Beiträge von Allesklar


    Wenn ein Barbarenstaat wie Rom (USA) einem zivilisierten Reich wie China keine Produkte anbieten kann, sondern nur Gold zum Bezahlen hat, geht irgendwann einmal das Gold aus und die Römer versinken im dunklen Zeitalter. :thumbdown:
    Erst die Briten haben eine Lösung für dieses Problem gefunden: Man versenkt solange chinesische Schiffe, bis die Chinesen bereit sind, preiswertes Opium aus britischen Kolonien für richtig wertvolle Güter einzutauschen. :D


    Eldo, da übersiehst Du etwas. Im späten Mittelalter war das chinesische Reich deutlich fortschrittlicher als die europäischen Monarchien, auch wesentlich mächtiger als die persischen, arabischen und indischen Reiche. Es wäre damals im 15. Jh. auf dem Höhepunkt der Ming-Dynastie ein leichtes für die Chinesen gewesen, sowohl nach Afrika, Arabien und Europa als auch Amerika vorzustoßen und dort Kolonien zu errichten. Militärisch wäre der Flotte kein Feind gewachsen gewesen. Warum taten sie es nicht? Weil sie sich als das Reich der Mitte ansahen, und als solches sahen sie keinen Anlass zur Expansion. Das Ende der Ming war dann auch nicht rühmlich: zuerst wirtschaftlicher Verfall, bis sich schließlich der letzte Kaiser angesichts der Bedrohung von Aussen und Innen erhängte. Der Opium-Krieg fand statt, als das Chinesische Reich sich eigentlich schon in seiner Endphase befand.


    Ob die Chinesen daraus gelernt haben, ist die entscheidende Frage. Wenn ja, dann werden sie nun zügig daran gehen müssen, die "Reiche", die es von aussen bedrohen, ihrerseits von innen zu destabilisieren. Ein Abverkauf der Dollar-Reserven und ein Goldkauf wäre hier ein adäquates, sehr ziviles Mittel. Dann würden Kurse von 10.000 Euro und mehr pro Unze schnell Wirklichkeit.

    Ein Volk, daß sich nicht gegen Papiergeld, Inflation und Geldbetrug wehrt, das ist einer Goldwährung unwürdig.


    Die Deutschen sind wirtschaftlicher Freiheit und wertstabilen Geldes absolut unwürdig. Wäre dem anders, hätten sie schon längst ihre Konten und Wertpapierdepots leergeräumt und den POG deutlich jenseits der 1.000 EUR-Grenze katapultiert!.


    Jedes Volk bekommt auf kurz oder lang das GELD und die REGIERUNG, die es verdient!.


    Sehr richtig. Und das schlimme ist, dass es tatsächlich möglich wäre, den Goldpreis weit jenseits der 1.000 Euro Grenze zu katapultieren. Ich hab gestern überschlagen: Allein das investierbare Kapital der Reichen (über 500.000 Euro liquide) würde reichen, für alle Goldreserven aller ZB der Welt (ca. 60.000 t) und int. Org. den doppelten Goldpreis wie heute zu bezahlen. Setzt man nur die Reserven der Bundesbank an (ca. 3.400 t, Wert ca. 60 Mrd. €), so käme da ein Preis von grob 10.000 Euro heraus pro Unze!!! Wohl gemerkt nur die Reichen, und das nur in Deutschland!!! Das bedeutet wiederum: da sie es nicht tun, auch nur ansatzweise ihr Geld in Gold anzulegen, sind gerade die Reichen hierzulande wohl auch geisig mit die Beschränktesten.


    Ich bin gegen eine Goldwährung, sondern für privaten Goldbesitz. Immer wenn der Staat seine Finger drin hat, kommt meist Betrug und Krieg raus. So lange die herrschenden Eliten nicht ausgetauscht sind, macht eine Goldwährung die Sache eher noch schlimmer; man könnte natürlich auch sagen: sie macht es besser, da die Bankrotteure schneller auffliegen und dadurch der Systemwechsel eher möglich ist.

