Beiträge von Polkrich

    Beispiel: gestern gab es beim POG-Tief so am späten Vormittag die 1oz Kangaroo zu 3.597 Euro. Ich war drauf und dran, ein paar zu bestellen. Unter 3.600€ - genial günstig. Vor wenigen Wochen waren es noch deutlich über 4k. Dann stieg der Kurs wieder auf 3.625€ rum. Ich hatte einen Impuls, mich zu ärgern. Und was ist heute? Das Schnäppchen von gestern ist das Teuer von heute.


    Heute, jetzt aktuell beim Heubach 3.560€. Ich ätte also pro Münze in 24h 37€ verloren.....ich warte weiter ab. auch mit dem Risiko, dass plötzlich und unerwartet der ersehnte Rebound kommt.


    EDIT: sehe gerade, das Angebot ist weg. Scheinbar wird also doch auf solche Schnapper geachtet und gekauft.

    Zum Inhalt des letzten o.g. Videos:

    Wichtige Punkte

    • Systemstress erkennbar an Goldswaps der internationalen Finanzinstitutionen (00:00).
    • Chinas enorme Silberimporte symbolisieren nachhaltige physische Nachfrage (00:00).
    • Die aktuelle Edelmetallkorrektur wird nicht als Trendwende, sondern als gesunde Marktphase bewertet (00:01).
    • Geopolitische Unsicherheiten belasten Märkte, könnten aber bei Stabilisierung starke Goldpreisanstiege auslösen (00:03).
    • Verlagerung des Edelmetallhandels von westlichen zu asiatischen Handelsplätzen verändert Marktstrukturen erheblich (00:08).
    • Manipulations- und Marktverzerrungsrisiken durch Großbanken bleiben Thema, aber physisch gedeckte Handelsplätze gewinnen an Bedeutung (00:10).
    • Physische Edelmetalle gewinnen als sichere Anlage gegenüber Papierkontrakten an Attraktivität (00:12).
    • Zentralbanken der BRICS-Staaten und Asien sind Netto-Käufer, während einige Nahost-Anrainer Gold verkaufen müssen (00:07).
    • Fehlendes klares Edelmetallkonzept in Europa und den USA nimmt Einfluss auf Anlegerverhalten und Politik (00:17).
    • Silberdefizite bestehen trotz schwankender ETF-Nachfrage, industrielle Nachfrage wächst stark (00:20, 00:35).
    • Chartanalysen sind nur ein Instrument, Point-and-Figure ist im Rohstoffbereich erfolgreicher als Elliott-Wave (00:46).
    • Langfristige Investmentstrategien mit Nachkauf beim Dip und Gewinnmitnahmen sind entscheidend (00:56).
    • Physische Anlage und Diversifikation in Minenaktien werden als Schutz und Chance zugleich empfohlen (01:00).
    • Der Markt wird zunehmend von erfahrenen langfristigen Anlegern geprägt, Fear of missing out wächst langsam (00:34).
    • Sommer 2024 wird trotz globaler Unsicherheiten als positiv und entspannend dargestellt (01:06).

    Schlüssel-Insights

    • 📈 Fundamentaler Bullentrend trotz zwischenzeitlicher Übertreibungen: Die aktuelle starke Korrektur bei Gold und Silber wird von Experten als gesunder Marktmechanismus gewertet, nicht als Trendwechsel. (00:01:10)
    • 🌏 Verlagerung der Machtzentren in der Edelmetallwelt: Die zunehmende Bedeutung asiatischer Finanzplätze und Lagerstätten signalisiert einen Systemwechsel weg vom traditionellen westlichen Finanzsystem. (00:08:00)
    • ⚠️ Manipulationsgefahr vs. realwirtschaftliche Nachfrage: Großbanken versuchen offenbar Marktpreise zu beeinflussen, doch die gegenläufige physische Nachfrage aus Asien und Zentralbanken bleibt dominant. (00:10:19)
    • 🏭 Technologische Trends treiben Silbernachfrage: E-Autos, Rüstung, Solar und Digitalisierung erhöhen den physischen Bedarf an Silber massiv, während Angebot und Recycling nicht mithalten können. (00:37:00)
    • 🎯 Langfristige Perspektive über reine Chartanalyse: Point-and-Figure-Analyse als pragmatisches Instrument ermöglicht realistische Prognosen, während andere Methoden wie Elliott Wave bei Rohstoffen oft scheitern. (00:50:53)

