Beiträge von blackpearl

    PS: Wat sagt überhaupt der Forenknigge dazu wie man in der Öffentlichkeit korrekt aufzutreten hat?

    So schwer ist das gar nicht.


    • Keine braunen Schuhe zum Anzug, egal welche Farbe der Anzug hat
    • Anzug (wenn einer sein muss) nicht von C&A sondern aus einem Fachgeschäft
    • Keine weissen Socken, ausser zum Tennisspielen
    • Ein Dreitagebart sieht vielleicht bei George Clooney gut aus, bei den meisten Normalos eher nicht
    • Wer nicht wirklich schlank ist, sollte T-Shirts oder Poloshirts nicht IN der Hose tragen und vor allem die Hose nicht bis zum Bauchnabel hoch ziehen
    • Mit Jogginghosen verlässt man das Haus zum Joggen und sonst zu nichts! Für das kombinierte Tragen von Jogginghosen und Lederhalbschuhen müsste eigentlich die Prügelstrafe oder Teeren und Federn wieder eingeführt werden.

    Guter Rat ist teuer, zumal die "moralische Verantwortung" für die ganze Aktion letztendlich bei mir liegt :hae:



    Siehst Du, das ist der Grund warum ich mich mittlerweile komplett aus "Finanzberatungen" im Bekannten und Verwandtenkreis raus halte.
    Ich gebe den Leuten (wenn sie wollen) Tips welche Heizung sie sich in ihr Haus bauen sollen, welches Auto sie sich kaufen sollen, mit wem sie pimpern sollen und mit wem nicht usw.


    Aber eines gebe ich nicht mehr: Anlagetips. Die Chance hier im Bekannten- oder (schlimmer noch) Familienkreis die absolute Arschkarte zu ziehen ist einfach zu groß.
    Warum auch? Wir leben im Informationszeitalter. Jeder kann sich informieren, mit einer Vielfalt von Quellen von denen ich vor 15 oder 20 Jahren nur träumen konnte.
    Niemand kommt als Goldbug auf die Welt, bei jedem hier hat es irgendwann "klick" gemacht und die meisten haben das alleine Geschafft (zumindest die Entscheidung das sie etwas ändern müssen).


    Die Leute dürfen Auto fahren, Kinder in die Welt setzen, studieren, Chef spielen... also dürfen sie auch mit ihrer Kohle machen was sie wollen.
    Wenn sie meinen immer noch auf den Dampfplauderer von der Sparkasse reinfallen zu müssen: Bitte, ihre Entscheidung.


    Zur Ausgangsfrage: Wer sich bei großen Summen unsicher ist: Jetzt 30% bis 50% investieren und danach peu a peu nachkaufen um vielleicht auf einen guten Schnitt zu kommen.
    Bei mir hat es allerdings zu 95% nicht mit günstigen Nachkaufkursen geklappt. Wäre ich vor Jahren all in gegangen, ich stünde heute (vom Buchwert her) wesentlich besser da.
    Aber es war immerhin meine Entscheidung und ich muss (und kann) niemandem die Schuld geben.


    Zu den Stückelungen: Bei dem was ich erwarte, 1oz Münzen nur wenige als Handschmeichler (dann ruhig was besonderes wie Lunar, Panda oder Buffalo). Alles was über 1/2 oz Gewicht hat dürfte in Zukunft immer schwieriger an Privat zu verkaufen sein.

    Ein Szenario, das es notwendig macht auf gehortete Lebensmittelvorräte zurück zu greifen, ruft selbstverständlich Plünderer auf den Plan, teils aus reiner Not heraus, teils aber auch mit krimineller Energie und natürlich wird das Machtvakuum eines in Bedrängniss gekommenen Staates, dass bei so etwas fast zwangsläufig entsteht, ausgefüllt.


    Polizei und Bundeswehr haben jetzt schon zu wenig Leute um in einem solchen Fall in der gesamten BRD die Ordnung wieder her zu stellen. Ganz abgesehen davon, dass den meisten Bütteln und Soldaten das Hemd auch näher ist als der Kittel, sollte die Ka..... mal wirklich am Dampfen sein.
    Es ist in der Tat nicht aus zu schließen, dass bewaffnete Banden Raubzüge begehen. Nur werden die nicht mit dem Pickup kommen, sondern eher im 3er BMW...
    Im Klartext: Das Klientel, das jetzt schon die meisten Probleme macht, wird diese Rolle natürlich auch in einer Krise übernehmen.


    Daher halte ich es auch für klug, bei den ersten Anzeichen einer Krise das Weite zu suchen wenn man in einer entsprechend ungünstigen Gegend wohnt.


