sondern, ob die restlichen 10 Prozent erhalten bleinben, oder aber es zu einer Währungsreform mit Verlusten von über 98 Prozent innerhalb eines Jahrzehntes kommen wird.
Bleiben 10 Prozent Restkaufkraft der jetzigen geldvermögen erhalten, kann man vielleicht um ein bis drei Kilo Gold ein Haus im heutigen Wert von etwa 500.000 EUR kaufen.
Kommt es zu einem Totalcrash kann sich der Kaufpreis des vorbeschriebenen Objektes auch auf drei bis 10 Unzen vermindern.
Drei Klio oder drei Unzen - das ist immerhin der Faktor 30, der da noch als Unsicherheit im Raume steht.
Und das kann schon, je nach Glück und Nervenkostüm eines Investors den Unterschied zwischen Wohlstand und echtem Reichtum ausmachen.
Alles anzeigen
Mesodor, die Frage ist für mich beantwortet. Egal welchen Verlauf die Krise nehmen wird, und egal wie hoch das Ausmaß der Zerstörung sein wird, die letzte Konsequenz ist klar: Reichtum in der heutigen Form wird es nicht mehr geben, und das wohl auf Jahrhunderte hinaus.
Im Falle einer globalen Totalzerstörung durch internationale Kriege und Hungerkatastrophen wird es wohl mind. 2 Generationen dauern, bis überhaupt wieder ein Raum für Zahlungsmittel bestehen wird, und somit eine Basis für die Schaffung von Reichtum. Die Gesellschaftsform wird in dem Fall im ungünstigsten Fall tribal und im besten aristokratisch-ständisch sein. Dies ist das Szenario, dass den bekannten Seherdarstellungen entspricht (siehe z. B. bei Bekh; Mühlhiasl, Irlmaier ("wer überlebt bekommt jeder ein Haus geschenkt"), bis hin zu Wilkerson oder ähnlichen Geistern).
Für den Fall, dass die sog. "NWO" ohne Zerstörung der Zivilisation siegt, mit 80-90%iger Bevölkerungsreduktion über einige Jahrzehnte hinweg, steht am Ende wohl eine absolut technokratische, hochzivilisatorische, geldlose Gesellschaft. Diese Gesellschaft würde am ehesten dem ähneln, was man in Science-Fiction-Filmen wie z. B. Raumschiff-Enterprise o. ä. vorfindet. Edelmetall spielt hier keine Rolle mehr, weil es schlicht kein Geld mehr gibt und alles absolut deterministisch - planwirtschaftlich abläuft. Dieses Szenario wird von den VT'lern oft zugrunde gelegt, ist allerdings sehr unwahrscheinlich, da es einerseits die niederen Instinkte der Menschen benötigt, andererseits immer perfekt kontrolliert ablaufen müsste, da andernfalls ein Überspringen in Szenario 1 droht.
Für den dritten Fall, und das ist der günstigste, und den wünsche ich mir, gelingt der Menschheit der Sprung auf eine neue Bewusstseinsebene. Die Ausweglosigkeit des heutigen Wirtschaftens (Wachstumsideologie) wird erkannt und es entsteht ein neues, nachhaltiges Wirtschaftssystem, das die Menschheit vor dem Untergang bewahrt. Damit dieses jedoch existieren kann, ist einmal nötig, dass die heutigen Vermögenskonzentrationen (freiwillig) aufgegeben werden und dann aber auf den Aufbau neuer bewusst verzichtet wird. Ich halte dies durchaus für möglich, dass wir in 20 Jahren so weit sind, dass Geld zwar als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel noch existiert, jedoch nicht mehr als Wirtschaftsfaktor wie heute. In diesem Szenario ist eigentlich auch eine Edelmetallvorsorge zwar nicht wertlos, jedoch bringt es keinesfalls einen Reichtumseffekt, da (materieller) Reichtum (der individuell besessen wird) nicht mehr besteht bzw. unverwendbar wird. Der Wert des Edelmetallbesitzes ist dann eher moralischer Natur: durch Einbringung in die Gemeinschaft erhält der Edelmetall-Besitzer wohl eine Art "Brahmanenstatus",
weil er visionär für die Gemeinschaft mitgedacht und gehandelt hat und seinen Vorteil zum Nutzen der Gemeinschaft einbringt.
Aus Individueller Sicht ist der Nutzen von Edelmetall am größten im Szenario 1: hier tritt die maximale Zerstörung ein, und hier werden die Chancen auf ein Überstehen des Ganzen durch EM am stärksten erhöht. Hier kann es sein, dass man in der Wirtschaftskrise ein Domizil auf dem Land erwirbt, oder in Übersee, und dadurch z. B. einem Bürgerkrieg oder einer Versorgungskrise entkommt.