Der Anstieg des Neo-Feudaalismus: Deutschlands Konservativen beugen sich der Sozialwesensteuer
Eingestellt von Thomas Kolbe
In Deutschland ist eine hitzige Debatte über die Besteuerung von Erbschaften und Reichtum entbrannt - und die Union (CDU/CSU) versucht nicht einmal, diese antizivilisatorischen Trends einzudämmen. In der Tat ist es Teil des Problems geworden.
Unausgenommen, loyale Wähler der Unionsparteien reiben sich ungläubig die Augen. Angesichts des neidenden Vorstoßes der Sozialdemokraten nach höheren Erbschaftssteuern und der möglichen Wiedereinführung einer Vermögenssteuer sind viele schockiert – oder sogar abgestoßen – durch die Aussagen ihrer eigenen politischen Vertreter.
Unionspolitiker heizen die Debatte an
Wenn es um das rechtmäßige Eigentum der Bürger geht und wie sie es nutzen, klingen Unionskreise kürzlich so: "Diejenigen, die es bereits hatten, gewinnen immer mehr. In den letzten Jahren, vor allem während der Niedrigzinsphase, wuchs der Reichtum fast automatisch, ohne viel persönliche Anstrengung. Immobilienwerte, Aktienwerte und mehr – das ist ein Problem der Vermögensverteilung." - Jens Spahn, CDU-Fraktionschef.
Sein Kollege Dennis Radtke, Sozialer Eiferer, geht noch weiter: "Wir sollten die Befreiungen bei Erbschafts- und Schenkungssteuern unter dem Konzept der Vermögensbewertung prüfen. Diese Befreiungen ermöglichen es, Milliarden an Vermögen zu beschenken und zu vererben, ohne dass ein einziger Euro an gezahlten Steuern gezahlt wird... Dies wäre keine Steuererhöhung, sondern nur Schlupflöcher zu schließen.“
Nach Ansicht dieses Gentlemans ist der grundlegende Akt der Vermögensbildung – der in einer gesunden bürgerlichen Gesellschaft das wirtschaftliche Handeln auf die Nachkommen ausdehnt – nur ein „Schlupfloch“, wenn der Staat nicht frei auf unser Vermögen zugreifen kann.
Das macht eines deutlich: Das Parteikartell ist vereint, wenn es um die Macht geht. L’tat, c’est moi! Der Bürger ist nichts anderes als ein Lieferant politischer Macht, der in liquiden Mitteln verpackt ist.
Generationenvertrag und bürgerliche Werte
Dieses Staatsverständnis können wir von den sozialistischen Parteien Deutschlands erwarten, ob BSW, Linke oder Grüne. Die offen sozialistisch-populistische SPD ist längst so weit gekommen, dass die Bürger als nichts weiter als Kühe gemolken werden. Seit den katastrophalen Jahren unter Angela Merkel hätte jeder Wähler erkennen müssen, dass eine Partei, die eine Politik der offenen Grenzen, die öko-sozialistische Klimapolitik und kriegerische Tendenzen - wie man im Ukraine-Konflikt gesehen hat - nicht mehr als bürgerliches Gegengewicht dienen kann.
Dank jahrelanger Medienpropaganda sehen viele Deutsche die Kanzlerin aber immer noch als Vertreter bürgerlicher Werte. Enge Inspektion zeigt, dass das grün-sozialistische Spektrum von Parteien – einschließlich der Union – letztlich der gleichen globalistischen Ideologie folgt.
Untergraben der Familie als Eckpfeiler der Gesellschaft, Förderung staatlicher Kultur und Medieneinfluss folgen sie alle einem unverkennbar sozialistischen Drehbuch.
Die Zentralisierung der politischen Macht in Brüssel und das dramatische Zensurpaar mit der etatistischen Wirtschaftspolitik, deren jüngste Opfer die deutsche Industrie sind. Die Erbschafts- und Vermögenssteuerdebatte passt perfekt in diesen ideologischen Rahmen und zertrampelt den wahren Generationenvertrag – zwischen Eltern und Erben.
Neo-Freudal-Zügen
Eine Machtstruktur, die es schafft, die Mehrheitsgenehmigung für Substanzsteuern zu erhalten – ob Erbschaft oder Vermögenssteuern – durch eine Debatte, die um „Gerechtigkeit“ gerahmt ist, wird unweigerlich zu einem neo-feudalen Apparat. Jede Form der Vermögensnutzung – Portfolio-Bestände, Geschenke oder Erbschaft – wird unter willkürliche Staatsverwaltung. Jedes Haus, jedes Lagerkonto, das eine Person erwirbt, wird zu einem Lehen, das eine kontinuierliche Hommage erfordert, um eine vollständige Enteignung zu vermeiden.
Die von den Medien unterstützte Debatte über „Substanz“ oder „Rentinstand“-Steuern ist daher antizivil, antibürgerlich und verheerend für die Kapitalbildung. Es beschleunigt die Verarmungstrends, die jetzt im ganzen Land sichtbar sind.
Jens Spahn, Lars Klingbeil und ihre Kollegen sind archetypische Karrierepolitiker, die fachmännisch in einen parasitären Machtapparat eingebettet sind, der sich längst von der wirtschaftlichen Mittelschicht gelöst hat. Sie dient der Bevölkerung nicht, sie ist dagegen. Politisch und philosophisch steht EU-Europa – weitgehend von der deutschen Politik geprägt – an einem Scheideweg zyklischer Überschreitung.
Der Apparat wirkt grotesk und invasiv. Es verstößt systematisch die Privatsphäre der Bürger und ist zu einer bürokratischen Dauerbewegungsmaschine geworden - einem selbstzerstörerischen wirtschaftlichen Mechanismus. Gesetze wie das Verbot des Verbrennungsmotors oder die Heizvorschriften – aggressive Enteignungspolitik – veranschaulichen höchst anschaulich den neofeudalen Charakter der heutigen europäischen Politik. Die Bürokratie verkörpert den Geist der reinen Enteignung. Es ist fast ein spätrömisches Szenario, ein diokletisches System, in dem die Bürger – egal, die vorgeschlagenen „15-Minuten-Städte“ – auf bloßes Staatsfutter reduziert werden. Sie werden nichts besitzen und Sie werden glücklich sein!
Die erbärmliche Kapitulation der Unionspolitiker vor dem Ressentimentskult der Sozialdemokraten ist mehr als eine politische Geste. Vertreter, die eine neo-feudale Politik befürworten, vertreten nicht den Souverän, sie stellen sich darüber und verteilen Lehen. Es ist ein antizivilisatorischer Akt, der den wahren Generationenvertrag pulverisiert, das uneingeschränkte Recht auf Erben und Eigentum. Mit diesem Schritt hat die CDU endgültig den Block der bürgerlichen Repräsentation verlassen. Im Kern ist es jetzt eine etatistische, weitgehend sozialistische Partei, die offen ihre wahre Farbe zeigt. Und diese Farbe ist rot.
The Rise Of Neo-Feudalism: Germany's Conservatives Bow To Socialist Wealth Taxes | ZeroHedge