Beiträge von Mithras

    Ooooch, hatter eben Ende 2010 'ne Unze Ag gekauft.


    Und Mitte 2011 (als die €-Goldrakete so richtig abging...) hat er dann 2 * 0,5 oz Au für irgendwas um zusammen ca. 1200,- bis 1300,- € (Spread bei solchem Kleinkram beachten!) gekauft. Davon will er jetzt "50%" (also 15,55 g ;) ) wieder "mit Gewinn" verkaufen...


    Verstehe! :thumbup:

    Ich habe hier 2 Eagles (2005 und 2006); Rauhgewicht: 34,16 und 34,19 g. Also beide dezent mit je roundabout 0,2 g Feingehalt übergewichtig. So what?! "Wowereit!" ;)


    Gegenbeispiel aus dem Staat südlich der U$A, 2 frühe Libertad-Unzen von 1985: 34,38 und 34,41 g rauh. Macht bei 900er Au je fast 0,2 g UNTERgewicht. :wall:

    Da wird noch gedealt?! Na und?! Ich bin am Sonntag auch noch kurz vor Toresschluß hin, wo die meisten älteren Herren mit ihren Rollkoffern und dick ausgebeulten Hosentaschen ;) schon zum Fahrstuhl Richtung Tiefgarage strebten und die meisten Tische der "Kleinkrauter" gähnend leer waren. Aber he, war ja nur 'ne Live-Übergabe. Und ich habe auch diverse andere Leute gesehen, die dann schnell ihre Reste noch anwesenden Händlerkollegen rüberreichten - Motto: "Immer noch besser, als gar nicht verkauft!" So wie es freitags ab 8 Uhr die "Vorbörse" gibt, gibt's am Sonntag halt auch 'ne "Nachbörse". :thumbup:

    Ich sehe das gaaanz ähnlich wie Du, nur ETWAS anders gewichtet: PRIMÄR ist aus Investmentsicht in der Tat erstmal massemäßig hoher Feingehalt bei zugleich exzellenter Fungibilität wichtig. Also gerade KEINE Exoten (zu denen ich sogar schon Pandas rechnen würde!), sondern allbekannter Standardbullionkram: Krüger, Maple, Eagle, Phil, Nugget, ... SOWIE weltweit(!!) bekannte Handelsmünzen, namentlich Sovereigns und LMU und vor allem auch Golddollar.


    PRIVAT handle ich jedoch "anleger- und sammlermäßig gemischt": Ich bin nicht nur fast ausschließlich in die zweite oben genannte Kategorie investiert, sondern habe dort zugleich(!) soweit als möglich "auf Qualität gekauft", also Handelsmünzen mit einem "gewissen" Sammlerwert beim Einkauf zum Spotpreis bevorzugt. Also eher die "besseren Stücke" der "bankenüblichen" Ware herausgepickt, wenn ich die Wahl hatte. Und da ich zu ca. 95% nur vor Ort aus den "Grabbelkisten" der Wechselstuben oder Münzbörsen kaufe, ging das immer. Allerdings muß man sich dann mit dem jeweiligen Gebiet numismatisch auskennen. Entgegen der besagten Grundregel "nur weltweit bekannte Grundtypen kaufen", habe ich privat auch jede Menge deutsches Reichsgold: Einfach, weil ich nunmal hier lebe. Lebten wir in den U$A, ich hätte wohl stattdessen viel mehr (Double)Eagles im EM-Portfolio... :)

    Wer sich schon freitags genau 16 Uhr aus eigenem(!) Antrieb um die alljährlichen BRD-Ländermotiv-EZB-Blechlinge "prügelt", dem ist eh nicht mehr zu helfen. ;) Aber sogar ich musste gestern dort mit ran, denn mein Papps wollte unbedingt so ein Teil haben. Sohnespflichten gehen allerdings über "eigentliche" persönliche Grundprinzipien. :thumbup: Heute steht dort kaum noch einer an....


    Richtige Goldbug-Schnäppchen gibt's aber dieses Mal nicht. Alle "relevanten" Händler liegen auch mit Bullionware MERKLICH über Spot; sie haben das ja auch "zu teuer" eingekauft und gehen jetzt nicht "richtig" dem Papierkurs hinterher. Naja, sollen die Brüsseler an ihren LMU-40ern ersticken! Händlerpreis 505,- € .... noch alles knusper dort?!? :wall: Da fahre ich nachher lieber fix noch in die Exchange und kaufe dort ein paar 20er von Napoléon III für je 231,- €uronettis... :)

    Obwohl die Exchange AG ja nun bei allen Göttern trotz einer "gewissen" Hauptstadtlastigkeit kein "reiner Local Player" ist (BRD-weit 20 Filialen SOWIE dazu noch Onlinehandel! ... und hierzuforum AFAIRC sogar schon mit Werbebannern vertreten?! ... während demgegenüber deren Erzkonkurrent "EuroChange" nun mehr eine "rein Berliner Sache" ist...), fehlt diese Firma hier. :(


    Die sind gerade wegen der oben korrekt benannten Punkte mein Favorit: Preislisten, auf die man sich verlassen kann, geringer Spread, immer zuvorkommende Bedienung, ... :thumbup:

    Bürgerrechtler: Genau dieses Argument habe ich auch schon mal irgendwo hierzuforum gebraucht - allerdings vor einiger Zeit, als das Gelbmetall in EZB-Schuldscheinen ausgedrückt gerade ziemlich auf dem ATH stand und der besagte "Gap" deshalb prozentual geringer(!) war als jetzt gerade eben.


