Beiträge von Argus

    Der schweizer Franken versucht seit Mitte Dezember weiter gegenüber dem Euro aufzuwerten. Besonders interessant, da der Euro nach dem Jahreswechsel gegenüber fast allen anderen Währungen stärker wurde. Bin sehr gespannt, wie lange die Eidgenossen noch gegen eine weitere Aufwertung angehen können. Das angedachte Ziel von 1,25 oder gar 1,30 liegt zurzeit in weiter Ferne. Für mich ein Zeichen, wie stark die Fluchtbewegung aus USD und EUR gegenwärtig ist!




    Ich glaub Nutella mehrere Jahre über MHD wäre auch kein Problem. Ist ja wirklich nur Fett und Zucker.


    Was ich nirgendwo finde ist langfristig lagerfähiger Butterschmalz. Eigentlich sollte das die Grundvorsorge für "jedermann" sein. In der Vergangenheit war bei schlechter Nahrungsversorgung der Mangel an FETT immer das größte Problem.


    Hast du schon mal probiert, das Schmalz einzufrieren? Das geht mit Butter relativ problemlos. Sonst war früher luftgetrockneter Speck und Schinken eine Möglichkeit, Fett zu lagern, ohne das es ranzig wird.


    Das halte ich auch bei Nutella für möglich. Der Zucker ist unproblematisch, aber das Fett könnte ranzig werden. Ansonsten ist das ein gut zu lagernder und sehr kompakter Energiespeicher. Vitamine und Ballaststoffe muss man durch andere Nahrungsmittel ergänzen.

    Der Chefverhandler für die Banken ist aus Athen abgereist. Charles Dallara will angeblich per Telefon weiterverhandeln. Andere Beobachter sagen: Es sieht schlecht aus für eine Lösung über den Schuldenschnitt.


    weiter hier: http://www.deutsche-mittelstan…richten.de/2012/01/36653/


    In unseren MSM wird davon natürlich noch nicht berichtet :tired:


    Ich interpretiere es zurzeit eher so, dass es entweder zum Verhandlungspoker gehört oder dass das Verhandlungsergebnis den Rahmen dessen überschreitet, für den Dallara eine Vollmacht hatte. Dann muss er sich erst mal mt dem Bankenverband kurzschließen.


    Alles in allem aber keine guten Zeichen. Ich habe noch die Hoffnung, dass der Bankenverband erkennt, dass eine ungeordnete Insolvenz Griechenlands auch nicht in seinem Interesse sein wird. Trotzdem sollte man das Thema sehr genau verfolgen und bereit sein, schnell die letzten Vorbereitungen zu treffen. Die meisten Vorsorgemaßnahmen sollte man ohnehin schon seit Längerem umgesetzt haben.


    Ich dachte, ich taste mich mal vorsichtig an die Extreme heran ... :D


    Hattest du den ungekochten Reis im Kühlschrank gelagert? Dann könnte er die dortige Feuchtigkeit aufgesogen haben. Ich kenne es, dass man etwas Reis zum Salz dazu gibt, um es rieselfähig zu halten. Der Reis nimmt die Feuchtigkeit auf.


    Das könnte in deinem Fall den etwas muffigen Geschmack erklären. Sonst soll doch Reis nahezu unbegrenzt lagerfähig sein, oder?

    Was bedeutet denn "ausgegraben"? Nach erstem Augenschein handelt es sich um gut erhaltene Sammlermünzen. Die liegen normalerweise nicht einfach in der Gegend rum, sondern der Eigentümer hat sie bewusst ausgewählt und weiß, um was es sich handelt.

    Ich habe diesen Bericht gestern im TV gesehen. Prof. Sinn wird sehr deutlich. (...)


    http://www.phoenix.de/content/431319#


    Sensationell! Verheugen und Sinn sind sich in weiten Strecken einig. Nur der Moderator versucht noch verzweifelt gute Mine zum bösen Spiel zu machen ...


