eines, ein gewisses, dieses dafür aber ganz bestimmt: China. Die Chinesen sind sich dessen übrigens sehr wohl bewusst, weshalb ihr Außenministerium eine letzte Gegenwarnung aussprach – und erklärte, dass es in diesem Handelskrieg "keine Gewinner" geben werde. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, betonte:


    Zitat
    "China wird seine legitimen Rechte und Interessen entschlossen verteidigen."

    Wie die BRICS-Staaten dem US-Dollar-System einen strukturellen Schock versetzen könnten

    In den letzten Jahren haben die chinesisch-iranischen Beziehungen eine so hohe Vielschichtigkeit und enge Verflechtung angenommen – da fällt es schwer, mit Sicherheit zu sagen, welches Element darin das wichtigste ist. Eines ist klar: Die von China im Frühjahr 2023 vermittelte Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden historischen Rivalen Iran und Saudi-Arabien ist zweifellos ein wichtiger Indikator für den Stand des politischen Dialogs und des gegenseitigen Vertrauens. Denn im Grunde gelang es nur den Chinesen, den jahrhundertealten "Gordischen Knoten" religiöser und ideologischer Widersprüche zwischen Teheran und Riad zu entwirren. Der Westen hingegen instrumentalisierte derweil unentwegt die saudisch-iranischen Differenzen oder, wie westliche Politiker heuchlerisch formulierten, den "Potenzialunterschied". China aber, ein wahrhaft verantwortungsvoller Akteur, schmiedete unterdessen seine eigene Realität.

    Chinas gegenseitiges Verständnis mit Iran und anderen einflussreichen Akteuren im Nahen Osten wurde zudem von der einzigartigen Position Pekings in der Palästinafrage gefördert: Das Land der Mitte unterstützt, wie Teheran auch, die Gründung eines palästinensischen Staates und setzt sich für einen Waffenstillstand, humanitäre Hilfe und eine politische Lösung ein, während es gleichzeitig Israels Vorgehen im Gazastreifen als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt. Mit dieser Haltung erwarb sich China während der Eskalation des Nahostkonflikts im Jahr 2023 und in den Jahren darauf echten Respekt – selbst von nicht staatlichen Akteuren, die nicht an internationale Verpflichtungen gebunden waren und Israel, den Vereinigten Staaten und Großbritannien den Krieg erklärt hatten.


    Achse herausfordern: Die Neuordnung der Welt aus Sicht der Kalten Krieger (Teil III)

    Die Rede ist hier vor allem von den Huthi-Rebellen der militanten Gruppe Ansar Allah im Jemen. Diese Rebellen, die momentan als Irans Stellvertretertruppen agieren, behinderten und behindern nämlich weder chinesische noch russische Schiffe auf dem Weg durch die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Offenbar haben Moskau und Peking dies dem Respekt zu verdanken, den sie sich mit ihrer Politik der Nichteinmischung und ihrem konstruktiven Ansatz im israelisch-palästinensischen Konflikt erarbeitet haben.


    Also: Chinas strategische Verflechtungen mit Iran sind so weitreichend, dass unabhängige chinesische Raffinerien einem Reuters-Bericht zufolge einen Plan entwickelt haben sollen, um verstärkt Erdöl aus Iran zu beziehen und so die aktuellen Lieferengpässe aus Venezuela auszugleichen. Dieser Prozess findet vor dem Hintergrund einer Umstrukturierung der globalen Rohölströme infolge der Aussetzung der venezolanischen Exporte nach China statt. Befeuert wird dies auch dadurch, dass iranisches Öl, das mit einem Abschlag gegenüber der Marke Brent gehandelt wird, von Händlern als die geeignetste Alternative zu venezolanischem schwerem Rohöl angesehen wird. Zwar ist es derzeit unmöglich, die gesamten, zuvor von Caracas unter Nicolás Maduro gelieferten Mengen zu ersetzen – doch Irans Lieferungen an China sind nur ein sekundärer Grund für die US-amerikanischen Bemühungen, chinesische Interessen durch Destabilisierung in Iran zu untergraben.


    Droht durch Trumps "Ölschaukel" eine globale Krise?

    Chinas Hauptinteresse an Iran und gleichzeitig die größte Bedrohung für die US-amerikanische Vorherrschaft war und ist nämlich etwas anderes: Chinas Megaprojekt zur globalen Neuordnung, die "Neue Seidenstraße". Genau dieses Projekt versuchen die USA zu kontern. Tatsächlich hat bis heute kein Akteur in Eurasien ein ambitionierteres und erfolgreicheres Projekt (zumindest hinsichtlich der Teilnehmerzahl) vorgelegt, das darauf abzielt, zwei Kontinente – Asien und Europa – über eine Handelsbrücke zu verbinden. Mehr als 150 Länder und 30 internationale Organisationen sind daran beteiligt.


