Beiträge von blackpearl

    "Revolver or Pistol? Pistol ALL THE WAY!


    Im Prinzip richtig, ABER...


    Wir sind nicht in Argentinien, wo sich anscheinend jeder Bürger zu seinem Schutz eine Waffe kaufen kann.


    Wenn es in der BRD wirklich zu einer Depression mit rasant ansteigender Kriminalitätsrate kommt, dann ist nicht zu erwarten das der Staat diesbezüglich das Waffenrecht liberalisiert. Eher dürfte das Gegenteil der Fall sein.


    Das heisst, die Leute kaufen das, was sie auf dem (dann blühenden) Schwarzmarkt kriegen. Und den Leuten wird für viel Geld eine Menge Schrott angedreht werden.


    Die adäquaten Produkte aus dem Hause Glock, HK, Walther oder SIG Sauer werden da eher nicht dabei sein, und wenn ich die Wahl zwischen einer ausgenudelten bulgarischen Makarov und einem alten Colt oder S&W Revolver habe, dann nehme ich den Revolver.


    (Mit diesem Beitrag will ich auf keinen Fall zum illegalen Erwerb einer Schusswaffe aufrufen, ich gebe nur eine Prognose ab wie es im schlimmsten Fall laufen wird).

    Der Bericht über Argentinien war mir schon bekannt, ist aber immer wieder interessant zu lesen.
    Eines der besten Zitate ist immer noch:


    Zitat

    After TSHTF in 2001, only the most narrow minded, brain washed, butterfly IQ level idiots believed that the police would protect them from the crime wave that followed the collapse of our economy. A lot of people that could have been considered antigun before, ran to the gun shops, seeking advice on how to defend themselves and their families. They would buy a 38 revolver, a box of ammo, and leave it in the closet, probably believing that it would magically protect them from intruders.

    prognostiziert Goldman Sachs.


    Ich habe mich auch schon gefragt was Goldman Sachs mit der Veröffentlichung dieser Prognose bezweckt.
    Einen kleinen Goldrun auslösen, danach mit Papiergold den Kurs für kurze Zeit massiv drücken (so das die Neueinsteiger die Nerven verlieren und raus gekickt werden) und sich selbst mit physischem eindecken?


    Für Staaten und Bankster hätte das noch den Vorteil, die Milchmädchenhausse selbst zu kontrollieren und in der Bevölkerung die latent vorhandene (eingeredete) Goldskepsis noch weiter zu zementieren. Nach dem Motto "wir haben euch doch gesagt, dass Gold eine einzige große Blase ist".



    Klingt irgendwie zu einfach, aber manchmal ist es wirklich das (zu) offensichtliche, das dann wirklich eintritt.

    wenns um den in der mitte geht ist es wohl eher ein colt single action army und sehr tauglich für selbstverteidigung. :wall:


    Besser als nichts und die alten Westernkaliber sind gerade im Heimbereich nicht zu verachten. Da kommt ein schöner dicker Bleibatzen gemächlich angeflogen.


    Auch wenn wir uns vom Ursprungsthema inzwischen meilenweit entfernt haben :D


    @ Gewaltmonopol des Staates.


    Besagtes Gewaltmonopol hat nicht das geringste damit zu tun ob sich ein Bürger zu seiner eigenen Verteidigung rüstet oder nicht und betrifft auch in keiner Weise das Recht auf Notwehr und Nothilfe.
    Auch wenn das immer wieder so dargestellt wird.


    Das Gewaltmonopol des Staates ist (sehr vereinfacht ausgedrückt) ein Vertrag zwischen Staat und Bürger, nach dem der Bürger selbst auf Strafverfolgung und Bestrafung eines Delinquenten verzichtet, weil das eben der Job der Staatsmacht ist.
    Ob und wie gut der Staat das in den letzten Jahren noch erledigt, lassen wir mal dahin gestellt.


    Einen angreiffenden Einbrecher mit dem .45 er Ruger Redhawk die Birne wegballern = Notwehr.


    Einen Einbrecher gefangen nehmen und zu 25 Jahren Fronarbeit im Gemüsegarten verurteilen (dabei von der Oma mit Schrotflinte bewacht) = Aushebeln des Staatlichen Gewaltmonopols und somit nicht in Ordnung.

    Ich muss Robertino dahin gehend Recht geben, dass eine Waffe im Haus alleine nichts bringt, wenn man von Einbrechern überrascht werden kann.
    Daher ist es absolut überflüssig sich diesbezüglich Gedanken zu machen, wenn man nicht gleichzeitig Vorkehrungen trifft einen Eidnringling rechtzeitig zu bemerken.
    Mir fällt da auf Anhieb nur ein Hund oder eine GUTE (VdS zertifizierte) Alarmanlage mit Bewegungsmeldern ein.


