Mehrfach dabei. War ein spannendes Gefühl, an einem Samstag durch die Einkaufsstraße in Stuttgart zu ziehen und dem Konsumvolk zu signalisieren, dass unser Geld zunehmend weniger Wert wird ... Man hat uns zum Teil wie die Marsmenschen gemustert. Die Erfahrung möchte ich nicht missen - wenngleich es noch schöner gewesen wäre, wenn sich noch mehr Menschen dem Zug angeschlossen hätten. Aber der Deutsche hat es ja nicht so mit der Öffentlichkeit und dem eindeutigen Stellung beziehen. ![]()
Beiträge von Argus
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Hmm, der Artikel stützt sich auf Zahlen aus dem Herbst vergangenen Jahres:
ZitatGraham Summer, Phoenix Capital Research, 20.10.2011
Seitdem hat die EZB über 1.000 Milliarden Euro in den Finanzsektor gepumpt, um den oben genannten Kollaps zu verhindern. Die EZB hat damit gezeigt, dass sie ungeachtet des Ziels der Preisstabilität alles tun wird, um die Banken eben nicht kollabieren zu lassen. Wenn sie bis Ende 2012 ca. 50 % ihrer laufenden Schulden rollen müssen, dann wird die EZB ihnen notfalls Geld gegen windige Sicherheiten zur Verfügung stellen! Italien hat es doch vorgemacht: die Banken haben bunte Zettel gedruckt, die italienische Notenbank hat für diese gebürgt und damit waren sie für die EZB erstklassige Garantien für die neuen Kredite.
Mit dieser wundersamen Geldvermehrung verhindert man JEDEN Bankenkollaps, der nicht überraschend von einen auf den anderen Tag durch exogene Schocks ausgelöst wird. Kein Grund zur Sorge - alles wird gut.

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Mich wundert, dass die Fed noch überschüssige Liquidität hat, die nicht durch die ausufernden US-Staatsschulden gebunden sind? Oder traut die Fed den US-Staatsanleihen auch nicht mehr? Schwer vorstellbar, da sie ja nahezu unbegrenzt Dollar schöpfen könnte?
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Es tut sich etwas in der rheinischen Provinz! Nach Pro Aurum hat jetzt auch MP Edelmetalle eine Verkaufsstelle für Gold, Silber & Co. eröffnet. Damit gibt es neben den Banken und der Exchange AG (ggü. Hauptbahnhof) nun einen dritten professionellen Händler für Bullionware.
Was mich überzeugt, sind die Öffnngszeiten am Samstag! Für Berufstätige ideal - danke schön dafür an MP. Die Verkehrsanbindung nahe der A3 dürfte im Übrigen auch Kölner überzeugen, nach Düsseldorf zu kommen.

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Ich brauch den Strom hauptsächlich zum Aufladen von Eneloop-Akkus (und nur ab und zu fürs Handy). Das Akkuladegerät geht nur an 230 Volt Wechselstrom, den es dann natürlich runtertransformiert. Sollte da das Netzteil kaputt gehen, tausche ich es gegen ein anderes aus. Der Kabelanschluss ist nicht fest verlötet, sondern durch einen Standardstecker verbunden. Davon habe ich noch eine handvoll in Reserve (sind ja bei fast jedem Elektrogerät mittlerweile dabei).
Der Tipp mit den 12V-LED-Lampen klingt überzeugend. Was für einen Vorwiderstand benötige ich dafür genau (kenn mich damit nicht aus)?
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[…]
Nach den letzten Wochen mit überwiegend Sonnenschein und etwas mehr Tageslicht, bin ich begeistert. Der Akku wurde bereits mehrfach voll geladen, sodass ich ihn effektiv zur Ladung der Klein-Elektrogeräte nutzen konnte. Genau so, wie ich es mir für einen Krisenfall ohne dauerhafte Stromversorgung vorstelle. Im Sommer werde ich wahrscheinlich gar nicht wissen, wohin mit dem zusätzlichen Strom ...

