Beiträge von Tigerwutz

    :D Na dann mal los - Honorarberatung und dann nix liefern können. Was ist mit Lagerhaltung ? Was mit 6-stelligem Eigenkapital ? Wie sicherst Du Dich gegen Kursrückschläge oder extreme Anstiege ab ? Nur die üblichen Floskeln die man aus dem Forum hat, und erklären was es neben Krügerrand und Philharmonikern sonst noch so git, ist es nicht getan. Wenn jemand wirklich in diesen Bereich investieren möchte, wid er wohl kaum bereits sein, gegen Honorarberatung Infos zu erhalten, die ers sich ohne Probleme in kürzester zeit im netz besorgen kann. In Verbindung mit einem Geschäftsabschluss wird da schon eher ein Schuh draus - da gibt es aber mittlerweile zuviel professionelle Konkurrenten [smilie_happy]


    Lagerhaltung möchte ich erst mal nicht, vielleicht als zweiten Schritt.
    6 stelliges EK wäre - als zweiter Schritt auch möglich.
    Habe mir sagen lassen man kann seine Bestände hedgen. Zu diesem Thema müsste ich mich noch schlau machen. Darüber weiss ich noch zuwenig.
    Und ja, jeder kann sich sicherlich im Netz alle Infos besorgen, die er erhalten möchte, trotzdem habe ich z.B. einen Steuerberater der die Finanzen meiner Firma bucht. Warum wohl, kann ich auch alles im netz besorgen? - Weils schneller geht! Weils billiger ist ihm p.a. xxxx Euro zu zahlen und in der Zeit - die ich benötigen würde meine Steuer selber zu machen - das 2, 3, 4 fache selbst zu verdienen. Ausserdem, mache ich Steuerlich Blödsinn, zahle ich das auf alle Fälle nach, kein Vertun.
    Also ich habe 2 Jahre intensive Arbeit investiert, ohne den Plan zu haben, über EM's zu informieren oder welche zu verkaufen. Mit 2 Wochen Internetsurven ist das sicherlich nicht getan, meine ich jedenfalls.


    Der von Dir erwähnte Geschäftsabschluss + EM verkauf, den sehe ich als zweiten Schritt, wenn klar ist ob Schritt 1 klappt.


    Tja so kann man es bestimmt machen wenn man sich hinter fahrende Züge werfen will. Wird schon noch einer kommen. Will ich aber nicht, trotzdem Danke.


    es kam die Frage was mich den sicher machen würde, mehr Ahnung von der Materie zu haben, als die Nutzer hier im Forum? – Nun, erst hat mich die Frage gewundert, ich kann sie mir eigentlich nur damit erklären, dass man vermutet ich würde so eine Art Eigenwerbung betreiben wollen und hier nach Kundschaft angeln wollen. – Weit gefehlt. Ich möchte die Leute überzeugen, die dem guten Märchenonkel von der Bank oder der Guten Fee der Versicherung glauben. Das dürften so 95% der Bevölkerung sein und würden diese und ich zusammen kommen, wäre das Business genug.


    Und um es genauer zu sagen, ich gehe mal davon aus, von der Materie soviel Ahnung zu haben wie ein guter User dieses Forums. Nicht mehr, nicht weniger. Immerhin beschäftige ich mich jetzt seit vielleicht 2,5 Jahren recht intensiv mit der Materie und bin ansonsten – zumindest meistens – auch nicht auf den Kopf gefallen. Ich arbeite auch jetzt schon teilweise beratend, in komplexen Umgebungen und mit Anspruchsvollen Kunden, die für gutes Geld zurecht gute Lösungen verlangen. Manchmal geht mehr, manchmal weniger vom guten Geld an mich selbst.


    Was du dringend brauchst , ist kein Steuerberater ,sondern schon ein Steueranwalt :D weil Steuerbrater (man möge mir verzeihen) :D


    Danke, guter Tip, kann ich auch anderweitig noch brauchen!


    Denke wenn ich eine Firma eröffnen sollte, wird das eine GmbH werden. Damit kenne ich mich schon ein bischen aus und vielleicht kann ja eine andere GmbH auch Teilhaber der neuen GmbH werden. Dann wär ja schon mal noch unversteuertes (EK) genutzt. Kostet ja immer so die Hälfte von sonst.

