Beiträge von Tollar

    The Big Lie: Stress Test Optimism Just Wall St. Propaganda, Former Bank Regulator Says
    Posted May 08, 2009 12:12pm EDT by Aaron Task in Newsmakers, Recession, Banking
    Related: BAC, C, JPM, WFS, MS, GS, XLF
    Results of the stress test brought a collective sigh of relief from Washington D.C. to Wall Street Friday, and stocks were rallying again on a growing sense the financial crisis has past.


    Don't you believe it, says William Black, an Associate Professor of Economics and Law at the University of Missouri - Kansas City.


    "It's in the interest of the financial community to send this propaganda out," Black says. "It's remarkable not that they do it but that it still works."


    In other words, this isn't the first time we've been told "the crisis is over" and that "banks are well capitalized" - and probably won't be the last.


    The professor and former financial regulator foresees another wave of foreclosures and future bank losses of more than $2.5 trillion vs. the government's $599 billion estimate.


    Simply put, the stress tests weren't strong enough to be considered "wimpy," Black says. Furthermore, Fannie Mae, Freddie Mac, AIG and IndyMac were deemed to have "passed" much more stringent government stress tests before their respective failures, he notes, recalling the grim history:


    * Fannie and Freddie: In July 2008, Treasury Secretary Paulson testified that Fannie and Freddie were "adequately capitalized" under the test. In August 2008: "even in [Freddie's] most severe stress tests, [show] losses ... less than $5 billion." Actual losses: 20 to 40 times greater.
    * AIG: "It is hard for us, without being flippant, to even see a scenario within any kind of realm of reason that would see us losing one dollar in any of those [CDS] transactions." AIG claimed in 2008 "Using a severe stress test ... losses could go as high as $900 million."
 Actual losses: 200 times greater.


    * IndyMac: Sold over $200 billion of "liar's loans." Actual losses: 160 times greater than its tests.
    * Rating Agencies: Their stress tests gave AAA ratings to toxic waste. Actual losses: more than an order of magnitude greater.


    
"The examinations and stress tests are shams -- always precise, always farblondget," Black claims.


    So while others are celebrating the end of the crisis, ask yourself this: If the government sees up to $599 billion in additional bank losses, why are they requiring banks "only" raise $75 billion? That suggests the government thinks the banking sector is overcapitalized by $525 billion.


    "Once people learn they're being lied to, they react very badly," Black says. "And of course this is not the first lie."


    Maybe you really can fool some of the people all of the time.

    [url]http://finance.yahoo.com/tech-ticker/article/243817/The-Big-Lie%3A-Stress-Test-Optimism-Just-Wall-St.-Propaganda%2C-Former-Bank-Regulator-Says
    [/url]

    Die T-Aktie war schon vom allerersten Anfang an ein "heisses Eisen" zum die Finger dran verbrennen, wie interessanterweise damals auf den WerbePlakaten auch unterschwellig suggeriert wurde.

    ?) Auch als "Vererbare Zusatzrente" gepriesen. Na wenigstens vererben die Halter ihren Nachkommen ein ordentliches Lehrstueck.

    Anstatt den von der IMF projeziertem zukuenftigen Verlusten der Banken in Hoehe von $1.050 Mrd, rechnet die US-Regierung die Verluste auf $599 Mrd herunter. Anstatt einem zusaetzlichen Kapitalbedarf der Banken in Hoehe von $275 bis $500 Mrd, sind nach der Berechnung der US-Regierung nur $75 Mrd notwendig, um die anstehenden Verluste abfangen zu koennen. Die wesentlich geringere Zahlen der US-Regierung kamen auf Druck der Banken zustande.


    ..The Federal Reserve's worst-case estimates of banks' total losses and capital shortfalls were smaller than some had feared. Optimists interpreted the Fed's findings as evidence that the worst is over for the industry. But questions remain about the stress tests' rigor, in part since the Fed scaled back some projected losses in the face of pressure from banks...
    http://online.wsj.com/article/SB124172137962697121.html


    ...IMF: Using a similar methodology as the Fed, the IMF estimates that U.S. banks will take $1,050bn in writedowns including the current $580bn. In order to restore TCE/TCA ratio of 4% U.S. banks need $275bn, for a ratio of 6% they need $500bn....
    http://www.rgemonitor.com/


    So erzeugt man einen Better-Than-Expected-Effekt, was die Kurse vor allem von Banktiteln in den letzten Wochen befluegelt hat, denn den Insidern war von vornherein klar, dass dieser Test kraeftig geschoent werden wird. Die verbesserten Kurse sind fuer die Banken auch bitternoetig, wollen sie doch die Aufstockungen ihrer Reserven aus Kapitalerhoehungen gewinnen.


    Nun haben die Banken das Attest ihrer Gesundheit von der US-Regierung hoechstoffiziell ausgestellt bekommen. Im Falle, dass die Verluste doch hoeher ausfallen, was sehr wahrscheinlich ist, werden die Banken wieder ins Straucheln geraten, aber koennen sie die Verantwortung diesmal auf die US-Regierung schieben und weitere Rettungsgelder zu wesentlich besseren Konditionen einforden.

    Die Zentralbanken haben sich dazu entschieden die Währungen zu inflationieren.Deflation ist für die Banken schädlicher als Inflation auf Grund der Kreditausfälle. Und ja, derzeit fallen die Schuldentürme/Kreditpyramiden schneller zusammen, als das "neue Geld" in den Markt kommt. Dies spricht für eine deflationäre Entwicklung auf kurz- bis mittelfristige Sicht. Auf lange Sicht werden die Zentralbanken aber derart aggressiv die Geldmenge ausweiten, dass es gar keine andere Möglichkeit als Inflation gibt.

    Die Zentralbanken entscheiden gar nichts. Sie koennen zwar den Zins heruntersetzen, aber letztendlich kontrollieren die Banken die Geldmenge im Umlauf, nicht die Marionetten in der Zentralbank.


    Inflation wird kommen, daran habe ich keine Zweifel. Doch das entscheiden die Finanziers im Hintergrund, wann es soweit ist. Vorerst werden sie sich mit Sachwerten, die sie in der deflationaeren Phase sich billigst einverleiben koennen, ausreichend eindecken.

    da die besitzer der notenbanken einfach geld drucken

    Wer sind die Besitzer der Notenbanken ? Die Banken. Wer sind die Besitzer der Banken ? Deren Finanziers.


    Alles Geld in Umlauf ist schuld. Wem gehoeren diese Vermoegen aus Schulden ? Den Banken und letztendlich deren Finanziers.


    Stell Dir vor, Du bist Milliardaer Du kaufst von der Bank XYZ eine Anleihe mit 6.25% fest verzinst. Du befindest Dich in einem elitaeren Club mit anderen Milliardaeren (man trifft sich auf gelegentlichen Kaffeekraenzchen und beim Golfspielen oder ist sogar mit einem Teil verschwaegert). Faktisch gehoert Euch die Bank und damit auch ein grosser Teil der Vermoegen aus vergebenen Krediten dieser Bank. Nun ist die Bank in Schwierigkeiten, weil Schuldner ausfallen. Die Bank wird vorerst gerettet mit Staatshilfen, die Schuldner muessen allerdings einen Grossteil der Schulden nach wie vor abtragen.


    Wuerdest Du A) den Banken erlauben, die bereitgestellte Liquiditaet der Zentralbank fuer niedrige Zinsen in Umlauf zu bringen und damit Deine Anleihe durch Inflation zu entwerten ?
    Wurdest Du B) die Banken anweisen, die bereitgestellte Liquiditaet zu horten und nur widerwillig Kredite vergeben und damit Deine Anleihe vor Inflation zu schuetzen ?


    Genauso verhaelt es sich mit Staatsanleihen. Die vermoegenden Kreditgeber sind doch keine Dummkoepfe, die sich den Realwert ihrer Anleihen durch Inflation zerstoeren lassen.

    Mr. DAX ist verwundert über den steilen Anstieg und spricht gar vom "Crash nach oben"


    http://www.cashkurs.com/Aktuelle-Lage.104.0.html

    Nach diesem Sentiment zu urteilen landet der DAX noch dieses Jahr auf ueber 10.000 Punkten. Aktienstrategen empfehlen lt. FAZ auch gar nicht auf Gewinn und Umsatz zu schauen, sondern nur noch auf den Buchwert (besonders bei Banken). Auch wird dort freiweg behauptet, die Institutionellen seien noch gar nicht eingestiegen ;) .... was ich doch sofort abkaufe.