    Es krieselt dahin.....es ziehe immer mehr Muslims in den Jihad gegen den Westen und Zionisten. :boese:


    Man muss den Satz zu Ende denken: wenn die US-Militärmacht in Afghanistan und Irak gezwungen wird abzuziehen, was kommt dann? In jedem der beiden Länder haben wir über 10 Mio. Männer und Jugendliche, die im Schlaf mit Waffen umgehen können. Und nochmal so viele wachsen heran. Diese werden dann eines Tages gegen den verfaulenden Westen ziehen, und den Laden kurz und knapp übernehmen, so wie die Hunnen und Goten das Römerreich. Die brauchen dafür nicht mal einen Paten, d. h. es wird kein kontrolliertes Exarchat sein (wie z. B. Theoderich unter Duldung des Kaisers von Konstantinopel), sondern eher wie zu Tamerlans Zeiten. Die radikalsten werden sich durchsetzen, allein aus völkischer Sicht. Der Islam ist hier eher von nachrangiger Bedeutung. Die dort im Auge des Krieges heranwachsende Generation will nicht Märtyrer werden, sondern kämpfen, siegen und besitzen. Und zwar im Diesseits.


    Den Zionisten schlägt in dem Fall auch die Stunde, und das wissen sie, und wollen entsprechend handeln. Dies ist die größte Gefahr für den Weltkrieg, nicht der Islam.


    Ob die Meldung stimmt oder nicht (kein Gefahrstofftransport mehr, wie soll das gehen in der chemischen Industrie?? ), egal: wenn sie stimmt, dann gibt es hierfür eigentlich nur einen Grund: die China-Blase platzt, oder ist bereits geplatzt. Deshalb werden auch keine neuen Fabriken, Brücken und Wolkenkratzer mehr gebraucht für's erste. Um keine Randale zu machen, schickt man die arbeitslosen Wanderarbeiter zurück in die Dörfer. Und die West-Journalisten und paar Olympia-Touris kommen auch nicht in Versuchung, sich aus Langeweile die Arbeits- und Wohnbedingungen der 150 Mio. Arbeitssklaven der Neuzeit anzuschauen.


    Das ist meine Interpretation.


    Der Report berichtet auch darüber, dass zwischen März und Mai der Interbankenhandel praktisch immer noch nicht funktionierte.



    Ich wüsste auch nicht, wieso er irgendwann in näherer Zukunft wieder funktionieren sollte. In meinen Augen sind die ganzen ZB-Aktionen nichts anderes als Substitute des vorherigen Interbankengeschäfts. Was vorher zwischen Geschäftsbanken stattfand, wird nun indirekt über die ZB abgewickelt. Die Geldmengensteigerungen wiederum sollten in Relation zur Umlaufgeschwindigkeit gesehen werden: diese sinkt überproportional, da bei steigender Geldmenge die Warenumsätze sinken!


    Beides deutet für mich eher darauf hin, dass deflationäre Tendenzen langsam aber sicher die Überhand gewinnen, trotz der aktuellen starken Preissteigerungen. Die Auszehrung der Konsumerkaufkraft bzw. die verhinderte weitere Aufschuldung wirkt über kurz oder lang deflationär.




    Ja, Zustimmung. Wenn wir allerdings postulieren, dass:


    - der Euro wohl nicht viel besser ist als der Dollar (weil er über kurz oder lang zerfällt)


    - das Pfund eher schlechter ist (weil die Finanz- und Immo-Krise in GB stärker und länger bebt, weil GB i. Ggs. zu USA nicht Isolationist werden kann)


    dann bleibt nur mehr folgende Schlussfolgerung:


    Ein Absinken des USDX ist für den Fall, dass USD, GBP und EUR gemeinsam abwerten, nur dann möglich, wenn sie gemeinsam zuerst gegen CHF u. v. a. JPY abwerten. Der USDX ist in dem Fall aber nicht viel mehr als ein EURO-Index oder ein GBP-Index, d. h. höher verschuldete Währungen mit stärker rückläufiger Wirtschaft werten gegen jene mit weniger Verschuldung und weniger rückläufiger Wirtschaft ab. Erst in der zweiten Instanz werten alle zusammen gegen Rohstoffe (v. a. Getreide) und Edelmetall ab.