    @ Tigerwutz


    Wenn Du i.S. Edelmetalle so sattelfest bist, dann umschreib jetzt mal hier was Du einem 50-jährigen mit einem Einsatzkapital von EUR 100'000 so als Anlage auf 3 Jahre empfehlen würdest oder zumindest was für Möglichkeiten vorhanden wären


    Deine Frage klingt schon so, dass ich jetzt schon weiss, Dir werde ich es mit einiger Sicherheit nicht recht machen können. Aber bitte, meine Meinung dazu:


    Ausgangssituation 100.000 Euro, 3 Jahre Zeit, sonst habe ich keine Information.
    Als erstes müsste geklärt werden, wie der Interessent ansonsten investiert ist. Warum? Nun, wenn er zusätzlich ausreichend Tagesgeld, Barreserven, ein Haus usw. hat, verändert sich mein Rat. Gehen wir davon aus, er hat sonst nichts.
    Dann würde ich ihm empfehlen:
    20000 Gold physisch sofort (2 Barren 250g, einige KR und ML 1Oz, eventuell einige wenige 1/4, 1/10 Oz)
    10000 Silber physisch sofort (Kilomünzen, Barren, mindestens 200 ML oder vergleichbares 1 Oz)
    10000 Euro bar (ggf einen Teil Silberzehner, falls erhältlich)
    10000 CHF oder Yen bar
    Das ist sozusagen die ‚Erste Hilfe‘, 50000 müssten sich im weiteren Gespräch ergeben. Was will der Interessent? Will er eine hohe und schnelle Rendite? Falsches Thema und falsche Zeit für dieses Thema. Bitte 100 Euro überweisen und bitte anderen Berater suchen.
    Ansonsten, Rest bar oder Tagesgeld, bei fallenden Kursen oder nach 3 Monaten Nachkauf, Go + Si physisch.
    Eventuell nach 6 Monanten oder bei fallenden Kursen – nachkaufen.
    Eventuell 10000 in den HUI, als Turbo, aber Turbos haben immer zwei Ausgänge kann in beide Richtungen gehen.


    Direkt in Minen, da kenne ich mich zugegebenermassen noch nicht gut aus, obwohl ich schon Leergeld gezahlt habe.

    für all Eure Antworten, werde etwas brauchen um Alles zu beantworten.


    Einige gute Anregungen, einige recht wütende Antworten, wer hätte das gedacht. Einige Herausforderungen - ich komme darauf zurück. Übrigens meine Homepage habt ihr noch nicht gefunden, könnt ihr auch nicht. Hiddenhomepage!


    Night:


    Tiger-Wutz

    Von @Misan


    Ich bin u.a. auch EM Berater. ---> (Ehrlich ???)
    Du brauchst folgendes um erfolgreich zu sein:
    Ein Büro auffer Kö, (Kö 60 bis 66 is ok...oder ne ähnlich "gute" Adresse) --> no chance


    idealerweise ne "Kloppertruppe", spezialisiert in Telefonverkauf...wennste nicht auf Alleinunterhalter machen willst --> ](Alleinunterhalter, erstmal)
    Handy mit Weiterleitung von irgendeiner Festnetznummer
    ein Porsche (kann auch geleast oder geklaut sein)
    einen Dr. Titel und direkt noch nen dezenten Adelstitel dazu (kann ich dich alles günstig besorgen, im Doppelpack gibbet Skonto)
    einen wirklich guten und teuren und seriösen Anzug, sehr gute Schuhe, Seidenkrawatte, dezente aber teure Uhr (kriegt man alles mit ner geklauten Kreditkarte auffe Kö)
    und last but not least....ein selbstsicheres Auftreten und geschliffene Rhetorik.


    --> Rest vorhanden, teiweise auch auf der Kö erworben, bis auf den Porsche, Dr., das 'von' und die geschliffene Rhetorik


    Leg los.....und vergiß nicht meine 20% Provi ;)
    --> Schon vergessen, aber falls mal einer die Echtheit der Krüger bezweifelt, werde ich versuchen dich zuzuziehen, okay?