    Wie ich darauf komme, dass die Landbevölkerung hier wehrhafter ist als der durchschnittliche Großsstadtlemming?
    Auf dem Land gilt (teilweise) noch die Dorfgemeinschaft etwas. Man hilft sich, man kennt sich, die eine Hälfte des Dorfers ist im Schützenverein und die andere bei der Freiwilligen Feuerwehr.
    Viele Landwirte sind auch Jäger. Die meisten Schützenvereine sind in ländlichen Regionen zu finden (ausser Schützenverein, Fussball und Feuerwehr gibt es nicht viel, was die Dorfjugend machen kann).


    Traditionell war in D die Waffendichte auf dem Land schon immer höher als in den Städten - egal ob legale oder illegale.
    Und die Hemmungen sich sehr vehement zu wehren werden weg sein, wenn die ersten Höfe geplündert und evtl. Bauernfamilien verletz oder gar getötet wurden.


    Und es ist ja nicht nur so, dass man sich nur auf den GS Gedanken um die Zukunft macht. Ich kenne "meinen" Biobauern, der gleichzeitig noch Jäger und Sportschütze ist.
    Angesichts der Waffeneinsammelaktion nach dem Amoklauf von Winnenden, und der tausenden freiwillig (!) abgegebenen privaten Waffen meinte der nur "Wahnsinn, bei dem was uns in den nächsten Jahren noch bevorsteht einfach freiwillig sein Zeug ab zu geben".
    Und mit der Meinung steht er in seinem Dorf nicht alleine da.
    Und (das sollten sich mitlesende Systembüttel hinter die Ohren schreiben) - die haben auch für die Zeit nach einem Waffenverbot vorgesorgt.
    Dank der von oben eingefädelten Hetzjagd gegen Waffenbesitzer, die wir die letzten Jahre erleben durften, hat von denen inzwischen nämlich auch der dümmste begriffen, wohin die Reise bezüglich des privaten Waffenbesitzes in der BRD geht.

    Die Idee mit einem Erkennungszeichen für Systemgegner halte ich grundsätzlich für gut, allerdings ist ein weißes Band dafür m.E. ungeeignet, da zu mehrdeutig.


    Man müsste sich da etwas anderes einfallen lassen.



    OT: Antenne in der Scheibe ist m.E. schon wieder out. Der Trend geht zu unauffälligen Außenantennen (Sharkfin-Antenne).

    Ich halte es eher wie ein Raubtier, brauche nur Waffen und verlässliche Rudelkumpel... Wenn es zur Krise kommt hole ich mir alles was ich brauche von der harmlosen und Vorrätebunkernden "Pflanzenfresser-Nachbarschaft"... :thumbup: ;)


    :thumbdown: Wegen Leuten wie dir muss ich einen viel größeren Vorrat an Munition in 9x19, .223 Remington, 12/70 und Equipment wie Stahlspikes, S-Draht, Drahtfallen, Kälberstricke usw. halten als ich eigentlich will.


    Wobei sich das Thema mit euch ohnehin erledigt hat, wenn ihr eure Stadtlemminge abgezogen habt und den Fehler macht aufs Land zu ziehen um Dörfer zu plündern. Dann lüftet sich sehr schnell das Rätsel, wo die ganzen verschollenen K98, MP40, Stgw. 44 usw. aus dem Krieg geblieben sind :thumbup:


    Bevor ich einen auf Plünderer mache, würde ich erst mal das Buch "Der Wehrwolf" von Hermann Löns lesen.
    Teile von euch wird man zur Abschreckung an die Außenmauern der am Dorfrand gelegenen Gehöfte hängen.


    @ Erbswurst


    Sehr gute Notverpflegung, sollte in keinem Vorrat fehlen.

    @ Kellermeister


    Vor ein paar Monaten noch hätte ich dir Recht gegeben. Aber ich glaube das wir momentan gerade erst dabei sind ein neues Kapitel in der Geschichte der BRD zu öffnen.
    Bei S21 geht es längst nicht mehr nur um einen Bahnhof, der ist nur der Aufhänger. Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche und nur weil der Bürger bei HRE und Griechenland noch relativ ruhig war heisst das nicht, dass er das vergessen oder verziehen hat.


