Beiträge von Allesklar


    Der USDX hätte gar keine so schlechten Karten, wenn es nur den Euro gäbe. Irgendwann wird allerdings auch der noch vorhandene Yen einen Strich durch die Rechnung machen. Bei den heutigen Geldmengenerweiterungen in US sowie der möglichen Rückabwicklung des Carry-Trade wären für mich auch 80 Yen/Dollar drin, was dann natürlich bei Euro 1,40 schon heftig wäre für die Börsen, denn der CT läuft ja primär Yen gegen Euro.


    Ich glaube eher daran, dass wir im Herbst den USDX bei 65 oder darunter sehen, mit POG >1200.

    Grundsätzlich hast du recht. Aber der Beitrag oben bezog sich ja vorrangig auf Subprime und US-Immobilien. Dort war es ja so, dass das Haus 100.000 Wert war, aber z.B. 120.000 geliehen wurden. Mit dem Überschuss wurde Konsum finanziert. Die Banken sahen darin kein Problem, da zukünftige Wertsteigerungen der Immobilie sozusage schon eingepreist wurden.


    Bei den Subprime-Krediten bezweifle ich nun, dass von den aufgenommenen 120.000 (aus obigem Beispiel), von denen das Haus mittlerweile nur noch 60-70.000 wert ist, die Differenz zwischen Kreditsumme und derzeitigem Restwert bereits getilgt wurde (also ganz grob geschätzte 40-50% der Darlehenssumme. Bei den Subprimes dürfte eher von der Kreditsumme selbst bisher (fats) gar nichts getilgt worden ein, sondern maximal die Zinsen.


    Daher denke ich hat X1D1 schon recht, für den überwiegenden Teil der Subprime (und vermutlich sogar der Alt-A) Kreditnehmer wäre ein Auszug wirtschafltich sinnvoll. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass der Kreditscore darunter leidet und der Kreditnehmer möglicherweise zur Zeit keinen neuen Kredit bekommen könnte. Doch irgendwo muss er ja wohnen und die Mietangebote dürften zur Zeit deutlich weniger und teurer werden.


    Zwei Grundsätze zu Immobilien:


    1. Eine eigengenutzte Immobilie darf so viel kosten wie man selber bar hinblättern kann. Der Cash-Flow aus dem Einkommen ist in Zeiten von Stagflation, Deflation und Inflation dazu nötig die steigenden Fixkosten sowie Reparaturaufwendungen abzudecken. Also: wer nich bar zahlen kann, soll bis dahin mieten, und sich überlegen, was er zahlt.


    2. Für Mietimmobilien gilt der Grundsatz: Kaufpreis maximal 60 Monatsmieten.


    Grund: Vor der Vermietung muss meist renoviert werden, ältere Immobilien müssen oft einer Generalüberholung unterzogen werden. Bei Mietzinshäusern ist mit einer Fluktuation im 2-Jahresrhythmus zu rechnen, und eventuellen Mietausfällen aufgrund Zahlungsunfähigkeit.


    Der Faktor 60 bedeutet 5 Jahresmieten. Incl. der oben genannten Ausfälle bedeutet dies effektiv excl. Steuern ca. 6 Jahresmieten, mit Einkommensteuer von 30% ca. 9 Jahresmieten. Rechnet man dann noch Alternativanlagen dagegen, dann landet man schnell bei dem Faktor 15 Jahresmieten, d. h. man muss 15 Jahre warten, bis man sein Geld wieder hat. Kauft man ein Haus, das z. B. 40 Jahre alt ist, dann ist dieses dann 55 und wohl wertlos. So muss man rechnen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Haus mit 500, - Euro mtl. Mietertrag max. 30.000 Euro kosten darf. Dies ist kein illusorischer Wert, sondern eine reine Ertragwertbetrachtung ohne Spekulationszuwachs. Heute werden solche Häuser mit einem Aufschlag von über 500% gehandelt: freistehende Einfamilienhäuser BJ. 1980 z. B. für 220 T€, vermietet für 500 - 600 Euro. Sollte die Miete sinken, auf z. B. kaufkraftbereinigte 200 Euro, dann dürfte so ein Haus noch 12.000 Euro kosten. Dann nähern wir uns ganz schnell dem Wert von 5 - 10 Unzen für ein Haus am Höhepunkt der Krise (2.500 pro Uz. dürfen dann ja drin sein :D )


    Noch eines darf man auch nicht vergessen: In Situationen die kommen werden sind Immobilien schlicht nicht veräußerbar, sondern verursachen nur Kosten. Wenn dies dann Steuersparobjekte oder Mietblöcke sind, womöglich noch auf Kredit, dann Habe die Ehre!