    Ja, so ähnlich mir das auch vor. Ganz möchte ich mit der Idee noch nicht rausrücken, aber so ähnlich könnte es gehen.


    1. Ich berate meine Interessenten mit festen Absichten.
    2. Sie zahlen dafür entweder jetzt einen bestimmten Betrag lass uns sagen 100 Euro oder sie kaufen Ersatzweise etwas, das ihr Eigentum ist aber in meinem Besitz verbleibt.
    3. War die Beratung erfolgreich, wir messen das einfach am POG, POS und innerhalb eines bestimmten Zeitraumes geht das Eigentum an mich über.
    4. War die Beratung nicht erfolgreich, gebe ich ihr Eigentum zurück.


    So oder so ähnlich.


    Problem, Steuerabgaben...Lagerung usw.

    -> Du mußt dem Richter im Sommer 1976 bei einem POG von 110 erklären, wieso Du den Klienten wider besseres Wissen zu Höchstkursen aller Bankberater ins Gold getrieben hast :S


    Eigentlich, hast Du @SkeptischForEver da eine entscheidende Frage gestellt. Inwiefern bin ich als Berater für den Erfolg meiner Beratung haftbar? Bin ich das überhaupt? Also, Banken sind das ja offensichtlich nicht (Lehmann mal ausgenommen), Bankberater auch nicht. Versicherungen auch nicht. Klar ist das auch eine Frage der Marktmacht. Aber ich wäre ja nicht mal Verkäufer, 'nur' Berater, der eine Dienstleistung bringt. 1 Stunde Beratung, 100 Euro, fertig.


    -> Du mußt dem Richter im Sommer 1976 bei einem POG von 110 erklären, wieso Du den Klienten wider besseres Wissen zu Höchstkursen aller Bankberater ins Gold getrieben hast :S


    Hi,


    nun erstens will ich keinen in Gold treiben, sondern Ihnen Möglichkeiten aufzeigen. Entscheiden müssen Sie selber. Pro's und Contra's aufzeigen und transparent machen. Dafür bezahlen lassen, sonst (erstmal nichts).


    Übrigens hätte man mich bei deinem Beispiel, spätestens 1980 wegen 'Guter Führung' wieder entlassen müssen.

    @'YesWeCanMoin, ZITAT:


    Es gibt nur einen Satz, den man beraten kann: "Bitte kaufen Sie alles, was Sie mit Ihren Mitteln schuldenfrei erwerben können!"


    ----> Ja und wie mache ich das? Was ist schuldenfreiheit? Was ist damit gemeint? --> Beratungsbedarf?


    ZITAT:
    Jedwede andere Beratung ist:


    1. Überflüssig
    2. darum auch falsch
    3. sowieso unseriös - Berater und EM - das passt nicht....


    ------>
    Kenne ich aus meinem Bekanntenkreis anders, denn jeder hat die gleichen Hemmschwellen:
    - Warum emphiehlt mir das mein Bankberater nicht?
    - wie und wo kaufen?
    - wie und wo lagern?
    - was genau kaufen und wann?
    - ist es derzeit billig? usw.usw.
    - steueerfreiheit?
    - anonymer Kauf legal?
    - wei verkaufe ich das wieder, .....
    - will das dann jemand? usw.
    Alles Punkte die den meisten hier gängig sind, aber grosse Hemmschwellen für Menschen die sich zum ersten Mal mit diesen Themen beschäftigen. Ich selbst habe bestimmt 1 Jahr gebrauch, von der ersten Überlegung in diese Richtung und meinem ersten Krüger. ÄUnd genau darum ginge es mir. Menschen in einem Gespräch Infos zukommen zu lassen, die sie sonst über Wochen zusammensuchen müssten. Und KEIN Kaufdruck!



    Ich kennen niemanden, der seriös berät - die meisten Menschen haben, bzw. werden Ihr Vermögen verlieren, weil Sie finanziell "beraten" wurden/werden.[/quote]

    Hoffe eher, ich würde soviele Dankesschreiben bekommen, dass ich mir zukünftig die Matraze sparen kann.

    die hoffnung habe ich auch, sonst würde ich mich nicht damit beschäftigen, aber EM ist keine einbahnstraße !!![/quote]


    Ich möchte ja niemand raten Alles auf Gelb zu setzen, meintest Du das?