    Irgendwann kommt der Tropfen, bei dem das Fass überläuft. Und 700 Mrd. für eine Eurorettung sind ein verdammt dicker Tropfen.
    Was momentan fehlt ist eine politische Alternative.
    Viele sehen die momentan in den Grünen, aber das wird so enden wie mit der FDP.
    Wenn eine kritische Masse dahinter gekommen ist, dass sie mit Wahlen nichts mehr erreicht, dann bleibt sie irgendwann nicht mehr nur stiller Nichtwähler, dann geht sie auf die Straße.
    Die Erkenntnis ist bei den meisten ja schon längst da, nur geht es den meisten noch zu gut und die meisten haben noch zu viel zu verlieren.
    Wenn sich das ändert, und das kann sehr schnell gehen, dann schmeisst auch der biederste Normalo Steine und noch ganz andere Sachen.


    BTW: Wie war das eigentlich in Island? Hier wurde das ja von der Systempresse tot geschwiegen, aber bei denen soll es doch auch ziemlich gekracht haben.

    @ Zweifler


    Ja, das war ein Wortspiel.


    Sollten die 700 Mrd. tatsächlich abgerufen werden. Also nicht nur als FMerkelversprechen im Raum stehen, sondern in Heller und Pfenning gezahlt werden müssen, vom deutschen Steuermichel, was glaubst Du wird dann los sein?


    Momentan gehen in Stuttgart zehntausende auf die Straße wegen S21. Was glaubst Du was bei 700 Mrd. los ist, Das wird die Regierung Merkel nicht überleben und ein weiterer Verbleib in der EU und im Euroraum wird politisch nicht mehr durchsetzbar sein.


    Entweder die lassen dann ihre neue EU-Gendarmerie aufmarschieren oder der Laden bricht auseinander. Die Polizei Ba-Wü pfeifft wegen S 21 auf dem letzten Loch. Alleine können die das gar nicht stemmen, die müssen schon seit geraumer Zeit Büttel aus anderen Bundesländern heran karren. Und das nur wegen Demos in EINER Großstadt.

    Man muss das so sehen: Der Euro war der Preis den wir für die Wiedervereinigung gezahlt haben.
    Die 700 Mrd. Euro werden der Preis sein, den wir für die Enteinigung von der EU (die in ihrer jetzigen Form nichts weiter ist als ein weiteres Versailles für Deutschland) bezahlen müssen. Auch wenn das Merkel und Co. in der Form vielleicht gar nicht bewusst ist.


    Wenn mit dieser Enteinigung gleichzeitig wieder so etwas wie ein gesundes deutsches Selbstbewusstsein verbunden ist, ein gesunder Egoismus und wenn man sich nicht mehr von der halben Welt auf den Kopf scheissen lässt und die Versenkung einer Nussschale voller Piraten irgendwo vor Somalia kein nationaler Staatsakt mehr ist, sondern eine Randnotiz in einem Marinelogbuch - dann zahle ich die 700 Mrd. gerne.
    Obwohl man das auch billiger hätte haben können.

    All-in Schritte sind in der Tat schwer, aber in der momentanen Situation würde ich auch vielleicht nicht all-in gehen, aber zumindest doch größere Posten kaufen. Und zwar unbedingt anonym und cash bei einem Händler.


    Dafür muss ich mir halt mal einen Tag frei nehmen, ein paar km fahren und vielleicht erwische ich auch nicht den günstigsten Kurs. Aber bei dem, was ich einem ums Überleben kämpfenden Staat mittlerweile alles zu traue, gibt es zu anonym erworbenem EM fast keine Alternative.
    Das war in den letzten Jahren mein Fehler, zu viel online bestellt zu haben, um auch ja immer beim günstigsten Anbieter zu ordern :wall:


    Mit dem Streuen, das wurde ja schon gescherieben: EM, AKtien, Tagesgeld/Cash und schnellstmöglich die Immokredite los werden.


    ABER EGAL WAS MAN MACHT: Den Rest der Familie davon überzeugen und zwar so, dass die Leute nicht das Gefühl haben überredet zu werden. Sollte eine Anlageklasse crashen (kann rein theoretisch auch bei EM passieren) in der man fast all in ist, dann wirst Du der Sündenbock sein und daran sind schon ganze Familien im heftigsten Streit zerbrochen.
    Und wenn das bedeutet auch Kompromisse eingehen zu müssen.
    Ich berate auch innerhalb meiner Familie und einige von denen sind meiner Meinung nach immer noch viel zu hoch im Papiergeld investiert. Aber ich werde den Teufel tun die zu bedrängen. Und einen guten EM Teil haben immerhin alle.

    Der Thread kann geschlossen bzw. umbenannt werden in "Der Einstellungen-Thread".
    Laut unseren Mainstream-M;edien stehen wir in der BRD wieder kurz vor der Vollbeschäftigung.
    Ich musste mir das gestern im Auto vom nördlichen Niedersachsen bis Bayern auf sämtlichen Sendern alle 30 Minuten im Radio anhören.

