Beiträge von chefboss

    Jetzt, wo den Bauern anscheinend die Munition ausgegangen ist, laesst sich erstmal wie folgt resuemieren: ( :D )


    ==> Keiner der Landwirte konnte berechnen, dass Getreide mehr als die 60 EUR zu kosten haette;
    ===> Fuer 60 EUR/Tonne Getreide zu verheizen schadet also der Landwirtschaft nicht, sondern haelt dieselbe am laufen; verheizt man auch noch das Stroh wird's erheblich billiger


    ==> baut man Getreide direkt zum Heizen an fallen VerarbeitungsSchritte weg, und der Preis sinkt weiter ...


    ==> Stroh zu verbrennen ist ebenfalls kein Problem, es sei denn man gibt den SchildBuerger.


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    Das heisst aber noch lange nicht, dass die 60 EUR/Tonne irgendwas mit den ProduktionsKosten zu tun haetten: Den _Berechnungen_ der _Bauern_ nach waeren das die Kosten; aus unerfindlichen Gruenden brauchen diese ca. aller 10 Jahre komplett neue Maschinen;
    ==> das glaubt aber sowieso keiner: vielleicht wird nach 10 Jahren der neue Traktor von der Steuer abgesetzt, aber der alte unter der Hand nochmal fuer 50 % verkauft (wird "generalueberholt" ...); die anderen Geraete haben ebenfalls erheblich hoehere LebensZeiten als von den Bauern angegeben.
    ==> Wenn Interesse an billigen Maschinen bestuende, dann koennte man sich auf entsprechenden Maerkten orientieren: Aber das gehe "leider" nicht, auf Grund von "Verordnungen" und "ZulassungsSchwierigkeiten" ....
    ===> so denkt aber kein Unternehmer, sondern hoechstens einer, der es bequem haben will und Steuerzahler + EU & Verbrauchern auf der Tasche zu liegen beabsichtigt:


    Wenn die Bauern fuers rechnen bezahlt werden wurden, dann waeren es keine Bauern, sondern Buerokraten ! (Das waeren einige von ihnen vielleicht auch gerne ...)


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    Der getroffene Hund bellt, und besonders laut war das Gebell anscheinend bei den "Kosten" fuer den Maschinenpark: Wahrscheinlich ist da der wunde Punkt: Wer weiss, was sich dort alles von der Steuer absetzen oder anderweitig "verdienen" laesst ... :thumbsup: [smilie_blume] [smilie_love] ; und damit die Rechnung auch schoen aufgeht sollen MindestPreise her, Marktabschottungen gibt es sowieso, usw. usf ...


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    Auf jeden Fall existiert jetzt eine Stelle, wo man nachschlagen kann, was der Bauer ueblicherweise fuer Argumente verwendet, wenn er gerade mal um Subventionen usw. buhlt ...; die Obergrenzen sind auch erstmal festgelegt ...


    Dass es natuerlich auch erheblich billiger geht (siehe die von mir oben berechneten 5 bis 10 EUR/Tonne), ggf. unter anderen wirtschaflichen OrganisationsFormen, ist auch klar.
    Sofern kein Hunger herrscht ist Getreide als Biomasse erstmal e. brauchbare Moeglichkeit zur EnergieGewinnung.


    Andererseits fragt sich nun: Was sind das fuer MissStaende, wo andere EnergieQuellen teurer sind als Getreide ? Will sich der Verbraucher das gefallen lassen ?
    (PS: Die _richtige_ Loesung hat nix damit zu tun, jetzt auch noch das Getreide so teuer zu machen ... [smilie_denk] )

    GENAU!!! Man kann ja das ganze Jahr zb. Säen (hab ich schonmal erklärt, wiel lange man im Jahr Zeit hat zum Säen??? glaub schon, oder??;
    dann noch a bisserl LOGISCH DENKEN, und du checkst es.....
    Mach mit dir gerne ne Maschinengemeinschaft; Sämaschine kannste wegen mir von Dezemer bis Februar habe; die Pflanzenschutzspritze und den Düngerstreuer bekommst du bei der Ernte, und die Bodenarbeitsgeräte, sobald ich mit Säen fertig bin; DU BIST SO ein HIRNELFMETER!!!!!