    Derzeit ist ein Neueinstieg in Mietimmobilien ziemlich das Dümmste was man machen kann. Selbstgenutzte, abbezahlte Immobilien sind natürlich etwas anderes, wer nicht mehr tilgen muss kann auch EM-Reserven aufbauen und braucht sich nicht mit dummen Mietern zu ärgern. :rolleyes:

    Soviel ich weiss war Silber in der Vergangenheit in vielen Ländern Geld. Das kann ja wieder so werden


    Richtig, hoffen wir's. Ich habe einige Rollen eingelagert :D


    Dabei ist interessant, und deshalb danke für den Denkanstoss: Silber war Geld in jenen Länder, die sich in vorindustriellem Stadium befanden. Und somit auch über kein Bank- und Kreditsystem nach heutigem Vorbild verfügten. Spinnen wir den Gedanken weiter, so heißt das: Silber wird dann wieder Geld, wenn die Globalisierung zerbricht, d. h. wenn in vielen Bereichen die heute existierende Arbeitsteiligkeit wieder revidiert wird (werden muss). Dies bedeutet wiederum, dass Staaten mit abgeschlossener und funktionierender Binnenwirtschaft am ehesten wieder Silber zu Geld erheben werden. Dies kann in Südamerika eintreten (Venezuela, Bolivien, Brasilien), aber auch in Afrika oder Arabien (z. B. Jemen, Oman).


    Dies bedeutet wiederum langfristig: sollten die Dinge in Europa weiter entgleiten, ist der Erwerb und die Lagerung in Ländern anzustreben, die mittelfristig für eine Silberwährung in Frage kommen. Dort ließe sich dann im Falle des Falls auch eine neue Basis aufbauen, vorausgesetzt man ist noch nicht zu alt.

    Allesklar


    Ueber 1000 USD halten sie wieder die Pappn ! :D
    Ich halte meine unter 840 $..ok ?


    So ein Maple-Leaf ist schon was schönes... :] Mir tun sie fast zu leid, um sie herzugeben. Lieber verkaufe ich meine Barren, wenn ich dafür einen Hof mit Weinberg und Keller erhalte... :thumbup:


    Abgesehen davon: bin ich denn ein Bär? Ich empfehle nur auch bzgl. Gold einen langen Atem, sozusagen die Strategie des langen Marsches, und richte mich auch darauf ein. Schlimm ist es, wenn ich wie kürzlich jemanden überzeugen konnte zu investieren und dann etwas unglücklich (was heißt unglücklich, zum Glück fing die Fed Bear-Stearns auf) genau der Peak erwischt wurde, dieser dann lamentiert, nach vier Wochen habe er schon 10% eingebüßt. Ich empfehle solchen Fällen immer die Beschaffung einer Feinwaage, zum Überprüfen, ob die physische Ware mittlerweile weniger wurde. Ich ertrug es natürlich leichter, da ich 2001 sehr günstig eingekauft habe, und auch schon schwere Rückschläge weggesteckt habe, aber was solls.


    "Times like this are dividing boys from men."

    780$ für AU am nächsten Freitag!?


    Bitte? Wir schlossen auf Wochenhoch, im Candelstick eine sehr bullishe Kerze. Was soll das künstliche Heruntergerede, das gleicht ja fast Masochismus? Was braucht es denn noch, damit auch Goldbugs wieder an Gold glauben? Herrgott, geht doch auf den Dachboden und schaut Euch die Scheine mit dem 20-Millionen-Aufdruck Eurer Großeltern an! Das müsste doch reichen.


    Die 850 sehen wir so schnell nit wieder, nun sollten schnell wieder die 950 winken. Da auch die Aktien steigen, wirkt die Gelddruckerei nun offenbar als Breitbandstimulanz für alle Märkte.