    Luxemburgs Außenminister bestätigt öffentlich, französische und deutsche EUR-Ausstiegsdrohungen 8|


    ...gehört doch eigentlich in die Rubrik "Schocker des Tages, egals was, Hauptsache krass"


    Die Frage ist, ob er das sagen "durfte", oder ob ihm das raus gerutscht ist, bzw. ob der Mann sich bei dieser Aussage irgendwelche Gedanken gemacht hat oder nicht.


    Das Presseecho scheint sich bisher ja in Grenzen zu halten.

    Ist eine Theorie von Reinhard Deutsch in dem Buch "Das Silber Komplott" ab Seite 288 ff.
    Kann man glauben, muss man aber nicht.


    Für problematisch halte ich diesbezüglich die Philharmoniker mit ihren 1,50 € Nennwert (aus Sicht eines Systemlings).


    Ob auf einer Maple Leaf 5 Can. $ steht oder auf einer Libertad nichts, schenkt sich m.E. nicht viel, da auf der Straße keiner weiss wie der Can. (oder auch australische) Dollar steht.

    wenn du dich nicht verarschen lassen wilst musst du deine ess gewohnheiten radikal ändern

    Habe gerade auf dem Rückweg von der Arbeit eingekauft (manchmal hat es doch Vorteile, wenn man durch die Pampa pendeln muss).


    Ein ganzer Puter aus Freilandhaltung, zwei Stallhasen ein paar Kilo Lamm und ein Sack Kartoffeln - direkt vom Bauernhof und das FIAT hat ohne Quittung oder ähnliches den Besitzer gewechselt. Keine Bioqualität, weil der Bauer konventionell füttert, aber immerhin können die Viecher draussen rum laufen und lange Lebendtransporte bleiben ihnen auch erspart.
    Der Puter und die Hasen werden jetzt erst mal zerlegt und kommen in die Kühltruhe. Das reicht für eine Weile, zumal wir ohnehin weniger Fleisch essen als früher.


    Kaufen direkt beim Bauern - ich mach das erst seit einigen Monaten, aber dafür konsequent und für mich schlage ich gleich ein paar Fliegen mit einer Klappe.


    Nur Gold oder Silber nimmt der gute Mann noch nicht, er besteht noch auf FIAT. Aber das kommt auch noch :thumbup:


    Und ja, wir müssen uns ändern. Man muss kein Ökospinner sein um zu sehen, dass es z.B. mit dieser Massentierhaltung bei uns nicht so weiter gehen kann. Von Monsanto und Co. ganz zu schweigen.

    @ Focusianer


    Was mir in letzter Zeit auffällt, ist das die alte Regel "je größer das Gebinde, um so günstiger" nicht mehr stimmt. Es hat sich ja über Jahrzehnte auch in den Köpfen fest gesetzt, dass das große Gurkenglas (auf das Kilo Inhalt umgerechnet) günstiger ist als das kleine usw.
    Stimmt nicht mehr, zumindest bei Kaufland und Edeka hatte ich jetzt mehre Fälle, bei denen man mit der kleinen Verpackungsgröße günstiger fuhr.
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau das wird hier ausgenutzt.
    Es hilft alles nichts, wer sparen will oder muss (und das werden in Zukunft immer mehr müssen), der kommt um ständige Vergleiche und eine ständige Aktualisierung seiner eigenen Gewohnheiten nicht mehr herum.


    Eine weitere Masche neben kleiner werdenden Inhalten (ist ja schon ein alter Hut, das die Verpackung und der Preis gleich bleiben, der Inhalt aber weniger wird) ist eine schleichend schlechter werdende Qualität. Die meisten merken das nicht mal, aber industriell veränderte/produzierte Lebensmittel werden ja nicht nur ständig teuerer, sondern auch schlechter.


    Auch wenn ich diesen NGOs kritisch gegenüber stehe, hier hilft es Seiten von z.B. Footwatch zu beobachten.


    Müllermilch (zu dem Konzern gehört auch Weihenstephan) darf übrigens seit kurzem per Gerichtsbeschluss ganz offiziell als Gen-Milch bezeichnet werden. Auf Höfen, die für Müller und Weihenstephan Milch produzieren, werden die Kühe mit genetisch veränderten Futterpflanzen gefüttert.

    Heute Nachmittag auf n-tv im Nachrichtenticker: "Experten erwarten goldenes Jahrzehnt".


    So langsam nimmt die Propaganda absurde Züge an. USA pleite, Europa pleite, China von Exporten in die USA und nach Europa abhängig...


