Und die Vorstellung, daß alle 2 bis 3 Minuten ein Stein gesetzt wurde, ist unglaubwürdig. Es hat sicherlich wesentlich länger gedauert.
Da wurde wie so oft das Pferd von hinten aufgezäumt, 23 Jahre vermutete Regierungszeit, 2,3 Millionen Blöcke, 12 Stunden Arbeit täglich....also 2,6 Minuten pro Block. Sowas nennt sich dann Wissenschaft. ![]()
Erst müsste man wissen, WIE es gemacht wurde, DANN ERST kann man abschätzen, wie lange es dauerte. Aus heutiger Sicht und mit den behaupteten Methoden geht diese Vorstellung bzw. Autosuggestion der Historiker jedenfalls nicht auf.
Hast du dir mal Bilder oder filme aus dem Inneren angesehen?
Ich war drin und habe mir das direkt angeschaut. Ich bin auch auf die Chefren-Pyramide gestiegen, bis direkt unter den Hut, wo die Verkleidungssteine noch vorhanden sind, und habe gesehen, wie an sehr vielen Stellen ein neuzeitlicher Pfusch gemacht wurde, um die nun äusseren Schichten nach den ganzen Steinräubereien des Mittelalters notdürftig zu stabilisieren. Backsteine, Mörtel, Es ist eine einzige Kalamität, aber das nur nebenbei, solcherlei ist leider öfter zu sehen in Ägypten. ![]()
Das alles leergeräumt ist wird auf Grabräuber zurückgehen
Das ist ein moderner Irrtum, keine der Pyramiden wurde als Grabstätte konzipiert. Ich hatte das bereits vor einiger Zeit begründet.
Die Pyramiden werden vermutlich in den nicht sichtbaren Innenbereichen aus Schutt bestehen (der beim Behauen der Steine anfiel),
Ein Schutthaufen als Tragkonstruktion für derartige Lasten und solche Höhen, das würde kaum funktionieren und sicher nicht Jahrtausende überdauern.
Die äußere Verkleidung ist fast vollständig abgebrochen worden und ist nun irgendwo in Kairo verbaut.
Richtig.
Orion ist nur hineingedeutet, die Ausrichtung zur Sonne hingegen war Absicht.
Richtig, die Positionierung passt nicht zu den Gürtelsternen des Orion, die Abweichungen sind viel zu gross. Die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen war natürlich gewollt, so wie bei vielen sakralen Bauten.
Du hattest noch Gänge erwähnt, die verschwiegen werden, auch das ist richtig. Das ganze Plateau ist durchzogen von unterirdischen Gängen und die Cheops-Pyramide hat einen unterirdischen Zugang, der aber mit Beton verschlossen wurde. Der Zugang befindet sich in der Königinnenkammer in einer Grube, sogar ein Armierungseisen schaut noch aus dem Beton heraus.
Und da ist dann der Zusammenhang mit der Nutzung, denn aussen gab es KEINEN Eingang, und die meisten Menschen wussten auch damals nichts von dem unterirdischen Zugang. Dieser war exklusiv für die Priesterschaft, die regelmässig in den Pyramiden Zeremonien abhielt.
Transport: Herodot hat das berichtet, siehe dort, der war life auf der Baustelle. ---> Kufen und Schiffe
Da bringst Du aber jetzt die Epochen arg durcheinander, selbst wenn man von den offiziellen Jahrzahlen ausgeht.
PS
Noch zur Nordausrichtung.....Ja, die könnte man behelfsweise für eine Altersbestimmung nutzen, ich bin mir sicher, dass die Erbauer die Himmelrichtung sehr genau festgelegt haben. Das Problem dabei ist allerdings, dass in jedem Präzessionszyklus wieder diese Ausrichtung gegeben war. Für die Ägyptologen stellt sich diese Frage allerdings nicht, weil sie das Resultat der Rechnung schon zum Vornherein zu kennen glauben, und justieren dann ihre Rechnung - gleich etwa wie die Klimaforscher- bis es passt. ![]()