Beiträge von Nachtwächter

    Man kann natürlich auch immer alles unter Wert verkaufen und damit jeglichen Sammlergedanken und Sammlerpreis zerstören, nur um jemanden für eine Handvoll Euro zu unterbieten. Erbärmlich!

    Wie bzw. zu welchem Kurs man verkauft, bleibt dem Verkäufer vorbehalten. Sammlerwert ist ein vornehmer Ausdruck für Überbezahlt! Der Sammlergedanke ist pathologisch und rational nicht greifbar.

    Sammelserien, Sammeltassen usw. haben findige Verkäufer erfunden um dem Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Betrifft auf jeden Fall die "moderne" Numismatik.

    BRD-Gepräge werden i.d.Regel unter Spot auf Münzbörsen gehandelt. Ausnahme die 200,-€. Moderne Franzosen sind wie Sauerbier usw.

    Viele meinen, der Sammler ist ein unterbelichtetes Wesen!!!

    Das Horn ist wieder da.

    Die Preisrakete hat schon gezündet.

    Weit über Händler VK.

    (Vom AK reden wir erst gar nicht)

    Ist sein Zeitvertreib. Sei`s ihm gegönnt.

    Andere steigen Kindern nach, werden Politiker, oder besuchen den Weihnachtsmarkt mit dem Auto.

    Leutchen mit einer verschobenen Wahrnehmung sind nicht nur bei den Grünen unterwegs.

    Und das allerbeste, man muß ihn nicht auch noch wählen.

    Egal, auch wenn viele aus Sorge verkaufen: Ich nicht!

    Ich sags mal vorsichtig.

    Gewinnmitnahmen haben noch nie geschadet. Bei aller Sammelleidenschaft hab ich das Rechnen nicht vergessen. Denke, es ist an der Zeit sich von Zweitstücken zu trennen und die Sammlung zu straffen. Sollte es wirklich runter gehen, nimmt man die Knete um sich günstig einzudecken. Wenn nicht investiert man die Knete in sich selbst und gönnt sich mal was Aussergewöhnliches.Man nimmt nichts mit!

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, daß (fast) alles wieder einmal angeboten wird,


    und manchmal sogar billiger (allerdings meisten nicht !)

    So ist es, egal ob Münze, Barren oder andere Sachen.

    Da vergleicht man, wälzt alte Kataloge, lässt das Internet glühen. Dann legt man sich das Objekt der Begierde zu und stellt nach dem Kauf fest, man hat doch zu viel bezahlt, oder zu schlecht recherchiert hat.

    Selbst bei vermeindlich, extrem seltenen Teilen. Hat man son Stück, sieht man es plötzlich öfter.

    Scheint nicht nur mir so zu gehen.

    Macht aber nichts, dann schlag ich halt noch mal zu. Dadurch wird das erste Stück im Schnitt günstiger. Nur weil man sammelt muss man nicht mit dem Geld rumblödeln, sondern kann auch kaufmännisch an die Sache ran gehen.

    Beste Grüße

    R.

    Wenn die Entwicklung so weiter läuft, wird folgendes eintreten:

    Sammler werden noch weniger kaufen!

    Natürlich kaufen die weiter, nur ohne Aufschläge.

    Analog bei güldenen Münzlein. Selbst beim schnöden Kaiserreich. Wenn einem der Willi zu profan ist, gibts für ne Mark mehr Ottos, Ludwige, Gelbfüßler. Freches Aufgeld ade.

    Klar, mit mehren 100 Tsd. Exemplaren sind die nicht selten, nur vor nicht langer Zeit hat sich der Handel noch dreist bedient. Es kehrt halt alles zu seinem inneren Wert zurück.

    Wie Du sagst, das mit der Schönheit und dem Betrachter.

    Persönlich ist mir Gold von den hiesigen Nativen lieber wie ein Nativer aus Übersee. Zu mal der Hiesige vor über 2000 Jahren geschlagen wurde.

    Und damit es keinen Streit über das Motiv gibt, hat man selbiges weg gelassen.

    Ist halt das erste Gold aus heimischer Produktion, was bei uns als Münze unterwegs ward.

    Wenn wirklich die Apokalypse über uns hereinbrechen sollte, bist Du mit bekannten Bullion besser aufgehoben

    Was solls?