    Das Problem an euren Zahlen ist, dass sie wahrscheinlich den Vergleich zu den Kosten der ausser-europaeischen Bauern scheuen muessen; aber warum ?
    ==> Der Diesel kostet dort auch min. soviel wie das ErdOel + RaffinationsKosten, ist also vergleichbar
    ==> die Kosten fuer Saatgut fallen auch nur zum geringen %Satz in's Gewicht


    Dazwischen kommen die Kosten fuer die Wertschoepfung, und die sind bei euch Propaganda-BauernVerband-Mitgliedern "so hoch", dass ihr "kaum existieren koennt" ...: Dabei hat euch keiner verboten, genauso billig zu machen wie die anderen Bauern ...
    ==> Oder soll das angeblich alles von ImportZoellen behindert werden ?
    ==> Maschinen einfuehren verboten ? (glaube ich nicht ...)
    ==> Duenger zu teuer ? Einfuehren verboten ?
    ==> Die Chemikalien, die als Duenger in Frage kommen, kosten alle 2stellig/Tonne, max unterer 3stelliger Bereich; auch wenn diese umdeklariert werden als Super-X-...-Mittel sind's immer noch die gleichen Stoffe (das muesste an der Bauern-Uni aber gelehrt werden)


    Was ich bei euch Bauern sehe ist, dass wohl _vielleicht_ etwas dran ist an eurem Gejammer, aber dass ihr andererseits auch denkt, die RestBevoelkerung veraeppeln zu koennen; die Leute sind aber auch nicht doof, und haben keine Lust, sich von euch die Lebensmittel teuer-argumentieren zu lassen.


    Und von wegen Kokain: Wer das oben gesagt hat ist wahrscheinlich schon mal in die JauchGrube gefallen und denkt, das gehoere zur Qualifikation, um etwas von Landwirtschaft zu verstehen ...

    ie Kosten für den Tieflader (und die Genehmigung der Schwertransporte, wenn dieser mit Mähdrescher usw. beladen fahren soll), um nicht-straßenzugelassenes Gerät vom Hof zum Feld und zurück und zwischen den Feldern zu transportieren fehlen aber in Deiner Kalkulation

    Das mit der Zulassung war doch sowieso nur e. halbes Schein-Argument: Klar kann e. Fahrzeug in D zugelassen werden: Max bekommt man e. paar Auflagen (noch e. paar Lampen dran usw.), diese Auflagen erfuellt man dann und fertig:
    Kostet e. bisschen Aktivitaet und wenig EUR ...

    die deren witschafts- und gesellschaftsmodell in 40 jahren so perfektionierten, daß 1989 aufgrund der paradiesischen zustände dort allerorten die wessies massenhaft republikflucht begingen, in die ddr auswanderten und der brd, die wirschaftlich total am boden lag, 1990 nicht anderes übrigblieb, als diesem erfolgsmodell beizutreten,

    Und jetzt rate mal, wieso die West-Beamten, die nach der Wende ruebergekommen sind, nicht lieber in ihren alten BundesLaendern geblieben sind ... ... ? Na ?
    ==> Waren naemlich meistens welche, die im Westen nix geworden waeren ... ; in den Osten wurden sie damit gelockt, dass sie dort gleich ca. 3 Stufen weiter oben auf der BefoerderungsLeiter anfangen konnten: Diese Ex-Wessis haben tatsaechlich Republikflucht begangen und sind in den Osten ruebergemacht :thumbsup:


    Die ganzen Firmen, die dann auf einmal im Osten auftauchten: Wenn sie im schoenen Westen genug zu tun gehabt haetten, warum waeren sie dann wie die Heuschrecken hier eingezogen ? Denen kam die Wende sehr gelegen, auch bzgl. neuer AbsatzMarkte ...