    In diesem Sinne wird die geostrategische Rolle Irans, der etwa auf halber Strecke der Route liegt, von allen Beteiligten als buchstäblich und ohne Übertreibung zentral angesehen. Teheran war eines der ersten Länder, das im Jahr 2018 eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnete und damit ein wichtiger Teilnehmer und Nutznießer der Neuen Seidenstraße wurde.


    Iran aus dieser Gleichung auszuschließen, würde die Interessen des Globalen Südens und Ostens untergraben und die aufstrebende Welt der Freiheit in eine neue koloniale Abhängigkeit ohne echte Alternativen zwingen. Daher liegt die Hauptintrige in Iran nicht darin, ob es der Landesführung gelingt, die Ordnung im Land wiederherzustellen – sondern vielmehr darin, wie weit China bereit ist zu gehen, um Irans Erfolg bei diesem Vorhaben zu sichern.

    Russland ist daran als ein weiterer Teilnehmer der Neuen Seidenstraße ebenfalls äußerst interessiert.

    Entführung Maduros: Chinas stille, harte Antwort auf Washington

    Darüber hinaus würde die Neutralisierung Irans als eines internationalen Akteurs höchstwahrscheinlich zum Zusammenbruch eines weiteren Logistik-Großprojekts führen – nämlich des internationalen Nord-Süd-Transportkorridors. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass kein vom Westen kontrolliertes Regime in Iran, sei es der selbst ernannte Schah Pahlavi oder irgendwelche anderen Marionetten, Russland den Zugang zu den südlichen Häfen des Landes, Bandar Abbas und Chabahar, gewähren wird. Und niemand wird Moskau für seine in einem solchen Fall verloren gegangenen Investitionen in Milliardenhöhe entschädigen. Darüber hinaus haben die USA seit dem Jahr 2023 ihr eigenes Megaprojekt in derselben Region, aber unter Umgehung Irans, nämlich den Wirtschaftskorridor Indien-Nahost-Europa (IMEC) – und das treiben sie doch nicht dafür voran, um die parallele Existenz des Nord-Süd-Korridors (oder auch der Seidenstraßeninitiative Chinas) zu dulden.

    Indirekt wird eine kritische Destabilisierung Irans auch erhebliche Unsicherheit hinsichtlich des internationalen Status des Kaspischen Meeres hervorrufen: Wo das vom Westen verhasste "Mullah-Regime" mit Russland die Konvention über den Rechtsstatus des Kaspischen Meeres freiwillig unterzeichnete – und dabei sogar der Urheber dieses Vorstoßes war –, die die Abwesenheit von Flotten außerregionaler Mächte garantiert, so könnte ein nächstes, ein aus der Sicht des Westens "richtiges" Regime dieses völkerrechtliche Dokument überarbeiten oder auch komplett zurücknehmen.


    Iran und die Dualität von Widerstandsfähigkeit und Unzufriedenheit

    Ganz zu schweigen davon, dass auch das Schicksal von Chinas Transkaspischer Internationaler Transportroute, dem sogenannten Mittleren Korridor, dann unter einem ganz, ganz großen Fragezeichen stehen wird. Dies dürfte kaum zur Entwicklung von Schienen-, Straßen- und Seeverbindungen beitragen, die Handel, Logistik und wirtschaftliche Entwicklung ankurbeln könnten – worauf es aber den Chinesen schon seit eh und je ankommt


    Washingtons Sprengtunnel gegen China – Er führt durch Iran
    Chinas Hauptinteresse an Iran und gleichzeitig die größte Bedrohung für die globale Dominanz der USA war und ist Chinas Megaprojekt zur globalen Neuordnung,…
    rtnewsde.com

    Wer ist der Nächste? Warum schadet das den USA selbst?


    Für die derzeitige US-Regierung, die von einer modernen Version der Monroe-Doktrin durchdrungen ist, und die Kriegsprofiteure, die massive Gewinne einfahren, hat die besorgte internationale Gemeinschaft eine drängende Frage: Wer ist der Nächste?


    „Aufgrund der aktuellen Lage ist es wahrscheinlicher, dass Grönland zu einem neuen Schwerpunkt für die USA wird, um ihre Präsenz und ihren Einfluss auszuweiten, aber es dürfte kein Ziel für eine direkte militärische Annexion sein. Abgesehen von Grönland konzentrieren sich die wirklich konfliktträchtigen Regionen nach wie vor auf den Nahen Osten und andere Krisenherde mit relativ niedrigen Schwellen für militärische Maßnahmen. Der Iran stellt zwar einen Risikofaktor dar, aber die Gefahr liegt eher in begrenzten Angriffen – wie kurzen, schnellen und kontrollierbaren Operationen gegen bestimmte Einrichtungen oder wichtige Knotenpunkte – als in einem umfassenden Krieg“, erklärte Dun Zhigang, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Chongyang Institute for Financial Studies der Renmin University of China, gegenüber der Global Times.


