Beiträge von Deflationator

    Zitat

    Aber solange die Masseneinkommen nicht mehr in der Tasche haben, wirds
    nichts mit der Inflation. Höhere Preise über die Rohstoffverteuerung
    allein führen eher zur Deflation, da auch nicht mehr gekauft werden
    kann.


    das ist richtig...
    Nehmen wir an die Nachfrage verschlechtert sich...
    Die Rohstoffe bleiben aber künstlich teuer...


    Woher soll ein Unternehmen einen Gewinn machen?
    Na indem die Löhne gekappt werden!
    Was dann wiederum zu Nachfragerückgängen führt...


    Genau das sehen wir auch in GR.
    Klassische Deflationsanzeichen



    Zitat

    Preisdruck wird so glaube ich von den Rohstoffen kommen (Emerging
    China/Indien usw.). Energiepreise wären ein weiteres Argument. Diese
    könnte man siehe EEG usw. künstlich weiter erhöhen.

    :wacko:

    Ich bin dafür, dass DE das Gold verkauft (ist ehe keins mehr da)
    und das Geld dann sinnvoll einsetzt



    Es ist komisch, dass es keine Räume mehr gibt...
    Aber vielleicht müssen die Goldbarren erst aus USA rübergeschifft werden,
    damit man die dann vorzeigen kann.
    Wäre doch komisch - man zeigt immer wieder die gleichen Barren [smilie_happy]



    DE ist sicher das einige Land der Welt, dass fast alle Gold-Reserven im Ausland hat.
    Hatten damals auch volle Panik vor den Russen... Haben dann aus Angst das Gold
    weggegeben und womöglich wirklich alles verloren... [smilie_happy]

    Zitat

    hier hat ein gewisser herr turner, chef der finanzaufsicht in gb, genau
    das vorgeschlagen, von dem ich glaube, dass es passieren wird, wenn die
    schmerzen groß genug sind. und deshalb wird es auch keine deflation
    geben, allenfalls einen spike. alles zurückgenommen hat er natürlich
    auch, die lösung drängt sich aber auf, weil sie als einzige keine großen
    neuen ungleichgewichte heraufbeschwört.

    die Auswirkungen möchte ich gerne in Realität sehen...
    Aber scheinbar haben einige kapiert, dass Schulden tatsächlich zu Problemen führen werden.




    Dass genau das die USA machen wird (die von China gekauften Staatsanleihen annulieren),
    daran bestehen fast keine Zweifel.


    Natürlich müss GB dann mitziehen (deswegen denken die schon mal vor) -
    blos sehe ich nicht WIE ohne Verluste das zu realisieren wäre.
    EU steht vor ähnlichen Problemen, wenn es soweit ist.


    Deswegen hat USA einen Riesen-Ass im Ärmel. GB/EU müssen sich was einfallen lassen.
    Die Konsequenz in EU wäre eine erdrückende Wirtschaftsdepression aufgrund von Überschuldung.


    Andererseits gibt es auch noch andere Möglichkeit den Mist abzuladen...
    die nächste Krise wird dafür genau richtig sein... wir werden es sehen...

    Mal angenommen es kommt zu deinem Mega-Defla Crash, Die Börsen stürzen ab und Gold fällt auf 600 $ usw....


    Ich denke wir sind uns einig, dass es in dieser Situation zu starken Unruhen, Verwerfungen und Chaos kommen würde.


    Chaos muss nicht sein... ruhig wird es aber auch nicht




    Genau auf solche Situatonen versuchen sich doch die Leute mit ihrem physischen Gold vorzubereiten.


    Du schreibst selbst Gold wird dann nicht verfügbar sein, da Papierpreis.


    Was heisst denn "NICHT verfügbar" ? ich würde daraus "unbezahlbar" folgern......


    Aber verfügbar wird Gold schon noch irgendwie sein, nur zu welchem Preis !?

    Vermutlich wird es wie 2008 nicht zu kaufen sein... oder mit Aufschlag




    Was wird denn in dem "Chaos" - Szenario passieren ? Was wird passieren
    wenn sich auf einmal alle ihr Gold ausliefern lassen wollen.


    Was wird passieren, wenn keiner mehr dem Papiergold vertraut und auf
    einmal Panik aufkommt, da es evtl. 50 mal mehr Papiergold gibt als
    physisches ?