    Brot an Schweine verfuettert: Kann sein; Brot war billig genug um Schweine damit zu maesten; gut war es auch: Das Unwesen der LebensmittelChemie war hier vor 1990 unbekannt ...


    Wahrscheinlich haette man das Getreide auch verheizen koennen, aber diese Frage stellte sich nicht: Die staatlichen EnergiePreise waren fair ... und ungemein billig: Einer der Hauptgruende fuer die Schliessung vieler Ost-Betriebe nach der Wende waren die auf einmal hoeheren West-EnergiePreise ...


    Und dann: Schon mal was vom sog. "Arbeiter-u. Bauernstaat" gehoert ? Na ? Was meinst Du wohl, wem es damals besonders gut ging ? Heute koennen die Bauern (deren eigenen Angaben zufolge) kaum existieren; das haette es aber im Bauernstaat wohl nicht gegeben ! (Millionaere waren sie damals allerdings auch nicht ...)

    Auf dem Feld brauchts doch keine Zulassungen: Ist PrivatGelaende; theoretisch darf man da auch Panzer fahren oder MondLandungs-Fahrzeuge ...
    Habe noch nichts davon gehoert, dass sich Bauern fuer ZulassungsGesetze fuer russische LandMaschinen stark gemacht haetten ... : Mit dem Traktor bis nach Bonn/Berlin/Bruessel die Autobahn blockieren sie meistens eher wegen Subventionen oder anderen direkten GeldHahn-offenhaltungs-Problematiken ...


    Das Chlor wieder: Wie gesagt, eben mit KaliumSulfat oder Pottasche duengen, schon ist das Problem viel kleiner; am Ende macht alles mal den Abgang, kann aber zwischendurch auch mal re-generiert werden, damit es laenger haelt ...

    Die Betreiber der frischgegründeten DDR sind doch alle in Moskau gesessen, vor 45. Und die Vorzeigeinsaßen, die sie in der zweiten Reihe beschäftigt haben, waren zu einem guten Teil sog. Lager-Kapos. Wo haben Mielke und Ulbricht denn den Krieg verbracht, na?

    Honecker, Ulbricht und viele andere der Anfuehrer _waren_ vorher KZ-Insassen oder haben im Widerstand gekaempft.
    Die Unter-Fuehrer auf den BezirksEbenen sowieso ..., zumindest mehrheitlich. (Und in den KZs waren sie nicht freiwillig gefangen oder aus Gruenden einer vermeintlichen spaeteren politischen Karriere ...)


    Genauso klar ist, dass die Betreiber der BundesRepublick oft genug aus den Reihen der Ex-KZ-Betreiber stammten; da gibt es eine Menge Beispiele.


    Den og. "Urgrossvater" koennte man andererseits auch aufrechenen mit denen, die 1933 bis 1945 verschwunden sind ... : Das waren _viel_ mehr : Stehen die Bolschewisten im Verhaeltnis viel sauberer dar ...



    Und nun "LPG": Heisst weiter nix als "Landwirtschaftliche Produktions-Genossenschaft" ; Genossenschaft ist auch heute noch e. brauchbare Rechtsform fuer solche Zwecke, immer noch nach dem gleichen BGB wie es wahrscheinlich schon damals zum Vorbild genommen wurde ... und das in D seit den 1800ern existiert.
    ==> Koennten sich manche der Bauern mal ueberlegen: Einfach Genossenschaften organisieren, Gewinne & Maschinen Teilen, gleichberechtigt abstimmen usw., ist vielleicht am Ende besser ...

    ==> Halle war schon da, steht seit 100 Jahren
    ==> die Haelfte der Maschinen brauchen nicht alle Bauern gleichzeitig und koennen untereinander getauscht werden, so dass am Ende jeder Bauer vielleicht 2 Maschinen braucht und e. paar andere Bauern, mit denen er tauschen kann
    ==> haelt alles laenger als 10 Jahre, vielleicht 20 oder 30 ...
    Schon sind die Kosten bei 20 EUR/ha oder niedriger ...