    @Alles Klar,
    wie kommst Du auf einen Goldpreis von 6 $. Oder wann sollen diese 6$ gegolten haben?
    Laut Ferdinand Lips betrug der Goldpreis 1929 $ 20,67. Wie kommst Du auf einen Anstieg auf 3000%? Selbst ein Anstieg von 6 $ auf 35$ macht keinen Anstieg von 3000%. ;)
    Gruß Henry


    Entschuldigung, da hab ich überschlägig unsauber gerechnet. Ich basierte auf einem Silberpreis von ca. 0,25 $ und einer G/S-Ratio von 16, die zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr galt. Damit war ich bei einem Preis von ca. 3 Dollar. Ich hatte noch den Chart vom Long-Wave-Analyst vor Augen bzgl. Homestake - Mining, den vermixte ich ein wenig mit dem Goldkurs selber. Ich werde meinen letzten Beitrag diesbezüglich bereinigen.


    Für den Fall eines Goldverbotes heißt dies natürlich, dass es noch schlimmer kommen kann, d. h. es gibt nicht einmal eine historische Präzedenz für einen staatlichen Ankauf zu überhöhtem Kurs. :wall:

    Die Geschichte wiederholt sich zu oft...Allesklar ? :D
    Ich verkaufe Gold und Silber nur wenn ich muss und lasse mich ueberraschen was ich dann alles kaufen kann.
    Maximal 4 Jahre die sitze ich auch noch ab. :D
    Ben hat den Geschichtunterricht geschwaenzt, Ron Paul hat ihm gewarnt. :thumbup:


    http://www.youtube.com/watch?v=gldETRlhiXk


    Die Frage der Goldverwertung haben bisher nur wenige ausreichend beantwortet.


    Der Tausch in Grund und Boden oder gegen Produktivfirmen zu günstigen Kursen ist eine der Möglichkeiten, die natürlich bei einer Verstaatlichung oder Massenkursen schwierig wird. In jedem Fall geht der Tausch nur über staatlich akzeptierte Partner: nämlich die Banken, oder autorisierte Versteigerer bzw. Notare. Eine Privatnachfrage nach Gold wird in Krisenzeiten nicht existieren, weil einerseits keiner die Summen hat, dies zu erwerben (eine Unze kostet dann z. B. 50.000 Dollar), andererseits richtiger Weise der Goldbesitzer dieses für Papier nicht hergibt. Deshalb würde ich die Option eines staatlichen Aufkaufs zu illusorischen Preisen begrüßen, da hätte man die wenigsten Schwierigkeiten damit und könnte legal Gold gegen andere nützliche Besitztümer tauschen, mit Goldverboten würde es schon schwierig. In jedem Fall darf Gold nur dann getauscht werden, wenn über ein paralleles Gegengeschäft Substanzwerte erworben werden, niemals gegen Papier allein (das ist dann nämlich wirklich weg wenn Tags drauf der Amero käme o. ä.).


    Der Zeithorizont von 4 Jahren ist wohl zu kurz gegriffen, ich würde eher mit 7-8 rechnen, bis Gold am Maximum in realer Kaufkraft steht. So schnell geht Neu-Rom nicht unter.


    Pandadler: Silber ist in jedem Fall interessant, vor allem weil Silber im Falle des Systemzusammenbruchs wohl eher aus der Drückung entlassen wird als Gold und somit ggü. Gold um den Faktor 3 - 5 mehr steigen wird. Für Investoren in großem Maßstab ist jedoch Silber eigentlich nicht geeignet, denn es ist letzten Endes nur ein Industriemetall und wird wohl auf Dauer nie wieder Geld werden, Gold jedoch war es immer. Deshalb wird ein Silber-Boom (gegenüber Gold) nie von langer Dauer sein und innerhalb von Monaten wieder kollabieren. Ich empfehle den Tausch von Silber in Gold ab einer Gold-Silber-Ratio von 25-20. Dann wird Gold wieder seine Stärken besser ausspielen. Da ich in beiden Metallen seit 2001 massiv investiert bin, kann ich der Entwicklung gelassen entgegen sehen.

