Beiträge von Wurschtler

    Mir sind noch weitere Nachteile aufgefallen:
    Hat das Kind zuviel offizielles Vermögen dann kann es später mal Nachteile für z.B. Bafög bedeuten.
    Auch kann durch eine Umschichtung ein größerer Gewinn realisiert werden, was die Freigrenze für die Krankenversicherung reißen könnte. Dann müsste man einen extra Krankenversicherungsbeitrag fürs Kind zahlen.


    Ein Vorteil ist es dagegen schon, wenn man für die Kapitaleinkünfte den Grundfreibetrag des Kindes nutzen kann.
    Andererseits: Geschenkt ist geschenkt. Das Geld darf man nicht zurücknehmen, auch nicht für Dinge, die fürs Kind sind, da die Eltern aufgrund der Unterhaltspflicht aus ihrem eigenen Einkommen zahlen müssen.


    Das alles spricht dann doch für physisches EM, da man hiermit flexibler ist und es anonym ist.


    Des Weiteren stellt sich mir noch die Frage: Wie klug ist es, wenn ein 18-Jähriger gleich so einen Batzen Geld zur Verfügung hat?
    100€ monatlich angelegt bringt bei 18 Jahren Laufzeit und einer angenommenen Rendite von 7% einen Endbetrag von 42.346 Euro. Das ist nicht wenig.

    Danke schon mal für alle Antworten. Vor allem an @Nebelparder für die ausführliche Antwort. :)
    An Fonds habe ich garnicht mehr gedacht, die hatte ich bereits gedanklich ausgeschlossen, nachdem diese durch jährliche Kosten von rund 1,5% belastet sind.


    Allerdings ist bei einem langfristigen Anlagehorizont ein aktives Management wahrscheinlich doch sinnvoll. In einem so langen Anlagehorizont ändern sich die Trends, vielleicht sogar mehrfach. Das Ganze noch kombiniert in einem Mischfonds, wo ein fähiger Fondsmanager viele Freiheiten hat, dürfte eine gute Idee sein.


    Der vorgeschlagene Flossbach Multiple Opportunities R gefällt mir in diesem Zusammenhang richtig gut.
    Rund 10% Goldanteil und Barric Gold ist auch dabei. Die langfristige Wertentwicklung ist gut und Krisen wurden auch relativ gut überstanden.


    Das Ding wird definitiv Bestandteil des Sparplans. Weitere Bestandteile muss ich mir noch überlegen. Bin noch am Recherchieren.


    Zum Depot: Am liebsten hätte ich es bei der DKB, weil ich da auch ein Konto habe und dann alles über meinen Login sehen würde. Wäre damit also am bequemsten. Allerdings gibt es dort nur eine eingeschränkte Auswahl ohne Ausgabeaufschlag oder anderen Gebühren zu kaufen. Zumindest der Flossbach und DWS ist mit dabei. Die anderen beiden nicht. Ein Ebase-Depot wäre also trotzdem sinnvoll.

    Hallo zusammen,


    meine Eltern wollen für meinen Sohn monatlich Geld sparen. Es muss was Einfaches sein, was automatisch geht. Monatlich ein paar Unzen Silber zu kaufen ist daher leider nicht drin. Ich dachte daher an einen ETF-Sparplan. (vom Sparbuch habe ich sie zum Glück abbringen können!)
    Der Sparplan soll einmal eingerichtet werden und dann 18 Jahre laufen.
    Welchen ETF würdet ihr hierfür empfehlen?


    Aus aktueller Sicht wäre natürlich ein Goldminen-ETF interessant. Aber ich frage mich, ob das bei diesem sehr langfristigen Anlagehorizont sinnvoll ist.


    Ideen und Vorschläge sind gefragt. :)

    Die Bewertung ist sensationell, danke Nebelparder!


    Angesichts des gewaltigen Aufwärtspotenzials bei K92 finde ich das Risiko nicht dabei zu sein größer als das Risiko, dass man vielleicht noch ~30% verlieren könnte. :)
    Ich werde meine kleine Position daher weiter aufstocken.


    Langfristig hoffe ich ein Schwergewicht daraus machen zu können. Entweder weils noch billiger wird und ich dann entsprechend zukaufen kann oder weils von selber so stark steigt. ;)

    Endlich mal ein Thread zu Glencore, danke dafür. :)
    Ich hab den Laden nämlich auch schon seit einer Weile auf der Watchlist.
    Ich hätte schon fast mal zugegriffen, als der Kurs untter 3€ gerutscht ist. Zum Glück hab ich das nicht getan.