    Allerdings ist die isoliert betrachtete "Einheitswert"-Sache bei Grundstücken nicht gaaaaaanz so aussagekräftig wie die "normalen" Verbraucherpreise.


    Ich kopiere hier mal etwas aus dem Artikel "Goldmark" in der Wiki:


    "Umrechnungshinweise (Kaufkraft) laut Hamburger Staatsarchiv und Statistischem Bundesamt (Quelle Fredrik Matthaei[1]):
    1 Goldmark (1873–1899) = 9,86 Euro
    1 Goldmark (1900–1912) = 5,17 Euro
    1 Goldmark (1913/14) = 4,87 Euro
    1 Papiermark (1915) = 3,73 Euro
    Anmerkung: Dem oben dargestellten Preisverfall der Goldmark von etwa 1:2,02 bis Kriegsbeginn (hier ausgedrückt in Euro) stehen die Preisreihen an realen Gütern und Dienstleistungen der Deutschen Konsumvereine und der von Jürgen Kuczynski entgegen, die nur etwa 1:1,45 von 1871 bis Juli 1914 entsprechen."


    Ich habe den wohl eher zutreffenden Teil mal hervorgehoben. Kuczynski ist da nämlich sehr(!) viel aussagekräftiger. Und die Goldmark in 1914 war kaufkraftmäßig so roundabout 7,- heutige €. Also ein "Goldfuchs" waren ca. 140,- € "reine Kaufkraft". Okay, jetzt ist da in der Tat ein MERKLICHER "Gap" zum aktuellen Handelspreis des Gelbmetalls. Aber selbst wenn man so roundabout 20,- "Kaufkraft-€" für das Gramm Au fein rechnet (der Ingenieur treibt die Genauigkeit einer Zahlenangabe nie weiter, als es dem Charakter der Sache entspricht ;) .... und hier geht's wie gesagt nur um die GRÖSZENORDNUNG...), und heute etwa das Doppelte in EZB-Zetteln bezahlt werden muß: Who cares?! KAUFKRAFTerhalt ist immer noch gegeben. Außerdem ist mein persönlicher EK immer noch etwas unter 20,- €/g (aber nicht mehr sooooooooooo extrem, weil ich halt schon noch rege nachgekauft habe, selbst als die phys. Unze ca. 1350,- € kostete...).

    In China gibt's roundabout 16mal soviele Menschen wie in der BRD. Wird also Zeit, daß die dort auch mal ein bißchen Au akkumulieren...


    auratico: Warum muß ich jetzt gerade an folgenden, denkbaren künftigen, von einem ollen stalinistischen abgewandelten Slogan in der BRD/EU(dSSR) denken: "Von Vietnam lernen heißt siegen lernen!" :hae:

    Immer diese Spökenkiekerei der ANALysten..... :hae:


    Mithras' Jahresvorhersage für 2013: "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich der Goldpreis oder er bleibt wie er ist." :)


    Mithras' Anlageempfehlung: Regelmäßig physisch nachkaufen, wenn gerade mal Zettel übrig sind. :thumbup:

    Jetzt klimgt's plausibler. Haiderländische Orgelpfeifen kennt hier nämlich keiner.


    Bekanntheitsgrad Bullionware i.w.S. fallend sortiert so etwa:
    - Sovereign
    .... laange nix .....
    - Krugerrand
    - Britannia
    - Eagle
    - Kangaroo


    :)

    Staatliches Gold"verbot" (meist in Form der o.g. Gängelungen mit höheren Zöllen) funktioniert in Indien ungefähr so "gut", "als wie" (nach Goethe sprachlich durchaus korrekt ;) ) wenn in Bayern das Bier verboten werden sollte... 8) (Obwohl: Der BRD/EUdSSR-Junta ist ALLES zuzutrauen... :thumbdown: )


    Grüße übrigens aus Mumbai. :thumbup:

    Weil die Dinger einfach unpopulär sind. Liegen schwer wie Blei Gold :) im Regal. M.E. zurecht, weil international nicht bekannt, und wenn überhaupt, dann nur in der BRD zum Schmelzwert wiederverkäuflich.


    Ein Krüger oder ML oder Eagle etc. Halbunzer ist weltweit einfach DEUTLICH fungibler als diese Pseudomonetae Marke SSchOIble mit der Gerupften Henne[tm] hinten drauf. :thumbup: