Ich habe folgende E-Mail an den "Auerhuhn Schwarzwald e.V." geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
regelmäßig besuche ich Ihre Webseite, um mich über den Stand der Auerhühner im Schwarzwald zu informieren.
Zu meinem Entsetzen wird nun oberhalb von Badenweiler, dem Ort, wo ich aufgewachsen bin und meine Eltern noch wohnen, neben dem Sirnitzkopf, ein Windpark errichtet.
Wie kann es sein, daß mitten im Kerngebiet eines Auerhuhnvorkommens, dieses Umweltverbrechen begangen wird? Den angehängten Screenshot habe ich dem “Aktionsplan Auerhuhn-Maßnahmenplan 2023-2028” entnommen.
Genau in dem schwarze Bereich, der als Kernvorkommen ausgewiesen ist, wird ein Windrad gebaut. Wie kann das sein? Warum lese ich auf Ihrer Seite nichts darüber? Gab es dagegen keinen Widerstand?
Wie kann es sein, daß, wie man auf der verlinkten Seite erfährt, eine Ausgleichsfläche ausgewiesen wurde, an welcher erstens gar keine Maßnahmen durchgeführt wurden und zweitens diese für Auerhühner überhaupt nicht geeignet ist? Warum möchte der Auerhuhn-Obmann nicht namentlich genannt werden? Befürchtet er Repressalien, weil er sich gegen die Klimaideologen wendet?
Es scheint mir, daß für Geld, Fördermittel und hirnlose Ideologie inzwischen jegliche Moral über Bord geworfen wird.
Wenn das so läuft, dann ist jegliche Schutzbemühung für die Auerhühner vergebens und Ihre Arbeit wertlos.
Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, daß Windenergie keine ökologische und saubere Energie ist. Neben der physischen und optischen Umweltzerstörung werden für die Herstellung der Rotorblätter glasfaserverstärkte Epoxidharzverbindungen eingesetzt. Jedes Windrad verliert jährlich, durch Abrieb, ca. 150kg dieses Materials (siehe angehängtes Bild).
Dadurch werden Mikroplastiken freigesetzt, sogenannte PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, die biologisch nicht abbaubar sind. Sie gelangen in die Umwelt, damit in die Nahrungskette und sind krebserregend. Im Klartext bedeutet das, daß die Umgebung von Windrädern über einen nicht überschaubaren Zeitraum kontaminiert wird. Tschernobyl läßt grüßen, lediglich die radioaktive Strahlung fehlt.
Des Weiteren wird für den Bau der Rotorblätter Balsaholz verwendet, welches bekanntlich in den Tropen wächst. Ist das ökologisch sinnvoll, Tropenhölzer zu importieren und hier für weitere Umweltzerstörungen einzusetzen?
Und was ist mit dem Umspannwerk? Wo werden die Räder angeschlossen? Da die Leistung dieses Windparks mit 70GW/jährlich angegeben wird, gehe ich davon aus, daß dieser Park ein eigenes Umspannwerk benötigt. Wann wird das gebaut? In 20 Jahren? Drehen sich die Rotoren also dann nur nutzlos im Kreis und verseuchen die Landschaft?
Es wäre mir recht, wenn Sie mir auf meine Fragen ein paar Antworten geben könnten.
https://www.takkiwrites.com/exkursion-baustelle-windpark-dreispitz-sirnitz-1-10-2025/
Erschüttert und maßlos enttäuscht
Dipl.-Ing.
