Beiträge von Nachtwächter

    Sagen wir mal so,

    Ich wusste um welche Münze es ging und das sie wesentlich mehr Wert war.

    Wieviel wusste ich nicht.

    Dementsprechend hatte ich dem Verkäufer was voraus. :D

    Das nennt man Bauchgefühl [smilie_love] was ebenfalls wichtig ist.

    Hab auch (in den Anfangsjahren) etliches auf "Verdacht" gekauft. Nieten waren keine dabei, schlimmstenfalls hab ich den Marktpreis gelöhnt.

    Aber auch das Bauchgefühl kommt nicht von ungefähr, sondern bedarf einer soliden Grundlage.

    Ich bin da schon länger raus, wegen der Bezahlmodalitätet. <X <X

    Die finde ich o.k. (als Käufer) Ich kaufe eigendlich ne ganze Menge, angefangen bei Haushaltsbedarf bis zu Münzen in der Bucht.

    Paypal ist Lastschrift und kann wiederrufen werden. Hat reibungslos funktioniert, nach dem der Ebay-Käuferschutz versagt hat. (da hat einer versucht mir n Fake anzudrehen, nur vergoldet statt massiv).

    Hab zwar einige Drohmails bekommen aber da stehe ich drüber.

    Ende vom Lied, ich bin weder bei Paypal, noch bei ebay rausgeflogen und hab mein Geld behalten.

    Aber genau deswegen, würde ich dort nichts verkaufen.

    Einen Boom sehe ich für Europa nicht. Legal läuft es über CSC (dürfen keine Gewinnabsichten dahinter stecken) oder eben Homegrow. In Spanien wird das längst so gehandhabt und keiner kommt auf die Idee daran was zu ändern. In D-Land das selbe. Wie soll da Profit generiert werden?

    Etliche Firmen die auf eine weitergehende Legalisierung hofften sind Pleite oder wurden übernommen.

    Das zum Marktumfeld.

    Beste Grüße

    R.

    Es ist halt so, entweder kann man es (man hat sich das Wissen angeeignet) oder lässt es.

    Wenn man auf Börsen unterwegs ist zahlt sich wissen aus.

    Richtig, ne Kiste Bücher schleppt auf Börsen keiner mit. Da zahlt es sich aus, wenn man mehr weiß als der Händler. Sehen und blitzschnell zuschlagen, sonst macht das ein anderer. Da laufen nicht nur Dödel rum! War mal auf ner Börse und hab bei nem Händler Vrenelis rausgeglaubt (1898-1912 dann 1916-1926, 1922 ausgelassen). Fragt mich der Vogel allen ernstes, ob es bei den Vrenelis unterschiede gibt? Das sind aber nur die leichtesten Übungen! Die Kür beginnt bei den alten Griechen/Kelten/Römern zieht sich übers Mittelalter (Brakteaten) bis in die Talerzeit. Ab dem 18. Jhd. wird es dann wieder easy.

    Soll jeder machen wie er denkt, aber Argenturprägungen gehören für mich nicht zur Numismatik. Das sind nichts anderes als Medaillen!!! Also Kandidaten für den Ofen.

    Traurig muss man da allenfalls sein, wenn man viel Geld in Sammlergedöns mit hohen Aufschlägen investiert hat. Könnte aber schlimmer sein, wie waren nochmal die Schmelzpreise für Briefmarken, Telefonkarten, Perserteppiche, Ölgemälde, alte Möbel, Porzellan, ...

    Es zählt nur der innere Wert!

    Nun kommt das Aber.

    Beispiel Reichsgold. Mit nem Willi orientiert man sich am Spot. Kommt der Kini, Otto, Karl und wie sie alle heißen daher, kann man nen Fuffi drauflegen. Den sieht man in der Regel beim Verkauf wieder, egal wo sich der PoG rumtreibt. Auch bei der LMU, wenn man den Unterschied zwischen einem ersten Napoleon und dem dritten betrachtet.

    Silber ist da ne andere Hausnummer. Aufschläge lösen sich in Luft auf, besonders wenn man das Medaillengedöns betrachtet. Auch die ersten vier Gedenker der BRD sind nicht das gelbe vom Ei. Die konnte ich alleine in Jahresfrist 4x auf dem Zweitmarkt (Gudrun und Geschwister) einsammeln. Für das germ. Museum hab ich jeweils nicht mehr als 150,-€ abgedrückt. Wenn da einer zu DM Zeiten 2000,-DM bezahlt hat (was Gang und Gebe war) kann er sich in den Hintern beissen.

