Beiträge von Dr_Meyer

    Und so wie Kinder an den Weihnachtsmann glauben, so glaubt der deutsche Michel ans Geld.
    Geld ist (war auch für mich früher) etwas Absolutes. Man wusste nicht genau wo es herkam, wie es funktioniert, es war einfach da, als absoluter Maßstab. Selbst die Euro schwäche um 2000 hat man nur sehr periphär wahrgenommen, ich zumindest.

    Stand im Jahr 2000 der Bundeskanzler am Pult und warnte, als der Euro mit 0,80 dollar gehandelt wurde, vor einer „Gefahr für den Euro?“ – Die Antwort ist nein.

    Im Herbst 2008 war ich tief in einem Projekt: 16 Stunden am Tag Arbeit, damit das Produkt noch ins Weihnachtsgeschäft kommt.
    Mehr als die ARD-Tagesschau war nicht drin, um sich zu informieren. Als die Bundeskanzlerin sagte, dass die Bundesregierung alle Einlagen garantiert, habe ich alles Geld abgehoben.
    Einfach aus dem schnellen Reflex heraus, dass die Ratschläge von Bankern und Politikern Kontra-Indikatoren sind.

    Aber anhand des letzten Beispiels kann man schon sehen, dass diese Panik zu einem Hauen und Stechen führt, bei dem – schon jetzt – bei manchen ganz normalen Leuten der Anstand verloren geht. Auch wenn er damit immer etwas einsam stand: so und nicht anders hat es uns Eichelburg prophezeit. Es ist erschreckend.

    Ich habe gestern bei Google web trends nachgesehen, wie oft das Wort „Währungsreform“ derzeit gegoogelt wird.

    Nachdem es im Herbst 2009 gegen Null lief, wird es nun wieder so oft bei Google eingegeben, wie zur Zeit der Lehman Pleite Sept 2008.

    Die Angst ums Geld ist seit ca. 2-4 Wochen also wieder ein Massenphänomen geworden.

    Im Internet habe ich mir zwei Talkshows angesehen, auch noch ein paar Worte der Bundeskanzlerin gehört: da wurde mir alles irgendwie klar.
    Da die Griechenland-Hilfe so schrecklich unpopulär ist, wurde nun die große Keule aus dem Arsenal geholt: wir müssen Griechenland stützen, um die Stabilität des Euro zu gewährleisten. Es ist ein Problem des Euro – damit ist es unser Problem.

    Es ist nicht abzustreiten, dass der Default eines Euro-Landes die Währung schwächen würde.
    Aber dass die Unpopularität der Griechenland-Hilfe jetzt mit einer Gefahr für den Euro begründet wird, ist ein sehr dummer Eliten-Fehler.

    Die Eliten wissen, was eine Währung ist. Zumindest einigermaßen.
    Die Drohung, dass der Euro in Gefahr ist, ist für die Eliten ein Spruch, als ob man die Kinder diszipliniert, indem man sagt, dass der Weihnachtsmann sonst eine Rute mitbringt.

    Es hat den gewünschten Effekt, die Kinder gehorchen. Aber die Kinder glauben nun mal an den Weihnachtsmann.

    Noch ein anderes, wenn auch unschönes Beispiel: wir haben in der Nähe ein befreundetes Paar, die in einem Reihenhaus mit sehr schönem, sehr großen Garten leben. Der Vermieter ist ein Unternehmer, dessen Geschäfte schlecht laufen, der verkaufen muss.
    Das Pärchen wollte das Haus unbedingt kaufen: sie haben ihr Mercedes Cabrio verkauft, sie haben sich von ihren Eltern die Erbschaft vorab auszahlen lassen – in 2 Wochen sollte das Kapital da sein, um 50% des Hauses in Cash zu zahlen und dann einen Kredit aufzunehmen, der niedriger ist, als die derzeitige Miete. Alles bestens.
    Im Garten stapelte sich schon Baumaterial, weil sie sich endlich den Wunsch nach ein paar baulichen Veränderungen leisten wollten.

