Beiträge von blackpearl

    Meine Prognose: Noch dieses Jahr wird Griechenland aus dem Euro austreten oder herausgekickt werden. Wenn das vor einem Spaniencrash passiert, wird der Euro gegenüber Gold steigen und es werden sich noch bessere Nachkaufgelegenheiten bieten, wobei der Kurs heute schon mal nicht schlecht ist (habe aber noch nicht geschaut, inwiefern sich der heutige auf die Händlerpreise für pysisches auswirkt).

    Musterdepots zum Üben gibt es teilweise auch bei der eigenen Hausbank.


    Ansonsten, wie gesagt, sollte man sich ein wenig damit beschäftigen. Mein Einstieg vor Jahren sah in etwa so aus "Fußball WM - da kaufen die Leute bestimmt wie verrückt Samsung Fernseher usw." und ich bin froh, dass sich mit dieser naiven Einstellung mein Lehrgeld in Grenzen hielt.


    Ich halte Aktien nach wie vor für eine gute Alternative, aber man muss wissen was man tut, ständig den Markt und die gehaltenen Unternehmen beobachten und vor allem auch mal verkaufen und Titel umschichten (daran krankt es bei den meisten mir bekannten Kleinanlegern).


    Außerdem muss man sich bewusst sein, dass man als Kleinanleger der kriminellen Energie professioneller Großanleger schutzlos ausgeliefert ist und Kursentwicklungen immer weniger mit wirtschaftlichen Realdaten zu tun haben.
    Von Überraschungen aufgrund höherer Gewalt mal ganz abgesehen. Ich bin vor Jahren in große deutsche Versorgungstitel eingestiegen, fuhr ganz gut damit (anständige Dividenden zahlen die noch heute) und dann kamen Fukushima, die "German Angst", unausgegorene Energiewende und grünrot in Baden Württemberg....


    Die entspanntetse Anlage sind immer noch meine EM, bei Aktien ist man fast schon gezwungen, sich mehrmals täglich die Kurse anzuschauen.

    Diese Tage kam im Staatsfernsehen eine Betroffenheitsreportage über zwei der neuen, aus der spanischen Mittelschicht gerissenen, Arbeitslosen.
    Ob Zufall oder nicht wurden keine Arbeiter oder Handwerker gezeigt, sondern zwei Akademiker. Genauer gesagt eine "Sonderpädagogin" und ein Philosophielehrer. Bei der Pädagogin kam sogar so etwas wie Selbstreflektion heraus.


    Beide Arbeitslos, mit Jobs und Kenntnissen die außerhalb des Sozial-Industriellen-Komplexes zu nichts zu gebrauchen sind. Und ich könnte mir gut vorstellen das beide in der Vergangenheit auch felsenfest der Meinung waren "ich bin im Staatsdienst, mir kann keiner was".


    So wie es aussieht zerlegt's in Spanien gerade den Rotweingürtel. Ein Fingerzeig, den dessen deutsches Pendant (wieder einmal) nicht verstehen wird.

    Ich hab mich bei meiner AOK erkundigt: Aktuell einkommensabhängig, jedoch mit einem von der Kasse angenommenen bzw. zugrunde gelegten Mindesteinkommen.


    Meine hat für Existenzgründer (die keinen Gründerzuschuss erhalten) einen Sondertarif von 144 Euro monatlich für ein Jahr, danach wird ein Mindest-Monatseinkommen von um die 1200 Euro zugrunde gelegt, auch wenn man weniger erwirtschaften sollte.


    Dafür dann alles unabhängig vom Alter und ohne Gesundheitsüberprüfung.

    @ Hegele


    Das bestreitet ja keiner und die KV ist eben das klassische Beispiel der Solidargemeinschaft die von denen lebt die viel einzahlen, selten krank sind und dann am besten bei einem Autounfall ums Leben kommen,bevor sie als Rentnerpatient richtig teuer werden.
    Nur hat man das mit dem krank werden nur sehr eingeschränkt im Griff und deshalb zahlt man auch gerne in die Solidargemeinschaft ein - in normalen Zeiten jedenfalls.


    Nur macht eine Solidargesellschaft ab dem Moment keinen Sinn mehr, wo massenhafter Missbrauch nicht nur betrieben, sondern von den gesetzlichen Initiatoren ja geradezu gefördert wird, dafür gibt es in der BRD GmbH ja x Beispiele. Ich würde sicherlich mehr Steuern zahlen, wenn ich nicht wüsste das die nicht nur sinnlos, sondern sogar noch zu meinem Schaden verplempert werden - darum versuche ich jetzt sie zu vermeiden wo es nur geht, aber ich weiche ab...