    ===> Wenn das Geld nicht da waere, dann wuerde man sich auch nix neues anschaffen, stimmts ? (Kriegt ja sonst nur der Staat, muss ja auch was von der Steuer abgesetzt werden ....


    ==> Was sind das fuer WahnsinnsPreise fuer die Maschinen ? Bspw. die PflanzenschutzSpritze ist doch nix als ein Tankwagen mit e. Pumpe u. e. paar Duesen dran ? 25000 EUR dafuer ?? Kriegt man neu in Polen doch fuer 3000; oder den Tank fuer 1000, Rest selber dranmachen ...
    ==> Die anderen Maschinen koennte man sich ebenso dorther besorgen, wo die billige (von EU-Markt ferngehaltene) Konkurrenz diese her hat, kostet dann wahrscheinlich nur 1/4, wenn ueberhaupt: Und genau das wuerden die Bauern auch machen, wenn sie es noetig haetten ... ; Statt dessen wird der Riesen New-Holland-Traktor gekauft, de vielleicht wirklich 1/10 Mio kostet, und der wird dann 10 Jahre lang abgeschrieben, Preis auf Verbraucher umgelegt ... (der MaschinenBau freut sich da nebenbei auch drueber ...)

    ... wenn:

    • das Kombinat Landmaschinenbau diese unentgeltlich bereitzustellen hat (dass nur der Lohn für den Fahrer anfällt)
    • genug Gulag-Insassen (Bauern, die sich ihrer Enteignung widersetzt haben - oder doch lieber Chefbosse, die vor lauter doof aufschwätzen nix produktives geleistet haben? ) zum kostengünstigen Betrieb der Kalibergwerke verfügbar sind
    • ...

    Kalibergwerk ist kein Gulag:
    ==> Alles voll maschinisiert
    ==> Riesen-Fahrzeuge fahren unterirdisch herum, groesser als auf der normalen Strasse
    ==> immer 20 Grad Celsius
    ==> Luft trocken wie im Kurort ...
    Etliche wuerden das freiwillig machen und sogar ihre tollen BueroJobs dagegen eintauschen, wenn sie drueber Bescheid wuessten.


    Chlor in den Abgasen (als HCl oder Chlorid) stellt kein UmweltProblem dar, weil es in der Natur genauso von Vulkanen in Unmengen ausgestossen wird; das gesamte Salz in den Meeren ist weiter nichts als gebundenes HCL-Gas aus dieser Quelle ...

    An die Bauern hier: Nur zu ! Schimpfen ist gesund, regt den Kreislauf an ... , stimmts ? :D Wahrscheinlich hat einer im BauernForum Bescheid gegeben, und nun soll das Bauerntum hier verteidigt werden ...


    Und jetzt mal zum Getreide: Kennt einer hier einer eine Biomasse, die einfacher anzubauen waere und schneller wachsen wuerde als das Getreide ? Und zum optimieren gibt's ja bekanntlich auch die mehrjaehrigen FruchtFolgen: Wenn schon nicht 3 Ernten im Jahr, dann aber wenigstens 5 Ernten in 2 Jahren oder 7 in 3 ...; da gibts auch extra-Untersuchungen, wie sich die jeweilige Fruchtfolge auf den Boden auswirkt, kann alles bis zum Anschlag ausgereizt werden ...


    Wenn man das Zeug verheizen will kann man sich ausserdem auch e. paar ArbeitsGaenge sparen, und es einfach samt den Koernern zu Strohballen machen ...