    Mir geht es nur darum, dass sich die Leute eben neben den gängigen Mainstream Anlagen (in die ich mich auch nicht einmischen möchte (oder doch?)) einen Teil seines Geldes in langfristig wertvolles anlegt. Sagen wir so zwischen 10-30 % Das wäre doch schon mal ein vernünftiger erster Schritt für einen Kunden.


    Den Rest kann er ja dann anderweitig von seinem Bankverkäufer anlegen lassen, da halte ich mich raus.

    Lass dir in irgendeiner Kita einfach einen Ausweis basteln, geh Klinken putzen und nenne dich dabei EM-Berater, wird vermutlich keine geschützte Berufbezeichnung sein. Irgend so ein Gewerbeschein muss natürlich schon sein.


    Sollte sich der Berufsstand des EM-Beraters positiv Entwickeln, würde ich dann den Interessensverband der freien EM-Berater gründen…, war schon immer mein Traum…, ich als Geschäftsführer und Präsident in Personalunion… laut selbst gebastelter Satzung berufen auf Lebenszeit.


    Letzteres ist eine gute Idee, hatte ich noch nicht auf der Pfanne, ist aber auch nicht meins.


    Denke eher als ersten Schritt:
    1. Anzeige schalten
    2. beraten
    3. Dafür bezahlen lassen
    4. Start nebenberuflich, da ich schon einen anständigen Beruf habe. Würde nur gerne ein zweites Standbein haben und ausserdem versuchen wie sich was verkauft, was einem Spass macht.


    Alibaba, für die Beartung brauche ich natürlich kein Franchise, ich muss nur wissen ob ich das darf. Oder ob ich dafür z.B. eine abgeschlossenes BWL Diplom haben muss. Oder sonst eine Ausbildung.


    Franchise , könnte interessant werden, wenn a) jemand auch über mich kaufen wollte (was ich esrtmal gar nicht möchte), oder wenn die Idee soweit gedeihen würde, dass ich ein Ladengschäft daraus machen wollen würde. Denn das grosse Problem ist, denke ich, mal eben so 5 KR für einen Kunden zu einem vernünftigen EK zu bekommen. 50000 KR sind wahrscheinlich kein Problem, aber 5??? Und anfangs müsste man scvhon mit einem geringen Umsatz auskommen, denke ich.

    hmmm ... wäre eventuell ein sehr riskantes Geschäft ...


    ... wenn die EM-Preis (nachdem Deine Klienten in irgendeiner Preisspitze gekauft haben) mal für 1 oder 2 Jahre absacken ...


    ... und die Beratenen Dich für die (auf 12 Monats-Sicht) Fehlberatung in Regress nehmen ;(


    Hoffe eher, ich würde soviele Dankesschreiben bekommen, dass ich mir zukünftig die Matraze sparen kann.

    Hallo Leute,


    Im letzten Jahr habe ich immer wieder Freunden, Bekannten usw. in den Ohren gelegen und wollte Sie vom EM Kauf überzeugen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Was inzwischen dazu führt, dass ich über diese Thematik sicherlich mehr Ahnung habe als die meisten sonstigen Vermögensberater. Selbst mein Steuerberater lauscht andächtig meinen Vorträgen, ignoriert dann alles Gehörte geflissentlich, nur um mir ein halbes Jahr später zu sagen, Herr Tiger-Wutz, Sie hatten ja so recht.


    Deshalb nun meine Frage,


    weiss jemand was die Voraussetzungen dafür sind um in Deutschland eine EM-Beratung durchzuführen?
    1. Auf eigene Kappe?
    2. als Angestellter, Franchise System, oder ähnliches?
    3. Kennt jemand Franchise-Systeme in dieser Branche?


    Das soll - auf den ersten Schritt erstmal eine reine Beratungstätigkeit sein, also kein direkter EM Verkauf. Denn ich stelle es mir als sehr schwierig vor, zu vernünftigen Preisen an KR, ML, Barren usw. zu kommen. Ausserdem benötigt das sicherlich eine hohe Kapitaldecke und bevor ich nicht einiges mehr an Informationen habe, werde ich diesbezüglich nicht investieren wollen.