    Mir ging es um die PKV Versicherten, die in jungen Jahren 55 € im Monat zahlen (okay, ist eher einer dieser unrealistischen Lockbeiträge), den AOK Deppen im Wartezimmer eine lange Nase drehen und dann hinterher im Alter jammern, wenn sie die Rechnung präsentiert bekommen und das, was sie früher an Beiträgen gespart haben, eben jetzt eingefordert wird.
    So gesehen stuft die PKV in der Tat nach dem Verursacherprinzip ein.


    Nur ist das vielen nicht klar und man beschwert sich dann über die "asoziale Absocke" der Versicherungen.

    Wer in jungen Jahren geringe PKV Beiträge zahlt und dafür noch eine Behandlung 1. Klasse erhält, muss sich halt mal Gedanken darüber machen, dass auch eine PKV nix zu verschenken hat.
    Die "Abzocke", die den PKV Rentner dann später an der Urlaubsreise hindert und zum Einkaufen bei Norma zwingt, ist halt der Ausgleich für Vergünstigungen in der Vergangenheit. Wenn einem das klar ist (natürlich ist es den wenigsten klar) kann man entsprechende Rücklagen bilden.

    Alles Wahlkampfhilfe...... die Sozis in Frankreich wollen die Druckmaschinen erst richtig anwerfen........ das wird den Goldmännern in Europa gut gefallen.... da gibt man dann gerne ein bißchen Wahlkampfhilfe......


    Das würde bedeuten, dass es auch jenseits des Atlantik gegengelagerte Interessengruppen gibt (was ja gar nicht so unwahrscheinlich ist), oder das sich das Verhältnis Sarkozy zur anglo-amerikanischen Achse in den letzten Monaten verändert hat.


    Den Sozen-Kandidat mit den größten Erfolgsaussichten, Strauss-Kahn, haben die Amis ja bekanntlich aus dem Verkehr gezogen und Sarkozy hat die politische Hauptverantwortung für den Libyenüberfall übernommen, während Obama es so darstellen konnte, als wären die Amis diesmal fast schon gegen ihren Weillen in die Sache reingezogen worden.


    So wie es aussieht, ist der momentane Chefsozialist ein politisches Opfer des "Amokläufers" von Toulouse geworden, während Le Pen ein wenig und Sarkozy sogar sehr viel Nutzen aus der Sache ziehen kann.

    Vielleicht hat Monti aus seinem Hauptquartier jenseits des Atlantik den Befehl bekommen, die Sache mal ein wenig eskalieren zu lassen.


    Bei Murksel wird er damit nichts erreichen, der Trulla könnte man auf den Kopf sch... und die würde sich nicht rühren.


    Aber der abgegbrochene Napoleon ist ja für seine Eitelkeit bekannt, vielleicht geht der jetzt auf Konfrontationskurs zur Eurorettung :thumbsup:

    Ölschiefer cracken - ist das nicht die Methode, bei der hinterher in den Wohnhäusern brennbares "Trinkwasser" aus der Leitung kommt?
    Das, wofür irgendein Exxon-Heini jetzt auch im deutschen TV Werbung macht?


    So schlecht es den Amis auch geht: Ihre Natur und vielseitige Landschaft haben sie noch, auch wenn Monsanto da schon einiges versaut hat.
    Auch wenn es für SUV und Plasmafernseher nicht mehr reicht, verhungern müssten die Amis eigentlich nicht, können sich ganz gut von ihrer eigenen Erde Frucht ernähern.
    Aber das kriegen Exxon und Co. auch noch hin.

    Lange kann es nicht mehr dauern bis jemand in seine Fußstapfen tritt. :wacko:


    Die kompletten EU-weiten Antiterrorgesetze zielen einzig und alleine darauf ab, das zu verhindern. Das ist der alleinige Grund dafür.
    Antiterroreinheiten, Personenschützer des BKA usw. usw. - die haben heute nahezu einen vollständigen Perfektionsgrad erreicht.
    Im Vergleich zu heute waren das in den 80er und 90er Jahren fast noch Amateure.