    Eine Frage zu der steuerfreien Dividende: Funktioniert das überhaupt mit einem deutschen Depot?


    Auch bin ich kein solcher Fan von Aktienrückkäufen. Mit dem Geld hätten sie lieber ein paar Schulden getilgt.
    Das Engagement in Afrika und die teils dubionsen Vorgehensweisen schrecken auch etwas ab.


    Dazu kommen die derzeit unsicheren wirtschaftlichen Aussichten. Da kann es ganz schnell nochmal bergabgehen und ich möchte derzeit zumindest nicht noch mehr in diesen Sektor investieren. Nur eine Umschichtung käme für mich in Frage, aber dafür steht bei mir momentan eigentlich nur Rio Tinto zur Verfügung. Da bleibe ich jedoch lieber bei Rio Tinto. Ich werde GLEN jedoch weiter beobachten. :)

    Die Anzahl der Werte im Depot ist immer so eine Glaubensfrage.
    Ich mag es auch, wenn es "übersichtlich" ist. Ich genieße es andererseits aber auch, in möglichst vielen Projekten dabei zu sein und so auch eine gewisse Risiko-Streuung zu erreichen.
    Es gibt Leute hier im Forum, die setzen alles auf 1-2 Werte. Von daher geht es noch krasser. ;)
    Ich hab aktuell 22 Werte im Depot, wobei ich das wieder etwas reduzieren möchte.


    HGM ist übrigens mein ältester Depotwert und den halte ich auch für wenig riskant.


    Ebenso wie du warte ich darauf, dass sich mal bei WGO was bewegt.

    Bei K92 hatte ich damals zu lange gezögert, als es noch billig war. ;)


    Wenn die Regierung 30% haben will (Verhandlungsbasis) und K92 und sowieso erstmal eine Lizenz bis 2024 hat, dann finde ich die Korrektur von 30% eigentlich schon übertrieben.


    Davon abgesehn steht K92 fundamental prächtig da und ist noch günstig bewertet. Das Management scheint auch top zu sein, von daher nutze ich auch die Gelegenheit und baue mal eine Position auf.

    Habe heute hier nachgekauft , nicht nur wg. Kupfer ,sondern aufgrund der EM.


    Wobei der EM-Anteil im Kurs nicht wirklich gewürdigt wird, sonst würde der Kursverlauf anders aussehen.
    Das Ding wird von Markt als reine Kupfermine betrachtet und bewertet.
    Ich bin daher vorsichtig. Ich halte meinen Bestand, aber zukaufen werde ich erstmal nicht.

    Seh ich anders, die € wurden doch mit selbstgedruckten Franken bezahlt, wenn es hart auf hart kommt ´ne reine Buchungsnummer und die Bilanz ist wieder sauber - oder?

    Ganz so einfach ist es nicht.
    Die neu gedruckten Franken haben ja zu einer (gewollten) Verwässerung und damit Währungsabwertung geführt.
    Solange die gekauften Euro-Anleihen was wert sind, können sie diese wieder verkaufen und den Schritt rückgängig machen. (theoretisch)
    Wenn die damit erworbenen Euro-Anleihen wertlos werden, dann ist das nicht mehr möglich. Die SNB bekäme außerdem ein bilanzielles Problem. Technisch betrachtet wäre sie dann pleite, aber sie könnte mit einem negativen Eigenkapital natürlich weiteroperieren.


    Aber muss man bedenken, dass die Euro-Bestände der SNB so riesig sind, dass der Markt das kaum mehr aufnehmen könnte. (gleiches Problem haben die Chinesen mit ihren Dollar-Bergen)
    Also wird die SNB garnicht erst das Risiko eingehen, dass der Euro wertlos werden könnte und sie werden ihn mit aller aller Kraft zu stützen, damit der CHF eben nicht zu stark steigt. Sobald der Euro abschmiert, kauft die SNB weiter zu. CHF und Euro sind damit eine Schicksalsgemeinschaft, weil es die SNB so will.

    Ich würd mein Geld zu drei Vierteln oder zumindest halb in CHF und YEN anlegen. Gold hat noch Zeit, kein Drama weltweit, derzeit. (YEN weiss ich nicht mal wie die aussehn. CHF hab ich. Check.)