    Für jede gute Info dankbar:


    Tiger-Wutz

    gefunden bei Fabio in den Gelben - danke.


    -- in Esperando! Wie ich finde sehr interessant.


    The Sound Of One Hand Clapping - What Deflationists May Be Missing Link:


    http://www.zerohedge.com/artic…lationists-may-be-missing


    "The hot topic of the day is "Inflation or Deflation?" and the camps are
    firmly divided into the inflationistas and deflationistas. When asked which camp
    I am in, I reply "Yes." Some would say that puts me in the confusionista camp,
    but I actually have an explanation for why are living in a world of 'both."'

    Hab es in den GEC gestellt, da hier über den Journalismus aktuell diskutiert wird, eine Kopie hierher.


    Es wurde ja hier vor kurzem dieThese vertreten die Journalisten würden halt nicht so genau wissen was sie tun und warum. Hierzu habe ich - wie ich glaube interessante Informationen gefunden. Es geht um das Thema, wie der Abbau und Umbau des Sozialstaates in D. vorangetrieben wurde und wie man die Medien mit ins Boot bekam:


    Zitat:
    Woher stammen die Experten, die den Fernsehzuschauern in unzähligen Talk-Shows erklärt haben, dass es zum Abbau des Sozialstaats in Zeiten der Globalisierung keine vernünftige Alternative gibt? Einige der bekanntesten Köpfe der neoliberalen Offensive rekrutieren sich aus den Mitgliedern des am 3. Oktober 2003 im Berliner Hotel Adlon gegründeten Konvent für Deutschland, der ganz auf die Zugkraft seiner prominenten Mitglieder setzt. Auch politikinteressierte Fernsehzuschauer, die von dieser Vereinigung noch nie etwas gehört haben, werden die stets kapitalfreundlichen Forderungen von Konvent-Mitgliedern wie Hans-Olaf Henkel, Klaus von Dohnanyi, Oswald Metzger, Roland Berger oder Wolfgang Gerhardt in den vergangenen Jahren schon in der einen oder anderen Fernsehtalkshow oder Radiosendung gehört haben. Ob sie nun Anne Will, Maybrit Illner, Unter den Linden oder Forum Pariser Platz heißen: Die Türen der Polit-Talkshows und die der wichtigsten Presseorgane stehen für Mitglieder des Konvents bis heute weit offen. (2) Von ihnen bezog Der Spiegel unter Chefredakteur Stefan Aust einen wichtigen Anstoß für seine Medienkampagne gegen den Sozialstaat. Entscheidend für den bemerkenswerten Erfolg bei der medialen Verbreitung seiner Thesen ist die professionelle Öffentlichkeitsarbeit des Konvents.


    siehe hier: http://www.hintergrund.de/2009…-machen.-stefan-aust.html


    schön kommentiert: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=123517

    Es wurde ja hier vor kurzem dieThese vertreten die Journalisten würden halt nicht so genau wissen was sie tun und warum. Hierzu habe ich - wie ich glaube interessante Informationen gefunden. Es geht um das Thema, wie der Abbau und Umbau des Sozialstaates in D. vorangetrieben wurde und wie man die Medien mit ins Boot bekam:


    Zitat:
    Woher stammen die Experten, die den Fernsehzuschauern in unzähligen Talk-Shows erklärt haben, dass es zum Abbau des Sozialstaats in Zeiten der Globalisierung keine vernünftige Alternative gibt? Einige der bekanntesten Köpfe der neoliberalen Offensive rekrutieren sich aus den Mitgliedern des am 3. Oktober 2003 im Berliner Hotel Adlon gegründeten Konvent für Deutschland, der ganz auf die Zugkraft seiner prominenten Mitglieder setzt. Auch politikinteressierte Fernsehzuschauer, die von dieser Vereinigung noch nie etwas gehört haben, werden die stets kapitalfreundlichen Forderungen von Konvent-Mitgliedern wie Hans-Olaf Henkel, Klaus von Dohnanyi, Oswald Metzger, Roland Berger oder Wolfgang Gerhardt in den vergangenen Jahren schon in der einen oder anderen Fernsehtalkshow oder Radiosendung gehört haben. Ob sie nun Anne Will, Maybrit Illner, Unter den Linden oder Forum Pariser Platz heißen: Die Türen der Polit-Talkshows und die der wichtigsten Presseorgane stehen für Mitglieder des Konvents bis heute weit offen. (2) Von ihnen bezog Der Spiegel unter Chefredakteur Stefan Aust einen wichtigen Anstoß für seine Medienkampagne gegen den Sozialstaat. Entscheidend für den bemerkenswerten Erfolg bei der medialen Verbreitung seiner Thesen ist die professionelle Öffentlichkeitsarbeit des Konvents.


