Und es funktioniert sogar in der Praxis. Die Kreditmenge stagniert, die Teuerungsraten fallen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, selbst die Teuerungsraten aus ShadowStats.
Das es Veränderungen gibt sehe ich auch so, das kann man nicht leugnen. Die Frage ist aber auf welchem Niveau diese stattfinden. Man neigt dazu Veränderungen betonter aufzunehmen; wenns im Urlaub morgens nie warme Brötchen gibt ist es am zweiten Tag halt ok, wenn mal ja mal nein dann gibts Theater... Die Veränderungen sollten aber nicht über die Absolutwerte hinwegtäuschen.
Das betrifft auch die Veränderungen an den Staatsanleihen der USA. Es laufen soch auch dauernd welche aus, also muss nicht jeder Einbruch ein effektives Verkaufen sein, oder sehe ich das falsch? Altkanzleer Schmidt sagte einmal in einem Virtrag es reiche schon die allein die Gewinne aus Investments in den USA abzuziehen damit der Laden krachen geht, und das ist mehr als 5 Jahre her...
Alles richtig ... aber das ist nur die eine Seite. Auf der Anderen verlieren monatlich Abertausende ihr Eigenheim und/oder ihren Job und auch der Konsum befindet sich im freien Fall. Obama wird mächtige Probleme im Inneren bekommen, wenn dieser Trend nicht gestoppt werden kann. Noch wird das "Confidence Game" gespielt. Wenn es nicht zieht, dann werden sich die USA ganz sicher nicht in die große Deflation fügen. Eher noch wird ein Krieg angezettelt.
Die Kontrolle aufrecht zu erhalten ist ja temporär im Interesse aller, aber nur wenn damit ein sanfter Übergang möglich wird. Um Missverständnissen vorzubeugen, mit sanft meine ich weniger als die alten ungesteurten Revolutionen; also lange her...
Es gibt vermehrt Diskussionen über die steigende Kriegsgefahr, die Hoffnung/These bleibt halt das keine High-Tech-Armee-Länder aneinander geraten...
David Rosenberg, ehem. Chefoekonom von Merrill Lynch
http://www.zerohedge.com/article/rosie-inflation
Unter diesem Gesichtspunkt wirkt natürlich das "all we needed was a really big number" zu dem 700Mrd Konjunkturpaket schon etwas anders, Zuckerbrot fürs Volk. Nur was wenns nicht ankommt wenn man doch so drauf wartet? Hätte ja auch sein können gerade 700Mrd da es dafür keine Abkürzung mit Billionen gibt um viel Geld zu beantragen aber die wahre Größe kleinzureden...
interessant, Danke!
Geldentwertung in Österreich 1922 - Wissenschaftliche Arbeit
(Dabei muss ich dauernd an die Derivate-Blase von 80 Billiarden Dollar denken).
Wow, super aufbereitet! Zu der Derivateblase denke ich mir nur: Ist das ein Vermögenswert?
Bevor man mit 1922 vergleicht: Unser Unternehmen verkauft Produkte nun zum halben Preis und versuchen dafür die Lieferanten ebenso auszuquetschen - was irgendwann auch auf Löhne zurückfallen wird und dann weniger gekauft wird. Eine Hyperinflation ist nach jetzigen Standpunkt UNMÖGLICH.
Wirtschaften auf Kosten der Substanz kann nicht lange gut gehen. Und wenn sich noch weniger Jobs im Vergleich zu Stützungsmaßnahmen lohnen dann bauen sich die Kapazitäten ab, aber das die Löhne sich halbieren glaube ich nicht; aber auch nur nach jetzigen Verhältnissen... (s.o.)
Mit gewaltigen Stützungskäufen, könnte man die Währung des Kongo soweit aufwerten, dass die Leute dort sich einen Mercedes leisten können.
Und die EZB hätte dann Billiarden von Kongo-Dollar als "Reserve" in ihren Kellern.
Alchemie funktioniert nicht.
endlich mal ein positiver Blick nach vorn mit neuen Denkansätzen ![]()
Respekt vor Deinen Ausarbeitungen, sehr interessant!
Genauso wie die vielen anderenneuen interessanten Beiträge!
Grüße,
statist