    In den USA haben Politiker mal am Rad gedreht, als eine Firma damit begann ein Kaliber .50 Scharfschützengewehr mit sehr großer Reichweite und Durchschlagskraft an Zivilisten zu verkaufen. Warum wohl hat das die Politikerkaste so nervös gemacht? Offizielle Begründung war, dass sich so auch Schurkenstaaten solche Gewehre besorgen und gegen US Truppen einsetzen könnten. Natürlich ist dieses Argument blödsinnig, als ob sich ein "Schurkenstaat" nicht selbst so etwas bauen könnte


    Zu gegebener Zeit werden Murksel und Co. auf Auftritte in der Öffentlichkeit verzichten und (wenn sie sich nicht gleich nach Übersee absetzen) ihre Durchhalteparolen via Volksempfänger (heute besser bekannt als Glotze) unter die Massen bringen :thumbsup:


    Die einzige Möglichkeit dieses System heute noch zu Fall zu bringen ist seine finanzielle Austrocknung. Aber noch gibt es zu viele Hamsterradstrampler, die zu viel zu verlieren haben oder meinen noch gewinnen zu können, als das daraus was wird.
    Aber das kommt noch. Leider erst, wenn es zu spät ist, aber es kommt.


    Gestern war ich mit ehemaligen Kollegen essen. Alles 100% Systemlinge, die vor zwei oder drei Jahren noch überhaupt nichts geblickt haben. Wenn ich heute mit denen über Merkel oder Schäuble rede, höre ich immer wieder "Zuchthaus" und "an die Wand stellen" [smilie_happy]


    Wie ist nochmal der Name dieses Buches von Ulfkotte? Was lange gärt wird endlich Wut :thumbsup:

    Ich gebe ja zu ich lese sie: Die Auto-BILD. In der aktuellen Ausgabe meint ein Tankstellenpächter, der anonym bleiben will, dass sich momentan die Mineralölwirtschaft das Geld wieder holt, dass sie bei der E10 Zwangseinführung verbraten musste. Kann ich mir durchaus vorstellen. In ein paar Wochen geht der Preis für den Liter Super (E5) dann dauerhaft (also mal ein halbes Jahr oder so) wieder auf ca. 1,62 runter und alle sind wieder froh, dass der Sprit wieder so günstig ist :thumbsup:


    Ich habe hier eine freie Tankstelle, bei haben sich letztes Jahr Schlangen gebildet mit gut und gerne 30 Minuten Wartezeit pro Zapfsäule, wenn der Liter Super mal unter 1,55 stand.


    Das werden wir dieses Jahr wieder sehen, bei Preisen um 1,60.

    Die politisch Handelnden bewegen sich im System und denken nicht einmal im Traume an den Untergang des Schuldgeldsystems.


    Der Denkansatz in einem stabilem System, wäre eigentlich völlig in Ordnung. Das wir hier weiter gedacht haben, den Staatspapiergelduntergang weissagen können, das ist schließlich eine besondere Qualität.


    Du meinst Murksel, von der Leyen und Schäuble quasi analog zu Adolf, der April '45 im Führerbunker auf der Landkarte noch Divisionen hin und her geschoben hat, die es längst nicht mehr gab?


    Ich will das nicht ausschließen, aber bei dieser Variante wäre mir fast noch unwohler als wenn es sich bei denen um die Verbrecher handeln würde, für die ich sie halte.


    Aber das Problem sehe ich auch bei großen Teilen der Bevölkerung, die den Vorschlag darum für durchaus vernünftig halten. Hier darf man natürlich auch den Neidfaktor nicht vergessen. Ist wie bei den Rundfunkgebühren, über die man sich aufregt und sich dann freut wenn der GEZ-Kontrolleur den Schmarotzer von nebenan endlich erwischt hat - anstatt selber mal den Arsch hoch zu kriegen und die Sch... zu verweigern.


    Bezüglich des im Raum stehenden Betrages will ich auch nicht ausschließen das es sich um eine dieser Maximalforderungen handelt, bei denen erst mal jeder einen großen Schreck bekommt und dann froh ist, wenn es hinterher dann doch "nur" 200 oder 250 € im Monat sind.

    Gestern kam im Bayrischen Rundfunk eine interessante Sendung über Aufstieg und Untergang der Fugger.
    Die wurden rasiert, weil ihre enormen Forderungen an Maximilian I. und vor allem an den spanischen Staat von selbigen niemals mehr rückzahlbar waren.


