Jetzt, wo den Bauern anscheinend die Munition ausgegangen ist, laesst sich erstmal wie folgt resuemieren: (
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==> Keiner der Landwirte konnte berechnen, dass Getreide mehr als die 60 EUR zu kosten haette;
===> Fuer 60 EUR/Tonne Getreide zu verheizen schadet also der Landwirtschaft nicht, sondern haelt dieselbe am laufen; verheizt man auch noch das Stroh wird's erheblich billiger
==> baut man Getreide direkt zum Heizen an fallen VerarbeitungsSchritte weg, und der Preis sinkt weiter ...
==> Stroh zu verbrennen ist ebenfalls kein Problem, es sei denn man gibt den SchildBuerger.
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Das heisst aber noch lange nicht, dass die 60 EUR/Tonne irgendwas mit den ProduktionsKosten zu tun haetten: Den _Berechnungen_ der _Bauern_ nach waeren das die Kosten; aus unerfindlichen Gruenden brauchen diese ca. aller 10 Jahre komplett neue Maschinen;
==> das glaubt aber sowieso keiner: vielleicht wird nach 10 Jahren der neue Traktor von der Steuer abgesetzt, aber der alte unter der Hand nochmal fuer 50 % verkauft (wird "generalueberholt" ...); die anderen Geraete haben ebenfalls erheblich hoehere LebensZeiten als von den Bauern angegeben.
==> Wenn Interesse an billigen Maschinen bestuende, dann koennte man sich auf entsprechenden Maerkten orientieren: Aber das gehe "leider" nicht, auf Grund von "Verordnungen" und "ZulassungsSchwierigkeiten" ....
===> so denkt aber kein Unternehmer, sondern hoechstens einer, der es bequem haben will und Steuerzahler + EU & Verbrauchern auf der Tasche zu liegen beabsichtigt:
Wenn die Bauern fuers rechnen bezahlt werden wurden, dann waeren es keine Bauern, sondern Buerokraten ! (Das waeren einige von ihnen vielleicht auch gerne ...)
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Der getroffene Hund bellt, und besonders laut war das Gebell anscheinend bei den "Kosten" fuer den Maschinenpark: Wahrscheinlich ist da der wunde Punkt: Wer weiss, was sich dort alles von der Steuer absetzen oder anderweitig "verdienen" laesst ...
; und damit die Rechnung auch schoen aufgeht sollen MindestPreise her, Marktabschottungen gibt es sowieso, usw. usf ...
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Auf jeden Fall existiert jetzt eine Stelle, wo man nachschlagen kann, was der Bauer ueblicherweise fuer Argumente verwendet, wenn er gerade mal um Subventionen usw. buhlt ...; die Obergrenzen sind auch erstmal festgelegt ...
Dass es natuerlich auch erheblich billiger geht (siehe die von mir oben berechneten 5 bis 10 EUR/Tonne), ggf. unter anderen wirtschaflichen OrganisationsFormen, ist auch klar.
Sofern kein Hunger herrscht ist Getreide als Biomasse erstmal e. brauchbare Moeglichkeit zur EnergieGewinnung.
Andererseits fragt sich nun: Was sind das fuer MissStaende, wo andere EnergieQuellen teurer sind als Getreide ? Will sich der Verbraucher das gefallen lassen ?
(PS: Die _richtige_ Loesung hat nix damit zu tun, jetzt auch noch das Getreide so teuer zu machen ...
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