Beiträge von Wurschtler

    Die Roxgold-Aktionäre haben garantiert keinen ordentlichen Premium Aufschlag bekommen. Unterm Strich maximal +/- 0%, da es sich um einen Aktiendeal und kein Cashangebot gehandelt hat. Nach dem Übernahmeangebot ist die Aktie von Fortuna Silver abgeschmiert. Das führte dazu, dass der von Fortuna Silver für Roxgold ausgewiesene Wert von 2,73 CAD nie erreicht wurde, im Gegenteil, der letzte Roxgoldkurs vor Bekanntgabe der Übernahme lag bei 1,92 CAD, der letzte Handelskurs von Roxgold vor der Einstellung des Handels betrug 1,90 CAD. Ich sehe da keinen Premium Aufschlag. Fortuna hat sich Roxgold günstig einverleibt, aber die Roxgold-Aktionäre hatten davon nichts.

    Diese Diskussion hatten wir schonmal und so wie du es darstellt, ist es falsch. Der Aufschlag wird zu einem Stichtag bewertet und danach tragen die Aktionäre das weitere Kursrisiko. Das ist ein völlig normaler Vorgang und ist bei jeder Aktientausch-Übernahme so.
    Der Premiumaufschlag war definitiv da und wenn man nicht bereit ist, das weitere Kursrisiko nach Bekanntgabe der Übernahme zu tragen, dann hätte man am Tag 1 nach der Ankündigung verkaufen müssen.

    eigentlich ist Fortuna aktuell nichts anderes als ein Schrottunternehmen dessen teilweise guten Assets eine Übernahme für jemand der das Ding filetieren möchte durchaus attraktiv erscheinen lassen könnte....

    So schlimm sehe ich es auch wieder nicht. Vor allem war Fortuna selbst vor kurzem noch der Übernehmer.
    Man muss schon sagen, dass das von Fortuna ein geschickter Schachzug war, noch zu guten Zeiten ein Wachstumsunternehmen wie Roxgold zu übernehmen. Die Roxgold-Aktionäre haben damals allerdings auch einen ordentlichen Premium-Aufschlag bekommen, von daher glaube ich auch nicht, dass irgendwelche Klagen irgendwas bringen. Es hätte in Mexiko auch alles normal weiterlaufen können und stattdessen in Westafrika irgendein Gemetzel geben können. Ist eben blöd gelaufen und ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Kursreaktion bei Fortuna übertrieben war.


    Meine Freiläuferposition werde ich daher weiter behalten.

    Spielt der Nennwert irgend eine Rolle? :whistling: Wichtig ist für mich nur die Liquidität und der Aufpreis auf den Spot. :thumbup:

    Natürlich spielt es keine ernsthafte Rolle.
    Am liebsten ist es mir, wenn eine Goldmünze garkeinen Nennwert hat. (ich bevorzuge daher auch Krügerrand unter den Anlagemünzen)
    Wenn schon Nennwert, dann finde ich die 100 € für eine halbe Unze bei deutschen Münzen irgendwie anständiger.
    1,50 € Nennwert wirken so abwertend.
    Andererseits hat man so vor dem Zoll vielleicht ein paar Vorteile. ;)

    Mal ein Vergleich mit Fortuna Silver:
    Fortuna hat ähnliche Probleme bei seiner Mine in Mexiko, wobei diese vorübergehend sogar weiterproduzieren kann. Außerdem hat Fortuna 3 andere Minen in Produktion, sowie eine weitere Mine im Aufbau. Die betroffene Mine in Mexiko macht ca. 20 % vom Unternehmenswert aus. Kursverlust: ca. 30 %


    Hochschild: 2 von 3 produzierenden Minen droht die Schließung. Übrig bleibt nur eine einzige Mine, die schon ziemlich ausgelutscht ist und Hochschild nur zur Hälfte gehört. Ich schätze ca. zwei Drittel vom Unternehmenswert sind bedroht, wertlos zu werden.
    Kursverlust nach Intraday-Erholung: ca. 27 % (anfänglich waren es kurzzeitig bis zu 60 %)


    Ich sehe da bei Fortuna eine massive Überreaktion und bei Hochschild noch zuviel Optimismus.
    Wäre ich noch investiert (ich bin zum Glück schon bald nach dem Wahlgewinn des sozialistischen Präsidenten ausgestiegen), dann würde ich die aktuelle Erholung nutzen, um zu verkaufen.


    Ist nur meine persönliche Einschätzung!

    Ist Hochschild ohne Pallancata und Inmaculada eigentlich noch viel Wert? Sind das nicht die größten Minen von Ihnen?

    Die einzige andere produzierende Mine ist San Jose in Argentinien und das ist auch nur ein Joint Venture mit MUX.
    Argentinien ist auch kein ganz sicheres Pflaster, außerdem ist die Mine schon ziemlich ausgelutscht und hat kaum Reserven.


    Die meisten Wachstumsmöglichkeiten sind in Peru und dort sieht es bekanntlich sehr übel aus.
    Wie soll man dort noch guten Gewissens investieren können?


    Das einzige noch verbliebene Filetstück ist meiner Meinung nach das REE-Projekt in Chile. Dieses wird durch den Demerger in Form von Aclara herausgeschnitten.
    Somit gibt es aus meiner Sicht keinen Grund mehr, warum man noch in Hochschild investieren sollte. Da werden am Ende nur noch die Schrott-Assets gebündelt.