    Und die "Befragung" von Bewohnern nach Verstecken ist bei solchen Leuten nicht selten.


    PS: Übrigens taugt von den hier auf Bildern eingestellten Waffen keine einzige wirklich zur Heimverteidigung.

    @ Wurschtler


    Vom Großraum München aus hast Du es doch nicht so weit bis nach Österreich rein. Ich habe Schüttelbrot noch nicht bewusst gesucht, weil ich das Zeug nicht mag, aber imho gibt es das dort in jedem Supermarkt.


    Ich bin ab und zu auf Messen in Österreich und Südtirol und wenn ich da Kunden oder Lieferanten auf deren Ständen besuche, wird mir das dauernd angeboten ;(


    @ Iring


    Keine Ahnung wie mein Dosenbrot heisst. Ich kaufe es immer bei Real. Wenn ich heute Abend zu Hause bin schaue ich mal.

    Habt ihr schon mal Schüttelbrot gegessen? Um nicht zu verhungern okay, aber unter dem Gesichtspunkt das gerade in einer Krise der Mampf auch (zumindest etwas) die Stimmung aufhellen soll ist das Zeug m.E. untauglich. Die Tiroler, Süd oder Nord, essen das auch nur mit Unmengen an Speck, Käse und Wein um das runter zu kriegen.
    Da bleib ich lieber bei meinem Dosenbrot.

    der in der Bevölkerung erheblichen Anklang findet.... fordern sie das Aussetzen der Zahlungen an die Gläubiger und den Ausstieg aus dem Euro


    Interessant wären die Folgen. Bei einem Ausstieg aus dem Euro und einer Weigerung, bestehende Schulden zurück zu zahlen, würde sich absolut niemand mehr finden der Griechenland Geld leiht. Sicherheiten für Kredite in Form von Bodenschätzen, Industrie, Patenten usw. sind ja auch keine da.


    Theoretisch hätte die griechische Wirtschaft mit einer schwachen Währung Exportvorteile, aber das gilt nur für Erzeugnisse die in Griechenland hergestellt werden und für die auf den internationalen Rohstoffmärkten nicht teuer eingekauft werden muss. Mir fallen da auf Anhieb nur landwirtschaftliche Produkte ein.


    Imho würde sich Griechenland binnen kurzer Zeit in etwa auf dem Nivaeu von Albanien wieder finden. Ich denke das weiss auch die griech. Regierung. Kommt darauf an, ob die dem Druck von der Straße gewachsen sind.


    Ein Verbleib in der Eurozone bedeutet ebenfalls wirtschaftliche und soziale Probleme, allerdings dürfte der Crash nicht ganz so heftig ausfallen. Natürlich zu dem Preis, am Tropf Brüssels zu hängen und damit noch mehr staatliche Souveränität abgeben zu müssen.


    So oder so haben sich die Griechen tief in die Sch... geritten.


    Etwas mehr Fantasie bitte :whistling:


    Exaktamente. Und das fantasievoll ausgeklügelte Versteck bitte nicht offen im Internet erläutern.


    Die 08/15 Verstecke sind wirklich jedem Einbrecher bekannt.
    Daher wiederhole ich nochmal meinen Vorschlag sich einen kleinen Tresor irgendwo an die Wand zu dübeln. Nicht für alle EM, aber zumindest für die Handschmeichler, die man gerne ab und zu raus holt.
    Und bitte mit Zahlenschloss, damit Einbrecher auf der Suche nach einem eventuellen Schlüssel nicht die ganze Wohnung verwüsten.


    So ein kleiner B-Würfel oder Möbeltresor ist für Einbrecher, die nachts stundenlang Zeit haben kein Hinderniss. Aber der Einbrecher der tagsüber in die Wohnung einbricht und nicht länger als 10 Minuten bleibt (lt. Statistik sind das die meisten) hat weder die Zeit noch das Werkzeug um sich um einen solchen Tresor zu kümmern.


    Allemal besser als Spülkasten im Bad oder Omas Bonbondose auf dem Wohnzimmerschrank.


    Wer wirklich viel EM hat: Es gibt heute zu erschwinglichen Preisen Alarmanlagen mit Bewegungsmelder, die einen auf dem Handy anrufen und über die man sogar per Handy in die Wohnung hinein horchen kann.
    Sollte allerdings nicht die ganz billige Funk-Alarmanlage aus dem Bauhaus sein, die lässt sich zu leicht per Jammer stören oder von aussen abschalten.