    Einer der Nachbarn, ein guter Bekannter, traf das Pärchen immer beim gemeinsamen Spazieren gehen, die Kinder haben gemeinsam gespielt. Das Pärchen schwärmte, wie wohl sie sich in dem Haus fühlen, wie toll der Garten ist, dass sie für die Kinder ein Planschbecken und ein Baumhaus bauen wollten – der Nachbar fragte sie über Bausubstanz und Heizkosten aus.

    Zwei Tage später eröffnete er ihnen – mit etwas stockender Stimme – dass er das Reihenhaus gerade gekauft habe.
    Das Pärchen kann – und soll wohnen bleiben, auch die Miete wird die nächsten Jahre nicht erhöht, aber er habe Angst um sein Geld gehabt und musste deswegen ganz schnell was kaufen.


    Das muss man sich mal vorstellen: der Mann hatte so eine Angst um sein Geld, dass er ein nettes Pärchen aus der Nachbarschaft um ihren Traum gebracht hat und wenige Tage oder Wochen, bevor sie das Haus kaufen konnten, dem Verkäufer Cash vor die Nase geknallt hat, um das Haus zu bekommen.

    Panik ist nichts ehrenrühriges.

    Aber anhand des letzten Beispiels kann man schon sehen, dass diese Panik zu einem Hauen und Stechen führt, bei dem – schon jetzt – bei manchen ganz normalen Leuten der Anstand verloren geht. Auch wenn er damit immer etwas einsam stand: so und nicht anders hat es uns Eichelburg prophezeit. Es ist erschreckend.

    Sagen wir es mal so: die meisten hier im Forum sind spätestens seit dem Frühjahr 2009 auf nahezu alles gefasst und inzwischen relativ ruhig, oder?


    Mit der Schuldenkrise in Griechenland ist nur dass offenbar geworden, wovon wie hier seit langer Zeit sprechen.
    „Tagebucheintrag: Griechenland steht vor dem Staatsbankrott, abends schwimmen gewesen, ruhiger Tag ohne besondere Vorkommnisse“ – frei nach Kaffka.


    Gestern habe ich aber ernsthaft mitbekommen, dass sich die Meinungsbildung im Mainstream geradezu in Eichelburgschen Dimensionen bewegt.


    Meine Eltern haben sich gerade ein neues Haus gekauft und mit Cash bezahlt.
    Nachdem der Kaufvertrag unterschrieben war, beglückwünschte der Notar meine Eltern zu dieser weisen Entscheidung. Die Verkäuferin nahm er jedoch ins Gebet: „Sie sind jetzt in einer sehr sehr schwierigen Situation. Sie haben jetzt einen großen Geldbetrag erhalten. Der Währungsschnitt kann praktisch jeden Tag kommen.“


    Das muss einem mal auf der Zunge zergehen. Jeder weis, was für ein Typ Mensch die Notare sind. Wenn schon Notare mit dem Währungsschnitt rechnen – und öffentlich warnen - dann brennt es.


    Meine Eltern haben ihr altes Haus verkauft: die Lage war top, aber das Haus war so runter, dass es praktisch nichts mehr wert war. Trotzdem hatten sie einen Käufer, der Cash bezahlt hat und der für den Fall, dass der Vertrag am nächsten Tag notariell beglaubigt wird, noch mal 15% auf den Kaufpreis raufgelegt hat.


    Ist das nicht erstaunlich?

    verkaufen würde ich auf jeden Fall:
    sie scheint nicht so der Baulöwe zu sein,da sollte man ein marodes Haus loswerden.


    von den 100.000 € würde ich 90.000 Euro als Tagesgeld bei verschiedenen Banken anlegen.


    Mit 10.000 euro würde ich physisches Gold kaufen - in der Hoffnung, Verlust damit zu machen.


    Die 10% in Gold "versichern" den Rest.