    Die wiederholten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, belasten die Beziehungen zu den US-Verbündeten in der NATO und haben zu der Warnung geführt, dass eine gewaltsame Übernahme das Ende des größten Sicherheitsbündnisses der Welt bedeuten könnte.


    In den letzten Jahrzehnten kam es regelmäßig zu Spannungen zwischen einigen NATO-Mitgliedern, insbesondere zwischen den Nachbarländern Griechenland und der Türkei. Aber es würde einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, wenn das mächtigste Land, die USA, das Territorium eines anderen Verbündeten annektieren würde, kommentierte AP News.


    Abgesehen davon, dass sie weltweit Spannungen hervorrufen und gefährliche Präzedenzfälle schaffen, haben die langwierigen militärischen Interventionen der USA tiefgreifende Katastrophen im Ausland verursacht und gleichzeitig ihrer eigenen Gesellschaft und Bevölkerung dauerhaften Schaden zugefügt.


    Die finanziellen Folgen sind erschütternd. Ein Bericht des Projekts „Costs of War” der Brown University ergab, dass die 20 Jahre andauernden Kriege nach dem 11. September die USA schätzungsweise 8 Billionen Dollar gekostet und mehr als 900.000 Menschen das Leben gekostet haben.


    Der Bericht enthüllte auch, dass die USA in den letzten zwei Jahrzehnten bereits etwa 5,8 Billionen Dollar ausgegeben haben und die Biden-Regierung als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September weitere Mittel in dieser Höhe beantragt hat. Darin enthalten sind die geschätzten direkten und indirekten Kosten für Ausgaben in den Kriegsgebieten der USA nach dem 11. September, Maßnahmen zur inneren Sicherheit im Kampf gegen den Terrorismus und Zinszahlungen für Kriegskredite.


    Auch die psychologischen Narben des Konflikts sind nicht zu übersehen. Laut einem im Januar 2025 veröffentlichten Bericht der US-amerikanischen Defense Health Agency stieg die Zahl der Diagnosen von psychischen Störungen bei aktiven Soldaten in den letzten fünf Jahren um fast 40 Prozent, wie das US-amerikanische Medienunternehmen Military Times berichtete.


    Die Kosten des Krieges reichen weit über das Schlachtfeld hinaus und umfassen jahrzehntelange Zinszahlungen, Ausrüstungsmodernisierungen, Streitigkeiten über die Lastenteilung mit Verbündeten sowie die Langzeitpflege und Renten von Veteranen. Viele heimkehrende Soldaten leiden auch unter anhaltenden psychischen Traumata und dem Zerbrechen ihrer Familien – tiefe soziale Wunden, die keine Rede heilen kann. Darüber hinaus untergraben häufige Militäraktionen internationale Normen, entfremden Verbündete und verstärken das globale Chaos, was letztlich die Sicherheitskosten der USA erhöht. Kurz gesagt, dieser Ansatz macht ein Land nicht sicherer, indem es Gewalt anwendet, sondern es in endlosen Kriegen gefangen hält – kurzfristig gewinnt es an Ansehen, verliert aber langfristig echte Vorteile, sagte Dun.


    Wie der ehemalige US-Präsident James Madison vor über 200 Jahren warnte: „Keine Nation kann ihre Freiheit inmitten andauernder Kriege bewahren.“ Die anhaltende Ungerechtigkeit der USA durch militärische Übergriffe werde letztendlich wie ein Bumerang zurückkommen, dem eigenen Volk schaden und das Ansehen der USA in der Welt untergraben.

    Ironischerweise war die Vermeidung einer US-Intervention in Kriegen im Ausland ein wichtiges Wahlversprechen, das Trump seinen Wählern während seines Wahlkampfs gegeben hatte. Wie er in einer Rede im Rahmen seiner Präsidentschaftskampagne 2024 erklärte, besteht die Aufgabe des US-Militärs „nicht darin, endlose Kriege zur Regimewechselung rund um den Globus zu führen, sinnlose Kriege“. Stattdessen sei es seine Aufgabe, „Amerika vor Angriffen und Invasionen hier im eigenen Land zu verteidigen“.


    Was Trump jedoch nach seinem Amtsantritt tatsächlich tat, untergrub dieses Versprechen erheblich und war eine scharfe Zurechtweisung für einige seiner Wähler und viele Friedensaktivisten. US-Medienberichten zufolge hat Trump in weniger als zwölf Monaten seiner Amtszeit Angriffe in sieben Ländern angeordnet – Iran, Nigeria, Jemen, Irak, Syrien, Somalia und zuletzt Venezuela. Laut einem Artikel der Military Times vom 31. Dezember hat Trump seit Beginn seiner zweiten Amtszeit mindestens 626 Luftangriffe angeordnet und damit die 555 Angriffe übertroffen, die während der vierjährigen Amtszeit von Präsident Joe Biden verzeichnet wurden. Trump „widerspricht seinem selbst geschaffenen Image als ‚Friedenspräsident‘“, kommentierte die New York Post.