    Du willst 75% deines Vermögens ins Papierzettel anlegen?
    Es ist doch reiner Selbstbetrug, wenn du meinst, der CHF wäre irgendwie nennenswert besser als die anderen Papierwährungen. Die SNB hat schon unfassbar viele Euros aufgekauft und wird es auch weiter tun, wenn der Euro schwächelt. Damit hat sich der CHF als sichere Währung erledigt.


    Und der Yen? Ernsthaft? Die haben praktisch mit der Nullzinspolitik und dem Helikopter-Geld angefangen.
    Ich finde es macht keinen Sinn, die Pest mit der Cholera zu vergleichen. Papier bleibt Papier.


    Meine persönliche Meinung. ;)


    Wenn du Angst hast, dann würde ich Angsthasensilber empfehlen.

    PAAS hat eine erstaunliche Performance hingelegt für einen Senior-Produzenten.
    Ich hab das Ding im Mai auf Nebelparders Empfehlung für unter 10€ eingesackt. (übrigens danke @Nebelparder [smilie_blume] )
    Seitdem rund 80% Plus. :thumbup:
    Diese Performance braucht sich selbst hinter den anderen High-Performern unter den Silberminen nicht zu verstecken. [smilie_love]


    1. Was genau für eine Order hast du denn gemacht? Irgendwelche Limits?
    2. War AG deine einzige Aktie, wenn du jetzt nur noch Cash hast? Sehr mutig.

    Das ist der Weg einer brutalen Deflation, weil praktisch in der Sekunde, in der der Handel dieser Fonds ausgesetzt wird, die Liquidität auch an anderen Märkten nicht mehr vorhanden ist. Die Folgen sind ein Kollaps sämtlicher Märkte und Preise und verschuldeten Unternehmen, da niemand mehr Kredit geben kann.


    Ist auch nicht gut für Immos, Silber, Gold, Minen, Rohstoffe und natürlich sämtliche Hebelinstrumente oder Dinge die an die Liquidität von Banken gebunden sind. - Dann ist Cash Trumpf!


    Das hatten wir 2007/2008 schon.
    Und wie wir heute wissen, werden die Notenbanken ALLES tun, um dieses Szenario zu verhindern.
    Notfalls kaufen sie selber alles auf, um den Wert zu stützen.


    Einen kleineren deflationären Schock halte ich für denkbar, aber einen richtigen deflationären Crash halte ich eher für unwahrscheinlich. (wenn auch nicht für unmöglich)


    Irgendeine Form des Crashs wird es mal geben, soviel ist klar.
    Am Ende dieses Crashs wird der Reset-Knopf gedrückt und dann sind alle Papier-Werte weitgehend wertlos. Das gilt selbst für Cash in einem deflationären Crash-Szenario.
    Im Defla-Crash ist es die Kunst, während Cash der King ist, billig Sachwerte einzusacken. Timing ist dabei extrem wichtig, weil keiner weiß, wie lange das Zeitfenster offen sein wird.
    Von daher ist Cash für mich keine Absicherung, sondern nur Spekulation. Ich horte tatsächlich größere Cash-Mengen, aber nur in Form von Angsthasensilber. ;)
    Sollte der Silberkurs wirklich total einbrechen, dann bring ich das Angsthasensilber zur Bundesbank und hol mir für das Geld Bullion-Silber (oder andere billige Sachwerte).
    Unabhängig davon horte ich größere Mengen physisches Gold. Das wird nicht angefasst, solange Euro und USD (in der heutigen Form) noch existieren.


    Für den aus meiner Sicht wahrscheinlicheren Fall eines inflationären Crashs wird man mit den Gold- und Silberminen den großen Reibach machen.


    Vatapitta, wie bist du denn anlagetechnisch aufgestellt?

    Ziemlich schwach die Barbara, wie allgemein die Aussies. Jetzt wo sie mal unter 2€ zu haben war, hab ich zugeschlagen. Dafür ist sie dann doch ein Schnäppchen angesichts der teils schon sehr heiß gelaufenen Kanadier.

    Ich hatte hier eine mittlere Position aufgebaut, als der Kurs unter 7€ abgestürzt war.
    Die heutige Entwicklung ist in der Tat wenig erfreulich, andererseits war das jetzt nur ein schwacher Tag.


    Ich halte meine mittlere Position vorerst weiter. Eine große Position würde ich jedoch nicht in Fresnillo halten, da würde ich wohl einen Teil verkaufen. (meine bescheidene Meinung)