    Ziel wäre, mit dem Festgeld 1000 euro Zinsen zu erwirtschaften und mit dem Gold 1000 euro verlust zu machen - und
    ruhig zu schlafen.


    wenn es darum geht, kurzfristig Geld anzulegen, sollte man sich derzeit ohnehin alle ideen über Zinsgewinne o ä aus dem Kopf schlagen:
    es geht nur darum, dass man gut schlafen kann.


    Falls es tatsächlich so schlimm kommt, dass Tagesgeld verloren geht, dann dürfte der Goldpreis sich verzehnfachen.


    Komplett in Gold oder sogar Silber zu gehen, wäre auf ein halbes Jahr gesehen selbstmörderisch,
    da würde selbst ich einen nervösen Magen bekommen: und ich bin wahrlich ein erfahrener Spekulant

    ich kenne den Spruch: "Der Teich war im Durchschnitt nur 0,30 m tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen"


    Die Durchschnitte sagen weniger als man glaubt: Frankreich ist ein wachsendes Land, in 10-20 Jahren soll die Bevölkerungszahl größer als in Deutschland sein.


    Was sagt mir eine Durchschnittsstaatsverschuldung von 30.000 €, wenn ich weis, dass 40% des Landes Rentner sind, also Nettoleistungsempfänger?


    Aussagekräftig wäre: Staatsverschuldung pro Kind oder Staatsverschuldung pro Leistungsträger.


    Ich vermute da sähen Deutschland und Italien ganz schlimm aus.


    Außerdem ist die Geburtsrate in bildungsfernen Schichten, die aus den Sozialsystemen alimentiert werden, sehr viel größer als in den Schichten der Leistungsträger.


    Ich vermute mal, dass die reale Staatsverschuldung eines deutschen Steuerzahlers, der also auch tatsächlich Steuern zahlt und nicht in den Freibeträgen anhängt,
    wohl bei 30.000 oder 70.000 euro liegt.


    So lange die Zinszahlungen dafür im Inland bleiben, entsteht noch ein halbwegs positiver Effekt,
    sobald mehr als 30-40% der Zinszahlungen ins Ausland gehen, verelendet das Land.

    eine drückung gab es nicht, aber ich habe beim comex handelsstart was interessantes bemerkt: es gab einen machtvollen rush gegen die charttechnische Unterstützung von 1160,
    der war so stark, dass ich annahm, die Unterstützung müsste brechen,
    aber bei 1160 kamen solche mächten orders rein...
    5 minuten lang - dass ist eine Ewigkeit im day trading, gab es kein Chartsignal und kein bewegen des kurses massive kauf und verkaufsorders brandeten aufeinander, bevor der Kurs dann heftigst nach oben ausbrach.


    irgendwer wollte einen Kursrutsch unter den gehebelten Tradern auslösen, aber die Kauforder an der 1160 Grenze waren so massiv, dass der Ansturm verblutete.


    mal ne hypothese: irgendjemand mit tiefen Taschen, hat sich zum Preis von 1160 dollar ganz tief mit comex june 2010 kontrakten vollgesaugt und freut sich schon auf die Auslieferung.


    es wird ja seit 10 jahren auf einen comex default beim gold spekuliert, aber mit der zunehmenden Nachfrage von big money nach Gold halte ich
    es für denkbar, dass es zu einem Papiergold / Gold - Unfall kommt.


    Vermutlich wird dass alles ganz elegant geregelt, niemand wird pleite gehen und die Käufer von Papiergold die leer ausgehen, bekommen schöne barabfindungen,
    aber vermutlich wird man danach genau nachfragen, ob man Kontrakte oder Gold kauft.

    habe lange darüber nachgedacht, warum dass Kartell in den letzten Tagen gar nicht mehr aktiv war:
    jetzt ist mir der Gedanke gekommen, dass das Kartell ja den Dollar und die USA stützen soll, nicht den Euro.


    wenn an einem Tag, an dem die PIIGS von den Ratingagenturen abgewertet werden, dann eine Rally beim Dollar, den USTreasuries und Gold einsetzt,
    dann ist dass vermutlich im Sinne des anglo amerikanischen Finanzsystems.