    Leider ist die Kriegslust der USA nicht nur die Schuld einer einzelnen Regierung, sondern ein wiederkehrendes gewalttätiges Merkmal, das sich durch ihre 250-jährige Geschichte zieht.


    Laut einer Studie der Tufts University hat die USA seit ihrer Gründung im Jahr 1776 bis zum Jahr 2017 mehr als 500 internationale Militärinterventionen durchgeführt. Bemerkenswert ist, dass fast 60 Prozent dieser Interventionen nach 1950 und mehr als ein Drittel nach 1999 stattfanden. „Mit dem Ende des Kalten Krieges hätten wir erwartet, dass die USA ihre militärischen Interventionen im Ausland reduzieren, da weniger Bedrohungen und Interessen auf dem Spiel stehen“, heißt es in dem Forschungsbericht. „Aber diese Muster zeigen das Gegenteil – die USA haben ihr militärisches Engagement im Ausland verstärkt.“


    Durch den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846–48) dehnte die USA ihr Territorium über den nordamerikanischen Kontinent aus; durch den Spanisch-Amerikanischen Krieg (1898) erweiterte sie ihren Einflussbereich auf den westlichen Pazifik; durch Kriege auf der koreanischen Halbinsel (1950–53) und in Vietnam (1955–75) strebte sie weiter nach globaler Vorherrschaft… Seit Jahrhunderten ist der Weg der Expansion der USA mit Gewehrsalven gepflastert, mit der Errichtung von Machtbastionen und Reichtum auf Ruinen und Knochen.


    Demonstranten versammeln sich am 6. Dezember 2025 zu einer Demonstration unter dem Motto „No War on Venezuela“ (Kein Krieg gegen Venezuela) am Times Square in den USA. Foto: IC

    Kriege aus Gründen der Profitgier

    „Es hat nie einen gerechten [Krieg] gegeben, nie einen ehrenhaften – zumindest nicht auf Seiten des Kriegstreibers”, schrieb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain einmal.


    Als einer der weltweit größten Kriegstreiber hat die USA ihre niemals ehrenhaften militärischen Interventionen häufig mit hochtrabender Rhetorik verschleiert und unter diesen Vorwänden und Lügen die Souveränität anderer Länder mit Füßen getreten und Zerstörung und Leid gebracht. Von „Schutz der US-Bürger“ über „Drogenbekämpfung“ und „Terrorismusbekämpfung“ bis hin zur „Förderung der Demokratie“ – die Öffentlichkeit hat zahlreiche Rechtfertigungen für US-Militärinterventionen erlebt.


    Im Dezember 1989 beispielsweise starteten die USA unter dem Deckmantel der Drogenbekämpfung die „Operation Just Cause“ und entsandten laut der Website „US Army Special Operations History“ rund 27.000 Soldaten, um in Panama einzumarschieren. Im Jahr 2003 marschierten die USA unter dem Vorwand, Bagdad besitze Massenvernichtungswaffen, in den Irak ein – eine Behauptung, die sich später als grobe Lüge herausstellte. Die jüngste gewaltsame Festnahme des venezolanischen Präsidenten erfolgte zumindest vordergründig ebenfalls unter dem Vorwand der „Drogenbekämpfung”.


    Die USA haben auch verschiedene Doktrinen und strategische Erklärungen ausgearbeitet, um ihre auswärtige Expansion und militärische Einmischung mit einem Mantel der Legitimität zu umhüllen. Von der Monroe-Doktrin, die „Amerika für die Amerikaner” verkündete, bis hin zur Nationalen Sicherheitsstrategie 2025 der Trump-Regierung, die Lateinamerika offen als Einflussbereich der USA bezeichnet, dienen solche Rhetoriken laut Analysten in erster Linie dazu, die von den USA angezettelten Kriege zu beschönigen und die Interessen der USA über die Souveränität anderer Nationen zu stellen.


    Die häufigen militärischen Interventionen der USA im Ausland dienen nicht nur ihren übergeordneten Zielen der Expansion und Hegemonie, sondern bereichern auch eine mächtige Interessengruppe im Inland – den militärisch-industriellen Komplex (MIC) –, der enorm vom Krieg profitiert, wie Beobachter seit langem betonen.


    Ein deutliches Beispiel dafür gab es Anfang Januar 2026, nach der US-Militäroperation, die zur gewaltsamen Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro führte. CNBC berichtete, dass „die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen am 5. Januar stark angestiegen sind, da Investoren davon ausgingen, dass der dramatische Sturz des venezolanischen Staatschefs Maduro eine bedeutende geopolitische Veränderung einläuten könnte, die langfristig den Rüstungshandel ankurbeln wird“.