    Die 5-10 EUR/Tonne, die ich oben ausgerechnet habe, wuerden eben fuer Planwirtschaft gelten ... aber zum Glueck gibts ja MarktAbschottung ...



    alfy: Du bist unwuerdig: Dein Chlor kommt aus dem KaliDuenger; bei Strohverbrennung faellt aber die Pottasche als Carbonat an
    und kann verwendet werden: Ist dann Carbonat-Kali-Duenger, der bspw. kein Eisen angreift, weil dieses im leicht-basischen inert ist, und bei den niedrigen Temperaturen der Kesselwandung sowieso.
    Mit KaliSalz braeuchte man nur einen weitaus geringeren Kali-Schwund zu ersetzen; ausserdem koennte ja ersatzweise auch mit KaliumSulfat geduengt werden ...

    1. feste Maschienenkosten (Abschreibung, ohne Mähdrescher): 100 ?/ha
    2. variable Maschinenkosten (Sprit, Reparatur, ohne Mähdrescher): 150 ?/ha
    3. Lohnkosten (7h pro ha mal 10 ?, weil wir Bauern so genügsam sind): 70 ?/ha
    4. Saatgutkosten (mit teilweisen Eigennachbau): 60 ?/ha
    4. Pflanzenschutz (Herbizide, Fungizide): 100 ?/ha
    5. Erntekosten (wird durch Lohnunternehmer erledigt): 100 ?/ha

    ==> Saatgut sei mal anerkannt;
    ==> Des weiteren: Oft sind auch 3 Ernten drin, kommt nur darauf an, _was_ angebaut wird (bspw. WinterGetreide ...) ;
    ===> aber was sind das fuer PhantasieKosten fuer die Maschinen ? Wenn der guenstige ErnteZeitraum je Ernte ueber ca. 1 bis 2 Monate gestreckt wird, weil verschiedene Pflanzungen (Mais, Getreide) damit abgeerntet werden, dann kann bspw. der einzelne Maehdrescher 60 Tage * 20 ha/Tag == 1200 Hektar abernten, macht bei den 100 dt/ha immerhin 12000 Tonnen Getreide (1 Ernte im Jahr)
    ==> Bei 60 EUR/t immerhin 720000 EUR (1 Ernte/Jahr; 2 Ernten vielleicht 1 Mio): Soviel kostet vielleicht 1 neuer Satz Maschinen mit x Jahren Garantie, aber Du willst oben ausrechnen, dass ca. der gesamte Gewinn von WartungsKosten aufgehoben wird ...



    Klar kommt's darauf an, dass die Technik, sofern teuer, auch wirklich am laufen gehalten wird und soviel wie moeglich zu tun hat ...
    ==> Wenn sich jeder Mini-Bauer mit e. paar ha eigenes Zeug anschafft, weil er's von der Steuer absetzen kann, und nachher dann der Gewinn von den AbschreibungsKosten vermindert wird, dann hat er zuviel Technik angeschafft ... ; immerhin kann er dann vor seinen Verwandten mit dem neuen Traktor angeben ...
    ===> Die Verwandten von mir, welche Bauern sind, haben sich bspw. zu Ost-Zeiten den Traktor schon auch mal selber gebaut: Motor mit 2stelliger PS-Zahl von e. alten Auto, Getriebe irgendwo her, usw. usf. ...

    wenn herr chefboss so ein schlaues kerlchen ist, wie er forgibt zu sein, möge er doch bitte mal eine vollkostenanlyse einstellen, aus der ersichtlich ist, wie man zu 60? die tonne getreide produziert,


    und wenn er mehr als ein dampfplauderer ist, erwarte ich jetzt von ihm, zu erklären, wie die strohverbrennung in welchem ofen funktioniert, oder besser gesagt, warum es auf dauer nicht funktioniert.


    wenn da jetzt nichts rüber kommt, bestätigt sich meine vermutung und es handelt sich hier um einen, der mit schlagwörtern und viertelwissen um sich schmeißt, gemein hin, bekannt als ein arschloch eben.