    Als vor einem dreiviertel Jahr das Rating einer bestimmten Klasse von Hypotheken Papieren von AAA abgewertet wurde, liefen die US Banken Sturm,
    da diese Papiere dann nicht mehr bei der FED repofähig waren.
    Einen Tag später geschah etwas unglaubliches: die Ratingagentur zog das verschlechterte Rating zurück.


    das perfekte Stakkato der Downgrades von europäischen Ländern sieht ziemlich nach einem Plan aus.
    Zumindest sieht es NICHT danach aus, dass die Ratingagenturen besonders feinfühlig sind. das Downgrade von Spanien hätte sicher auch noch 4 Wochen warten können.


    Sieht fast so aus, als ob man gerade dabei ist, eine örtlich begrenzte "Euro-Krise" zu fabrizieren, so wie früher die "Peso-Krise" oder die Rubel-Krise.


    Folge wäre, dass alles weltweit verfügbare Kapital in Dollar und US Treasuries strömt und trotz mickriger Zinsen und hoher Inflation
    a) die Zinsen niedrig bleiben
    b) der Netto Kapitalimport erhalten bleibt


    Gruselig, aber wenn man cui bono fragt, dann ist das die Antwort.

    Bei der aktuellen griechischen Schulden und Staatskrise wird wieder einmal die Rolle des Zufalls offenbar,
    die - wie so oft in der Weltgeschichte - schicksalhafte Züge annimmt.


    So wie die Maueröffnung 1989 durch einen Versprecher von Schabowski initiiert wurde - der dann ein Momentum entfaltete, dass nicht mehr zu stoppen war,
    so stellte sich diesmal die NRW-Wahl einem geräuschlosen Bailout Griechenlands entgegen.


    Vor ein paar Wochen, als die Europäer zusammen kamen, erwartete George Soros einen "big fat Greek Bail out".
    Das war vermutlich der Traum vieler Martteilnehmer: ein schnelles und gigantisch großes Rettungspaket, dass jeden Zweifel in Geld ersäuft:
    wie bei den Bankenrettungen.


    Dummerweise hatte Merkel Angst vor der NRW-Wahl (ich weis gar nicht warum? verlieren sie dann die Bundesratsmehrheit?
    vielleicht ist es auch nur ein Symbol des schlechten Regierungsstarts?)
    Merkel liebt ihr Amt soo sehr, dass sie alles dafür machen würde, es zu behalten und so spielte sie auf Zeit - und verlor.
    Dass ihr Zeitspiel 4 Wochen später dazu führt, dass die griechische Rendite für 2 jährige Anleihen bei 25% liegt, hätte sie sich nicht träumen lassen.


    Ein schneller und geräuschloser GR Bailout hätte die Zuspitzung der Lage mindestens bis 2011 oder 2012 verschieben können.


    eigentlich würde ich einen GR Bailout gar nicht schlecht finden, wenn man dann Zeit kauft, um Reformen durchzuführen:
    Verbot des Derivatehandels, Verbot von gebelten Devisandel - weltweit, Reform des Euro: Deutschland geht aus der Euro zone raus oder
    schwache Länder verlassen die Eurozone.


    aber ein Jahr nach dem Frühjahr 2009, als die G6, G20, G XX Treffen im Tagesrythumus stattfanden, weis man,
    dass die gekaufte Zeit nicht verwendet werden würde, um das System radikal zu reformieren.


    Derzeit fürchtet die Politik ein "griechisches Lehman" und verkennt dabei, dass Lehman NICHT die URSACHE, sondern ein Erscheinungsbild der Krise war.
    Und das diese Krise keine FINANZkrise war, sondern eine SCHULDENkrise und Defizitkrise.


    Gestern abend war Trichet zu einem Treffen bei Merkel, das eigentlich geheim bleiben sollte.