    Der US-Militär-Industrie-Komplex hat eine dunkle Geschichte, was das Profitieren von Konflikten angeht. Die Waffenhersteller Lockheed Martin und RTX prognostizierten für Ende 2025 hohe Gewinne, da ihre Ergebnisse von der steigenden Nachfrage nach Waffen aufgrund der Konflikte im Nahen Osten und des langwierigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine profitierten. Die Umsätze von RTX, ehemals Raytheon, wurden auch durch einen Mangel an neuen Verkehrsflugzeugen angekurbelt, da Wartungs- und Reparaturdienstleister wie RTX daran arbeiteten, Fluggesellschaften mit älteren, kostenintensiven Flotten am Laufen zu halten. Laut einem Bericht der Straits Times profitierte das Unternehmen auch von besseren Verkäufen von Düsentriebwerken.


    Diese „Drehtür“ zwischen Regierungsdienst und Verteidigungsindustrie ist laut der Nachrichtenagentur Xinhua eines der auffälligsten Symbole für die Korruption im Herzen der US-Militärpolitik.


    Laut der New York Times arbeiten mindestens 50 ehemalige Pentagon- und nationale Sicherheitsbeamte, von denen die meisten in den letzten fünf Jahren aus der Bundesregierung ausgeschieden sind, nun als Führungskräfte oder Berater in verteidigungsbezogenen Risikokapital- oder Private-Equity-Unternehmen.


    Wer ist der Nächste? Auf den Spuren der blutigen Geschichte von US-Militärinterventionen im Ausland
    Von den insgesamt 250 Jahren, die die Vereinigten Staaten existieren, waren nur 15 Jahre friedlich. Allein seit dem 2. Weltkrieg wurden dadurch etwa 40 [...]
    tkp.at

    Wer ist der Nächste? Auf den Spuren der blutigen Geschichte von US-Militärinterventionen im Ausland

    8. Februar 2026von Dr. Peter F. Mayer

    Von den insgesamt 250 Jahren, die die Vereinigten Staaten existieren, waren nur 15 Jahre friedlich. Allein seit dem 2. Weltkrieg wurden dadurch etwa 40 Millionen Tote verursacht, dazu kommen noch 48 Millionen Todesopfer durch das Sanktionsregime der USA und ihrer EU-Vasallen wie ein Lancet Studie zeigt. Was sind nun die nächsten Opfer?

    Derzeit führen die USA Kriege in der Ukraine und in Westasien, großteils über die Stellvertreter Ukraine und Israel, aber auch kleinere arabische Diktaturen. Gegen China werden als Stellvertreter Taiwan, die Philippinen und Japan in Stellung gebracht und laufend mit Waffen versorgt. Im Januar wurden die Waffenlieferungen insbesondere an Taiwan und an Israel verstärkt. Das Raketenartilleriesystem Himars wurde im Baltikum nur 50 km vor der russischen Grenze in Stellung gebracht. Auf einer Inselkette vor China wurden mittels Taiwan eine ganze Reihe solcher Angriffswaffen aufgestellt. Und man will gegen China aufrüsten, wie das Fachmagazin meldet:


    Mit der Regierung Trump wurde die Zahl der Kriege noch einmal vermehrt, Trump führt den Rekord mit bisher 10 Kriegen in seinen beiden Amtszeiten, Donald Trump behauptet, ein sogenannter „Friedenspräsident“ zu sein, aber er hat mehr Länder bombardiert als jeder andere US-Präsident zuvor.


    Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit bombardierte die Trump-Regierung sieben Länder: Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Venezuela und Jemen. Aus seiner ersten Amtszeit kommen noch Afghanistan, Libyen und Pakistan dazu. Darüber hinaus droht Trump mit Angriffen auf mindestens vier weitere Nationen: Kolumbien, Kuba, Mexiko und Grönland.

    Werb

    Amerikas Strategie der Tötung von Zivilisten (1945- )


    Auf GlobalResearch.ca wurden wiederholt Kriegsverbrechen der USA thematisiert. Seit dem Zweiten Weltkrieg richtet sich die amerikanische Militärstrategie gezielt gegen Zivilisten und „zivile Objekte“ wie Krankenhäuser, Schulen, Kirchen und Wohngebiete. Die Beweise sind erdrückend.

    Obwohl diese Praxis als Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft wird, wurden die Vereinigten Staaten nie vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) angeklagt.


    Die Geschichte der von den USA geführten Kriege bestätigt, dass die Ermordung von Millionen von Zivilisten ein fester Bestandteil der globalen Kriegsagenda der USA ist.


    Während und seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Vereinigten Staaten mehr als 40 Millionen Menschen in einer Reihe von Ländern getötet, die meisten von ihnen Zivilisten, entweder direkt oder durch ihre Marionettenregime als Stellvertreter – mehr dazu in diesem TKP Artikel.