    Szenario für Welle 1:


    USDX sinkt auf die genannten 61, setzt voraus einen Rückgang zu CHF u. Yen von 30 - 50 % bei leichtem Nachlassen zum Euro und leichtem Anstieg zum Pfund. Ergibt nach der Gewichtung ca. 15 - 20% Rückgang zu heute. Zeitfenster hierfür: bis Frühjahr nächsten Jahres, wahrscheinlich schon im Spätherbst diesen Jahres beginnend.


    Natürlich kann die Abwertung auch weiter gehen, bis 50 oder 40, wenn der Dollar temporär auch zum Euro fallen sollte, oder der Yen sich zum Dollar verdreifacht, aber an diesem Punkt wäre das heutige Banken-, Wirtschafts- und Finanzsystem dann schon längst auseinander geflogen, weshalb ich irgendwo auch eine Untergrenze für den USDX sehe (so lange er in der prozentualen Zusammensetzung nicht geändert wird).


    Szenario für Welle 2:


    Alle Währungen verlieren drastisch gegen lebenswichtige Güter und auch Edelmetall. Der Euro zerfällt, das Pfund verfällt auch schneller als der Dollar. Zeitfenster: direkt im Anschluss an 1, d. h. ab Mitte/Ende nächsten Jahres. Achtung: dies ist immer noch keine Hyperinflation, von der viele ausgehen, sondern lediglich ein sehr starker Teuerungsimpuls in der Größenordnung 50 - 200%, der meiner Auffassung nach schlussendlich aufgrund der daraus resultierenden Wirtschaftslähmung in eine Deflation münden wird. Eine Bekämpfung der Lähmung mittels massiver Geldverteilung an Privatleute würde natürlich unmittelbar in die Hyperinflation münden, dies halte ich aber für eher wenig wahrscheinlich.


    Diese Stasi-Bank.Manager verraten, weil oder damit man sie am Leben lässt, ihre Kunden an Staat, Verbrecherorganisationen und an wen sonst noch. Ich erinnere nur daran, was bereits alles für illegale Machenschaften mit banbkkundendaten gemacht wurden.


    Und diese bekloppten Lemminge lassen sich registrieren.


    Keine 750 m weiter ist eine Münzenhandlung, bei der werden Kleinbeträge nicht registriert. Da kriegst Deine Souvereigns / 2-Rand-Stücke auch so


    Meines Wissens nach werden in den Banken die Daten 10 Jahre gespeichert. Da ich den größten Teil bereits 2001 erworben habe, und das deutlich vor dem 11. September, gehe ich davon aus, dass ich ab Ende 2011 hier aus dem Schneider bin. Wenn Enteignungen kommen, dann eher später, das System schleppt sich mit allen möglichen Tricks schon noch ein Stück dahin.


    Und wenn es eher kommt, dann sind die Metalle eben in Südamerika... :D Gell, Bergmann, da fehlt ihnen nix, oder? Zumindest kommt die Stasi dort nicht weit, da die wenigsten davon Portugiesisch oder Guaraní können.. :D


    Denke an die Möglichkeit eines Squeeze-Out! Hab das zweimal erleben müssen, ist nicht angenehm. Denke mir, die aktuelle Kursdrückung (Coeur und Gold Fields sind sehr auffällig) wird von den Großaktionären gezielt inszeniert, um die Titel der Kleinaktionäre sukzessive billig einzusammeln. Am Tiefpunkt gibt es dann, wenn ausreichend Stimmrechte vorhanden sind, einen Squeeze-Out zum Discountpreis. Ich hoffe, dass ich mit meiner Anschauung falsch liege, da ich im jünsten Low noch nachgekauft habe. Mein nächster Nachkauf ist bei Gold-Fields für die Marke von 5 Euro terminiert, aktuell sind wir bei 7,50. Wenn das so weiter geht, komme ich bis September noch zum Zug, um dann vom Herbstanstieg des EM-Preises dann überproportional zu profitieren.


    Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit wohl mit Weizen und Zucker. Die sind weniger von der Doktrin gelenkt sondern in letzter Instanz vom Hunger. Solange für Lebensmittelspenden in Äthiopien Waffen gekauft werden, braucht im Prinzip hier niemand ein schlechtes Gewissen haben wg. ein paar Scheinen; schließlich trägt er ja das Risiko des Totalverlusts.

    Heute ein beeindruckender Tag bei den Soft Commodities (Werte: CBOT bzw. Nymex)


    - Weizen: + 60 (+7 %)


    - Soja: + 70 (+ 5 %)


    - Zucker: + 0,75 (+8 %)


    - Mais + 30 (+4 %)


    Und was machen die Metalle:


    - Gold +12 (+1,5 %)


    - Silver + 0,29 (+2 %)


    Erkenntnisse:


    - Die Soft-Commodities haben die Bodenbildung beendet und beeilen sich z. T. bereits wieder Richtung ATH (v. A. Soja, Corn)


    - Die EM hinken hinterher, so wie der Weizen dem Soja. Sie werden aber folgen. Von 880 bis 1.000 sind nur ca. 13%, das ist in einer guten Woche drin, wenn es sein muss und Kaufpanik ausbricht. Besser es kommt keine Panik, und wir schleichen uns Richtung 1.000, um dann mit Schwung drüber zu gehen. Die Kaufpanik kann dann kommen, wenn wir über 1.200 sind, dann richtet sie keinen Schaden mehr an.


    Das ist doch ganz einfach, Beispiel gefällig? Nehmen wir mal die Altkleidersammlung für die dritte Welt. Die Menschen meinen es wirklich gut, vergessen aber in ihrer Naivität,


    dass sie dadurch einen Industriezweig in den Entwicklungsländern zerstören. Sie erreichen genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich beabsichtigen. :wacko:

    Sie fördern aber auch noch einen "Industriezweig": nämlich die korrupten Bürokraten, die sich vor Ort die besten Stücke heraussuchen und dann entweder teuer verkaufen oder sogar selber getragen.

    Stellt Eure kindlichen Diskussionen ein und konzentriert Euch auf die Fakten!


    Die irischen Banken stecken in der Krise. Abhängigkeit vom Immobilienmarkt und eine schwache Konjunktur belasten die Geldhäuser. An einem einzige Tag brachen die Kurse um bis zu zehn Prozent ein. Und die Talsohle ist offenbar noch nicht erreicht.



    Gut vorstellbar, dass sich die EU (EZB) die kommende Banken-Bailout-Hilfe über eine Annahme des EU-Vertrages finanzieren lässt!
    Irland wäre - mit einem diskutierten Austritt aus der EU - definitiv nicht lebensfähig: "mitgehangen, mitgefangen!"


    Als ich letztens in Italien war, da traf ich eine Gruppe Iren, die hatten dort ein Landgut gemietet, um dort Hochzeit zu feiern. Insgesamt flogen 70 Leute rüber, von denen ungefähr 1/3 gleich einen Urlaub dranhängte. Der Bräutigam kam nicht mit dem Flieger, sondern mit einem Mercedes R-Classe, der auch als Diesel noch ca. 12 l schluckt. Von Wirtschaftskrise war bei denen noch nichts zu spüren, im Gegenteil.


    Es handelte sich zum Großteil um sehr gut bezahlte Angestellte aus der IT-Branche. Bin gespannt, wie die in 2 Jahren schauen, wenn DOT-Com-Krise Teil 2 im irischen Silikon Valley wütet, als fleischfressender Elefant.