    Man kann durch aus zweigleisig fahren. Ein Kistchen mit Handelsgold, bei dem Wurst ist, wer einen von der Münze anschaut. Dann ein paar Schieber mit seinen Lieblingen, wo einen der Preis nicht weiter juckt. Man muß nicht alles monitär sehen. Macht man beim Auto oder der Wohnungseinrichtung bzw. Gartengestalltung auch nicht.

    In Gringo Dinieros ist es mir eigentlich egal ! ! :love: :love:

    Dito, wenn ich kaufe oder andersrum, benutze ich EZB-Zettel.

    Zur grünen Kretze möchte ich anmerken, dass diese auf Kuba mit 10% Abschlag genommen wird. Ich bin da Realist und nehme die mit 20% Abschlag, wenn überhaupt. Die EZB-Zettel funktionieren , warum soll man sich Dollars antuen?

    Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel und Eagles, Morgen, Peace sind trotz dem gerne gesehen.

    taheth ballerina

    Sodele, zurück zu den Badensern.

    Die gestrigen Fotos waren wie ich schrieb eher suboptimal (Handy). Nu mal bei Tageslicht. Wenn das Schleuderguss sein soll, fress ich n Besen. Auch erschließt sich mir nicht was mit dem linken Flügel los sein sollte. Originale? Ist mir aber nicht so wichtig. Das zum Thema Ferndiagnose an Hand von Bildern!

    Hab noch Bildchen vom 1913er Hamburg gemacht.

    Schon, aber ich hatte den Eindruck (kann mich natürlich täuschen), dass du im Laufe deiner Sammlerkarriere das eine oder andere gute Stück ohne Fälschungsmerkmale an Land gezogen hast.

    Natürlich, nur würde ich nicht für jedes Stück das ich als Original erworben habe, die Hand ins Feuer legen. Es gibt Fälscher, die lassen auch einen Experten ratlos zurück. Wenn man halbwegs sicher sein will, kauft man das Gold und betrachtet die Prägung als Beiwerk. Bei Handelsgold und da gehört das Kaiserreich dazu, ist das eh usus. Selbst vor Vrenelis wird nich zurückgeschreckt! Schau Dir mal unter anderen die Jahreszahl beim 1925er auf der rechten Seite an. Sodele, wenn man das bedenkt, ist meine Einstellung nachvollziehbar.

    Na so wirklich glaubst du das doch selber nicht. Die Willis sicherlich, aber die zahlreichen anderen?


    Falls ihr bitte alle mal euer Ego ein wenig zurücknehme würdet: fachlich finde ich eure Diskussion sehr interessant, auch wenn man anhand von Photos nicht soviel sieht wie bei Stücken in der Hand. Aber dennoch: ich lerne gerne noch dazu!

    Lesen ist das eine, den Inhalt verstehen das andere.

    Will damit ausdrücken, dass beim Reichsgold mehr Fälschungen unterwegs sind als Originale. Bei höherwertigen Geprägen um so mehr. Was nützt es, sich über Sammlerwert Gedanken zu machen, wenn nicht mal der Händler die Fälschungen vom Original sicher unterscheiden kann. Die Badenser hab ich übrigens von einem renomierten Händler, der hier nicht unbekannt ist. Wurden nicht mit dem Zusatz NP versehen, aber bei dem Preis hab ich nichts anderes erwartet.

    Mir geht es nicht um Sammleraufschläge sondern um das schiere Gold. Wer behauptet noch nie einer Fälschung aufgesessen zu sein, hat seine Sammlung nicht genau angeschaut. Dieser Satz stammt vom ehem. Leiter des Münzkabinett im alten Schloß zu Stuttgart. Dem kann ich nur beipflichten.

    Unsinn, wie ich schon schrieb, liegts am Foto. Lichteinfall v. rechts. In natura, sehen beide Flügel gleich aus. Mach morgen mal n vernünftiges Foto. Beim Gewicht gibts ebenfalls nichts zu meckern.

    Ne, darum geht es nicht. (echte Hausmänner :thumbup: sind zwischenzeitlich Sammelgebiet und gesucht)

    Sondern darum, dass man sich keine profenen Willis als 7,16g Maßeinheit hertun muß. Da tummeln sich die "Hausmänner" ebenfalls aber oftmals halt nicht die Echten.