    siehe hier: http://www.hintergrund.de/2009…-machen.-stefan-aust.html


    schön kommentiert: http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=123517

    Wie ich finde eine sehr interessante Analyse. Weil es Thomson versteht, sich in die Rollen und Erfordernisse der verschiedenen Akteure einzudenken. Es kommt ab nächster Woche zu einem Wahnsinnsszenario. (ich fasse mal kurz zusammen, was ich für bemerkenswert halte)


    Bernancke muss kommende Woche als 110 Milliarden an Staatsanleihen verscherbeln. Das ist nur die erste Marge. Wie bietet er die an? Nun er drückt sie 20 Primary Dealern aufs Auge (Geschäftsbanken). Bisher hatten die in einer Woche höchstens 5-10 Milliarden zu verscherbeln. Jetzt also ca. das 10 fache!


    Um sie etwas zu motivieren sagt Bernancke Ihnen zu, dass die FED 300 Milliarden zur Verfügung stehen um beim Verkauf zu helfen (allerding stehen dem das 3-5 fache an Staatsanleihen gegenüber), das heisst die FED kann in dieser Höhe aufkaufen.


    Die Geschäftsbanken müssen die Tranche aufkaufen, oder sie sind raus aus dem (Primary) Deal. Was werden sie also tun? Sie werden von ihren Partnern verlangen, dass diese sich beteiligen. Sie werden alles mögliche Verscherbeln um die Schatzanleihen kaufen zu können. Wahrscheinlich werden ihre Geschäftspartner ebenfalls alles mögliche verkaufen müssen und in die Staatsanleihen investieren zu können. 110 Milliarden werden aus anderen Assets in Staatsanleihen fliessen.


    Können sich die Primary Dealer verweigern? Nun falls sie das tun, werden sie jedenfalls aus dem TARP Programm ausscheiden, bzw. AIG droht Ihnen Ihre Versicherungen nicht mehr zu bezahlen bzw. sie werden gewaltig Druck bekommen.


    (meine Vermutung: Die ausländischen Geschäftsbanken werden wahrscheinlich durch die jeweiligen Staaten gestützt werden müssen, um ihre Tranche verdauen zu können. (d. h. UK, Schweiz und D. werden wohl US-Staatsanleihen kaufen müssen, weil DB, UBS, CreditSwiss, HSBC, usw. Anleihen kaufen werden, oder täusche ich mich da? Ich werde sie jedenfalls nicht kaufen, d.h. natürlich werde ich Sie über meine Steuern mitfinanzieren).


    Das bedeutet, dass voraussichtlich enorme Gelder aus dem Aktienmarkt, aus dem Rohstoffmarkt usw. abgezogen werden müssen, die Auktion wird alles mögliche aufsaugen.



    Meine Meinungen dazu:


    Kann Bernancke ein Scheitern zulassen? --> NEIN. Er bzw. die Geschäftsbanken werden ALLES tun um die Papiere an den Markt zu bringen. Er wird auch den Goldpreis versenken lassen, wenn's der Sache dient.
    Ich finde alles bisherige was in der Krise geschah war dagegen Kindergeburtstag. Jetzt sind die Big Player am Zug. Die grösste Wirtschaftsnation spielt zum Tanz, mal sehen wer es sich erlauben kann an der Bar stehen zu bleiben.


    Auf diesem Weg gelingt es der USA wahrscheinlich erneut Schrott über die Verbündeten zu verteilen.