Minen sind nur dann profitabler als das Metall selbst wenn die Wirtschaft boomt.
Auch hier muss man sortieren. Reine Goldminen oder Minen mit hohem Goldanteil mit solider Kapitalisierung sollten selbst bei stabilem Goldpreis infolge der Deflation (sinkende Kosten) zulegen koennen.
Sag ich doch: Extrawurst, aufgrund großzügigen Einstiegs.
Ja klar, muss sich Buffet bei seinem grosszuegigen Einstieg nicht mit Commons begnuegen. Mit einem entsprechende Geldbeutel bekommt man immer Extrawuerste gebraten wie Preferreds und Bonds. Da kannste als Kleinanleger nur dumm gucken.
Tollar, wenn es einen Aufschwung nach der Krise gibt, wird dieser ganz sicher nicht durch Goldminen angeführt. Eher durch Bio tech oder Pharma. Amgen oder Johnson&Johnson beweisen seit Monaten relative Stärke. Auch Caterpillar erscheint mir zeitlos. Und Mac Donalds sowieso....
Jetzt kommt das Timing ins Spiel: Vor der Krise - nach der Krise. Nach der Krise werden viele gute Unternehmen wieder performen, da stimme ich mit Dir ueberein. Aber diese Krise ist nicht in 2..3 Quartalen vorueber, sondern man muss sich langfristig darauf einstellen. Caterpillar steckt im Minengeschaeft - aber ob das deren Baumaschinengeschaeft wieder rausreisst ? Zumal heute alles neu verhandelt wird = gigantischer Kostendruck. Selbst wenn neue Auftraege kommen, sind die Margen schlechter und auch die Konjunkturprogramme duerften nur einen Tropfen auf den heissen Stein sein. McDonalds, Walmart und die ganzen "Billigheimer" profitieren derzeit von der Konsumentenmigration. Irgendwann wird die abgeschlossen sein und dann stagniert auch deren Umsatz. Health-Care ist insofern interessant, sollte es zu einer generellen Krankenversicherung in den USA kommen.
Tollar, wir haben die "Mutter aller Krisen". Wenn Du 10% Deines Einsatzes zurückbekommst bist Du vielleicht der Einäugige unter den Blinden.
Es ging um gutgehende Aktien bestimmer Unternehmen, denkbar z.B. Goldminen , da sollte man seinen Einsatz in 5 Jahren zurueckbekommen. Trotzdem kann der Dow bis auf 1000 Punkte zuueckfallen ... schrieb ich weiter oben.
Einzelaktien von guten Unternehmen (keine Banken!!!) können niemals ein Totalverlust werden.
Denke ich auch. Aber nach 5 Jahren ist dann ausser Spesen nichts gewesen. Wenn Du es so wie Buffet machen kannst (10..15% Dividende) und am Ende Deinen Einsatz wiederbekommst, weil Einstiegspreis=Ausstiegspreis, ist das ja recht lukrativ. Nur wem werden heute solche Dividenden auf 5 Jahre garantiert ausser Buffet ?
US-Senator und Chairman des Senate-Banking-Committee Christopher Dodd haelt Bankenverstaatlichung mindestens kurzzeitig fuer moeglich und notwendig. Senate Banking Committee Chairman Christopher Dodd said it may be necessary to nationalize some banks for a short time, as Citigroup Inc. and Bank of America Corp. tumbled today on concern the U.S. may take over both banks.
"I don’t welcome that at all, but I could see how it’s possible it may happen," Dodd said in an interview on Bloomberg TV’s "Political Capital with Al Hunt" to be broadcast later today. "I’m concerned that we may end up having to do that, at least for a short time."
"Sie rückt wieder näher: Die große Gefahr der Inflation. Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar erwartet schon in Kürze eine kräftige Geldentwertung in Deutschland. „Schon in einigen Monaten wird die Inflation deutlich nach oben schießen“, sagte der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Er rechne „mit einer Geldentwertung zwischen fünf und zehn Prozent pro Jahr für die Zeit nach 2010“....