    Strohballen & HeizKessel: Natuerlich muss er HeizKessel den Chemismus bei der Verbrennung aushalten;
    ==> Bei Holz/Stroh usw. ist in der Asche bei der hohen Temperatur KaliumOxid (K2O) enthalten
    --> gibt dann bei Abkuehlung K2CO3 alias PottAsche
    --> und nebenbei Kalium(-sulfid, -sulfit, -sulfat) (quasi wird der Schwefel in der Asche gebunden)
    --> ausserdem DuengeMittelReste (Kalisalz ...)
    ==> Das Problem dabei kann sein, dass das K2O (hauptsaechlich) und KCl (aus Duenger) den SchmelzPunkt der evtl. vorhandenen keramischen Innenauskleidung des Kessels herabsetzt (so aehnlich, wie im Winter das Streusalz den Schmelzpunkt von Eis herabsetzt), und dadurch die Keramik "korrodiert" wird, wobei ausserdem die hoehere GlutTemperatur der Biomasse ebenfalls mitwirkt (wieder Vergleich zu Kohle)


    ===> Loesung ist eben, einen Kessel zu verwenden, der innen nicht mit Keramik ausgekleidet ist, sondern bspw. ganz normal aus Guss besteht ... : Dann kann der Kessel, dessen Wandungen mit Wasser gekuehlt werden, auch nicht verschlacken ... jedenfalls nur am Rost ...


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    Nun zum billigen Getreide: Erstens ist der vorhandene niedrige Preis allein schon Beweis genug, dass es immerhin schon mal _so_ billig geht ..., aber meinetwegen:
    ==> Ertrag liegt bei Getreide zwischen 40 u 60 DoppelZentnern je Hektar, z.T. auch noch hoeher (unter 40 gilt wohl als "MissErnte")
    ==> Mit WinterGetreide sind mind. 2 Ernten/Jahr drin, oder auch 3, je nach FruchtFolge
    ==> Ernteleistung eines Maehdreschers ca. 20 Hektar/Tag
    ===> also kann der Einzelne Bauer am Tag schon mal ca. 5 Tonnen * 20 Hektar, also 100 Tonnen, abgrasen ..., macht immerhin 6000 EUR bei dem niedrigen Preis ...


    Wenn der Bauer nicht besonders viel Land hat gibt das allein, bei den 2 bis 3 Ernten im Jahr, zwar keinen monumentalen Gewinn, aber er hat ja auch nicht viel zu tun ... :
    ==> Wenn eben heutzutage die Ernte nur noch 1-2 Tage dauert, dann ist die Arbeit nicht mehr da, sondern automatisiert .
    Genau das gleiche gilt fuer die Beschaffung von DuengeMitteln: Der Kali-Bergbau-Kumpel faehrt auch mit grosser Maschinerie unter Tage umher, seine Produktivitaet ist der des Bauern entsprechend ...


    Wenn wir jetzt nun die Kosten ansetzen fuer die gesamte Arbeit, auf 20 Hektar (100 Tonnen Getreide) gerechnet, bestehend aus
    --> Wartung der Maschinen: 1/2 Tag
    --> Ernten 1 Tag, 2 bis 3 Personen
    --> Duengen 1 Tag
    --> Pfluegen 1-2 Tage
    --> Diesel 100 EUR (steuerfrei)
    ===> Gesamt 3 bis 4 Tage je 100 Tonnen Getreide, 100 EUR TagesLohn, dann ist das Getreide (den Staat erstmal aussen vor gelassen) beschaffbar fuer max. 10 EUR/Tonne
    Dazu kommen dann noch Steuern, ggf. EU-Subventionen, ggf. PachtGebuehren usw. usf. ..., hinterher muss das Getreide dann noch verteilt werden ...


    Klar: Unter den derzeitigen gesellschaftlichen OrganisationsVerhaeltnissen kann es eng werden ..., aber im Grunde genommen
    ==> ist das produzieren erstmal kein Problem,
    ==> sondern nur die Verteilung ...