    Vielleicht laeuft es so ?...
    Kurz vor den totalen USD Kollaps und eintretende Waehrungsreform mit Schwenker in den Amero bewerten die Amis ihr (EUER EZB GOLD) :D dann den Goldpreis ganz rauf.
    Dann stehen sie stehen wieder gut da, die meisten Schulden in USD sind verschwunden oder die anderen bleiben drauf sitzen. :thumbup:



    -Del. -


    Ich würde mir wünschen, wenn es so käme, dass der Staat z. B. für 50.000 pro Unze aufkauft, und ein Hof mit 30 Hektar 500.000 kostet. Dann brächte ich nämlich nur eine Rolle hergeben, und wäre Großgrundbesitzer :D


    Glauben kann ich ehrlich gesagt nicht daran. Ich rechne eher mit einem moderaten Anstieg und dann irgendwann mit einem "kalten" Goldverbot durch die dann amtierenden Linkspolitiker. Andere gibt es im herrschenden Parteienspektrum fast eh nicht mehr, die letzten Exemplare wurden systematisch Verfallschirmt.




    Der Rohstoffboom profitiert aktuell vom Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum speziell der asiatischen Schwellenländer. Alle hierauf fußenden Prognosen unterstellen, dass diese Länder auf das heutige Niveau des Westens kommen, und zwar für weite Teile der dortigen Bevölkerung. Ich kann diese Meinung nicht teilen, einfach deswegen, weil auch im Westen bereits weite Bevölkerungskreise eher auf dem Weg ins heutige Schwellenland-Niveau sind was den Lebensstandard anbelangt. Lebensstandard bedeutet hier immer auch Energie- und Rohstoffverbrauch.


    Ein Fortschreiten der Globalisierung führt vielmehr zu einer Annäherung auf einem eher niedrigem Niveau. Dies impliziert in den heute hoch entwickelten Ländern einen industriellen Rückbau, und somit nicht nur einen sinkenden Bedarf an Rohstoffen, sondern auch eine sukzessive Rückgewinnung. In den Schwellenländern halte ich die Entwicklung einer nachhaltigen, vom Weltmarkt unabhängigen Binnenwirtschaft für faktisch ausgeschlossen. Vielmehr rechne ist auch dort mit einer baldigen Stagnation oder zumindest Wachstumsverlangsamung zu rechnen: der Rückgang an Exporten einerseits und die bereits stark gestiegenen Einfuhrpreise für Rohstoffe andererseits werden über kurz oder lang auch in China oder Indien zu einer massiven Krise führen, so wie sie Anfang der 80-er in Brasilien oder Mexiko auftrat. Auch damals hatten wir zweistellige Wachstumsraten über ein Jahrzehnt hinweg, manche wähnten sich schon auf dem Weg zur Atommacht, doch es kam anders. Der einzige Unterschied zwischen China und Brasilien ist vielleicht die schiere Größe und Masse, und das knallharte Diktat der Partei. Dies kann natürlich die Dinge schon anders wenden.


    Was Inflationsszenarien anbelangt, auch hier eine klare Aussage: gegenüber Papier werden alle Rohstoffe wohl aufwerten, selbst in einer (Asset-) Deflation. Gegenüber Gold jedoch glaube ich haben wir den Peak gesehen: hier gibt es für mich nur eine Richtung, nämlich Rohstoffe, einschließlich Öl, fallen im Preis zu Gold, und zwar wahrscheinlich bis zum Ende der kommenden Dekade!

    Da ich davon ausgehe, dass auf mittlere Sicht (>2015...2020) in großen Städten im Wesentlichen nur mehr Elektroautos zum Einsatz kommen werden, mit entsprechenden Infrastruktureinrichtungen (wie z. B. Plug-In-Steckdosen in jedem Parkhaus), wird die entscheidende Frage sein, wie die Elektroenergie in diesen Fahrzeugen gespeichert wird. Eine Möglichkeit sind hoch wirksame Lithium-Ionen-Batterien.