Ich kann daher einen speziellen Solarakku im Vergleich zu den "normalen" Blei-Säure-Batterien uneingeschränkt empfehlen!
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Wahrscheinlich erzähle ich euch nichts Neues, aber mir flatterte die Tage ein Schreiben meiner Bank in den Kasten, in dem das Institut - anders als sonst üblich - nicht in eloquentem Marketing-Deutsch die neuesten Finanzprodukte anpries, sondern in trockenem Juristenstil auf eine wichtige Änderung hinwies:
Zitat... dass der Bundesverband deutscher Banken e. V. entschieden hat, die Sicherungsregezen des Einlagensicherungsfonds herab zu setzen. Das Statut dieser Sicherungseinrichtung ist angepasst worden, um den Fonds für künftige Herausforderungen besser aufzustellen.
(Hervorhebung von mir)"Künftige Herausforderungen"? Na, das nenn ich mal Klartext! Man rechnet also offensichtlich mit der bislang allenfalls hypothetischen Inanspruchnahme des Fonds. Und damit dieser den "künftigen Herausforderungen besser" gerecht werden kann, wird er reduziert! Nee, klar ...
ZitatDa wir (...) auch dem Einlagensicherungsfond (...) angehören, sind wir angehalten, Sie darüber zu informieren ...
(Hervorhebung von mir)"Sind wir angehalten" - hmm, das klingt wenig getarnt nach "wurde uns nahegelegt". Von wem und warum? Ah, ich ahne was ...
Eine Bank würde besser schreiben, "um Sie immer rechtzeitig und umfassend über Ihre Anlagen bei unserem Institut zu informieren, freuen wir uns, Ihnen schon heute mitteilen zu können, dass die Einlagensicherung ab 2025
nur noch ein Bruchteil sein wirdweniger umfangreich ausfallen wird als bisher".Aber ihr wurde ja ausdrücklich "nahegelegt", mir den "genauen Wortlaut" mitzuteilen. Und der ist lang und langweilig. Das wird nur eine Minderheit freiwillig lesen wollen. Ich erspare euch ein vollumfängliches Zitat. Die wichtigsten Eckdaten:
Sicherung bis ...
31.12.14: 30 % des für die Einlagensicherung haftenden Eigenkapitals der Bank
31.12.19: 20 %
31.12.24: 15 %
ab 01.01.25: 8,75 %Der Anteil wird also um fast 71 % gekürzt! Wer die Zeichen an der Wand nicht erkennt, der soll nachher nicht sagen, "das kam aber überraschend"!
Got Gold and Silver?
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Danke für die vielen Infos und Links zum Thema!
Was ich noch nicht verstehe: durch Osmose müssten im Körper doch Mineralien aus den Zellen zum weniger mineralisierten Wasser wechseln und dabei die Zellen zerstören? Jedenfalls war das die Begründung, warum man destilliertes Wasser nicht trinken soll? Alles nur Humbug, so wie mit dem hohen Eisengehalt im Spinat?
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Hinweise zu Osmosefiltern fände ich ebenfalls spannend. Was mich zuerst interessiert: erhält man als Ergebnis dann nicht destilliertes Wasser?
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Aber doch nur solange die anderen Mitgliedsstaaten ihren Obolus entrichten können.
Fallen Länder aus, wird doch der Betrag auf die Verblieben umgelegt, oder nicht?
lg meggyJa, da hast du natürlich völlig Recht. Worauf ich hinaus wollte, war, dass die Target2-Forderungen nicht in voller Höhe alleine von der Bundesbank zu tragen wären, sollte sich die Bundesrepublik dazu entscheiden, einen Schnitt zu machen und den Euro zu verlassen. Je später das allerdings passiert, desto größer werden die Gesamtlasten und durch den Ausfall anderer Schuldner auch der Anteil sein, den die BuBa dann tragen müsste.
Wayne Schlegel: ich bin skeptisch, ob Atomwaffen in einem Wirtschaftskrieg dienlich sind, um eigene Forderungen durchzusetzen.