    Die 10 EUR/Tonne oben waren auch grosszuegig berechnet; mit effizienterer ProduktionsWeise sind auch unter 5 EUR/Tonne drin ...



    Der Vergleich Getreide <--> Oel zeigt eigentlich eher, wie teuer das Oel ist ...

    http://www.independent.co.uk/n…f-the-dollar-1798175.html


    Zitat


    The plans, confirmed to The Independent by both Gulf Arab and Chinese banking
    sources in Hong Kong, may help to explain the sudden rise in gold prices,
    but it also augurs an extraordinary transition from dollar markets within
    nine years.

    dumme und naive aussagen muß man nicht kommentieren (rumfahren, abpflücken usw.) das ist wirklich saudummes gequassel von leuten, die von landwirtschaft meinen , ne ahnung zu haben, weil sie mal eine kuh gestreichelt haben.

    Bellst Du als getroffener Hund, dessen SelbstBild in Gefahr ist ?
    ("Bauer" nennt sich ja heutzutage klangvoll "AgrarIngenieur", ist aber trotzdem immer noch nix anderes als _Bauer_ ... :D )



    Wer in der Landwirtschaft wirklich unbedingt arbeiten will, anstatt es leicht zu haben, der kann natuerlich den Ochsen aus dem Stall holen oder gleich auf den Knien uebers Feld kriechen, wie vor 5000 Jahren im alten MesoPotamien: Viel Spass dabei !


    Die schlaueren der Bauern koennen aber ohne Probleme morgens an den Traktor hinten ein Geraet dranhaengen (das sie verfuegbar haben sofern sie sich in e. "LPG" oder sonstigen Genossenschaft organisieren), e. paar Handgriffe Wartung vornehmen (Diesel tanken, ggf. das Pestizid einlassen, 5000 liter Wasser in den Tankwagen fuellen, Duengemittel fertig machen usw.),
    ==> und am Ende des Tages ist haufenweise Arbeit erledigt, unter hohem Produktivitaetsgrad.


    Aber vielleicht bist Du einer der Bauern, die solche Maschinen nicht haben, und vieles per Hand erledigen, einfach nur um der selbststaendigen Existenz willen: Klar, dass Du dann sauer bist, wenn die hoehere Produktivitaet der anderen zum MassStab gesetzt wird, die nunmal technisch machbar ist.


    Es soll ja keinem Bauern Unrecht getan werden, aber GeteideAnbau (um den es hier geht) ist wirklich weiter nix als rumfahren, mal mit dem Pflug, mal mit dem DuengeWagen, und mal mit dem Maehdrescher..

    chefboss: Haste schon mal versucht, zu pflügen. Muss doch jeder Depp können, oder?

    Wo soll das Problem sein ? Ich habe zwar nicht behauptet, dass Bauern Deppen sind, sondern nur, dass jeder 3. oder 4. das auch kann ...
    ==> Willst Du etwa behaupten, dass nur Bauern Traktor fahren koennen mit Pflug hinten dran ??


    Und dann redest Du vom Bauern und _seinem_ Land ..., andererseits von den "Taugenichtsen" ; der Bauer hat sein Land, aber die Taugenichtse haben ihre Zeit, und wollen sich vom Bauern auch nicht veraeppeln lassen: In dem Moment, wo der Bauer mauert und nicht anbauen will faellt mir der Artikel aus dem Grundgesetz ein, nach dem "Eigentum verpflichtet" ...


    Ausserdem: Wie kommt der Bauer zu seinem Land ?
    ==> Wahrscheinlich geerbt, von seinen Vorfahren
    ==> diese haben es widerum geerbt usf.
    ==> aber vor 1000 oder 2000 Jahren, als das Land-erben noch nicht erfunden war
    ===> haben die Vorfahren des Bauern das Land irgendwie anders an sich gebracht, vielleicht indem sie den Vorfahren der Taugenichtse, um Dich nochmal zu zitieren, die "Rueben runtergehauen" haben ... ...