    Was immer sie besprochen haben: ich vermute, dass es nicht um Deutschlands ausstieg aus dem Euro ging,
    sondern dass sie irgendeine leichte Lösung suchen, die niemandem richtig weh tut und Probleme in die Zukunft verschiebt.
    Die Erfahrung lehrt, dass in der FIAT Money Welt, in Krisen immer Geld gedruckt wurde.
    Ich weis nicht, ob es so kommt, aber es würde dem klassischen Muster entsprechen.

    habe gestern einen interessanten Artikel im Telegraph gesehen:


    http://www.telegraph.co.uk/fin…ropean-debt-collapse.html


    Ich kann nicht erkennen, ob es eine reine Spekulation ist oder eine Basis hat.


    Es wird diskutiert, ob die EZB in der Schuldenkrise die "nukleare Option" ziehen muss, d.h. die ultima ratio:


    Geld zu drucken, um damit direkt Schulden von PIIGS Staaten aufzukaufen.


    wenn alle Euro Länder zustimmen , wäre es möglich, die EZb-Verträge zu ändern.


    über die Folgen kann man nur spekulieren: das wäre natürlih gedacht, um die Märkte zuberuhigen, kANN aber auch eine Flucht aus dem Euro auslösen.


    Da der Schweizer Franken es sich nicht leisten könnte, nochmal 10-20% gegen den Euro aufzuwerten, bliebe Gold - egal bei welchem Preisniveau -
    die einzige Fluchtwährung.

    irgendwie Kurios:


    "Nach einer neuen Umfrage im Auftrag des Senders Mega TV lehnen 61 Prozent der Griechen die am Freitag getroffene Entscheidung der Regierung ab, die Länder der Eurozone und den IWF um Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 45 Milliarden Euro zu bitten."


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,691601,00.html


    In Deutschland lehnen ca. 80-90% die Finanhilfen der Euro Länder für Griechland ab.


    bei so eindeutigen Mehrheitsverhältnissen in beiden Ländern sollte man doch dem Willen der beiden Völker entsprechen :)

    Jepp, genau meine Meinung.

    meinte vorhin so nebenbei, dass einige meinen, unsere Währung geht kaputt. :tired:


    So langsam kapiert es jeder.


    Wenn sie jetzt noch hande

    es ist eher im Bereich der Psychologie.
    Wenn Dein Nachbar, der jetzt feststellt, dass unsere Währung kaputt geht,
    zur Bank geht, dann wird man ihm sagen:
    Gold ist schon zu hoch, das hätte man kaufen müssen, als es billiger war.


    Gesetzt den Fall, dass jemand richtig Schmott macht und gerade mal 1 Mio euro locker hat, aus Geschäften bei denen er sich nicht besonders anstrengen
    musste: wenn er dass alles morgen in physisches Gold konvertiert, dann ist er viel weiter als wir.


    aber abgesehen von ein paar knallharten Hedgefondmanagern, die im Sommer 2009 ins Gold gegangen sind,
    brauchen normale Leute sehr lange, um eine Entscheidung zu treffen.


    habe gerade mit einem Bekannten im Rhein Main gebiet gesprochen, der ein Einfamilienhaus sucht: alles was gut ist, kostet 500.000 euro.


    die menschen hatten lange genug Zeit, um sich an solche Preise zu gewöhnen.


    bei einer Aktie denken viele wenig über die Substanz nach, die diesem Besitzanteil zugeordnet ist.
    bei Gold finden viele diesen oder jenen Preis für ein Stückchen Gold zu teuer.


    von daher ist meine Vermutung, dass von all denen, die nun über den Euro schimpfen, niemand eine Immobilie verkauft und "all in" in Gold geht.


    von daher glaube ich, dass Forenmitglieder einen Vorsprung haben.


    die "Beschimpfungen": naja..
    ich glaube, dass die menschliche Spezies so angelegt ist, dass menschen verschiedenen Strategien folgen,
    damit sie als Population überleben.