    Tötung durch Sanktionen

    Sanktionen haben oft enorme menschliche Kosten. Wissenschaftler haben dies in mehreren bekannten Fällen nachgewiesen, beispielsweise bei den US-Sanktionen gegen den Irak in den 1990er Jahren, die zu weit verbreiteter Unterernährung, Mangel an sauberem Wasser und Engpässen bei Medikamenten und Strom führten. In jüngerer Zeit hat der Wirtschaftskrieg der USA gegen Venezuela zu einer schweren Wirtschaftskrise geführt. Eine Studie schätzt, dass die Sanktionen allein in einem Jahr, von 2017 bis 2018, 40.000 zusätzliche Todesfälle verursacht haben.


    Ähnliches trifft auf den Iran zu. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte am Donnerstag vor dem Bankenausschuss des Senats, dass die „Maximaldruckkampagne” der Trump-Regierung gegen den Iran für den Zusammenbruch der Wirtschaft des Landes und die Auslösung der Proteste und Unruhen verantwortlich sei, die Ende Dezember begonnen hatten.


    „Was wir im Finanzministerium getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land herbeizuführen … Dies gipfelte im Dezember in einem raschen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran zusammenbrach. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank”, sagte Bessent.

    Und wenn Staaten im Globalen Süden überlegene Waffensysteme kaufen,wie Algerien den russischen Tarnkappen-Jäger SU-57, wird mit ökonomischer Kriegsführung durch Sanktionen bedroht, wie wieder das militärische Fachmagazin gestern berichtete:

    Eine Studie über die Auswirkungen internationaler Sanktionen auf die altersspezifische Sterblichkeit erschien im August 2025 in The Lancet. In ihrer zentralen Schätzung kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die seit 1970 von den USA und der EU verhängten einseitigen Sanktionen mit 38 Millionen Todesfällen in Verbindung stehen. In einigen Jahren der 1990er wurden mehr als eine Million Menschen getötet. Im Jahr 2021, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen, verursachten Sanktionen mehr als 800.000 Todesfälle.

    In dem semi-offiziellen chinesischen Online Medium Global Times erschien am 14. Januar 2026 eine Analyse über die Kriegsverbrechen der USA seit 1945. Was der Artikel beschreibt ist außerhalb der USA, der EU und generell im politischen Westen so ziemlich jedem halbwegs politisch interessierten Menschen klar. Der Artikel, der ziemlich genau die Stimmung im Globalen Süden wiedergibt, erschien unter dem Titel:

    GT investigates: Who’s next? Tracing US’ bloody trail of foreign military intervention


    By Huang Lanlan and Hu Yuwei

    Die Flagge Grönlands wird am 8. Januar 2026 in einem Park in Kopenhagen, Dänemark, gehisst. Foto: IC

    Für viele Menschen auf der ganzen Welt brachte der Beginn des neuen Jahres nicht nur das Knallen von Feuerwerkskörpern, sondern leider auch Schüsse. Nachdem die USA am 3. Januar den venezolanischen Präsidenten durch eine Militäroperation im Land gewaltsam festgenommen hatten, erneuerte US-Präsident Donald Trump kürzlich seine Drohung, Grönland „auf die eine oder andere Weise“ zu erobern, was Schockwellen durch die NATO-Hauptstädte sandte und Europa zwang, Pläne zu erwägen, die sein Engagement für die Sicherheit in der Arktis demonstrieren könnten.

    „Heute ist es Venezuela, morgen könnte es jedes andere [Land] sein“, warnte der chilenische Präsident Gabriel Boric in einer Rede, die er nach dem Vorfall in Venezuela hielt – eine Bemerkung, die die tiefe Besorgnis und die starke Verurteilung der US-Intervention in ganz Lateinamerika und der gesamten internationalen Gemeinschaft zum Ausdruck bringt.


    Schlimmer noch: Die militärische Intervention der USA in Venezuela und wahrscheinlich in naher Zukunft auch in weiteren Regionen, darunter Grönland, ist kein Einzelfall, denn ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass militärische Interventionen tief in der politischen DNA und Logik der USA verwurzelt sind. Zahlreiche blutige Tragödien haben gezeigt, dass die militärischen Aktionen des Landes in Übersee den Menschen auf der ganzen Welt großes Leid zugefügt und auch innerhalb der US-Gesellschaft selbst tiefe Wunden hinterlassen haben.


    Rückblick: Wie hat die US-Außenpolitik einen Weg beschritten, der von Waffen und Rauch geprägt war? Mit welchen Ausreden und Unwahrheiten haben die USA solche Aktionen schönfärben wollen? Und wer profitiert von den von den USA provozierten militärischen Interventionen und sogar Kriegen? In diesem Artikel untersucht die Global Times die wechselvolle Geschichte der USA, die gängigen Vorwände und die wahrscheinlichen Nutznießer ihrer militärischen Interventionen im Ausland sowie die Regionen oder Völker, die die nächsten Opfer der US-Militärmacht werden könnten.