    Und von der DDR-LPG-Landwirtschaft koennen wir inzwischen leider nur noch traeumen: Die Qualitaet war besser, keineWasser-Holland-Gemuese, die Milch jeden Tag frisch usw.
    E. paar Verwandte von mir sind auch Bauern: Noch nix schlechtes ueber LPG gehoert; war eigentlich vorteilhaft: Maschinen, Produktions-/Lagerstaetten usw. wurden gemeinschaftlich vorgehalten, dadurch bessere Effizienz ...


    Wenn gelegentlich nach d. Krieg mal e. "UrgrossVater" verschwunden ist ...: Tja, die Betreiber der frischgegruendeten DDR waren eben die Ex-KZ-Insassen (diejenigen, die es ueberlebt hatten) ... ...; wer weiss, was da der UrgrossVater aus der vorherigen Zeit auf dem KerbHolz gehabt haben koennte ...

    eine andere Überlegung wäre natürlich, ob man nicht das Stroh verheizen und das Korn essen/verfüttern/einlagern könnte

    Das gibt's schon lange: StrohballenHeizung ...
    ==> Es gibt HeizKessel, wo der ganze Ballen (250 kg) auf einmal reinpasst, dann ca. 7 Stunden brennt (150 kW) und dabei ein Reservoir aufheizt (20 bis 30 m^3 Wasser) ...
    ==> ... die Waerme reicht dann 1 Woche, aus dem WasserReservoir

    "Ach ja, Essen verbrennen ist ja irgendwie unethisch, hm. Aaaber:

    Wenn das Getreide auf dem Feld schneller waechst als andere Biomasse (bspw. Wald), dann ist es immer noch viel besser, das Getreide zu kultivieren, denn notfalls koennte man es tatsaechlich auch essen, im Gegensatz zu Holz oder EukalyptusPlantagen
    Vor allem kann Getreide viel einfacher kultiviert und abgeerntet werden, ist ein voll entwickeltes industrielles Verfahren ...


    Meistens ist es aber so, dass auf der Welt gehungert wird, _obwohl_ es anderswo (EU) Ueberproduktion gibt, dank der OrganisationsForm der Wirtschaft.


    Wenn aller Zeiten mal e. MissErnte kommt gibt's eben schnell mal GetreideVerheiz-Verbot, und stattdessen wird gesparte Kohle verbrannt, die ja nebenbei weitergefoerdert werden kann und bis dahin als ordentlicher Extra-Vorrat auf Halde liegen duerfte ... ;
    ==> Ein Kessel, der Getreide verheizt, kann normalerweise auch Kohle verbrennen, es sei denn, dass er zu speziell ausgelegt ist ... .


    Irgendwann kommt vielleicht auch endlich mal die KernFusion in den gruenen Bereich ..., da ist die Energie dann _noch_ billiger in der Bereitstellung (der Endverbraucher zahlt ja 1000 bis 2000 % Wucher-GewinnSpanne ...)



    Und wen interessiert es schon, ob der Bauer fuer weniger als 60 EUR/t anbauen will ? Der Bauer sitzt sowieso nur im Maehdrescher und faehrt herum, das kann bestimmt jeder 3. oder 4. andere BundesBuerger auch ...
    ==> nur dass der Bauer derzeit eben das Privileg hat, sein Feld selber bestellen zu duerfen ... ;
    ===> wenn er sich sperrt und die Gesellschaft erpressen will, sollte ihm dieses Privileg aber abgeknoepft werden duerfen.

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    chefboss...bitte ..bitte ..niemehr Weizen mit erbsen anbauen...wer soll das dreschen und wie soll das gehen.


    cu DL.....und stickstoffsynthese ist ganz was anderes.

    Nicht gleichzeitig, sondern als Fruchtfolge:


    Das nennt sich GruenDuengung: ( http://www.gartenbauvereine.or…ml#Stickstoffanreicherung )