    Ja, das ist schon klar, doch irgendwie hatte ich die Hoffnung nicht aufgegeben das China anfängt die ganze Dollarberge abzuverkaufen, ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, das es dem Ami gefällt von China in diesem Maße erpressbar und abhängig zu sein.


    China kann momentan schlicht noch nicht den Dollar abverkaufen, weil seine wirtschaftliche Aufholjagd noch nicht weit genug gediehen ist. Zum anderen stellt sich die Frage: was sollen die Chinesen in dem Maßstab kaufen:


    - Öl: machen sie bereits wo es geht in Form von Konzessionen.


    - Maschinen und Ausrüstungen: kaufen sie auch schon, mehr geht nicht


    - Euro: gerade am historischen Höchstkurs bei aller politischer Unsicherheit? Niemals, nur um hier dann unter die Abwertungsspirale zu geraten.


    - Yen: gibt es wohl nicht genügend, wäre aber in geringen Dosen durchaus eine Alternative


    - Gold: gibt es physisch nicht in diesen Mengen physisch, zumindest rückt es keiner raus. Höchstens Zertifikate von J.P.Morgan :D


    - Eigene Aktien: wäre langsam anzuraten, wertet allerdings wenn ich es richtig verstehe, den Yuan auf, da die Dollar-Empfänger diesen dann ausgeben


    Kurz gesagt, sie sitzen in der Zwickmühle, denn einen wertigen Ersatz in dem Ausmaß gibt es schlicht und einfach nicht. Mittlerweile halte ich die Theorie eines massiven Dollarabverkaufs für fragwürdig. So lange die USA selber den Dollar nicht abverkaufen, d. h. wirklich Noten mit vielen Nullen beginnen zu drucken, wird sich das Währungsgefüge zueinander wohl wenig verschieben.

    Mic, die Chinesen verkaufen nicht bloß Gold, auch sonstigen Plunder :D ans westliche Ausland.


    Was weiß ich warum. Die Wege des Chinesers sind unergründlich ;)


    Daß die Oberschlitzis auch nur Teil der Pyramide sind, kann natürlich auch sein.


    Die Chinesen wissen sehr wohl was sie machen. Sie könnten natürlich die Dollars abverkaufen, oder in Gold oder Silber tauschen und damit die USA augenblicklich (ökonomisch) zur Hölle schicken. Innerhalb weniger Tage wäre aber auch in China selber die Hütte am brennen, wenn die Firmen reihenweise schließen und zig Millionen auf der Straße stehen. Diese würden dann schnell gegen die Partei aufstehen und das wärs dann mit dem chinesischen Wirtschaftswunder gewesen. Manche US-Stratege wollen vielleicht gerade das provozieren, und nehmen deshalb auf die Dollarstabilität keinerlei Rücksicht, weil sie wissen, dass China ein Interesse daran hat, seine Aufholjagd noch mind. 10 Jahr fortzusetzen, bis es ein wirklich ebenbürtiger Gegner für die USA ist, auch militärisch.


    Deshalb wird China immer alles tun, die Krise nicht entgleiten zu lassen, aber gleichzeitig auch alles, um die USA so weit wie möglich fundamental zu schwächen. Ein Krieg wäre völlig kontraproduktiv, und das wissen die Chinesen sehr gut, und deshalb geben sie den Amis immer wieder ein paar Zuckerl, bis der Riese daliegt wie seinerzeit bei Gullivers Reisen, eingewickelt von den Fäden der Zwerge...

    also sollte man doch lieber ein Handwerk erlernen und nicht studieren???


    Ja, genau so ist es. Da hatte die DDR noch einen Vorteil, dort mussten auch alle Akademiker ein Pflichtpraktikum in einem "normalen" Beruf machen, z. B. auf einer Kolchose oder in einem Metallbetrieb. Deshalb werden diese Leute erneut einen Vorteil haben, genauso wie sie ihn in den vergangenen 20 Jahren hatten, als sie (wenn sie aufgepasst haben in der Schule) von ihren Pflichtlektüren in Marxismus-Leninismus zehren und so analytisch die richtigen Anlageentscheidungen vornehmen konnten.