    Eine wechselvolle Geschichte voller Schüsse

    Die USA sind „die kriegerischste Nation in der Geschichte der Welt“, sagte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter laut einem Artikel von NPR aus dem April 2019.

    Carters Bemerkung wird durch die derzeitige US-Regierung voll und ganz bestätigt. Allein im Jahr 2025 leitete die Trump-Regierung US-Militärschläge in sieben Ländern weltweit, von den Sandwüsten des Nahen Ostens bis zu den Hoheitsgewässern vor der Küste Venezuelas, berichtete die New York Post am 2. Januar.



    Einzige wirkliche Abhilfe wäre die Inbetriebnahme des verbliebenen Stranges von NS 2

    Und daran wird wohl schon gearbeitet. Die Amis kaufen sie und die Russen pumpen durch. Ich hoffe zwar, die Russen haben Eier und lassen es, aber drauf wetten würde ich nicht.

    Also wenn Russland eine Deal, egal in welcher Form, mit dem Initiator des ganzen Konflikts abschließt, ist ihnen nicht mehr zu helfen.

    Eins ist doch wohl absolut klar:


    Mit jedem Tag, den diese militärische Sonderaktion dauert,

    vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit, daß dieser Staat keinen Zugang mehr zum

    Schwarzen Meer haben wird.

    Wenn die Russen aber in diesem Tempo weitermachen, wird es wohl noch Jahrzehnte dauern.

    Russland führt groß angelegte "Vergeltungsschläge" gegen die Ukraine aus


    Nach russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur Kiews ist es in der Ukraine landesweit zu Stromabschaltungen gekommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einer Reaktion auf jüngste "terroristische Angriffe" Kiews.


    Russland führt groß angelegte "Vergeltungsschläge" gegen die Ukraine aus


    Das russische Militär hat als Reaktion auf "terroristische Angriffe" Kiews auf zivile Infrastruktur in Russland einen groß angelegten Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.


    In einer Erklärung vom Samstag berichtete das Ministerium von einem "massiven Angriff" mit see- und luftgestützten Präzisionswaffen, darunter Kinschal-Hyperschallraketen und Drohnen. Die Angriffe hätten Energie- und Transportinfrastruktur der ukrainischen Streitkräfte sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen getroffen.


    TV-Interview: Selenskij glaubt nicht an Frieden, sondern an den Endsieg


    "Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Ziele wurden getroffen", so das Verteidigungsministerium.


    In der Erklärung hieß es weiter, die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden 168 ukrainische Drohnen abgeschossen.


    Ukrainische Beamte bestätigten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Wladimir Selenskij erklärte, dass bei dem Angriff über 400 Drohnen und rund 40 Raketen verschiedener Typen eingesetzt worden seien. Hauptziel war das Energiesystem des Landes.


    Selenskij fügte hinzu, dass Kraftwerke und Umspannwerke in den Regionen Wolhynien, Iwano-Frankowsk, Lwow und Riwne beschädigt worden seien. Weitere Angriffe wurden aus den Regionen Kiew und Charkow gemeldet.


    Der staatliche ukrainische Energieversorger Ukrenergo gab bekannt, dass Energieanlagen in insgesamt acht Regionen getroffen worden seien, was landesweit zu Notabschaltungen geführt habe.


    Der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal erklärte, dass auch Hochspannungsumspannwerke sowie 750-kV- und 330-kV-Übertragungsleitungen, die das Rückgrat des ukrainischen Stromnetzes bilden, beschädigt worden seien. Die Angriffe trafen zudem Kraftwerke, darunter die Wärmekraftwerke Burschtyn und Dobrotwir in der Westukraine.


    Laut Stanislaw Ignatjew, dem Vorsitzenden des ukrainischen Verbandes für Erneuerbare Energien, hat Russland erstmals das 750-kV-Umspannwerk in der Westukraine angegriffen – das größte in Europa. Es ist das Herzstück des regionalen Stromnetzes und wickelt Stromimporte aus dem Ausland ab.


    Polen: Zwei Flughäfen für zivile Luftfahrt gesperrt, um Waffenlieferungen an Kiew zu gewährleisten

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    Schmygal erklärte, landesweit seien Notfallpläne für Stromausfälle in Kraft getreten und die Kernkraftwerke vorübergehend abgeschaltet worden, um das System zu stabilisieren. Kiew habe Polen um Notstromhilfe gebeten.


    Die neue Welle russischer Angriffe folgt auf ukrainische Angriffe vom Mittwoch, die die Energieinfrastruktur in der Grenzregion Belgorod schwer beschädigten und zu weitreichenden Strom- und Heizungsausfällen führten, von denen auch Schulen und Kindergärten betroffen waren. Am selben Tag berichteten die Behörden der benachbarten Region Brjansk, ukrainische Streitkräfte hätten auch US-amerikanische HIMARS-Raketen gegen Wohngebäude eingesetzt und dabei eine Frau verletzt.