    Wenn man es im Haus versteckt, daran denken das es auch einmal zu einem Brand kommen kann.
    In der Holzdecke kommt es dann spätestens raus wenn die Feuerwehr die Decke runter reisst oder bei Nachlöscharbeiten komische, verformte Metallklumpen findet.


    Gold gehört da hin zurück, wo es einst vom Menschen entnommen wurde. In Erde und Stein.

    Das letzte Hemd hat keine Taschen und die Chance das Du weit vor deiner Pflegebedürftigkeit das gesparte EM bitter nötig hast stehen nicht schlecht, fürchte ich.


    Es gibt keine Rundumversicherung, genau so wenig wie es den idealen oder planbaren "Lebensausstieg" gibt. Wenn ich mit 85 senil bin und mich an die im Keller eingemauerten Krügis nicht mehr erinnern kann, was solls?


    Bei dem was unserer Gesellschaft sehr wahrscheinlich bevor steht und was von unserem Gesundheitsystem übrig bleiben wird, dürfte sich die Zahl der hoch betagten Pflegebedürftigen ohnehin wieder nach unten einpendeln.


    Irgendwann ist halt schluss und eine Versicherung, dass es einem die letzten Jahre gut geht, gibt es nicht. Nicht mal mit eigenen Kindern kann man sich da sicher sein, es gibt zu viele Familien wo der Nachwuchs zu schrecklichen Arschlöchern mutiert oder sonstwo hin zieht und einen vielleicht zwei mal im Jahr im Pflegeheim besucht.


    Vorsorge muss sein, aber ich kann aus diesen Gründen auch Leute nicht verstehen, die sich jetzt ihre EM wirklich vom Mund absparen und ein Leben wie ein Hartz IV Empfänger führen, nur damit sie mit 80 auf einem Goldsack sitzen.
    Das ist das andere Extrem zu denen, die zwei Mal im Jahr auf Kredit in Urlaub fliegen.


    Es gilt auch beim EM Sparen das richtige Maß und den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg zu finden.
    In die eigene Gesundheit investieren ist genau so wichtig.
    Mein Opa war bis zum Schluss fit und ist mit 75 morgens einfach nicht mehr aufgewacht. Eine Tante von mir lag 5 Jahre als sabbernder Lappen rum, bis sie sterben durfte.


    Ich selber hoffe für mich das ich entweder fit bleibe, oder zumindest den Zeitpunkt nicht verpasse, an dem ich mir noch selber die Kugel geben kann.

    Das EM auf mehrere Stellen verteilen. Und vor allem im Internet nicht schreiben wo man es versteckt hat :D


    Nur eines ist klar, dein bisheriges "Versteck" ist so ziemlich das schlechteste was es gibt. Ein Tageseinbruch durch einen Junkie und das EM ist weg.
    Bevor dir gar nichts einfällt, im Bauhaus gibt es für ca. 150 Flocken den BurgWächter Safe 30e. Das ist ein kleiner Würfeltresor mit elektronischem Zahlenschloss in der Sicherheitsstufe B. Wiegt 30 kg und kann an die Wand gedübelt werden.


    Das ist für eine Profi-Einbrecherbande zwar kein Hindernis, verhindert aber das der "in drei Minuten rein und raus" - Tageseinbrecher mit deinem EM verschwindet.


    Und wenn wir hier über mehr als zwei oder drei Vreneli reden, würde ich mir das Ding noch diese Woche besorgen. Danach kannst Du dir dann Gedanken über den 3. Weltkrieg machen.

    Naja, ich finde es von diesem Fotografen schon etwas naiv, Google Street View mit irgendwelchen Aufnahmen in Reiseführern oder Bildern von Hobbyfotografen zu vergleichen.


    Der Typ ist halt ein Systemling :D


    Ich werde auf jeden Fall bei Google Einspruch erheben, wenn es soweit ist das die hier hin kommen. Muss ja nicht sein das das Bauamt meinen Schwarzanbau bequem vom Schreibtisch aus findet, dafür sollen die gefälligst selbst ihre Är...e bewegen :D

    Hallo Teddy,


    Mit dem Finanzpolster kommt es auf die persönlichen Umstände an und auf mögliche Szenarien, in denen man das Polster braucht. Das könnte sein:


    - Im Fall plötzlicher Arbeitslosigkeit "Knebelverträge" und Raten für Haus, Auto usw. bedienen (wobei man solche Verträge nicht haben sollte).
    - Nicht vorhersehbare, teure PKW-Reparaturen bzw. wenn plötzlich ein neues Auto fällig wird (für Leute die auf den PKW angewiesen sind).
    - Anwaltshonorare für juristische Streitigkeiten, um die man nicht herum kommt (wenn man keine Rechtschutzversicherung hat).
    -Neue (Basis-)Wohneinrichtung und Klamotten nach einem Elementarschaden o.ä. (wenn man nicht versichert ist).
    - Reparaturen an Wohneigentum (sind aber i.d.R. vorhersehbar).