    Für aufmerksame Leser der Werke Lenins (z. B. das Kapitel "Fäulnis und Parasitismus im Kapitalismus") kam der Aufstiegs Chinas und Russlands nicht überraschend, sondern zwangsläufig. Wer das verstanden hat, konnte hier ohne Risiko ein Vermögen machen. Ich konnte es nicht, da ich als Westler dies nicht hatte und das Leninbuch im Regal verstaubte; mir machte hier mein Sicherheitsdenken fußend noch auf Kalter-Kriegs-Propaganda einen Strich durch die Rechnung.


    Als Handwerksberufe empfiehlt sich alles, was unabhängig von Ort und (elektrischer) Energie ausgeführt werden kann. Neben Schuster sind das Bäcker, Metzger, Ofenbauer, Maurer und Zimmermann und auch (Huf-) Schmied. Von den akademischen Handwerkern sind der Zahnarzt und der Chirurg besonders zu empfehlen, für die, die das Talent und die ruhige Hand dazu haben.


    Mesodor, die Frage ist für mich beantwortet. Egal welchen Verlauf die Krise nehmen wird, und egal wie hoch das Ausmaß der Zerstörung sein wird, die letzte Konsequenz ist klar: Reichtum in der heutigen Form wird es nicht mehr geben, und das wohl auf Jahrhunderte hinaus.


    Im Falle einer globalen Totalzerstörung durch internationale Kriege und Hungerkatastrophen wird es wohl mind. 2 Generationen dauern, bis überhaupt wieder ein Raum für Zahlungsmittel bestehen wird, und somit eine Basis für die Schaffung von Reichtum. Die Gesellschaftsform wird in dem Fall im ungünstigsten Fall tribal und im besten aristokratisch-ständisch sein. Dies ist das Szenario, dass den bekannten Seherdarstellungen entspricht (siehe z. B. bei Bekh; Mühlhiasl, Irlmaier ("wer überlebt bekommt jeder ein Haus geschenkt"), bis hin zu Wilkerson oder ähnlichen Geistern).


    Für den Fall, dass die sog. "NWO" ohne Zerstörung der Zivilisation siegt, mit 80-90%iger Bevölkerungsreduktion über einige Jahrzehnte hinweg, steht am Ende wohl eine absolut technokratische, hochzivilisatorische, geldlose Gesellschaft. Diese Gesellschaft würde am ehesten dem ähneln, was man in Science-Fiction-Filmen wie z. B. Raumschiff-Enterprise o. ä. vorfindet. Edelmetall spielt hier keine Rolle mehr, weil es schlicht kein Geld mehr gibt und alles absolut deterministisch - planwirtschaftlich abläuft. Dieses Szenario wird von den VT'lern oft zugrunde gelegt, ist allerdings sehr unwahrscheinlich, da es einerseits die niederen Instinkte der Menschen benötigt, andererseits immer perfekt kontrolliert ablaufen müsste, da andernfalls ein Überspringen in Szenario 1 droht.


    Für den dritten Fall, und das ist der günstigste, und den wünsche ich mir, gelingt der Menschheit der Sprung auf eine neue Bewusstseinsebene. Die Ausweglosigkeit des heutigen Wirtschaftens (Wachstumsideologie) wird erkannt und es entsteht ein neues, nachhaltiges Wirtschaftssystem, das die Menschheit vor dem Untergang bewahrt. Damit dieses jedoch existieren kann, ist einmal nötig, dass die heutigen Vermögenskonzentrationen (freiwillig) aufgegeben werden und dann aber auf den Aufbau neuer bewusst verzichtet wird. Ich halte dies durchaus für möglich, dass wir in 20 Jahren so weit sind, dass Geld zwar als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel noch existiert, jedoch nicht mehr als Wirtschaftsfaktor wie heute. In diesem Szenario ist eigentlich auch eine Edelmetallvorsorge zwar nicht wertlos, jedoch bringt es keinesfalls einen Reichtumseffekt, da (materieller) Reichtum (der individuell besessen wird) nicht mehr besteht bzw. unverwendbar wird. Der Wert des Edelmetallbesitzes ist dann eher moralischer Natur: durch Einbringung in die Gemeinschaft erhält der Edelmetall-Besitzer wohl eine Art "Brahmanenstatus",
    weil er visionär für die Gemeinschaft mitgedacht und gehandelt hat und seinen Vorteil zum Nutzen der Gemeinschaft einbringt.