    In Deflation ist das nicht so zu erwarten



    Wäre deine Strategie mit dem Cash-halten immernoch die richtige, wenn
    der Goldpreis zwar auf 600 $ fällt, du aber keine Unze physisch mehr
    unter 3000 $ bekommst, und paar Wochen später evtl. nicht mehr unter
    5000 $ weil alles panikartig leergekauft wurde..


    niein, dann ist Gold besser - aber wird wohl nicht so kommen

    Ja, ich schrieb dass Gold relativ stabil sein wird und wahrscheinlich dann auf 600$ fällt (-68%).
    Aktien dagegen könnten 90-95% verlieren. Genau wie Silber auch


    Blickt man aber dann z.B. auf Dow:Gold Ratio, dann dürfte Gold viel zu teuer sein.
    Zudem wird Gold am Markt nicht verfügbar sein (da Papierpreis).


    Deswegen wird es das sinnvollste sein direkt in Aktien zu investieren.
    Die meisten werden aber geschockt sein und nicht in Aktien investieren wollen und können.


    Gold dürfte aber definitiv an Kaufkraft verlieren - relativ und absolut.
    Und ganz wichtig - temporär!

    ich befürchte du bist auf die Propaganda hereingefallen...
    wie viele andere Menschen vor 1-2 Jahren


    Da genügte es in der Gegend umzuschauen:
    -Häuser wurden renoviert
    -Solarpanels überall zugepflastert


    Aktuell muß ich sagen, bis auf Neubauten (=Nachläufer) sehe ich herzlich wenig Renovierungen.
    Das kommt daher, weil die zittrigen Hände ihr Geld verschleudert haben
    und das brachte auch einen gewissen Boom.


    Das war der Sinn und Zweck der Euro-Panik.
    Nur was kommt danach?
    Hat die Elite einen Plan?
    Wie kann man den Leuten nach Abwrackprämie und Euro-Panik noch Geld abgreifen?
    Und das wird schwierig. Und genau das ist das Problem.


    Schau mal was für Autos auf den Straßen fahren.
    Meist sind es neue Fahrzeuge, bis auf wenige Ausnahmen.
    Werden wir bald auch neue Autos abwracken?


    Du denkst, dass QE zu Inflation führen wird?
    Meine These: QE hat nicht 1 Millimeter geholfen - es ist ein Placebo
    Das einzige was überhaupt seit 2009 geholfen hat,
    das war eine Bilanzänderung. Ich zeig dir was ich meine:

    Durch die seit April 2009 geltende Sondervorschrift des § 340e Abs. 3 HGB fällt das Erfordernis der Existenz eines aktiven Markts weg, sodass der Anwendungsbereich der Zeitwertbilanzierung bei Kreditinstituten auch Finanzinstrumente des Handelsbuches umfasst, die nicht auf einem aktiven Markt gehandelt werden. In solchen Fällen erfolgt die Zeitwertermittlung mit Hilfe finanzmathematischer Bewertungsmodelle nach Mark-to-model. Die Sondervorschrift des § 340e Abs. 3 HGB, die den Anwendungsbereich des § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB – also die Zugangsbewertung von Finanzinstrumenten zu Anschaffungskosten und die verpflichtende Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert – betrifft, ist nunmehr für Kreditinstitute erweitert worden.


    Min anderen Worten: CDS-Papiere sind unverkäuflich geworden und tendieren zum Wert 0.
    Kein Problem: mit math. Modellen wird ein Preis ohne einen vorhandenen Markt bestimmt.
    Das schont die Bilanzen.


    Die Frage ist nun: wenn die Gefahren wegen wertlosen Papieren immer noch im System schlummern.
    Wie lange wird es noch so weiter gehen, bis auch das "bricht". Ich bin ab 2009 von mehreren Jahren ausgegengen.
    Das könnte locker 5 Jahre und mehr andauern.


    Aktuell beginnt das Rad zu drehen.
    Man merkt in einigen Bereichen eine Abkühlung.


    Der künstliche Auto-Boom hat z.B. die Autoindustrie und Zulieferer gepusht.
    Aktuell empfinde ich, dass dieser Bereich ab Mitte 2012 an Fahrt verliert.



    Zitat

    Eine Frage hätte ich aber dennoch zum Schluss: Wieso bist Du -
    Deflationator - im Goldseiten-Forum angemeldet? Eigentlich solltest Du
    Stammgast im tagesgeldforum.de (bitte nicht Google'n, das ist
    methaphorisch gemeint) sein. Betreibst Du Missionierung, Feindspionage
    oder bist Du nur streitfreudig?

    Ich finde das Forum nur interessant... Es gibt hier viele Katastrophenszenarien, die in anderen Forum vllt nicht so zur Geltung kommen.



    Zitat

    Der regierende Mob hat in der Vergangenheit verstanden und alles getan,
    damit das Leben der kleinen Leute immer beschissener wird.

    Eine Regierung hat herzlich wenig EInfluss auf solche Zyklen.
    Gewiss, paar Jahre kann man die Konjunktur glätten.
    Aber wenn die Zeit reif ist, dann gibt es irgendwann keine
    Ressourcen um solche Zyklen ins positive umzukehren.


    Das Leben wird beschissender, nicht unbedingt weil die oben gegen uns sind,
    sondern weil die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt instabiler wird.
    Die Politik ist gegen machtlos.
    Wir haben zuletzt relativ hohe Auf- und Ab erlebt - das sind die Vorbeben.



    Zitat

    Zu hoffen, das deutsche GELD-Vermögen von fast 5 Billionen bleibe
    unangetastet, oder würde in einer Deflation sogar an Kaufkraft
    gewinnen, ist gelinde gesagt eine sportliche Ankündigung.

    ich glaube du hast es nicht verstanden.
    Diese 5 Billionen werden am Ende weniger sein als zuvor.
    Der Rest, der noch übrig bleibt wird natürlich ein stärkeres Gewicht haben
    und entsprechen mehr wert sein.


    Das Problem ist: es gibt keine Antwort wie man sich davor retten kann.
    Das Beste ist raus aus spekulativen Anlagen und Geld bei sicheren Banken oder in Cash halten.
    Teilweise auch in sicheren Staatsanleihen.
    Alles also was keine oder geringste Schwankungen aufweist.


    Am Tiefpunkt, sollte man die Strategie dann 180° umdrehen
    und alle "sichere" Anlagen abstossen - und zwar wirklich alle,
    von Cash bis Staatsanleihen.
    Wir sind noch lange nicht an diesem Punkt.



    Zitat

    Nochmal: Der Zins wird und kann in den nächsten Jahren nicht steigen.
    Dafür sind die Schuldenberge zu hoch. Die FED hat den Null-Zins bis 2014
    (oder so) garantiert. Auch die EZB wird den Zins eher senken als
    anheben.

    Mit anderen Worten: das Pulver ist verschossen - nix geht mehr.
    Die Stimulation der Wirtschaft durch billiges Geld dauerte 30 Jahre.
    Die ZB sind machtlos und können nur zuschauen.



    Zitat

    Die Inflation wird trotzdem steigen: Durch Energiekosten, Spekulation
    durch billiges Geld (Aktien), Immo-Preise aber vorallem durch
    Rohstoffpreis-Steigerungen (getrieben von den Emerging Markets).

    Die Inflation wird nicht durch Energiekosten oder Immo-Preise generiert.
    Es sind die Auswirkungen und nicht die Ursachen.
    Spekulationsblasen wirken tatsächlich temporär inflationär.



    Zitat

    Wenn Wohnraum, Essen und Metalle sowie Öl für neue Autos knapp wird,
    wieso sollten die Menschen dann in so etwas nutzloses wie Geld fliehen?

    Aus Unsicherheit.
    Wer verschuldet sich und baut ein Haus, wenn er nicht weiß ob er noch morgen einen guten Job hat.

    Warum überhaupt arbeiten? Man könnte doch einfach allen eine Geld-Flatrate besorgen...
    Das wäre dann ein Paradies - blos dann braucht man sich nicht wundern, dass es nichts mehr zu kaufen gibt
    (da ja keiner arbeitet). So einfach läuft das nicht.


    Geld wird bisher nur durch Kreditvergabe geschöpft. Aus diesem Grund wurde bisher nicht einfach Geld gedruckt.
    Es gab bisher keinen Bruch des Systems. Und das wird man ebenfalls nicht zulassen.
    Und da es keinen Bruch gab - woher soll jetzt Inflation überschwappen?
    Von den mageren zusätzlichen 12% p.a. von EU-BIP geschöpften Rettungs-Krediten?


