Sieht stark nach einer Spekulation auf Defaltion in den USA aus.
Kam mir sofort auch in den Sinn nach tuts Zitat.
28. Februar 2026, 01:25
Sieht stark nach einer Spekulation auf Defaltion in den USA aus.
Kam mir sofort auch in den Sinn nach tuts Zitat.
kann es denn überhaupt noch schlechtere Nachrichten geben??
Die größten anzunehmenden Super-Gaus , die hier schon vor 2 Jahren vorhergesagt wurde, sind nun alle eingetreten......
Mich kann eigentlich keine Nachricht mehr schocken, bis auf, dass Merkel doch ein Mann ist oder so.
Madoff ist sicher kein Einzelfall, die Dunkelziffer liegt bestimmt hoeher. Da kommt bestimmt noch was...mit entsprechenden Auswirkungen vor allem auf den Derivate-Markt, der nach Schaetzungen $50 bis $600 Billionen gross sein soll. Einige Kollateralschaeden wird es beim Abwickeln dieses Marktes bestimmt noch geben, vermutlich in Groessenordnungen, die wir uns heute noch nicht vorstellen koennen.
Es gab mehrfach ernstzunehmende Hinweise zu Unregelmaessigkeiten bei Madoffs Geschaeften. Die SEC hat nie ernsthafte Untersuchungen angestellt, geschweige die Strafverfolgungsbehoerden alamiert.
...Staff at the Securities and Exchange Commission failed many times over a decade to fully investigate credible allegations of wrongdoing by money manager Bernard Madoff, the head of the SEC says, calling it a serious agency breakdown...."multiple failures" by staff to look into claims about Madoff's business and to seek formal authority to investigate....
http://biz.yahoo.com/ap/081216/madoff_scandal_sec.html
Madoff's Nichte mit frueherem SEC Aufsichts-Abteilungsleiter verheiratet
Madoff’s niece, Shana, was a compliance lawyer at his firm and last year married Eric Swanson, a former assistant director of compliance and examinations at the SEC....“Eric Swanson worked at the SEC for 10 years and did not participate in any inquiry of Bernard Madoff Securities or its affiliates while involved in a relationship with Shana, whom he met through her trade association work in the industry,”
http://www.bloomberg.com/apps/…d=a91xW4UaagB0&refer=home
Madoff Faelle wurde einfach nicht weiter bearbeitet
Mr. Cox said he had directed the S.E.C.’s inspector general to review why past allegations against Mr. Madoff were not followed up by the commission’s staff.
http://dealbook.blogs.nytimes.…s-on-madoff/?ref=business
SEC Chef und Mitarbeiter wollen SEC verlassen
...In fact, several top SEC staff members announced their resignations right after the election. Cox himself has indicated plans to step down at the end of the Bush term...
http://seekingalpha.com/articl…scandal-where-was-the-sec
Da beschreibst Du doch immer noch keine Deflation, sondern "nur" die klassische Kreditklemme. Die Gefahr der KreditDEFLATION im Bankensektor besteht mit den Bailouts und Staatsgarantien jetzt ja wohl nicht mehr.
Wenn kein Kredit ausgegeben wird = Kreditklemme, kommt auch kein frisches Geld in Umlauf - so einfach. Gleichzeitig verschwinden aber riesige Geldmengen in Form von Tilgungen und Zinsen aus aelteren Krediten bei den Banken. Den Zusammenhang zur Deflation kannst Du Dir nun selber ausrechnen.
Die Bailouts und Staatsgarantien sind nur ein "Tropfen auf den heissen Stein" [Marc Faber], wenn sie denn ueberhaupt wirken.
Verdaechtig bei dieser neuerlichen Dollar-Schwaeche ist der gleichzeitig fallende Oel-Preis.
Die Fed hat heute vermutlich ihr letztes Pulver verschossen. Theoretisch kann es ab heute nur noch bergab gehen.
Wenn man schon weiss, das das letzte Pulver verschossen wurde, wird die Wirkung auch nur kurzzeitig sein. Das Deflationsmonster weiss, wenn es bei diesem letzten Schuss nicht unkommt, dass es gewonnen hat.
Warum sagst Du nicht: es gibt ein Überangebot an Geld? Das paßt aber nicht mit Deflation zusammen - wenn man sie als monetäres Phänomen beschreibt.
Das ist richtig in der Gesamtbilanz, nur fliesst es nicht in die Wirtschaft oder Konsum, sondern in Staatsanleihen oder verbleibt einfach in den Bilanzen der Banken. Angebot und Nachfrage an der Schnittstelle Bank/Kunde (nur da kommt Geld in Umlauf), ist auch immer an Bedingungen geknuepft. Was nuetzt es, wenn die Bank voller Geld ist, aber die Bedingungen zur Kreditaufnahme derartig hochgeschraubt worden sind, dass die Nachfrage nach unten geht.
Diese Statistik bestaetigt ja den offiziellen Trend. Man kann den CPI nach unterschiedlichen Modellen berechnen, nur ist das nachvollziebar genauso wie die zu Grunde gelegten Daten. Egal welches Modell, entscheidend ist doch das Vorzeichen des Gradienten.
Aussagekraeftig ist auf den Shadow Stats auch die Entwicklung der Geldmenge. M3 (welche M1 und M2 beinhaltet) kollabiert regelrecht. Entscheidend ist auch hier der Gradient.
[Blockierte Grafik: http://www.shadowstats.com/imgs/sgs-m3.gif]
Außerdem hat der Yen im Devisenmarkt eine ganz andere Bedeutung als der Dollar (von den Yen carry trades haben jahrelang beide Seiten profitiert, das dürfte jetzt vorbei sein). Das Spiel wird letztendlich an den Devisenmärkten entschieden.