    Die Zeit für Silber wird noch kommen.
    Ich bin froh, dass Silber noch verhältnismäßig günstig ist. So hat man jetzt wenigstens noch die Möglichkeit, sich nicht allzu teuer einzukaufen.

    ich hatte im sept 2009 mal einen größeren Thread "Gold aus Sicht einen Aktieninvestors", die Hausse hat gerade erst begonnen.


    das wurde ich immer wieder gefragt, warum icht nicht auf Silber setze.
    ich habe natürlich Silber, auch Platin -
    bei meinem derzeitigen Zeithorizont hat Platin am besten performt, Silber war nicht schlecht, da ich das Glück hatte, wirklich günstig einzusteigen,
    aber bei Silber konnte ich nie die gleich Zeit aufwenden wie bei Gold, um alle Annahmen und Aussagen die so umherschwirren, zu überprüfen.


    ich halte es wirklich für eine gute Spekulation, dass Silber dann steigt, wenn der Goldpreis schon sehr hoch ist und die Letzten noch ins Edelmetall wollen,
    auch die industrielle Nutzung leuchtet ein,



    Gold verhält sich seit einem halben Jahr wie eine Devise. Silver verhält sich immer noch wie ein Rohstoff.
    wann sich das ändern wird, kann ich nicht sagen.

    willkommen!


    ich sach mal, frei nach Karl Marx: "die Analysten haben den Goldmarkt nur verschieden interpretiert, es kömmt darauf an, die Unzen selbst zu besitzen".


    von daher ist es besonders wichtig, nicht nur nachzudenken, sondern Schlußfolgerungen auch ernsthaft in die Tat umzusetzen.

    vielen Dank! wertvolle Info!


    spricht für meine vor ein paar Tgagen aufgestellte These, dass zwar die GR Krise kurzfristig gehebelte Trader aus dem Markt geworfen hat, aber dass Langfrist Investoren mit echtem Geld - ungehebelt - aus Anleihen rausgehen und - vorerst minimal - in Gold reingehen.



    wert mal einen Blick auf die anderen Daten:


    eine Ratingagentures downgrades Portugal und Griechenland:


    Öl runter, Nasdaq runter, Dow und Dax runter,
    nur Dollar und Gold hoch: damit verhält sich Gold wieder mal wie eine Devise und nicht wie ein Rohstoff.

    ich dachte gerade, ich hab nen falches Chartbild: gold bei 1165,


    heute früh bin ich leider mit nem stopp kurs rausgeflogen,


    22 euro gewinn statt des erwünschten reihbachs, naja, es gab schon bittere verluste,
    heute nachmittag war FED meeting, deswegen wollte ich erst abends einen zweiten try machen: wie man sieht: zu spät.


    hoffentlich konnte irgend jemand anderes mit meiner Prognose was anfangen,
    die Daytrader nehmen jetzt ihre gewinne mit, vielleicht kann man nochmal unter 1160 in den markt,


    der ausbruch heute bis 1165 dürfte in den kommenden Tagen ein Chartsignal generieren, dass der Masse der Trader zeigt, dass bei Gold ein ausbruch da ist,

    auch bei 1150 gibt es einen starken widerstand,


    beim "Mini"-euro-crash eben gerade sind einige Trader, die euro geshortet haben, in dem Moment, als der euro crash an momentum gewann, auch in Gold short gegangen. Und es wurden vermutlich diverse stopp loss ausgelösst.


    bei 1,3289 kam die EZB und hat dann den euro crash gestoppt: inmitten einer machtvollen abwärtbewegung, die gerade an Momentum gewann und bei der alle Chartindikatoren nach Süden zeigten, kamen riesige Kauforder, die bis über die Trendlinien reichten,
    beim nächsten anlauf das gleiche,


    Gold lief noch 2-3 Minuten nach unten.
    während aber beim euro machtvolle Orders kamen, rappelte sich Gold mit Mini-Orders hoch, was einem normalen Marktverhalten enspricht.