    Und wer soll den Schritt zuerst machen und das Kreditsystem brechen: USA, EU, England, Japan?
    Dann sind die weg vom Fenster! Und das wird keiner machen.


    Zitat

    Griechenland braucht Geld? Kein Problem, wir drucken es

    Es wird kein Geld gedruckt - und GR hat das Verschulden (=Gelddrucken wie du es sagst) nicht 1 mm geholfen.
    Die Lösung ist doch simpel: Schulden annulieren - da muß man nicht mal 1 Euro drucken.
    Und das ist Deflation!


    Zitat

    Die EU-Kraten und Zentralbanken werden alles tun - KOSTE ES WAS ES WOLLE
    - um das System aufrecht zu erhalten. Und ich glaube Du unterschätzt
    masslos die Kreativität dieser Verbrecher.

    Nein - nur die Lösung wird anders aussehen, als du es dir vorstellst...

    Zitat

    Die deutschen Banken warnen vor Inflation in Deutschland.

    [smilie_happy] ich empfehle allen die das glauben schnellstens in Aktien, Gold und Immobilien zu investieren
    Ich hoffe die Banken sind auch richtig positioniert, dann sollte denen alles egal sein.


    Das Interview ist einfach zu komisch...
    Nehmen wir an, die ZB machen was verrücktes und setzten einen negativen Zins.


    Die Banken hinterlegen also Sicherheiten bei ZB und kriegen Geld (mit gewissen Abschlag).
    Zurückzahlen (ist ja nicht geschenkt) müssen die aber nur 99% der Summe.
    Wo ist die Inflation?


    Abgesehen davon, alle Einlagen bei EZB werden gar nicht verzinst - die Banken
    gucken in die Röhre - NULL Euro kriegen die dafür. Wo ist auch hier Inflation?


    Deswegen wurde massivst das Geld von EZB abgezogen, da es keinen Sinn machte bei EZB zu parken.
    Nur noch absolute paranoide legen ihr Geld bei EZB ab, da es 100%ig sicher ist, dass die das Geld zurückbekommen.
    Das machen z.B. Unternehmen, die ihre eigene Banken gegründet haben.
    Warum sollen die Risiken eingehen und Geld bei dummen Banken parken - und das für nichts...





    Daran sieht man, dass die Märkte längst tot sind
    an diesen waagerechten "Puls-Linien":
    http://www.finanzen.net/leitzins/


    Sehr belustigend ist die völlig falsche Beurteilung der EZB,
    die den Leitzins 2008 sogar nochmal erhöhte, während Fed schon ganz frühzeitig absenkte
    Interessant ist die Zwischenerhöhung der EZB 2011, die überhaupt gar keinen Sinn machte...


    Das Interview mit dem Banker ist besonders deswegen belustigend, da Leitzinsen,
    egal wie die von ZB gesetzt werden, vom Markt nicht zwanghaft weitergegeben werden müssen.
    Oder meinst du ein Unternehmen XYZ kriegt günstig Kredite zu 1%?
    Selbstverständlich kriegst du kein Geld mehr von Banken für Einlagen,
    das ist deswegen Sinnvoll, damit die Banken nicht in 1 Jahr pleite gehen,
    wenn die mal 2-3% Zinsen zahlen müssten. Die schaffen nicht mal vernünftig Geld zu erwirtschaften...
    Die Bilanzlöcher müssen astromisch sein und die ganzen Verluste sind einfach unter dem Teppich gekehrt...

    Das sind tatsächlich keine große Zahlen...


    Und das mit Derivaten ist eher irritierend...
    Es bedeutet nicht, dass da Geld irgendwo rumliegt.
    Die Zahlen sagen nicht aus, bis auf erhöhtes Kollaps-Risiko.



    z.B. CDS - ist wie Versicherung.
    wird erst fällig, wenn tatsächlich ein Kredit ausfällt.

    Zitat

    Selbst geringe Raten von 4-8 % über einen langen Zeitraum können die echte Schuldenlast deutlich senken

    Nachweislich hat es eine Re-Inflationierung 2003-2007 gegeben
    und die relative Verschuldung zum BIP ist dramatisch bis 2012 angestiegen.
    D.h. die Inflationierung hat die Schulden nicht entwerten können.
    Stattdessen sind die Schulden sogar aufgewertet.