    Häufig gestellte Fragen (FAQs)

    1. Warum ist der Goldpreis trotz globaler Krisen zeitweise gefallen?

    Während Krisen erhöht sich zwar die Nachfrage, aber kurzfristige Verkäufe von Staaten zur Sicherung der eigenen Währung und Liquidität können preisdämpfend wirken. Zudem spielen Marktmanipulationen und geopolitische Unsicherheiten kurzfristig eine Rolle.

    2. Wie beeinflusst der Krieg im Nahen Osten die Edelmetallmärkte?

    Der Krieg erzeugt Unsicherheit und kann zu Schwankungen führen, doch da viele Konflikte langfristig bleiben, ist Gold weiterhin ein wichtiger Schutz. Ein Friedensschluss könnte rasch zu höheren Kursen führen.

    3. Was sind Goldswaps und warum sind sie ein Indikator für Systemstress?

    Goldswaps sind Kreditgeschäfte mit Gold als Sicherheit. Ein Anstieg dieser Geschäfte deutet darauf hin, dass das Finanzsystem Liquiditätsprobleme hat und Gold als wertstabile Sicherheit intensiv genutzt wird.

    4. Wie unterscheiden sich Papiergold und physisches Gold im Markt?

    Papiergold sind Derivate oder Futures, die nicht notwendigerweise physisch gedeckt sind und Manipulationen unterliegen können. Physisches Gold besitzt man tatsächlich und es bietet echten Wertschutz.

    5. Welche Strategie empfiehlt sich für Einsteiger im Edelmetallbereich?

    Diszipliniertes Kaufen bei Kursschwächen (buy the dip), Besitz von physischem Gold/Silber und ergänzend Investments in Minenaktien oder Rohstofffonds. Chartanalyse kann helfen, doch Planung und Geduld sind zentral.

    Fazit

    Das Video liefert eine umfassende und differenzierte Analyse der derzeitigen Edelmetallmärkte, die sowohl fundamentale Faktoren als auch technische Aspekte einbezieht. Trotz der aktuellen Marktvolatilität und geopolitischen Spannungen zeigen sich solide langfristige Nachfrage und strukturelle Veränderungen hin zu asiatischen Handelszentren und stärker physisch gedeckten Märkten. Die Rolle von Manipulationen bleibt kritisch, doch der Trend zu physischen Anlagen und strategischer Diversifikation in Rohstoffe ist klar erkennbar. Anleger profitieren vom Verständnis dieser Dynamiken, fundierter Chartanalyse (vor allem Point-and-Figure) und diszipliniertem Investieren in physischen Edelmetallen sowie Minenaktien.

    Empfehlungen für Zuschauer:

    • Verfolgen Sie Buy-the-Dip-Strategien beim physischen Erwerb von Gold und Silber.
    • Vermeiden Sie reine Spekulation, planen Sie klare Ein- und Ausstiegspunkte.
    • Bevorzugen Sie physisches Edelmetall gegenüber papiergebundenen Produkten.
    • Nutzen Sie ergänzend tiefgehende Analysen und objektive Chartmethoden zur Orientierung.
    • Bleiben Sie gelassen und denken Sie langfristig angesichts globaler Unsicherheiten.

    So lässt sich das aktuelle Marktumfeld verstehen, Risiken minimieren und Chancen in den Edelmetallmärkten bestmöglich nutzen.

    Ich schrieb doch vor kurzem. Was Du heute als Schnapper kaufst, ist morgen schon zu teuer.

