guten abend.
ich mache mir seit ein paar tagen gedanken über die rasante entwicklung der edelmetall-kurse -> nach oben. ja, nur noch aufwärts......irgendwie habe ich ein komisches gefühl dabei. gut viele hier im forum behaupten , die kurse sind manipuliert und der goldspot werde mutwillig gedrückt.( nur ist nie bewiesen ob nach oben oder nach unten). seitdem gold über der tausender-marke ist und sich bewegt, fallen die preise bei ebay.......seltsam?! auch eine händlerin konnte mir diesen trend bestätigen. es scheint, die menschen akzeptieren oder ignorieren diese kurssteigerungen....
was also, wenn aufgrund der hohen kurse die nachfrage bei den vielen klein und mittelinvestoren nachlässt, oder einbricht?.......was wenn die hedgefonds aussteigen, was wenn neue goldmienen entdeckt und gebaut werden...???.......CRASH im goldmarkt?! ich denke dies ist garnicht so realitätsfern.
dieser markt ist überhitzt , glaube ich solangsam und der erste große "run" auf edelmetalle ist auch vorrüber. die wilden käufe zu jedem preis gibts nichtmehr.....die menschen rechnen und handeln!!!
aaaber, stellt euch doch mal realistisch vor, es gäbe z.B. keine manipulation.....der goldpreis springt auf 2200$. was dann?.....die währungen wie der $ wären am ende und was dann sich abspielen würde, möchte ich wohl lieber nicht ausmalen.
oder aber der goldkurs wird nach oben manipuliert??!.....menschen zum kauf von gold animieren.....ja, so nimmt man geld aus dem umlauf.
....egal wie man es dreht, gewinner sind letztendlich die banken.oder?
fakt ist auch: ohne banken kann kein system auf dieser welt existieren, ....jedenfalls nicht unter den gegebenen umständen. und alles mit silber und gold bezahlen, nöööööö, dafür wäre mir mein EM-häfchen zu schade..... 
also bei aller euphorie und freude über die gestiegenen kurse, sollte man auch in diesem markt (geschäft) cool und realist bleiben und nicht so zu werden, wie die raffgierigen bankster an der wall-street
lieber mal ein bischen mit gewinn verkaufen , um bei einem eventuellen em-crash, nicht auf die EgtW verzichten zu müssen ![Freude :]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/pleased.gif)
ich hoffe mit diesem beitrag , nicht aus dem forum zu fliegen...
searay ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
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Blasen erkennt man weniger an absoluten Kursen, als an der Relation zu anderen Werten.
Während der Internetblase war die 100-Mann Firma Yahoo mehr wert als Daimler oder Boing.
Bei der derzeitigen Derivateblase ist es so, dass allein die Deutsche Bank Derivate über das mehrfache des deutschen Bruttoinlandsproduktes hält,
das Derivatevolumen, dass die 12 Banken halten, die mit Derivaten handeln, enspricht dem Dutzendfachen des Welt-BIP:
d.h. rein theoretisch sollen diese Papiere also einen Wert haben, der so hoch ist dass Goldman & Co mehr als 10 jahre lang alles was die Welt herstellt, kaufen könnten: gesamte Weltgoldproduktion, gesamte welt stahl und autoproduktion, weltgetreideproduktion....
sehr schön war auch die "Japan" Blase vor 1990: da sollten alle Immobilien Tokyos zusammen mehr wert sein als alle Immobilien der restlichen Welt.
da merkt man: das ist eine Blase.
Die Goldblase würden wir daran erkennen, dass die Jahresproduktion von Südafrika ausreichen würde, um alle Immobilien Japans auf einen Streich zu kaufen.
Wer mal eine Aktie gekauft hat, die richtig gut gelaufen ist, kennt das Gefühl, dass man Kurse sieht, die man nie für möglich gehalten hätte.
Eine gut laufende Aktie lange zu halten, hat nichts mit Gier zu tun.
Jim Rogers, der seit 40 Jahren investiert, sagte übriugens, dass er IMMER noch zu früh verkauft,
da er ja weis, dass die Blase irgendwann platzt und die Assetpreise wieder runtergehen.
Ein anderer guter Indikator ist das Gefühl der anderen Anleger: egal ob Gold 1000 Dollar oder 1900 Dollar kostet:
bevor nicht die ARD Börsensendung zu 30% aus Goldnachrichten besteht, brauchst Du über verkaufen nicht nachdenken.
Wie beim Einstieg, so findet man auch beim ausstieg nie den perfekten Zeitpunkt.
Deshalb ist es immer gut in mehreren Tranchen zu verkaufen.
Beim Gold kann es passieren, dass dann eine Sitiuation herrscht, in der man am liebesten sogar noch zukaufen möchte,
aber dann muss man sich zusammenreißen, verkaufen und in einen anderen wert investieren, der total am Boden liegt.