    Zitat

    Die Policy ist klar und Bernanke als Kenner der 1929er Depression wird
    alles tun, damit die Musik weiter spielt. Kurzum: Ich glaube nicht an
    eine Deflation, weil ALLE ALLES tun werden, um dieses Szenario zu
    verhindern.

    Du glaubst an EZB, an Fed und an Bernanke - also bist du ein Systemling.
    Es ist UNMÖGLICH einen Crash zu verhindern


    siehe auch das hier:
    http://de.wikipedia.org/w/inde…etimestamp=20120729072831

    Waren wechseln Besitzer,
    Geld wandert von Konto 1 auf Konto 2
    Aber das löst keine Hyperinflation auf,
    weil es Verschiebungen sind.

    Zitat

    Deflationator, hast Du hierzu einen Link, wo Herr Sinn das gesagt hat?
    Nicht das ich das anzweifele, ich würds nur gerne mal nachlesen. Danke! [smilie_blume]

    ganz unten hier:
    http://www.welt.de/wirtschaft/…ird-austreten-wetten.html




    Die Rezession ist gerade dabei wie eine Dampfwalze über die Welt zu rollen...
    Aber user ziemer sieht Inflation. Preisschwankungen ist nicht gleichzusetzen mit Inflation.
    Alle Maßnahmen zusammen sind völlig wirkungslos verpufft - wie ein Strohfeuer.
    Es war nie die Absicht etwas zu retten, sondern nur zu verschieben.
    Es verpufft deswegen, weil es keine zyklische Krise ist, sondern eine systemische.
    Es wird nie mehr die Zeit wie vor 2007 geben - das ist für alle Zeiten vorbei!!!
    Viele kehren den Banken den Rücken zu - zahlen Schulden zurück.
    Das ist nicht aufzuhalten - weder durch Politik, noch durch ZB.




    Es ist ein IRRGLAUBE, dass ZB etwas steuern - sondern die werden selbst gesteuert.
    Dein Vertrauen in ZB und dass die alles monetisieren und retten werden ist schon ziemlich absurd.


    Ich schrieb doch zich mal, dass der Auslöser für den nächsten Crash nicht aus der Welt der Finanzen sein wird:
    also keine Staatspleite, keine Bankenpleite, keine Überschuldung, keine Derivate...


    Aber trotzdem werden sich alle spekulativen Werte in Luft auflösen - und genau das ist auch Deflation.



    Zitat

    Interessanterweise gab es seit 1929 erheblich mehr (Hyper)Inflationen
    als Deflationen. Japan als Sonderfall mal aussen vor (Verschuldung im
    Inland, demoskopische Ursachen, Börsen-Bubble ... da kann schon mal ein
    Jahrzehnt eine moderate Deflation wüten) hat es z.b. bei Argentinien
    erst einer Inflation bedurft. Durch diese stiegen die Zinsen. Es folgte
    Deflation und der Zusammenbruch der Wirtschaft.

    ja, es gab mehr Hyperinflationen
    Aber gehen wir weiter: welche Währung soll es sein?
    Dollar, Pfund, Euro, Yen?
    Sollen die alle hyperinflationieren?


    Prechter hat das mit Argentinien übrigens auch vorausgesagt.


    Zitat

    Also selbst wenn die Deflation kommen sollte, bekämen wir mit Sicherheit
    zuerst eine Inflation. Inwieweit Leitzinsanhebungen in diesem Szenario
    REAL werden würden, bezweifle ich angesichts der Staatsschulden
    allerorten. Würde man heute den Leitzins auf 3% anheben, wären Spanien,
    Italien und noch ein paar weitere Länder sofort pleite. Dasselbe trifft
    auch auf die USA zu. Ohne höhere Zinsen aber keine Deflation.

    Höhere Zinsen - endlich kapierst du es!
    Wir erleben gerade eine komprimierte Zinssituation, wo die Zinsen seit über 30 Jahren stätig gefallen sind.
    Die Stimulation der Wirtschaft war durch Zinssenkung möglich - dieser Effekt ist erschöpft.