    Aus Individueller Sicht ist der Nutzen von Edelmetall am größten im Szenario 1: hier tritt die maximale Zerstörung ein, und hier werden die Chancen auf ein Überstehen des Ganzen durch EM am stärksten erhöht. Hier kann es sein, dass man in der Wirtschaftskrise ein Domizil auf dem Land erwirbt, oder in Übersee, und dadurch z. B. einem Bürgerkrieg oder einer Versorgungskrise entkommt.


    Inflation, Hyperinflation oder Währungsreform. Etwas anderes gibt es nicht.


    Und was dann passiert wird lustig! :thumbup:
    Es wird definitiv so sein, dass Du dann beispielsweise für ein Paar Schuhe mehrere Wochen hart arbeiten musst, insofern Du dann noch Arbeit hast.


    Das wird erst mal gar nicht lustig! Die Lunte am Fass brennt und es wird in die Luft fliegen, aber Du sitzt mitten drauf! Merk Dir das! Es ist kindlich naiv zu glauben, die Eichelburg'schen Phantasien von 5 Unzen für ein Haus würden dann greifen, oder ein Kilo für ein Hotel oder eine mittlere Firma! Geschweige denn ein Tausch Gold-Dow bei Dow-Gold-Ratio von 1:1 und dann wieder rauf auf 100 : 1, davon träumen viele hier, das wird es nicht geben! Solche Phasen kann es geben, aber 3 Monate drauf nimmt Dir der Staat oder der Pöbel wieder das was Du vorher mit Deinen Unzen ergattert hast.


    In dem genannten Fall einer saftigen Weltwirtschaftskrise, und diese wird kommen, sind andere Qualitäten gefragt. Am Ende des ganzen sind Gold und Silber wohl auch wertlos, sie helfen aber in den verschiedenen Phasen der Krise, dass es einen weniger schlimm erwischt.


    Dein Hinweis mit den Schuhen ist ein Volltreffer: Schuster waren auch im letzten Krisenzyklus gefragte Leute, ihre Söhne wurden Sowjetdiktator :thumbdown: und diejenigen die den Beruf noch ausübten konnten unter diesem in der Gefangenschaft den hohen Offizieren für ein wenig Essen und Kleidung dann neue Stiefel zusammennageln. Lehrer und irgendwelche Art von -ogen hatte es schwer, vor allem aufgrund ihrer schwächlichen körperlichen und geistigen Konstitution.

    Ich hatte heute morgen Besuch vom Mineralaufkäufer, einen Herren den ich seit Jahren gut kenne. Der wiederholte heute mir alt bekanntes: Die Kupferminen werden sich demnächst auf niedrige Erlöspreise einstellen müssen, weil die Nachfrage nach Cu von unseren Hauptabnehmern in Fernost China, Japan, Corea 25% nach gelassen haben. Nun ja, es können immer weniger Fahrzeuge KFZ, LKW, abgesetzt werden, weil die Leute weltweit gesehen, entweder weniger Geld haben, oder gar arbeitslos sind. Wenn der Kupfer weiter fällt, dann werden wieder so manche Minen geschlossen werden müssen.