    Eine weitere erforderliche Einsatzmöglichkeit für Speichermedien liegt im Bereich der regenerativen Energien, d. h. Solar- und Windkraft. Hier wird neben der Speicherung auch der Glättungseffekt im Gesamtnetz interessant. Solaranlagen müssen im Prinzip für die Nacht Energie vorhalten, bei Windanlagen steht mehr die Kappung der Spitzen im Vordergrund. Da für mich die Uhr des Ölzeitalters abläuft, wird an diesen Technologien kein Weg vorbeiführen; Kernfusion oder Schauberger-Thesen halte ich vor Mitte des kommenden Jahrhunderts für nicht umsetzbar.


    Wenn man davon ausgeht, dass sich dieser Trend etablieren wird, dann wird ein Investment in Lithium, welches sehr selten auf der Welt vorkommt, durchaus eine interessante Sache. Meine Frage lautet daher:


    - Welche Unternehmen bauen dieses Element ab


    - Wo sind namhafte Hersteller von Speicherelementen (Batterien). Hier meine ich eher kleinere Unternehmen mit solider Kapitalbasis und gutem Unternehmenskonzept, keine Konzerne


    - Gibt es bzgl. Lithium politische Restriktionen (Verwendung in Nuklearwaffen)?


    Kann jemand hierzu eine Antwort geben?


    Dafür steht dieses Gesicht. Merkel gehört also zu dem, was ich hier im Thread 2004 unter: Achtung Klippen! 2006-2007 beschrieb. Sie ist also auch ausdruck dieser vergangenen Saturn/Neptun Opposition, die sie uns vor die Füsse gespült hat. Doch die Geschichte sucht nun nach anderen Figuren, die passend zu den kommenden 5 Uranus/Saturn Oppositionen zwischen 2008 und 2010 sein müssen. ( Merkel mit Saturn und Neptun in Haus 10 mit der Frage: Was regiert durch sie? Antwort: Na, der Untergang in Form einer Niederlage aufgrund falsch verstandener religiöser Rituale. ) Das ganze geht also über die rein psychologische d.h. wissenschaftliche Betrachtung der einstigen roten Angie und ihres roten Vaters ( Kasner: Kirche im Sozialismus ) hinaus. Insofern ist dieses Gesicht überaus lehrreich, nicht nur als Studium der Formen, sondern als Orientierungspunkt in den Wellenbewegungen der Zeit.


    Ja, da gehen wir wieder etwas zurück:


    1918-1920: 1. Exaktheit am 01.10.1918


    - Kurz vorher Erschießung des Zaren und seiner Familie durch die Bolschewiken


    - Kurz nachher Max von Baden wird Kanzler. Waffenstillstand und Kapitulation.


    - Ende der Donaumonarchie durch den Austritt Ungarns und folgend Ende aller Monarchien.


    - Gewaltsame Umstürze durch Kommunisten


    - Niederschlagung durch "Freikorps" = paralleles Erstarken der extremen Rechten


    - Wilson stellt seine Punkte für eine Friedensordnung vor


    Was war dann der Stand 1920?


    - Wilson ist gescheitert, es kamen die Verträge von St. Germain und Versailles


    - Die Kommunisten siegten in Russland, wurden in allen anderen Staaten zurückgetrieben


    - Putschversuche von Rechts in mehreren Staaten


    - die Weimarer Hyperinflation beginnt.


    So, und beim letzten Mal: Exakt am 01.04.1965, bis Nov. 1966


    - Ende des Wirtschaftswunders, Kanzler Erhard tritt zurück


    - Die SPD tritt in die Regierung ein


    - Beginnende Linke Proteste, Studentenunruhen. Erstarken der NPD (!)


    - Beginn der chinesischen Kulturrevolution (!)


    oder 1874/75:


    - Kulturkampf in Preussen. Einführung der Zivilehe


    - Wirtschaftskrise


    - Gründung der SAD (der späteren SPD)


    Also, was sagt uns das ganze:


    Die Konstellation bringt:


    - Wirtschaftlichen Niedergang incl. steigender Inflation


    - Daraus folgend ein massives Erstarken radikaler linker Tendenzen bis hin zu Gewaltexzessen. Gegenreaktion von der extremen Rechten.