    Bis auf den letzten Fall und vielleicht das neue Auto (wobei es da im Notfall erst mal auch eine "Schrottkarre" tut ) lässt sich das imho mit drei bis vier Nettogehältern, die man teils cash und teils auf Tagesgeldkonto hat, bewerkstelligen.



    Der Rest in Gold, Silber und Aktien. Hier hat man halt ein Problem, wenn man plötzlich in einer Schwächephase verkaufen muss, daher das Cashpolster.


    Übrigens willkommen im Forum [smilie_blume]


    Bei mir fingen diese Gedankengänke so vor drei bis vier Jahren an, vorher hab ich mir da auch keinen Kopf gemacht, hatte eine KLV und dachte alles wird gut :D

    Das mit den Kohlblättern ist eine logische Erklärung. Hasen und Kaninchen lieben Kohl, bekommen davon aber starke Blähungen.
    Als Kind musste ich manchmal mit meinen Eltern Bekannte besuchen, die ich nicht ausstehen konnte.
    Die hatten ein Zwergkaninchen in der Wohnung gehalten und ich habe es immer heimlich mit mitgebrachten Kohlblättern gefüttert :)
    Das Kaninchen liebte mich :thumbsup:

    Wenn ich an den Mai zurück denke und an die Gesichter von Merkel, und vor allem von Sarkoszy und Trichet, wie sie teilweise im TV zu sehen waren.... da würde mich interessieren welche Stellschrauben da wirklich mit aller Hektik bewegt wurden um das schlimmste zu verhindern hinaus zu zögern und wie es hinter den Kulissen abging.


    Mir kamen die drei im übertragenen Sinne wie die Crew eines Airbus A 340 vor, die gerade einen Transantlantikflug hinter sich hat. Irgendwann, auf halber Strecke, sind für ein paar Minuten plötzlich alle Triebwerke ausgefallen. Die sind heilfroh das sie es A wieder hin gekriegt haben und es B keiner der Passagiere gemerkt hat.


    Das große Problem: Der gleiche Airbus fliegt immer noch und das einzige was man gemacht hat ist, die Birnchen aus den Warnlampen raus zu schrauben.


    Die Eurozone, ja das gesamte Welt-Finanzsystem hat ein gewaltiges Problem. Und das hat nichts mit VT zu tun. Das ist einfach Wirtschaft mit überprüfbaren (oder zumindest abschätzbaren) Kennzahlen.


    Man kann Marktgesetze (im Gegensatz zu Naturgesetzen) vielleicht kurzfristig aus hebeln. Aber zu oft, und vor allem auf Dauer, wird das nicht gut gehen.

    Immer daran denken, auch der Euro wird ein abgeschlossenes Sammelgebiet werden, an den man bei einer zukünftigen Nationalwährung mit Schaudern zurückdenkt.
    Und das in ganz Europa!
    Nachtwächter


    Absolute Zustimmung. Ich sehe EM als langfristige Anlage zur Altersvorsorge und als Krisenversicherung und diese Einschätzung ist für mich der Grund, warum ich von Münzen mit Euronennwert die Finger lasse, sogar von Philharmonikern (von den ganzen Bundesbank-Ausgaben erst recht).
    Die paar Goldphilis, die ich mal gekauft habe, sind das erste was ich bei einer eventuellen Milchmädchenhausse raus haue.



    Das einzige was ich in der Richtung habe ist eine (echte) Goldmark. Die musste aus sentimentalen Gründen einfach sein :thumbsup:


    Wird dann der aktuelle Marktpreis (300 bis 330 EUR) auch anziehen oder wird sich eher das "Sammler"-Aufgeld abbauen und die Münze auf dem aktuellen Preisniveau verbleiben?


    Ich tippe auf letzteres. Das lies sich in den letzten Monaten z.B. auch bei Lunar II, Buffalo und einigen historischen Münzen beobachten.


    Die übrigen deutschen Euromünzen sind ja auch nicht gerade der Renner.