Ich wuerde den Aussenwert des Dollars vom Preisindex abkoppeln. Der Wirtschaftsraum ist einfach zu gross und viel autarker, als dass hier eine enge Korrelation besteht. Vielmehr sehe ich bei den ganzen Bailouts, Foerderprogrammen, Schuldenaufnahmen etc in Europa und Asien langfristig die gleiche Entwicklung fuer die Inflation in diesen Waehrungsraeumen. Der Devisenmarkt wird langfristig ein Nullsummenspiel.
Erst saugen sie die Kohle auf, horten sie regelrecht, und dann irgendwann ergiesst sich die Chose in die Finanzmärkte und alles ertrinkt in Liquidität. Dann gibt es ein Wiedersehen mit der Infla.
Eine sichere Wette, nur wann tritt sie ein ?
Ein weiteres Indiz fuer ein deflationaeres Umfeld sind die fallenden Hypothekenraten. "Rising rates are a sign there is competition for money." [ http://viewfromsiliconvalley.com/id469.html ] - im Umkehrschluss gilt auch, es gibt keine ausreichende Nachfrage nach Geld.
Und was werden die Unternehmen mit den frischen Dollars aus dem "quantitave easing" in einem deflationaeren Umfeld machen ?
use "all available tools" to combat a severe financial crisis and prolonged recession (http://finance.yahoo.com/news/…ey-rate-apf-13846723.html )
Nun, diese Tools sind mittlerweile fast vollsatendig ausgereizt. Viel Moeglichkeiten bleiben da nicht mehr, ausser wirklich radikalen Massnahmen, z.B. Verstaatlichung des Bankensektors. In dieser Konstellation wird sich deflationaere Druck noch verstaerken, bis man zum letzten Mittel greift.
"Im Falle eines Zahlungsausfalls wird Chávez der größte Gläubiger von Ecuador sein",
So "kauft" sich Chaves einfach Equador, wenn er dann noch kann.
Alles anzeigenKann man glauben, oder auch nicht. Das ganze erinnert an den Thread:
Manipulation von Teuerungsraten und offiziellen Statistiken
Dort ein erschreckendes Beispiel gezeigt:
Manipulation von Teuerungsraten und offiziellen Statistiken
Wenn die Teuerung steigt, wird nach unten manipuliert, und nun mit hoher Wahrscheinlichkeit umgekehrt....
Den offiziellen Angaben ist nicht mehr zu trauen mE., aber immerhin stimmt der Trend.
Manipulation waere eine Moeglichkeit, aber sowas funktioniert in einer Informationsgesellschaft ohne Datenmonopol nicht (was im Gegensatz zu Winston Churchills Zeiten einfach moeglich war). Konkurrierende Datenbueros erheben solche Daten zeitnah, die Grundlage fuer die Geschaeftsplanung von Unternehmen dient. Bueros, die ungenaue oder manipulierte Statistiken anboeten, wuerden nicht lange auf dem Markt bleiben. Es gibt etliche Schattenstatistiken - veroeffentlicht von hunderten kleinen und grossen Wirtschaftsinstituten, die sich auf eine Vielzahl von Quellen stuetzen und eine "kapitale Regierungsmanipulation" sofort entlarven wuerden. Es gibt z.B. nach wie vor Schattenstatisitiken ueber die Geldmenge M3, welche wie bekannt von offizieller Seite nicht mehr veroeffentlicht wird. Viele Statistiken basieren auf oeffentlich zugaenglichen Daten, wie z.B. dem Katasteramt, die zudem Grundlage fuer die Steuererhebung sind. Der pauschale Manipulationsvorwurf ist einfach, doch sollte man dann auch den Gegenbeweis antreten koennen.
Prices fell 1.7 percent, surpassing the previous record decline of 1 percent set in October. It was the largest one-month decline dating to February 1947. Core inflation, excluding food and energy, was flat in November after a 0.1 percent drop in October.
http://finance.yahoo.com/news/…housing-apf-13843651.html
- " In dem heutigen regulatorischen Umfeld gibt es praktisch gar keine Möglichkeit mehr für einen Betrug. Es ist unmöglich, dass so etwas nicht entdeckt würde etc. etc."
Die neue Administration wird wohl gar nicht mehr aufraeumen muessen, bisher scheint es ja die Finanzkrise selbst zu erledigen. Ein Kommentator bei finanzialsense nannte die Situation bei den Regulierungsbehoerden auch Inzucht: Manager der Finanzfirmen wechseln in Regulierungsposten, ehem. Anwaelte der Finanzfirmen zu den Ermittlern. Quasi: "The fox is in charge of the hen house".
....Doch was passiert in den nächsten zwei bis drei Jahren? Faber geht davon aus, dass wir in den nächsten Jahren die ganze Härte einer deflationären Entwicklung zu spüren bekommen werden. Die nun von den einzelnen Staaten aufgelegten Rettungspakete sind seiner Auffassung nach nur ein Tropfen auf den heißen Stein....
http://www.rohstoff-spiegel.de/count.php?url=rs_2008-25.pdf (S. 4)
Okumus Capital http://www.finalternatives.com/node/6340
Fleckenstein http://www.usnews.com/blogs/th…one-shorting-for-now.html
Tozai http://www.bloomberg.com/apps/…d=ahLG.__qjASc&refer=home
Copper River http://online.wsj.com/article/…9.html?mod=googlenews_wsj
Baring http://www.wealth-bulletin.com/home/content/3452747040/