    Meiner Meinung nach ist es kein Zufall, dass kurz nach der Wahl des sozialistischen Präsidenten in Peru und kurz vor der gestrigen Schreckensnachricht der Demerger von Aclara beschlossen wurde. Ich stelle mal die Theorie auf, dass das HOC-Management bereits geahnt hat, dass die Kacke in Peru am Dampfen ist und hat daher vorsorglich mit Aclara ein Rettungsboot gebaut. Den Altaktionären nützt das natürlich nichts.

    Der Sozialismus in seinem Lauf mal wieder...


    Peru wird damit endgültig zum Shithole verkommen. Ich werde in keine Aktie mehr investieren, die dort zu stark vertreten ist. Gleiches gilt für Mexiko. Da hat man in Afrika mittlerweile mehr Rechtssicherheit.

    Wurschtler...jetzt reicht es mir....bei dir kann der Abstand zwischen Augenbrauen und Haarwurzeln wohl in mm angegeben werden.


    Weil auch Selbstständige arbeiten....und das auch wenn _Angestellte mal wieder.....Scheffe ...ich gelbe Schein ...bringen


    cu DL.....rutsch mir doch den Buckel runter.....du gehörst zu der Sorte hier....die Blödsinn verzapfen....erwischt werden.....und dann immer wieder neue Theorien zu ihrem Scheißdreck bringen....für solche Saichzapfen ist mir einfach meine Zeit zu schade....und viele schreiben deshalb im GS Forum nicht mehr

    Für das, dass du so austeilst, kannst du ganz schön schlecht einstecken.


    Dann schreibst eben nichts mehr dazu, ist vielleicht besser so.

    Warum hast du dich von meinem ursprünglichen Beitrag überhaupt angesprochen gefühlt, wo es darum ging, die Arbeit zu Gunsten von weniger Steuern zu reduzieren?

    Komm ...red deine Inkompetenz jetzt nicht schön....hast halt nicht alles zu -Ende gedacht


    wie unsere Brunzlerin...ist nicht schlimm,....aber jetzt ist gut.


    cu DL...denk mal....logisch...ich fahre ein Einkommen runter...damit uch weniger Steuern zu zahlen hätte....um dann irgendwann nach 2-X Jahren mein zuviel bezahltes Geld wieder zu erhalten....gut ...die Zinsen sind hervorragend ....6% im Jahr.... dazu steuerfrei

    Ich halte das für eine vorgeschobene Ausrede, weil du aus irgendwelchen Gründen nicht aufhören willst, für den Staat zu buckeln.


    Wenn es danach geht, dann musst du schuften, bis du irgendwann tot umfallst. Ruhestand ist nicht drin, wegen der Steuervorauszahlung. :rolleyes:

    Wurschtler....das juckt das Finanzamt nicht....die passen deswegen die Vorauszahlungen nicht an


    cu DL....ein Selbstständiger zahlt alle Vierteljahr Steuern anteilig auf seinen vermutetetn und geschätzem Gewinn [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy] wustet du das nicht

    Aber doch nicht ewig, wenn man die Arbeit und Steuerlast herunterfährt.
    Und die Vorauszahlung kann man sich später wieder zurückholen.

    Du sollst ja auch die Arbeit soweit einstellen, dass keine Steuerzahlungen mehr anfallen.


    Viele hier haben doch bereits mehr als genug Geld für's restliche Leben. Wieso da noch ein krankes System durch seine Arbeit & Steuern füttern?


    Und wer arm ist, der kann dem System Geld entziehen durch Rumhartzen und ergänzende Schwarzarbeit.

    Natürlich hätte es Auswirkungen wenn plötzlich alle Handwerker ihre Werkzeuge nieder legen und ihre Unternehmen schließen. Aber diese Annahme ist eine Illusion, weil es eben auch viele systemkonforme Handwerker gibt. Geht man mal ganz euphorisch von 50:50 aus, dann würden eben 50% ihren Betrieb einstellen und die anderen 50% sich über die Mehraufträge und freien Fachkräfte freuen.


    In der Realität wird das 50:50 aber eher ein 95:5 für die Systemlinge werden.

    Selbst wenn es nur 5 % sind, das wird das Fass zum Überlaufen bringen!
    Handwerker sind eh eine aussterbende Kaste. Die können sich heute schon vor Arbeit nicht mehr retten. Wenn hier 5 % ausfallen, dann wird die Versorgung bereits in Teilen kollabieren!


    Genauso ist es in vielen anderen Berufen. Was denkst du was los ist, wenn 5 % der Pflegekräfte kündigen? Die restlichen 95 % werden krankgespritzt und gleichzeitig in den Burnout getrieben. Der effektive Ausfall wird also noch viel höher sein!


    Widerstand lohnt sich! Stellt die Arbeit ein. Stellt die Steuerzahlungen ein. Zehrt am System und füttert es nicht mehr!

    Ich bin hier schon eine Weile mit einer kleinen Kernposition dabei. Für mich ist das einer der ganz wenigen potenziellen 100-Bagger. (natürlich mit sehr hohen Risiken)


    Nachdem der Anstieg schon wieder weitgehend abverkauft wurde, habe ich hier auch nochmal aufgestockt. :)


    Es würde mich nicht wundern, wenn hier die Tax-Loss-Season ausfällt.