Eine römische fast bankfrische, unzerfressene, gut zentrierte Silbermünze des Trajanus Decius, um 2002 etwa 80 Euro wert, also 8 Gramm; in den 70ern waren es bis zu 200 DM, also über 10 Gramm Feingold - Heute für knapp unter 1 Gramm - wenn man eine kriegt und keine Wucherpreise zahlt. Das gleiche als Follis von Deocletian mit wunderschöner Tönung: in den 90ern 60 bis 80 DM also gute zwei bis drei Gramm Gold - letztes Jahr 60 Euro, 0,7 Gramm.
Dieses Beispiel ist gut, taugt aber nur bedingt.
Die Soldatenkaiser sind Massenware. Ein Stück mit beitseitig scharfen Stempeln ist schon besser. Evtl, kann man Phillipus und die Stücke zur 1000 Jahrfeier als Parameter nehmen. Folles der Spätantike (nach der Münzreform des Diokletian) sind nicht gleich Folles. Bei beiden Münzsorten ist nicht mal die antike Bezeichnung bekannt. Egal!
Deiner Kernaussage, dass die Kaufkraft des Goldes massiv zugenommen hat stimme ich vorbehaltlos zu!
Hast du evtl. auch ein Beispiel für einen Goldstater von Alexander II ? ?
(sieht nach dem dritten und großen aus)
Die hat es zu DM Zeiten für 2500 und 3500 Märker gegeben. Heute zahlt man das in Euro.
Man muß halt nicht beim Sonntag oder anderen Apotheken kaufen.