    Also Leute kauft was das Zeug haelt, je mehr die Aktie steigt umso mehr ist sie wert ! [smilie_love]

    das seh ich auch anders
    das einkommen von max mustermann steigt schon lange nicht ansatzweisse mehr mit der verschuldung únd denn daraus resultierenden steuern inflation usw

    Vermutlich hast meine Aussage und die Graphik nicht richtig verstanden. Die Kurve zeigt die Schuldenlast anteilig am Einkommen. Wenn die Schulden schneller steigen als die Einkommen, was seit 1945 in den USA passiert ist (genauso gueltig bei stagnierenden Einkommen, nur das verhaeltnis ist entscheidend), kommt es zum Kollaps.

    Schulden bzw. ein Überschuss an Geld kann NICHT durch sparen abgebaut werden! Unmöglich! Wo soll das Geld denn her kommen? Und deflation verschlimmert die Sache doch nur noch mehr. Durch Deflation fallen die Preise, ergo müssen weniger Kredite aufgenommen werden, ergo gibt es weniger Geld auf dem Markt. Nur durch neues Schulden machen, wird doch Geld in unserem System generiert. Das neu generierte Geld kann dann wiederum wo anders Schulden abbauen...sparen ist das schlimmste in unserem Geld-Schuld-System!!!!!!

    Das erzaehl mal den Glaeubigern, besser kann es fuer sie doch gar gar nicht laufen. Sparen fuehrt ganz klar zu Deflation und war schon immer ganz fest eingeplant gewesen. Der Realzins steigt doch kreaftig. Nur wenn der Staat gegen die Glaeubiger revoltiert, kann man die Deflation noch verhindern.

    ich seh das anders lass mich aber immer gerne überzeugen von überzeugendem

    Im Kreditexpansionszyklus steigen die Schulden schneller als die Einkommen. Irgendwann ist die wirtschaftliche Kapazitaet der Schuldner logischwerweise erreicht. Das Schuldenwachstum hoert aber nicht auf und sobald die wirtschaftliche Kapazitaet einer kritische Masse ueberschritten ist, kommt es zu Kreditausfaellen und leitet den Kollaps des Systems ein. Das System bleibt eine Weile in einer deflationaeren Spirale gefangen, bis der Kreditexpansionszyklus erneut beginnen kann. Die Graphik unten zeigt diesen Zyklus.


     [Blockierte Grafik: http://financialsense.com/Market/cpuplava/2009/images/0211_clip_image021.gif]

    Das was du da beschreibst, ist ein Staatsbankrott, verbunden mit neuer Währung. Das wird nur bei Hyperinflation eintreten, da das Vertrauen in die Währung verschwunden ist.
    Jetzt ist das Vertrauen sehr stark und viele horten das Geld. Es macht überhaupt keinen Sinn. Für eine Hyperinflation gibt es wenig Chancen, da DE in Euro verschuldet ist.

    Waehrungsschnitt ist der einzige Ausweg aus der nicht mehr beherrschbaren Deflation (siehe meine Signatur). Sie ist daher besonders gut bei Deflation denkbar, indem der Staat gegen die Banken "revoltiert", weil er sonst wegen explodierender Realzinsen in den Bankrott getrieben wird. Im Gegenzug entschuldet sich Staat in der Hyperinflation auf Kosten den Banken und den Sparern, er wird also nicht an einem Waherungsschnitt interessiert sein, zumindest solange das Volk nicht revoltiert.

    Kreditvergabe sinkt um $11 Mrd im Maerz im Vergleich zum Februar, dem staerksten Rueckgang seit dem 2. WK.



    Consumer Credit Released on 5/7/2009 3:00:00 PM For March, 2009


    Previous Consensus Consensus Range Actual
    Consumer Credit - M/M change $-7.4 B $-4.0 B$-7.5 B to $6.0 B $-11.1 B



    In the steepest contraction since early in World War II, consumer credit outstanding fell $11.1 billion in March following an $8.1 billion contraction in February ($7.4 billion first reported). The contraction for March was split evenly between revolving credit, at -$5.4 billion, and non-revolving, at -$5.7 billion. Consumers are retrenching, paying down their debts and putting their money into the bank in a very big way. It's been a very volatile day in the financial markets but stocks did fall when the report hit the tape.


    http://fidweek.econoday.com/by…52&cust=mam&year=2009#top

    Mit Wahlen aendert sich nur die Farbe der Politiker. Aber man kann mit "Abstimmung" trotzdem etwas erreichen. In der DDR nannte man das Abstimmung mit den Fuessen. Die Menschen haben sich selbst dem System entzogen. Das muss man nur auf's Geld uebertragen.