    Andere Kaufleute und Bankiers unkten damals schon, dass der Reichtum der Fugger längst verschwunden und nur noch eine Luftnummer ist.


    Und dann kam der spanische Staatsbankrott :thumbsup:

    Natürlich ist es ärgerlich. Neben allen Risiken, die ich als Selbständiger trage, war für mich die freie Wahl meiner Altersvorsorge und der Rausfall aus dem staatlichen Schneeballsystem einer der Punkte wo man sagen kann, dass man einen echten Vorteil hat.


    Das ist jetzt weg und wenn die 400 Euro wirklich so kommen, dann sind das in 10 Jahren schlappe 48.000 Euro, die ich in einer Riesterrente, oder ähnlichen Betrugsmodellen, versenken darf.
    Das dadurch unser Rentensystem gerettet wird bzw. das es der von der Leyen darum geht, glaubt hier ja wohl hoffentlich keiner.


    Ich habe mit diversen Knüppeln, die mir der Staat zukünftig noch zwischen die Beine wirft, ja schon fest gerechnet. Nur das es so schnell kommt, frustriert dann doch etwas.

    Mich wundert ja das den Maschmeyer noch keiner umgenietet hat, bei den vielen Leuten die der abgezockt hat. Hat der Kerl Personenschutz?


    Ansonsten hat Homm Recht, die Sache ist ein eigenes Thema wert.


    Daher wiederhole ich meine Statements aus dem anderen Thema hier nochmal:





    Diese Vorsorgepflicht für Selbständige betrifft in erster Linie genau die, die noch bis Ende letzten Jahres von ARGEN und Jobcentern zur Aufnahme einer (oft prekären) Selbständigkeit geradezu ermutigt wurden. Zum Beispiel durch einklagbare (!) Gründerhilfen.


    Das jetzt ein fester Betrag im Raum steht, und keine einkommensabhängigen Beiträge, zeigt mit das von der Leyen in erster Linie diese Selbständigengruppe wieder zurück in die abhängige Beschäftigung (bei den meisten dieser Gruppe dann Niedriglohnsektor) zwingen will.


    350 bis 400 Euro ist nicht selten der Betrag, von dem diese Leute leben.


    Wenn es dem weiblichen Schäuble-Pendant wirklich um die Verhinderung von Altersarmut ginge, müsste sie ganz woanders ansetzen.


    Selbständigkeit war eines der letzten Schlupflöcher um sich (bei vielen zum Preis eines niedrigen Lebensstandards) dem System zu entziehen. Dieses Schlupfloch will von der Leyen jetzt schließen, nur darum geht es.

    Das mit dem "mehrheitlich gut ausgebildet" liest man regelmäßig wenn es um junge PIIGS Flüchtlinge geht. Zumindest für Spanien kann ich das nicht bestätigen.


    Während meiner Studienzeit nahm ich mit spanischen Austauschstudenten am EU Projekt Galileo teil und ich muss sagen (ohne überheblich klingen zu wollen), dass sowohl die spanischen Studenten als auch die Lehrkräfte fachlich weit unter uns Deutschen rangierten.


    Das Englisch der meisten Studenten war furchtbar und die Dozenten und Profs sprachen noch schlechter (sofern sie überhaupt eine Fremdsprache konnten). Auch fachlich nicht mit uns vergleichbar.
    Ebenso herrschte in den Fabriken, die wir besuchten, nicht annähernd deutsches Niveau vor.


    Natürlich findet man das in der Systempresse nirgends. Da freuen sich alle über die jungen, gut ausgebildeten Fachkräfte aus Südeuropa, die jetzt kommen (und vor allem die Gehälter im Niedriglohnsektor noch weiter drücken dürften).

    Spanien wird insofern interessant, weil in der Eurorettungspropaganda der letzten Jahre immer gesagt wurde, man müsse Griechenland alternativlos retten, damit Spanien oder Italien nicht kippen. Diese Länder seien viel zu groß um sie auffangen zu können und würden alles in den Abgrund reissen.


    Genau so wurden dem Michel ja die Milliarden (man erinnere sich: "Alles nur Bürgschaften, die man wahrscheinlich nie bedienen muss") für Athen begründet.
    Alles eine Frage von Krieg und Frieden :thumbsup:


    Bin gespannt was Mutti und der Rollstuhlterrorist sich einfallen lassen, wenn jetzt die Iberer die Hand aufhalten.


    Ob der Bundespozilei-Fluchthubschrauber schon bereit steht? :D