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Was man bei den Target2-Forderungen der Bundesbank nicht vergessen sollte, ist, dass die Forderungen Eurozonen-weit gestellt werden. Die nationalen Zentralbanken haften nur mit ihrem EZB-Schlüssel - das wären im Falle der Bundesrepublik 27 %, wenn ich mich richtig erinnere. Das bedeutet aber auch, dass die anderen Zentralbanken (jedenfalls die der Nettozahler) mit im
BootSchuldensumpf sitzen.Und falls jetzt der Hinweis auf die Eintreibbarkeit dieser Anzeile kommt: es wird Länder wie Frankreich geben, die Interesse daran haben dürften, an einem Nordeuro beteiligt zu sein. Diesen wird man mit geschickter Verhandlungstaktik einen Eintrittspreis in Form der Übernahme IHRER Verpflichtungen stellen können ...
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Noch ein interessantes Statement aus dem oben verlinkten Artikel im Manager Magazin:
ZitatDem Schuldenerlass der privaten Gläubiger von rund 110 Milliarden Euro stünden zusätzliche Kredite von 130 Milliarden Euro der internationalen Gemeinschaft gegenüber, ein Großteil davon komme direkt privaten Investoren zugute.
Das muss man sich mal in einer ruhigen Minute durch den Kopf gehen lassen: die Verschuldung Griechenlands steigt durch die Rettungsaktivitäten statt zu sinken (Schuldenschnitt? )! Dass die Banken bei so einem Deal frohlocken, kann man sich vorstellen. Verdienen sie doch nun risikolos an 130 Mrd. statt an 100 Mrd. ... Und im Zweifel zahlt der Steuerzahler die Zeche.
Für ein kreditbasiertes Geld, wie wir es haben, das auf eine stetige Ausweitung der Kreditmenge angewiesen ist, um nicht zu kollabieren, ist so ein Kreditwachstum von 30 % natürlich prima! Also, Merkozy, Mission accomplished: Blase weiter aufgepustet unf Fallhöhe weiter nach oben geschraubt! Weiter so.
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2 Fragen: welch wird den recovery value dieser Anleihen? (Und welche sind diese Anleihen? Jene, deren Besitzer beim Schuldenschnitt nicht mitgemacht haben? )
... und was bedeutet dass ein cds ist collateralized?
Der Recovery Value wird am 19.03. per Auktion festgestellt. Es handelt sich also um den marktgerechten Restwert der Papiere, für die eine Kreditausfallversicherung abgeschlossen wurde und die nicht Teil des Schuldenschnitts sind.
Der Verband rechnet daher damit, dass die maximale Schadenssumme von 3,2 Mrd. USD geringer ausfallen wird. Eben reduziert um den Restwert.
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Die Pressekonferenz der ISDA ist gerade zu Ende gegangen. Der Verband sieht infolge der Entscheidung keine gravierenden Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Im Gegenteil: aus seiner Sicht würde signalisiert, dass die bestehenden Verträge über die CDS eingehalten würden. Maximal seien 3,2 Mrd. EUR im Feuer; diese Summe werde aber aller Voraussicht nach noch geringer ausfallen, da die vom Ausfall betroffenen Staatsschuldverschreibungen nicht völlig wertlos würden, sondern bei der für den 19. März vorgesehenen Auktion zur Bestimmung ihres tatsächlichen Marktwertes noch einen Restwert erhalten werden. (Damit wird dann die Schadenssumme tatsächlich niedriger als 3,2 Mrd. ausfallen.)
Also alles halb so schlimm?
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Der Verband ISDA hat entschieden, dass die Umschuldung Griechenlands als Zahlungsausfall zu werten ist und die CDS damit fällig werden. Jetzt wird's spannend!
http://www.handelsblatt.com/po…sfall-ist-da/6311374.html
In 15 Minuten:
ZitatISDA will host a press briefing today at 9PM GMT / 4PM EST addressing the credit event ruling. A live webcast of the briefing will be available at: http://services.choruscall.com/links/isda120309.html.
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Beides sind langfristige Anlagen mit mehrjährigem Anlagehorizont. Bei Gold steht der Kaufkrafterhalt im Vordergrund, bei Silber eine mögliche Rendite durch zunehmende Knappheit und gleichzeitigem industriellen Bedarf.
Die Volatilität ist bei beiden Metallen hoch - bei Silber deutlich höher. Manipuliert sind wohl beide Märkte.
100 % investiert sein, würde ich nicht empfehlen - jedenfalls nicht zum heutigen Niveau.
Silber hat deutlich mehr Korrekturbedarf (Aufwertungspotenzial) als Gold, aber da der Markt kleiner als bei Gold ist, lässt sich der Preis auch leichter manipulieren (drücken).
Du siehst: eine riskante Anlageform. Die Entscheidung und damit das Risiko kann und will ich dir nicht abnehmen.

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