    Zitat
    Dem kann ich nicht folgen. Zinsen fliessen ja zurueck an die Banken und damit wird Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen anstatt zugefuehrt.


    Nein. Würde es keine Zinsen geben, dann würde kein neues Geld entstehen. Die Schuldner sind unter Druck das Geld zurück zu zahlen und zusätzlich noch mehr aufzutreiben. Dieses "noch mehr" verursacht die Inflation. Das Geld landet bei den Banken und die Banken stehen wiederum unter Druck das Geld irgendwo anzulegen.

    Die im Umlauf befindliche Geldmenge muss nicht steigen, nur wegen der Zinsen. Nehmen wir mal an:


    "Geldmengenwachstum" = "neue Kredite" - ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen")


    Wenn: "neue Kredite" = ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen"), dann ist das "Geldmengenwachstum" = Null, wir haben keinerlei Inflation


    Der Zins fuehrt also nicht zwangslaeufig zur Inflation.


    Ist allerdings: "neue Kredite" > ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen"),


    dann waechst die Geldmenge. Allerdings wird in der Regel auch ein Mehr an Waren produziert, welches die Inflation der Geldmenge kompensiert und damit nicht preisinflationaer wirkt:


    "Geldmengenwachstum" = "neue Kredite" - ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen" + BIP)


    Ist allerdings: "neue Kredite" > ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen" + BIP),


    dann bekommen wir natuerlich Inflation:
    "Geldmengenwachstum" = "neue Kredite" - ("Tilgung alter Kredite" + "Zinsen" + BIP + Preisinflation)



    Nun kann man argumentieren, dass die von den Banken vereinahmten Zinsen ebenfalls wieder in die Wirtschaft zurueckfliessen - "irgendwo anlegen", wie Du schreibst. Das ist insofern richtig, dass von den Zinsen der Banken die Kosten des operativen Geschaeftes bezahlt werden (unter der Annahme die Bank erhebt keinerlei Gebuehren und lebt nur vom Zins): Loehne, Gehaelter, Stromkosten, Bueromieten, Kosten fuer das Drucken der Geldscheine etc. etc. ABER ! Ein Teil der vereinahmten Zinsen wandern in das GRUNDKAPITAL der Bank. Das GRUNDKAPITAL der Bank befindet sich nicht im Wirtschaftskreislauf, sondern schlummert nutzlos im Tresor bzw. auf dem Konto bei der Zentralbank. Das GRUNDKAPITAL muss bestaendig erhoeht werden, weil die Bank ja ihre Mindestreserveanforderungen erfuellen muss, wenn sie ihr Kreditgeschaeft = Geldkreierung ausweiten will. Demnach erhoehen die Zinsen (zumindest zu einem Teil) das GRUNDKAPITAL der Bank, welches dem Wirtschaftskreislauf entzogen ist. Das GRUNDKAPITAL wird so in diesem Kreislauf aus Kredit, Tilgung und Zins angehaeuft, ganz ohne produktive Arbeit - nichts anderes als ein Umverteilungsmechanismus. Dieser Kreislauf erzwingt aber nicht unbedingt Inflation.

    real betrachtet vermutlich bereits negative Renditen.

    Real betrachtet ist die Rendite sogar positiv. Verbraucherpreise des taeglichen Bedarfs sind bei mir stabil bis leicht fallend, Hauspreise fallen um 40%/Jahr. Geld ist an einem sicheren Ort vergraben anstatt in wackligen Banken oder Staatsanleihen mir den Schlaf zu rauben, da kann man sich doch nicht beklagen, oder :D ?

    Lassen sich die Eliten und die Regierenden von friedlichen Demonstrationen überhaupt beeindrucken?

    Ohne den "Finanzeliten" die wirtschaftliche Grundlage ihrer Macht zu entziehen, wird sich nicht viel aendern. Nur die Farbe der Politiker aendert sich jedesmal. Selbst gewaltsame Revolutionen sind voellig wirkunsglos. Die Franzsoesische Revolution musste diese Erfahrung machen. Aber ich kenne da eine Moeglichkeit etwas zu aendern, voellig friedlich und demokratisch natuerlich.