Ja leider notwendig, wenn man Atom-Terroristen in seiner Nähe hat!
Hier mal eine Übersicht, welcher Aufwand zur friedlichen Nutzung der Kernenergie betrieben wird. Dass man dafür Uran weit über das dafür erforderliche Maß anreichert, sollte nicht dazu verführen, unzulässige Schlüsse zu ziehen oder besser noch, man streitet diese Vorgänge einfach per se ab.
Auch wenn die Atomenergiebehörde erklärt, dass Iran der einzige Nicht-Atomwaffenstaat ist, der über auf 60 Prozent (ca. 3,7 % erforderlich für die zivile Nutzung) angereichertes Uran verfügt.
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Auf der gegenüberliegenden Seite von Ghom befindet sich Fordow, eine in einen Berg gegrabene Anreicherungsanlage, die daher wahrscheinlich besser vor möglichen Bombardierungen geschützt ist als die FEP. Das Atomabkommen von 2015 erlaubte dem Iran die Anreicherung in Fordow überhaupt nicht. Dort sind nun rund 2000 Zentrifugen in Betrieb, die meisten von ihnen moderne IR-6-Maschinen. Bis zu 350 davon reichern bis zu 60 Prozent an.
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Vielleicht sind entsprechende „Informationen“ ja von interessierten Kreisen lanciert und unzutreffend, weil kein Normalsterblicher (Goldseiten-Forianer einmal ausgeschlossen), diese Berichte jemals wird verifizieren könnte. Andererseits könnte man auch seinen gesunden Menschenversand gebrauchen und sich fragen, ob es sinnvoll ist, derart monströse Anlagen in die Berge zu graben oder man seinen Kernbrennstoff nicht einfacher auf dem Weltmarkt beziehen könnte.
Und nein, die Tatsache, dass beispielsweise über Irakische Massenvernichtungswaffen gelogen wurde, ist kein Beweis dafür, dass bei allen vom eigenen Meinungskorridor abweichenden Ansichten, auch nur Betrug im Spiel sein kann.
Und bitte behandelt mich nicht als Ungläubigen 2. Klasse, sondern gebt mir genauso einen blauen Balken, wenn auch schrotti schon einen haben darf.