Beiträge von Tollar

    Koennte man nicht theoretisch die AMI's verklagen ? Wo ist der GerichtsStand ? Die vermutlich hohen GerichtsGebuehren koennte Europa vielleicht in selbstgedruckten Euros hinterlegen, zumindest vielleicht vor einem europaeischen Gericht ?

    Klagen kann man immer. Gerichtsstand waere z.B. an der Niederlassung der Rating-Agenturen. Schadensersatzprozesse koennen durchaus Milliarden einbringen. Die Kosten schiesst bei Erfolgsaussichten in der Regel die Anwaltskanzlei in den USA vor und sie ist hochmotiviert, da sie erfolgsorientiert arbeitet. Wenn es aber Sinn machen wuerde, waere es schon laengst geschehen: "Deutsche Bank verklagt Rating-Agenturen um $200 Mrd". Ist aber nicht passiert, weil sie genau wissen, dass sie sich hier selbst billigst ueber den Tisch ziehen lassen haben. In einem Schadensersatzprozess haette ein Richter in einem aehnlich gelagerten Betrugsfall, natuerlich in anderer Dimension, bei einem Otto-Normalverbraucher mehr Spott statt Mitleid uebrig: "Zu einem Beschiss gehoeren immer Zwei". Sollte dennoch Betrug vorliegen, werden deutsche Banken ganz sicher in den USA klagen. Investoren in den USA klagen seit der Finanzkrise ja auch wie wild.

    Ansichtssache…., mich können die Spekulanten nicht schrecken, genau deshalb bin ich doch in Gold...?! Spekulanten kommen und gehen, aber Gold ist immer Gold und wird als letzte Instanz „Wertanlage“ bleiben. Wieso muss ich da irgendwann mal wieder raus? Dem schuldenfreien Hausbesitzer, der in seinem Wohnzimmer mit einem Gläschen Jameson vor dem Kamin sitzt, kann es ja auch egal sein wenn draußen der Immobilienmarkt zusammenbricht oder boomt. Was mich nicht davon abhält, meine Mitmenschen gegebenenfalls mit einer Hand voll Unzen zu beglücken, wenn der Umtauschkurs auf X-Tausend Euro pro Oz gestiegen ist.

    Ich male hier nur aus, wenn Gold hier nicht mehr wertbestaendig ist, weil es in fuenfstellige Dollar-Bereiche wegen massiver Spekulation schiesst (trotz allgemeiner Deflation). Was hoch fliegt kann aber auch wieder tief fallen. Ich will hier nur auf ein moegliches Szenario einer wilden Goldspekulation zur Diskussion stellen. Wenn Du seit unter $800/Unze dabei bist, wirst Du ewig mit Gewinnen auf Deinem Gold sitzen - keine Frage.

    Aber von der Sache her schon interessant wie viele Makler / Banken und was weis ich noch alle an überteuerten Immo's verdiennen .

    Makler verdienen hier max. 6% (gesetzlich geregelt). Immobilien werden hauptsaechlich von Eigennutzern (statistisch verkauft der Ami alle 8 Jahre sein Haus) und Spekulanten verkauft, die haben im Hype kraeftig dran vedient. Die Banken hatten mit dem Immobilienhandel ausser der Finanzierung nichts zu tun, sie stecken heute Tief in Verlusten und sitzen auf unverkaeuflichen Haeusern aus geplatzten Krediten.

    ballerina


    Ich stelle Aktien nicht als Alternative zu Gold dar, Gold wird auf die naechsten Jahre alles andere outperformen, weil saemtliche Liquditaet einschl. der neu geschaffenen von dieser noch "jungfraeuliche" Asset-Klasse aufgesogen werden wird, wie es vor 6 Jahren bei der "Wertanlage" Immobilien begann. Aber darin liegt auch schon wieder die Krux, weil Gold dann zum wilden Spekulationsobjekt wird. Wer Gold bei 200...1000 eingebunkert hat, kann sich ja drauf freuen.


    alibaba


    Nur weil die Immobilien in Deutschland konservativ bewertet und finanziert sind (was mir durchaus bekannt ist), wird das keinen Hype bei Gold verhindern. Immobilien sind als Asset-Klasse global gesehen tot, daran aendert dieser fundamentale Hintergrund deutscher Eigenheim-Immobilien wenig. Der Immobilenhype war nicht nur ein US-spezifisches Ereignis, sondern den gab es in GB, Irland, Spanien, Holland, Russland, Emiraten, Australien, Neuseeland, Kanada ... nur um die wichtigsten "Hyper"-Maerkte zu nennen.

    Die Hausse nährt die Hausse.

    Die Argumentation fuer Gold erinnert mich hier teilweise sehr an den Immobilienboom in den USA. Damals wurden Immobilien mit den gleichen Argumenten beworben: Kein Papier, wertbestaendig, realer Wert usw usw usw. Was aus Immobilien heute geworden ist, duerfte Niemandem entgangen sein.
    Gold ist genauso eine Spekulation wie andere Assets, nur mit anderen Risiken und Parametern. Die Volatilitaet duerfte aber auch beim Gold zunehmen, da bei der noch einzig performenden Asset-Klasse auf die naechsten Jahre Billionen Dollar, bald auch massiv auf Kredit, angezogen werden und Gold sollte daher locker fuenfstellige Dollarpreise ereichen (trotz Deflation). Aber der Einstieg von grossen Spekulaten ist faktisch auch der Anfang vom Ende einer "Wertanlage".

    Er sei beim G-7 Treffen besoffen gewesen.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aG1FkxXXpBUU&refer=home


    [tube]

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
    [/tube]

    Seit Wochen schon steigt der Dow jeweils in den Abendstunden von seinen Tagesniederungen auf. Entweder ist das smarte Geld derart bullisch, dass in den beiden letzten Handelsstunden auf Teufel komm raus gekauft wird, um für die nächste Rallye frühzeitig und vollständig investiert zu sein, oder wir haben es hier mit gezielten Manipulationen aus dem finanzpolitischen Umfeld zu tun.

    Ist mir auch aufgefallen. Manche bezeichnen es auch als den 2pm switch. Wenn der Kurs im Minus ist, gibt es in den letzten 2 Handelsstunden immer eine wundersame Erholung nach Null oder gar ins plus. Letzten Freitag hat es aber nicht geklappt. Der 2 pm switch stotterte und die Indizies sprangen nicht an, sondern soffen ab (sehr schoen in den Tagescharts vom Freitag zu sehen). Entweder ein Herdeneffekt oder gezielte Stuetzungen - den wahren Grund werden wir wohl nie erfahren.

    Würden andere Staaten (China,Rußland, ...) besser agieren, hätte die USA keinerlei "Macht" zu vergeben/verkaufen - nein die USA hat nichts mehr zu bieten - nur "leider" sitzen auch in Rußland und China scheinbar unfähige Personen an den Schaltstellen der Macht.

    Es geht nicht um Staaten, die sich gegenseitig Macht gegen Geld verkaufen wuerden, sondern um den Einfluss und die Macht der grossen internationalen Finanziers der Wirtschaft in den Staaten. Das Geldsystem ist in den USA bereits vollstaendig privatisiert. Denkbar waere eine aehnliche Privatisierung des Euros, indem diese Finanziers bei "entsprechender Gegenleistung" europaeischen Nationalstaaten "grosszuegig" Schulden erlassen.