    Verfolge die Preise gerade und freue mich, dem Impuls, das heutige Schnäppchen im Aufgeld-Rechner zu kaufen, nicht gefolgt zu sein. Von Ende letzter Woche bis heute wären das schon einige hundert Euro gewesen als Verlust.

    Hier werden gerade reihenweise fürs Wochenende geplante Feste abgesagt. Alle Feste am Samstag sind wegen Hitze gecancelt. Was soll der scheiß? Wer empfindlich auf solche Temperaturen ist, bliebt eh zu Hause und der Rest darf doch selber entscheiden.


    Es ist Sommer.

    Silber Analyse von Florian Gummes 19.06.24

    Womit kaufen die dann, wenn alles kollabiert?

    Geld ist genügend im System. Und die großen Fondsmanager usw. werden retten, was zu retten ist. Nur muss der Verstand wieder Einzug halten, fundamentale Kennzahlen wieder im Fokus stehen und keine reinen Phantasien. Das wird auch die Zeit der EM-Minen werden. Hochprofitabel und dennoch teilweise mit aberwitzig geringen Bewertungen.


    Wie gesagt, es braucht ein Ereignis, was wie eine Nadel in die Blase der Dow/Nasdaq/Stoxx/Dax usw. sticht.

    Die Zentralbanken legen weiter nach. Die Gunst der Stunde nutzen, möglichst viel Geld zusammenhalten und nachkaufen.

    Das stimmt. Aber Geld zusammenhalten (bzw. FIAT zusammenhalten) UND nachkaufen geht schlecht ;) :thumbsup: . Ich habe es bisher nicht bereut, noch abzuwarten. Tägliche Verluste, weil was man heute kauft, ist morgen billiger, vermieden. Den Tiefpunkt trifft niemand, ich erst recht nicht, aber der Chartverlauf und die Großwetterlage sprechen derzeit weiterhin nicht für EM.


    Wie u.a. Don Durrett mehrfach schrieb, erst wenn die riesige Blase bei Tech/KI endlich platzt, der Anleihemarkt kollabiert und Milliarden vernichtet sind, werden die Anleger ins EM stoßen und es wird sehr deutlich nach oben gehen. Wo sollen die Gelder derzeit herkommen? Die gehen alle in Anleihen (erst recht, wenn die Zinsen in US noch steigen sollten) und in KI/Tech.

    Von mir (uns) auch nochmal ein großes Dankeschön an Weizenbiertrinker für die Organisation und die Begleitung durch das Treffen. Danke auch an die, die erschienen sind. Es war mir eine Freude, Einige von Euch persönlich kennenzulernen.


    Das Kellerbier war sehr lecker. Die Scheufele auch.




    Und viel zu schnell hieß es wieder Abschied nehmen.


    nee...ich fahre dienstlich wie privat nur aus dem Kopp...einmal hingefahren ...gescannt,gespeichert.


    Gruß

    Golden Mask

    Ich auch, schon immer. Auch wenn der alte Nischel sich Namen nur noch schlecht merken kann, aber das funktioniert einwandfrei. Neulich seit langem mal wieder dienstlich in MV zu tun gehabt. Da bin ich Ende der 90er mal entlang gefahren und nun wieder. Alles noch drinnen im Köpfchen. Meine Holde staunt immer, dafür weiß sie Namen und Dinge, die irgendwann mal gesagt wurden, deutlich besser ;).


    Zurück zum Topic:

    Heute wieder Jammertag, bei dem Chartbild und dem großen Bild auch nicht wunderlich. Denn in den Köpfen ist EM seit 30.01. als schlecht besetzt. Im Mittelpunkt des großen Geldes stehen Tech und KI weiterhin. Und so lange der Dow, Stoxx und co beharrlich steigen, wird es keine höheren Kurse für EM geben. Erst muss der Crash dieser riesigen Blasen kommen, dann die Angst, dann sollte man aber auf jeden Fall schon in unseren echten Werten investiert sein. Phy.EM und gute Minen.