    Nach Angaben Moskaus wurden allein in den ersten elf Tagen dieses Jahres 45 Zivilisten durch ukrainische Angriffe getötet über 100 verletzt.


    Russland führt groß angelegte "Vergeltungsschläge" gegen die Ukraine aus
    Nach russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur Kiews ist es in der Ukraine landesweit zu Stromabschaltungen gekommen. Das Verteidigungsministerium…
    freedert.online


    Auf Youtube haben es auch schon einige gemeldet. Fast die gesamten Kraftwerke sind ausgeschaltet.

    siehst du doch, das es geht ... oder du siehst es nicht.

    Ja klar sehe ich dass, aber Monate am Stück ? Vielleicht auch Smog aus Polen, weil die Kraftwerke auf Hochtouren laufen :/

    Hier im Berliner Raum schon seit Monaten Dunkelflaute, kann mich an keine Sonne die letzte Zeit erinnern. Ist doch eigentlich unmöglich oder ?

    Hier mal ein Video Urban Jäkl, auf Wunsch von Salo III mit kurzer Zusammenfassung....


    Fazit: In 2 bis 3 Wochen könnte es an der Comex zum Knall kommen mit Lieferausfall.


    - Immer mehr Auslieferungsanträg

    - Im Februarkontrakt wurden schon 18 Mio Uz verlangt

    - insgesamt wurden in der ersten 4 Tage 98 % mehr Auslieferungen verlangt

    - im März Kontrakt stehen momentan 449 Mio Uz zur Auslieferung

    - 103 Mio Uz sind momentan Lieferbar.



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    Der hochrangige russische General Wladimir Alexejew (64) wurde in Moskau angeschossen! Russische Staatsmedien melden: „Nach Angaben der Ermittler gab am 6. Februar in einem Wohngebäude an der Wolokolamskoje-Chaussee in Moskau eine bislang nicht identifizierte Person mehrere Schüsse auf einen Mann ab und flüchtete vom Tatort. Das Opfer wurde in ein städtisches Krankenhaus eingeliefert.“ meldet die Bild

    Demnach ist also auch die 20% Marke kein Problem, da ja dann immer noch ausreichend schnell entnommen werden kann.


    Wenn das so ist, sind wir aber nicht nur noch 9% weniger Füllmenge bzw 14 Tage starke Entnahmelast vom Problem entfernt sondern eher 28 starke Tage. Denn wir können demgemäß auch gerne noch 18% entnehmen, ohne dass Gasdruckmängel entstehen.

    Das Kissengas ist im Speicherstand nicht mit angegeben, also können die 20 % auch auf 0 entnommen werden. Welche Auswirkungen das auf die Geschwindigkeit hat, unbekannt.

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    Soso. Warum hat sich dann Samsung ? Silber ab Bergwerk gesichert, das wiederspricht dem gewaltig....

    oder das der chinesische ETC die Leute davon abhalten wollte, ihn zu kaufen und am Ende ganz geschlossen ist , weil der Preis hochschoß und das Silber in dem Umfang nicht beigebracht wurde?

    Die Prägestätten müssten dann ja auch genügend 1000 Oz Barren vom Smelter bekommen können, um ihr Münzen auszuprägen....


    Wo liegt also das gemeinsame Problem!?!? Es fehlt Geld und Silber, meine Meinung.

    Ich hatte neulich das Video von Formationstrader eingestellt. Der geht auf die gesamte Problematik ein. Industrienachfrage ist stagnierend, der größte Posten wird durch die ETFs nachgefragt ( Stupid Money ) China entwickelt gerade Solaranlagen, die anstatt mit Silber, Kuper daran verbauen. Der Wirkungsgrad soll besser sein und Kupfer im kleinen Bereich benötigt werden. Die Module sind in der Produktion und sollen in einigen Jahren in Serie gehen. Die Idustrie entwickelt wohl immer mehr Prozesse, sodass Silber, wenn überhaupt nur noch im Micro Bereich benötigt wird.


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    Ich hatte schon mehrfach einen Erklärungsansatz für das "Geheimnis der Russen" und die Fragewürdigkeit des Kriegs genannt.


    Ziehst du das nicht mal ansatzweise in Erwägung? Ich meine ja nur, weil ständig solche Fragen kommen...


    Es ist das einfachste und logischste Erklärungsmodell. Und damit wahrscheinlich auch das Wahrscheinlichste.

    Dein Ansatz ist mir bekannt und ich ziehe ihn auch ernsthaft in Erwägung. Die Frage die sich mir aber stellt, bei den Brüdern im Geiste, warum alle Nationen einstecken müssen die amerikanische aber immer und überall als Bestimmer erscheint. Selbst wenn ich russischer Freimaurer bin, würde es mir persönlich am Herzen liegen, dass die Brüder aus Übersee auch mal was auf den Deckel bekommen.