2. Oskar...wie wahr, wie wahr
trotzdem falsch....weil Du wieder nur Geld=Tauschmittel!!! versuchst...
aber vor dem Tausch war die Schuld und nicht andersrum....
also wir alle wollen Geld nicht weil es so schön bunt ist sondern um was???
Ich verstehe zwar dein "wie wahr" und "trotzdem falsch" nicht richtig, versuche aber trotzdem noch einige Sätze darauf zu antworten.
Seit wann war vor dem Tausch die Schuld??? Der Mensch tauschte vor dem Entstehen des Geldes Waren direkt und es gab keine Schuld. (Nun ja, vielleicht hatte mal einer nichts zum Tauschen und ihm wurde was geborgt, dann war er Schuldner, aber nicht in dem Sinne wie wir es diskutieren.
Um den Tausch zu vereinfachen, wurde ein gut geeignetes Wertäquivalent gesucht, eine Ware, die zum "Geld" wurde. Meist waren das Edelmetalle Gold und Silber. Um Sicherheit und Echtheit dieses Tauschmittels zu verbessern, wurden dann Formen und Prägungen festgelegt, der erste Schritt zum Geld in Form einer Währung. Nächster Schritt war dann die Trennung der echten Ware (Gold) vom Umlauf, aber mit der Garantie eines Rücktausches in die Ware Gold (Geld Gold). Bis hierher war Geld nicht mit Schuld hinterlegt.
Dann kam man auf die Idee, dass nicht alles "Papiergeld" mit Gold unterlegt werden muß, weil das ja nicht nötig ist. Und hier wirds brenzlig. Jetzt ist Geld nur noch ein Versprechen auf einen Wert, eine Schuld des Ausgebers ohne hinterlegte Ware. Seit Aufhebung der Golddeckung ist Geld grundsätzlich nur noch ein Versprechen.
PS an blaufelchen
Einen inneren Wert kann man nicht mit einer Zahl und einem Währungszeichen definieren. Das ist ja gerade der Witz an einem inneren Wert. Der ist Ausdruck einer Nutzbarkeit, einer Verwendungsmöglichkeit. Und eine solche Verwendung kann sich im Laufe der Zeit ändern.
Als Gestrandeter auf einer einsamen Insel hat auch die schönste und größte Goldmünze keinen Wert mehr, weder den der Börse, noch den aufgeprägten und auch keinen inneren. Sie wäre zu nichts zu gebrauchen.