    Zitat

    Edit: Prechter sieht es genauso. Erst Inflation, dann Deflation. Mit der
    Inflation flüchten die Menschen aus dem Geld in Sachwerte. Banken
    horten die Kohleund freuen sich auf die Deflation, in der sie alle
    Sachwerte zu einem Bruchteil zurückkaufen können.

    hab mir erste 4 min angesehen - da war nichts mit inflation, dann deflation
    sondern: die maßnahmen waren wirkunglos

    Zitat

    Vermutlich bin ich als Realist und Dank eines naturwissenschaftlichen
    Studiums vor derart stümperhaften Behauptungen gefeit. Prof. Krämer hat
    dies in mehreren Experimenten eindrucksvoll bewiesen.
    Dart-Pfeile-werfende Studenten (auf einen Chart mit Aktien-Unternehmen) -
    oder selbst Affen - haben EXPERIMENTELL gegen Prognosen angesehener
    ANALysten eine bessere Rendite erwirtschaftet: http://www.wirtschaftsmagazin-ruhr.de/fi…ipp_WMR0408.pdf

    Also ich bin mir sicher, dass es genau so im Buch von Prechter auch steht.
    Allerdings geht es hier etwas am Thema vorbei.
    Was du beschreibst ist sowas wie Stock-Picking.
    D.h. die Auswahl, die ein Fondsmanager oder ein Affe trifft, ist an sich betrachtet irrelevant.
    WEIL Aktienmärkte chaotisch sind - die weitere Entwicklung ist unscharf und lässt sich nicht vorhersagen.
    Könnte man es, dann wiederum (so beschreibt es auch Prechter) würde irgendjemand es auch ausnutzen
    und etwa gegen den Markt wetten, was dann wiederum Chaos bringt und die Voraussage zerstört.


    Aber scheinbar bist du hier ein Experte - und denkst ich kenne sowas nicht.
    Allerdings hast du mit Sicherheit das Buch von Prechter nie gelesen...
    Wir diskutieren hier also über etwas, wovon du keine Ahnung hast...
    EW, Fraktale, Fibonacci - alles Voodoo


    Dabei versuchen diese Modelle das Chaos oder natürliche Ordnung abzubilden,
    was selbstverständlich nie exakt sein kann.



    Zitat

    Chaotische komplexe Systeme wie Wetter, Herdentrieb oder Wirtschaft sind
    nichtlineare Systeme und damit unberechenbar. Sicher es mag Zyklen
    geben - aber die sind alles andere als berechenbar.

    Eben - und deine lineare Denkweise irritiert mich doch.
    Nach deiner Meinung geht es also so ALTERNATIVLOS linear weiter
    Rettungsschirm nach dem anderen, QE, Bailout etc...
    Wo bleibt die "NICHT-LINEARITÄT"?


    Die Eliten hatte Jahre Zeit sich was einfallen zu lasssen.
    Lass dich einfach demnächst überraschen...


    Zitat

    Im ersten Moment scheinst Du recht zu haben: Schulden werden gestrichen,
    damit verschwindet Geld. Wird es aber nicht, denn Bankenrettung,
    Abwrackprämie, Bail-Outs, Griechenlandrettung und Aufkaufprogramme der
    EZB sind ALTERNATIVLOS. Alles Geld der Gläubiger was verloren WÄRE wird
    NACHGEDRUCKT. Ob man das nun Rettungspaket oder ESM nennt - Alles
    dasselbe. Nix Deflation. Inflation!

    Der Trick ist eben: wenn eine Kreditkontraktion kommt, dann lässt man über andere Kanäle neue Kredite generieren.
    In der Summe mag es alles ausgleichen. Tatsächlich verlieren solche Kredite an Effizienz, weil es eben gar nicht in
    Realwirtschaft ankommt, sondern primär in der virtuellen Finanzwelt verbleibt - d.h. der wirtschaftliche Niedergang
    lässt sich damit nur etwas aufhalten aber nicht verhindern.



    Geld muß nicht durch irgendwas gedeckt sein.
    Es muß nur selten genug sein, um akzeptiert zu werden.
    Aber scheinbar schwappt das Geld gerade bei dir über und du erlebst eine Hyperinflation... [smilie_happy]


    So wurden früher Muscheln, Steine oder Federn als Geld akzeptiert,
    weil die alle selten waren.
    Gold ist da natürlich ideal - unzerstörbar, selten - die perfekte Anlage.
    Deswegen hat Gold auch Federn und Co abgelöst.