Das behauptet Straubhaar einfach so in einem Boulevard-Blatt ohne es fundamental zu begruenden. Sind diese Wissenschaftler schon soweit gesunken ? Er sagt die Talsohle im 2. Hj 09 und "positiven Impulsen aus den USA" voraus, aber das ist alles in allem eine sehr gewagte Annahme. Die makrooekonomischen Faktoren, wie steigende Arbeistlosigkeit, drastischer Konsumrueckgang durch Schuldenabbau, Credit-Squeeze erwaehnt er nicht.
Aber es ist eben auch alles Psychologie. Wenn die Leute glauben, es kommt heftige Inflation, geben sie wie verrueckt Geld aus, die Preise ziehen an, Aktien und Rohstoffe steigen, es wird investiert und Investoren gehen aus dem sicheren Hafen wieder ins Risiko. Mal sehen ob diese psychologischen Propaganda-Tricks - da werden sicher noch mehr "Wissenschaftler" in die Boulevard-Presse vorgeschickt - auch funktionieren.
Steuerfreie Ausschüttung? Der muß blind gewesen sein. Was nutzt der steuerfreie Vorteil, wenn man dann 80% Verlust einfährt?
So ein Steuervorteil geht dann sogar nach hinten los, weil man die langfristige Verluste auch nicht abziehen kann. Gut gehebelt - koennte man das nennen.
Wenn man auf den Dow-Langfristchart schaut, sieht man Unterstuetzungen bei 4000 und 1000 Punkten. Da muss der Dow auch hin, denn schliesslich will Gold ja den Dow kreuzen.
Ein schicker Bueroturm in einer Weltmetropole kostet hoechstens 600 Mio. Also muesste die HRE ca. 1000 Buerotuerme finanziert haben. Fragt sich bloss wo ? In Deutschland wurden die bestimmt nicht gebaut, aber in Amerika, Russland, Osteuropa, Dubai, Asien. Etliche dieser Bauten stehen ja vor dem aus, die Bauherren sind pleite, koennen die Kredite nicht zurueckzahlen. Bekanntes Beispiel ist Donald Trump, der schuldet $640 Mio der Deutschen Bank fuer seinen Trump International Hotel and Tower in Chicago.
"seriöse Projekte wie Hochhäuser", merken die Steuerzahler denn nicht, wie sie staendig verarscht werden ?
Die Theorie, das die HRE zur Bad Bank umfunktioniert wird, ohne den Begriff „Bad Bank“ in den Mund nehmen zu müssen, gefällt mir persönlich sehr gut. Die 600 Mrd., die plötzlich außerhalb der Bilanz aufgetaucht sind, sind toxischen Papiere, die andere Institute bei der HRE jetzt abladen…. fein geplante Geldwäsche…, kreativ sind sie ja...
Diese Vermutung hatte ich hier schon vor einigen Wochen geaeussert. Die Deutsche und die Commerzbank hatten vor einigen Monaten bei der HRE ja auch ein paar hochrangige Manager positioniert, der Steuerzahler muss staendig neue Milliarden nachkippen und jetzt diese doppelte Zombie-Buchfuehrung, wo komischerweise keine Finanzaufsichtsbehoerde oder das Finanzministerium eingreift. Man muss nur diese wenigen Puzzleteile zusammenfuegen und man kann dann ganz klar "Bad Bank" lesen.
Nur mal ehrlich, würde langfristiges Sparen in Dollaranlagen überhaupt noch was bringen? Ich rede jetzt von 20+ Jahren. Für den Fall, dass die Deflation bei euch noch länger anhält...
Kein Amerikaner spart langfristig Bargeld an, sondern investiert. Langfristig schlaegt das jede Spareinlage, von dieser Aktienkrise einmal abgesehen. Momentan ist daher die Bargeldanlage aesserst lukrativ wegen dem hohen Realzins. Sollte die Geldsituation in eine Inflation kippen, schichtet man eben um.
Klar, demnächst tauch ghost_god hier wieder auf und erzählt uns, dass er mit GEwinn ausgestiegen ist und noch rechtzeitig Goldgekauft hat und ... ein paar Mille gemacht hat ....
Neneneh, sein Anlageziel war ja 1...3 Jahre - "mit steuerfreier Ausschuettung".
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