    - Und daraus folgend politische Instabilität


    Mit der diesmal absolut wahrscheinlichen Machtübernahme durch die Linke wird es wichtig, das Edelmetall gut zu verwahren. Man sieht wiederum auch einen schönen Zusammenhang mit dem Neptuneintritt in die Fische, der die "Religion" Marx' ebenfalls fördern wird. Diesmal wird auch im weiteren Verlauf ein kaltes Goldverbot, d. h. ohne Entschädigungszahlung, durchaus möglich.


    Ich komm grad vom Garten zurück und habe die Obstbäume inspiziert. Obwohl heuer keine Bienen da sind, und im Gegensatz zum Vorjahr auch keine Hummeln, scheinen die Pfirsich- und Aprikosenbäume doch ausreichend bestäubt zu sein. Die Aprikosen haben Ausfälle aufgrund Frostschaden, bei den später blühenden Pfirsichen scheint alles in Ordnung. Wer oder was die bestäubt hat, keine Ahnung, gesehen hab ich praktisch nichts ausser ein paar Wespen. Wohlgemerkt das ist keine Plantage, da reichen auch einzelne Hummeln oder Bienen. In Intensivbaugebieten kann der Ertrag natürlich schon massiv absinken.


    Ich weiß hier von 2 Imkern, die praktisch alle ihre Völker verloren haben, andere wiederum ein paar hundert Meter weiter verzeichnen bisher keine Verluste. Da hier auch sehr viel noch mit "wilden" Schwärmen vermehrt wird durch Autodidakten, habe ich die Vermutung, dass die Bienenstöcke an sich nicht mehr so robust sind wie früher, als noch intensiver Königinnenaustausch vorgenommen wurde. Es wäre hier interessant zu wissen, wie es den richtigen Profis geht.



    Da ich an den Bienen nichts ändern kann, und ich der Meinung bin, dass bald die nächste Welle nach unten kommt für die Banken und das gut für Gold ist, habe ich gestern angefangen, meine Positionen in Minenaktien langsam wieder zu erweitern. Speziell Silberminen sind derart verprügelt, billiger werden die wohl nicht mehr. Bei Gold bin ich noch am Überlegen, ob nicht ein weiteres physisches Investment die bessere Sache wäre; ein Hebel von 1 oder noch weniger wie in der Vergangenheit reizt mich nicht, das Risiko einzugehen.


    Bergmann, ich kanns nicht glauben, weil ich's nicht mit eigenen Augen gesehen hab. Was Du schreibst klingt derart unglaublich, dass ich mich früher sofort in den Flieger gesetzt hätte um nachzuschauen, ob das stimmt. Was Du schilderst, wäre für mich das Idealmodell einer Produktionswirtschaft: Gewinne werden projektbezogen reinvestiert, eine Konsumausschüttung ohne Gegenleistung gibt es nicht. Wenn ich Dich so lese, müsste in Venezuela tatsächlich eine vom Weltmarkt unabhängige Binnenwirtschaft entstanden sein, die noch dazu Exportüberschüsse generiert. Ich kanns einfach nicht glauben, das wäre zu phantastisch, und vor allem ein weiteres Zeichen für die Schwäche der USA, gerade vor ihrer Haustüre so etwas zuzulassen. Einen Hitler-Schacht im Samaritergewand, das Schreckgespenst aller Kapitalisten per se.


    Zu Chile glaube ich sind wir uns einig: dies ist die gleiche Anti-"Inflations-"Politik, die wir vor 2001 in Argentinien sahen. Damals waren die Leute stolz, zum Einkaufen nach Paris fahren zu können und dass sie keine Inflation haben. Da entgegnete ich, dies sei die größte Inflation, die ich je in meinem Leben gesehen habe, das Steak kostete umgerechnet 42 Euro, und das aber bei einem Kurs unter der Parität (36 Pesos). Das letzte Mal zahlte ich in Buenos Aires auch 35 Pesos, für "Filete al Pepe", das waren dann 8 Euronen, das ging dann. Dies steht Chile wohl auch bevor: eine Abwertung um 80%. Und uns in der Euro-Zone wohl auch: gegen Gold mittelfristig, und gegen Weizen und Fleisch.