    Zitat

    Die Inflation kommt. An 4-8% sollten wir uns gewöhnen. Daran lasse ich keinen Zweifel.

    4-8% ?
    lachhaft... die hatten wir schon die letzten 30 Jahre
    warum so eine Panik hier?


    Aktuell warnt Deutsche Bank vor kommender Inflation. Auch Pimco warnt davor.
    Dabei waren gerade Sie, die jahrelang die Inflation selbst erzeugt haben.
    Nun warnen die vor Inflation wegen ESM? Haha, wie witzig...


    Interessant ist, was der geschätzte Hr. Sinn aktuell macht...
    Der zahlt seine Schulden zurück - und zwar so schnell wie nur möglich...
    Klarer Fall von: Deflation erkannt - Gefahr gebannt.
    Denn in Deflation erdrücken die Schulden einen.


    Würde die Inflation drohen, dann wäre es sinnvoll Schulden zu machen,
    bei dem niedrigen Zinssatz... Aber andersrum muß man echt verrückt sein.
    Und die Politik und Medien haben das verkehrte Signal gesendet,
    dass Inflation droht. Viele sind panisch und machen die dümmsten Sachen.
    Später braucht sich keiner ärgern - schließlich hat euch nie einer gezwungen.


    Zitat

    Übereinstimmend wurde aber festgestellt, dass die nationalen Schulden keinesfalls mehr zurück bezahlt werden können.

    Nein... es geht nie darum die Schulden zurückzuzahlen.
    Selbst wenn man könnte würde man es nicht machen,
    weil eben die Kredite neutralisiert werden.
    Deswegen ist jeder Staat gefangen darin
    Schulden weiter machen zu müssen.

    Zitat

    Blah blah 1929. Nochmal: In dieser Zeit war FIAT noch echtes Geld =
    durch Gold gedeckt. Heute ist Geld GAR nichts mehr wert. Es spielt keine
    Rolle wieviel man davon druckt.

    Zitat aus Wikipedia:
    Der Goldstandard verlor nach dem Ersten Weltkrieg an Bedeutung und fand schließlich durch die Sterlingkrise 1931 sein Ende.




    Zudem wurde der Goldpreis ab ca. 1933 willkürlich festgelegt - je nach Tageslaune


    Die Deflation dauerte aber bis 1933 (manche sagen bis 1938)
    Endgültig überwunden wurde die Krise erst nach dem 2 WK -
    witzigerweise als der Goldstandard wieder 1944 eingeführt wurde.


    Der Goldstandard hat mit Krise übrigens nichts zu tun.
    Die Krise wurde eher aus psychologischen Gründen beendet.
    Wer investiert schon in einem Krieg?
    Und wer investiert lieber nach einem Krieg?



    Junge, das Geld ist sehr wohl gedeckt - und zwar durch SCHULDEN!!!
    Jetzt überleg mal für paar Sekunden, was passiert, wenn Schulden sich in Luft auflösen,
    na was passiert dann mit dem Geld?
    Das Schuldgeldsystem hat viel mehr Deflations-potenzial als Goldstandard.


    Jetzt überleg mal warum Staaten wie geistesgestörte Schulden und Rettungspakete machen?
    Na um das ganze zu KOMPENSIEREN! Und ich sage dir, dass es erfolglos sein wird.
    Genau wie 1929




    Zitat

    Wellen? Glaskugeln? Sorry, aber Wirtschaft ist nachgewiesen chaotisch.
    Wie das Wetter. Heute zu wissen wie das Wetter 28.7.2020 wird ist so
    seriös ... wie Kaffeesatz lesen @ ANALysten...

    Ich sehe du hast dich damit nie beschäfigt...
    Fraktale sind übrigens auch chaotisch - und haben gleichzeitig wiederkehrende Muster.
    Elliott-Wellen sind auch Fraktale - EW sind selbst nicht richtig vorherzusagen,
    denn man kann ja nicht wissen welche Welle aktuell ist (oft ist es mehrdeutig).
    Erst im Nachhinein weiß man es. Trotzdem gibt es gewisse Wahrscheinlichkeiten.