    Von dem anderen Müll (TK, Ü-Eier, Teppiche...) beschäftige ich mich nicht, da kein innerer Wert (evtl. Heizwert) vorhanden ist.

    Meiner Meinung nach ist der Spot das Maß der Dinge und dann kommen erst Auf oder Abschläge ins Spiel. Andere sehen das evtl. anders, solln se machen, ich bin tolerant [smilie_happy]

    Kann eh nur ein Hausmann sein. ^^

    Wir haben zwar schon öfter über Hausmänner philosophiert aber wichtiges vergessen.

    Wie viele echte Hausmänner wurden eigendlich produziert? Millionenauflagen dürften die eher nicht erreicht haben. Persönlich sind die mir recht, weil sie oft mehr Gold enthalten wie die Originale.

    Viel zu teuer. Nimm 10 Kronen oder besser noch 20er, wenn Du unter den magischen 500 Euro bleiben willst.

    Ich sag nur LMU.

    Alles dabei von mit kaum Aufgeld (Franzmänner) über mittelprächtiges Aufgeld (Vreneli) bis prächtiges Aufgelt (Helvetia) noch unter 5 Scheine und für die Abgebrühten Griechenland, Westphalen, Finnland, Russland usw.

    Ahhhh.....die Außerirdische Gudrun hätte ich fast vergessen :thumbsup: :thumbsup:

    Genau bei der war ich heute!

    Neben ein paar kg "Angsthasensilber" hab ich noch einiges neu reingekommenes Gold unter akt. PoG eingesammelt.

    Und nein, Gudrun ist nicht doof und macht auch noch ihren Schnitt

    Unter anderem °Der deutsche Wald" im Etui. War mir immer zu obskur die Einzelnen mit Aufschlag zu bestellen und nu sind se halt da. Die edle Kiste aus deutschem Buchenholz musste ich leider als Draufgabe mitnehmen.

    Regelmässig zukaufen finde ich eine sehr gute Idee!

    Besonders wenn man kein "alter Hase" ist.

    Falls man zu der Sorte Menschen gehört, die am Monatsende Baumwolle über haben, sollte man diese in Gold umrubeln. So hat man übers Jahr gesehen einen schönen Durchschnittspreis. Ob da Höhen oder Tiefen dabei sind, egalisiert sich.

    Ist so wie bei meiner Sammlung, das erste Stück ist meist zu teuer. Dann wird halt, wenn man es günstiger sieht, nachgekauft. Dadurch wird im Schnitt auch das "Erststück" genehmer.

    Eigentlich reicht eine Ankaufsrechnung

    Auf einer "Rechnung" ist i.d.Regel kein Foto der jeweiligen Münze. Folglich kann man jede x beliebige Münze der gleichen Sorte mit einer x beliebigen Rechnung dieser Münzsorte hinterlegen.

    Wenn man eine Rechnungen über mehrere Münzen hat, um so besser, dann kann man diese als "Nachweis" bis zum Abwinken benutzen, weil es sich immer um Teilverkäufe handelt. ;)

    Für Barren gilt das gleiche. Ausserdem ist Papier geduldig, mit etwas Geschick.....!

    Übrigens, in den 50 Jahren, seit ich mit Münzen rummache, wollte niemand beim Verkauf eine Ankaufsrechnung sehen. Man kann sich auch wegen nichts Gedanken machen :boese:

    URLAUB an der türggischen Riviera ! ! Da braucht der MICHEL Kohle ! [smilie_happy]


    Dann wir dat JOLT vertiggert - und der POG und POS geht runter ! !

    Ob da in D-Land ein paar Unzen vertickt werden, ist dem PoG Jacke wie Hose. Die Musik spielt nicht in D-Land.

    Einkaufen lohnt sich jetzt, da pysisch einiges an top Qualitäten unterwegs ist. (ja ich war gestern shoppen.) Denke, dass sich wegen den Kursen so mancher von Sahnestückchen getrennt hat.

    Sind aber nur Beobachtungen vom Zweitmarkt (Gudrun und Geschwister).