    Bergmann, freut mich, wieder von Dir zu lesen. Gestern las ich einen vertraulichen Bericht, wo klar hervorging, dass nicht nur in den USA, sondern auch sukzessive in GB, China und auch Korea der Autoabsatz schwächelt, Mercedes offenbar besonders schlimm. Die amerikanische Rezession oder Depression kommt mit 4-6 Monatiger Verzögerung auch bei den Ramschproduzenten an. Wenn dieser Ramsch nicht mehr gebraucht wird, und die Wanderarbeiter zu Hause bleiben, braucht man auch kein Kupfer mehr für irgendwelche Trafo oder sonst. Elekronikschrott. Und wenn dieser nicht mehr gebraucht wird, kauft der Fabrikbesitzer auch kein neues SUV oder Mercedes.


    Es ist immer wieder interessant, wenn man aus völlig unabhängigen und weit entfernten Quellen die Bestätigung eines Sachverhaltes erhält, auch wenn der diesmal nicht sonderlich erfreulich ist.


    Was bedeutet das für Gold? Wird der Schmuck nun wieder mehr gestreckt, Richtung 585, weil Kupfer billig? :hae:


    Herrgott,


    ich kenne genügend Bauern, die letztes Jahr, als der Milchpreis incl. Zulagen fast 50 ct. betrug, schnell noch ein paar Absaugleitungen verlegt haben um noch ein paar Melkplätze zusätzlich zu haben. Unabhängig von der Quote wird seit Jahren z. T. hemmungslos überliefert, und das kalkuliert, da manche eben nicht die Quote erfüllen und so auch unter den Milchbauern Spekulationsgewinner entstanden sind. Der extremste Fall den ich kenne ist einer, der seine gesamten 250.000 l Milchkontingent verkaufte (musste wg. Scheidung) bis auf 1.000 l und nach wie vor die volle Menge lieferte, in der Hoffnung, dass die anderen unterliefern. Ich weiß bei uns allein mind. 10 Milchbauern, die, obwohl sie schon sehr große Ställe hatten, seit Herbst z. T. mit Investitionen von über 500 T€ erweiterten. Da kommen einfach Überkapazitäten heraus. Ich weiß sehr gut, wovon ich hier rede, und die Betriebe, die Probleme haben heute, hatten sie schon immer: Ursachen sind vor allem Misswirtschaft, Überinvestition und zu geringe Eigenkapitalquote (die Bürokratie ist ein weiteres Problem mit ihren Schikanen). Ich kenne viele Betriebe, die seit jeher 100% Eigenkapital haben und mehrere Mietshäuser besitzen oder sonst. Anlagen; es sind immer jene, die sich mit Investitionen zurückgehalten und vor allem Kredite gemieden haben. Dies sollten sich alle anderen Unternehmen auch ins Stammbuch schreiben: ungestraft Aufschlulden können fast nur die Großbanken, allen anderen brechen die Schulden über kurz oder lang das Genick.


    Der Streik ist nur deswegen bemerkenswert, dass hier das erste Mal eine Berufsgruppe gegen die Geldentwertung aufgestanden ist, die ihnen bis zu 50% gestiegene Kosten für Diesel, Dünger und Futtermittel brachte, und dies spricht eben für die Bauern, trotzdem dass sie vielleicht fehlinvestierten. Heute sind bereits Lidl + Co. eingeknickt, auch einige Molkereien, die geben das einfach weiter an die Endverbraucher, und schon haben wir die Zweitrundeneffekte! Was wir diese Woche bei den Bauern sahen, wird das nächste 3/4 Jahr in jeder essentiellen Berufsgruppe auftreten, angefangen bei den Frächtern über Öffentl. Verkehr bis hin zu Krankenschwester, Altenpfleger und Müllabfuhr. In diesen Segmenten setzt sich die Lohn-Preis-Spirale in Gang. Die restlichen Berufsgruppen fallen aufgrund der dadurch entstehenden Kaufkraftverschiebung wohl der Lohndeflation noch massiver zum Opfer als bisher. Reisebranche, Automobile, Gast- und Hotelgewerbe: da sag ich gute Nacht.