    Danke für diesen Beitrag. Hier werden ausnahmsweise einmal parallel die Tatsachen beschrieben, nämlich dass wir auf dem Weg sind zur völligen Verarmung nicht nur der "gemeinen Massen", sondern weitester Teile der Bevölkerung, und zweitens der Umstand, dass wir hier praktisch nichts dagegen machen können. Es gibt kein Entrinnen.


    Dem letzten Satz kann ich nur voll und ganz zustimmen: genießt die Frühjahrssonne, und die blühende Natur, es wird ziemlich das letzte mal sein, dass Ihr das ohne Bankenschließung, Chaos, Entbehrung, Hunger und Zwangsmaßnahmen tun könnt. Von Anarchie oder gar Krieg will ich hier mal ganz absehen, auch davon sind wir mittelfristig ganz im Gegenteil gefeit.

    Der thread ist bald nicht mehr aktuell, dann tauft ihn um auf:


    Wann kommt der Anstieg nach dem heftigen Absturz. :D


    Die 850 $ mehr oder weniger haben gehalten, was will man mehr.....hurry up und buy ! 8o


    Geduld, Geduld. Das Schlimmste scheint wohl überstanden, nichtsdestoweniger haben wir den Gleichgewichtspunkt noch nicht erreicht. Dieser wurde vom Kurs her wohl erreicht, jedoch nicht von der Zeit und der Volatilität her. Nach so einem massiven Absturz ist zuerst eine Beruhigung nötig, bevor es wieder steil nach oben gehen kann. Wir haben nun 2 Monate Absturz hinter uns, und nun werden wohl 4-5 Monate Bodenbildung und Konsolidierung folgen. Für einen Einstieg ist es in meinen Augen eindeutig noch zu früh, ausser man hat das Geld über und braucht es nicht; das Verlustrisiko ist in der Tat begrenzt, die Chance bis auf weiteres allerdings auch.


    Erst wenn die technische Gegenreaktion im Dollar und in den anderen Rohstoffen abgeschlossen ist, und auch hier eine Beruhigung eintritt, d. h. diese Felder für Momentumspekulanten zu langweilig werden, kann Gold neuerlich einen starken Anstieg erleben. Allerdings schraube ich mein Kursziel des kommenden Anstiegs (vor der großen Deflation) auf max. 1.250 $ pro Unze zurück, allerdings bei einem Euro/Dollar von 1,40. Bedeutet dann Kurse von knapp 900 Euro pro Unze, ein Plus von ca. 50% ggü. heute. Derzeit laufen Dollar und Gold konträr, diese Korrelation kannn sich aber auch wieder auflösen bzw. abschwächen, und das erwarte ich für kommendes Jahr, mit einem tendenziell stärkeren Dollar, und einer unabhängig von der Währung laufenden Goldhausse.


    Wo ist hier bitte die Krise? Wenn man sich mal den Chart vom Dow Jones anschaut, dann erkennt jeder, dass die eingezeichnete Linie klar nach oben geht und das bereits seit mehreren Wochen. Ginge sie runter, dann würde ich mich der negativen Meinung anschließen, aber solange sich das nicht ändert gibt es keinen Grund in Panik zu verfallen und von einer Krise zu sprechen.


    Ja, meinen könnte man tatsächlich, dass es keine Krise gibt.


    Doch genauso wie der Goldpreis nach unten manipuliert wird, gerade die dummen Zertifikateanleger sind es, die die Munition dafür liefern (man verkauft die Zertifikate, wie Mesodor schreibt ca. die 70 fache Menge allen verfügbaren Goldes, an die Masse, um mit dem eingenommenen Geld massive Shortpositionen zu eröffnen, die den Goldpreis und somit den Wert des Zertifikates nach unten drücken und gleichzeitig hohe spekulative Gewinne generieren), zieht man die Aktien auf die gleiche Weise nach oben: man propagiert eine Krise, emittiert einen Haufen Shorts mit hohem Aufgeld und von den Einnahmen treibt man die Kurse nach oben. Das Spiel ist bekannt und wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals massiv praktiziert, vor allem im März und August. Dieses Spiel wird jedoch immer schwieriger, weil einerseits immer mehr Shorties pleite sind, und andererseits auch die Unternehmen selber sehr stark am abkratzen sind, siehe den Einbruch der Unternehmensgewinne. Beispiele:


