Bürgerrechtler: Genau dieses Argument habe ich auch schon mal irgendwo hierzuforum gebraucht - allerdings vor einiger Zeit, als das Gelbmetall in EZB-Schuldscheinen ausgedrückt gerade ziemlich auf dem ATH stand und der besagte "Gap" deshalb prozentual geringer(!) war als jetzt gerade eben.
Allerdings ist die isoliert betrachtete "Einheitswert"-Sache bei Grundstücken nicht gaaaaaanz so aussagekräftig wie die "normalen" Verbraucherpreise.
Ich kopiere hier mal etwas aus dem Artikel "Goldmark" in der Wiki:
"Umrechnungshinweise (Kaufkraft) laut Hamburger Staatsarchiv und Statistischem Bundesamt (Quelle Fredrik Matthaei[1]):
1 Goldmark (1873–1899) = 9,86 Euro
1 Goldmark (1900–1912) = 5,17 Euro
1 Goldmark (1913/14) = 4,87 Euro
1 Papiermark (1915) = 3,73 Euro
Anmerkung: Dem oben dargestellten Preisverfall der Goldmark von etwa 1:2,02 bis Kriegsbeginn (hier ausgedrückt in Euro) stehen die Preisreihen an realen Gütern und Dienstleistungen der Deutschen Konsumvereine und der von Jürgen Kuczynski entgegen, die nur etwa 1:1,45 von 1871 bis Juli 1914 entsprechen."
Ich habe den wohl eher zutreffenden Teil mal hervorgehoben. Kuczynski ist da nämlich sehr(!) viel aussagekräftiger. Und die Goldmark in 1914 war kaufkraftmäßig so roundabout 7,- heutige €. Also ein "Goldfuchs" waren ca. 140,- € "reine Kaufkraft". Okay, jetzt ist da in der Tat ein MERKLICHER "Gap" zum aktuellen Handelspreis des Gelbmetalls. Aber selbst wenn man so roundabout 20,- "Kaufkraft-€" für das Gramm Au fein rechnet (der Ingenieur treibt die Genauigkeit einer Zahlenangabe nie weiter, als es dem Charakter der Sache entspricht
.... und hier geht's wie gesagt nur um die GRÖSZENORDNUNG...), und heute etwa das Doppelte in EZB-Zetteln bezahlt werden muß: Who cares?! KAUFKRAFTerhalt ist immer noch gegeben. Außerdem ist mein persönlicher EK immer noch etwas unter 20,- €/g (aber nicht mehr sooooooooooo extrem, weil ich halt schon noch rege nachgekauft habe, selbst als die phys. Unze ca. 1350,- € kostete...).