    Ich frage mich auf welcher Grundlage da wer was für ein goldenes Jahrzehnt erwartet ?)

    Kleine Info am Rande: Auch wenn Silber-Corner wegen der Perth Mint - Geschichte bei manchen gerade in Ungnade gefallen ist: Aktuell bieten die die 100 € Goldmünze Fußball WM 2006 für 495,90 an, und zwar ohne Aufpreis gegenüber den anderen 100 € Goldmünzen.


    Soweit ich das überschauen kann, ist das momentan das günstigste Angebot für die 100 € Fußball WM.

    Ich habe heute einen Kunden besucht, Unternehmen mit > 500 Beschäftigten im Bereich Fahrzeug- und Maschinenbau. Die haben aktuell bis März 2011 ihre Auftragsbücher voll und dann sieht es zappenduster aus. Auftragneueingang momentan Fehlanzeige und die Kunden, die was bestellen, versuchen die Preise auf jenseits von gut und böse zu drücken.
    In normalen Zeiten haben die in ihren Büchern für 1,5 Jahre Arbeit im voraus. Und die sind weder schlechter geworden, noch hat deren Konkurrenz das Rad neu erfunden.


    Ich halte das gesamte Aufschwunggeschrei in den Medien für nichts weiter als Staatspropaganda. Das böse Erwachen wird im Laufe des nächsten Jahres kommen, wenn man die Fakten nicht mehr schönreden kann.

    Ich halte einen längeren depressiven Durchhänger für wahrscheinlich - mit jahrelang 2stelligen Preissteigerungen für Lebensnotwendiges Zeug - und massenhaft ganz+gar einsamen Individualpleiten.
    Besser also : Bedürfnisse jetzt schon runterschrauben


    Da bin ich mit dir einer Meinung, nur kann man sich gegen Jahre der Depression nur begrenzt mit einem Notvorrat wappnen. Es ist ja nicht so, dass es diesbezüglich keine Erfahrungen gibt, da muss man nur mal nach Osteuropa schauen: Kurz nach der Wende für fast alle einfachster Lebensstandard (wobei m.E. nicht wirklich gehungert wird, aber es fehlt an allem was wir sonst so als selbstverständlich sehen) und sehr viele müssen heute noch halbautark sein und sich irgendwas dazu verdienen. Im Schrebergarten wird Gemüse für den Eigenbedarf gezogen und auch für den Winter eingelegt (die wissen noch wie das geht) und am Straßenrand werden selbst gesammelte Pilze und Beeren verkauft, im Garten hält man Hühner und ein Schwein usw.


    In Deutschland tut man sich da schwerer, weil die Bevölkerung es großteils verlernt hat halbautark (von voller Autarkie kann ohnehin keine Rede sein) zu leben und das Grünflächenamt verbietet, im Garten Hühner zu halten. Und wenn man Beeren und Pilze verkauft kommt das Ordnungsamt und fragt nach einem aktuellen Beerenkundenachweis.


    Was ich damit sagen will, es gibt in der BRD zu viele Verordnungen und Vorschriften die diese Halbautarkie (zusätzlich zum fehlenden Wissen) vollends unmöglich machen. Und von diesen Vorschriften wird auch in schlechten Zeiten nicht abgewichen, erst Recht nicht wenn die letzten verbliebenen Gemeindebüttel eine Rechtfertigung für ihren Job brauchen.


    Bezüglich Bedürfnisse runter schrauben: Das ist das Hauptproblem und das wird noch ganz schwierig. Osteuropäische Familien, die nach dem Zusammenbruch des Sozialismus durch alle Raster gefallen sind, waren schon vorher ein relativ einfaches Leben gewöhnt.
    Bei uns werden Depressionen schwunghaft zunehmen, wenn das Geld nur noch reicht um die Grundbedürfnisse ab zu decken und nicht mehr für Statussymbole und Luxusgüter.


    Interessant ist, dass in meinem Bekanntenkreis hier vor allem die Frauen Druck machen. Bei Männern muss man der Fairness halber sagen, dass viele dem Statussysmbol Auto verfallen sind und jedes Jahr etliche k € sparen könnten, wenn sie nur den Wagen hätten der seinen Zweck erfüllt - und nicht den, den sie sich gerade noch leisten können.


    Aber bei allem anderen: Klamotten, große (zu teure) Wohnung, Essen gehen, Urlaub, sonstige Freizeitaktivitäten sind es bei den Familien die ich kenne wirklich in erster Linie die Ehefrauen die Druck machen, wenn sich der Gatte nicht genügend im Hamsterrad abstrampelt.
    Interessant, finde ich.