    - Banken (UBS, CS, Citigroup)


    - Luftfahrtbranche


    - Autohersteller


    Andere Branchen hängen mittelbar an den ersteren, speziell die IT wird stark bluten, da die massiven Sparprogramme vor allem hier ansetzen. Wie man hier folgern kann, dass die einbrechenden Gewinne des 1. Quartals keine Folgewirkungen auf die nächsten Quartale oder auf 2009 und 2010 haben sollten, ist mir ein Rätsel. Die Kreditvergabe an Privatkunden wird weltweit massiv eingeschränkt und der Konsum auf Pump wird demzufolge auch massiv zurückgehen.


    Die aktuelle (momentumgetriebene) Gegenreaktion an den Aktienmärkten bzw. der fast freie Fall des Goldpreises wird spätestens im Herbst sich ins Gegenteil umkehren, wenn die Folgen der Krise in der Realwirtschaft wirklich für jeden sichtbar werden. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass 2008 als das Jahr in die Geschichte eingehen wird, in dem das Lebensniveau für weite Teile der Bevölkerung auch in Deutschland sich massiv verschlechtern wird. Auch wenn keine Bank pleite geht, die Folgekosten durch erhöhte Preise und Steuern reichen hierzu völlig aus. Und auch ein Dow von 20.000 würde hieran nichts ändern, da nur ca. 5% der Bevölkerung hierzulande überhaupt Aktien besitzen.

    Allesklar,


    Du machst den fatalen Error, dass gerade Euer Finanzminister vom hohen Ölpreis profitiert. "...Frau Merkel könnte ohne uns Erdölförderänder gar nicht mehr existieren; am hohen Ölpreis (Steuereinnahmen) hängt einen immenser Teil der deutschen existenziellen Staatsfinanzierung.... Wir (Venezulaner+Ölförderländer Red.) subventienieren u.a. mit unserem Öl die deutsche Staatskasse... und all den anderen Ländern, die unser Öl zu billigen Preisen einkaufen - und zu Wucherpreisen an den Tankstellen wieder verkaufen, dies schaukelt den Preis nach oben - nicht aber die Produktionskosten der Förderländer... " Das sagte Präsident Hugo Chávez gestern im TV.


    Bergmann


    Der Merkel und Co. ist der Dollar-Preis egal. Abgerechnet wird an der Zapfsäule in Euro, und das wird auch bei 80 $ pro Fass nicht weniger sein. Subventionieren tun die Ölexporteure erst mal gar nichts: das tut derjenige, der dem Tankwart den Schein rüberrückt. Wenn der nicht mehr kommt, dann könnt Ihr wirklich subventionieren und Öl verschenken.


    Das mit dem Wucher stelle ich nicht in Abrede, ist ja auch beim Gas so. Nichtsdestoweniger betreibt Chavez eine Auszehrungswirtschaft, so wie Präsident Cardenas in Mexiko zwar die Ölindustrie verstaatlicht hat, aber durch Günstlingswirtschaft so lange nicht mehr investiert hat, bis er wieder die Amis bitten musste, doch wieder einzusteigen. Die Geschichte wiederholt sich.

    geht der Euro auf 1,40 denkst du anders über das eben Geschriebene :baby:

    Wieso? Gerade ein Dollar-Anstieg zum Euro wäre nach der Erfahrung der Vergangenheit ein klares Indiz für einen drastischen Ölpreisrückgang. In den letzten 5 Jahren war die Relation in etwa quadratisch: Euro zum Dollar verdoppelt, Ölpreis in Dollar vervierfacht. Bei 1.40, die ich mir zumindest heuer nicht mehr vorstellen kann, wäre dann der Ölpreis wohl eher bei 80 (Quadrat von 1,4/1,6 mal 115 = 88;; bei 1,20 wären das dann schon 65!)und POG wohl bei 800 oder darunter (was im übrigen in Euro kein so großer Schaden wäre) Diese eigentlich sehr geringe Währungsschwankung würde diesen Regimen und ihren Günstlingen wohl schon das Genick brechen.