    Ab ca. 0:30 h geht's auch um das Mächtegleichgewicht in der EU und der Eurozone. Soviel Klartext in den Mainstreammedien ist man ja gar nicht gewöhnt! 8o

    Nach der Herabstufung Frankreichs, Österreichs und Italiens dürfte S&P nun das stärkste Pulver verschossen haben. Ob die Bankster von der Wallstreet auch hinter dem (Fast-)Scheitern der Gespräche zwischen griechischer Regierung und den privaten Staaten stecken, werden wir wohl nicht so schnell erfahren. Aber von hier droht dem Euro die größte Gefahr. Die Sache mit den Herabstufungen verliert jetzt langsam ihre Wirkung, da das "worst case"-Szenario eingetreten ist.


    Läuft zurzeit alles nach Plan für die Kreise in den USA, die den Euro noch vor dem USD zu Fall bringen wollen. Wenn die Pleite Griechenlands aber nicht herbeigeführt werden kann, wird das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlagen. Die nächsten Tage werden spannend - wird die griechische Regierung einen Zwangsverzicht der privaten Gläubiger ins Parlament einbringen oder nicht?


    An dieser Frage dürfte sich das Schicksal des Euro entscheiden. Zuzutrauen wäre es den Griechen ja, dass sie nicht nur einseitig aus dem Euro aussteigen, sondern auch allen anderen Eurostaaten die Gemeinschaftswährung verhageln wollen ... :whistling:


    Zwangsverzicht = Zahlungsausfall im Sinne der Rating-Agenturen = CDS werden fällig = finanzieller Zusammenbruch (? )

    Ja, die Sache läuft jetzt schon, damit ich Erfahrungen sammeln kann. Dann weiß ich, ob die Sache, so wie ich es mir vorstelle, bei einem Stromausfall für den gedachten Anwendungszweck einspringen kann.


    Kurzer Zwischenstand, wie sich die Sache mit dem Solarpanel im Winter anlässt: mit dem Blei-Säure-Akku war bei dem zurzeit dauernd bedeckten Himmel so gut wie keine Ladung festzustellen. Allenfalls der Selbstentladung des Akkus konnte entgegengewirkt werden, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Ich muss dazu sagen, dass ich das Panel nicht optimal ausgerichtet habe - es geht nach Westen raus und bekommt erst ab frühem Nachmittag direkte Sonne (wenn sie denn scheint). Im Krisenfall müsste ich den Aufbau umstellen, um mehr Leistung herausholen zu können.


    Trotzdem war ich mit der Ladung des Akkus nicht zufrieden und habe mir kurzerhand noch einen Blei-Gel-Akku von Exide/Sonnenschein gekauft, der für Solarzellen geeigneter sein soll. Durch den inneren Aufbau soll er insbesondere niedrige Ladeströme eher annehmen und speichern können. Nach den ersten drei Wochen, die er jetzt in Betrieb ist, kann ich das vorsichtig bestätigen. Die Ladungsaufnahme ist tatsächlich besser als bei dem anderen Akku-Typ. Bei bedecktem Himmel findet immerhin eine geringe Aufladung über Tag statt; bei Sonnenschein funktioniert es dann, wie ich es mir vorgestellt habe. Bin schon auf den Sommer gespannt!


    Hallo zusammen,
    passend zu diesem Faden kommt heute abend um 20.15 Uhr auf ZDFInfo eine Doku:


    Selbstversorger
    Die Angst vor dem großen Crash


    Interessante Zusammenfassung der verschiedenen Selbstversorger-Typen und Angebote. Insgesamt nichts Neues für uns. Die Darstellung war - wie vom ZDF als Staats-tragendem Sender nicht anders gewohnt - mit einer subtilen Art des Lächerlichmachens durchzogen. Eine kritische Auseinandersetzung der Krisenursachen und der Motive für die Verunsicherung einzelner fand nicht oder nur sehr oberflächlich statt.


    Spanbauer war natürlich das Paradebeispiel für denjenigen, der Ängste schürt und damit Geld verdient. Aber auch alle anderen Beispiele, bei denen jemand mit der Krise Geld verdient, wurden durchweg negativ dargestellt.


    Wobei die Sendung in zwei Einzelfällen durchaus einen Spagat zu bewältigen hatte, um die staatliche Propaganda bedienen zu können: zwei Selbstversorgerfamilien, die sich naturnah und ökologisch bewusst versorgten, konnte man ja nicht völlig lächerlich machen. Und als dann noch die staatlichen Lebensmittellager und die Aufrufe des Bundes zur Katastrophenvorsorge der Privathaushalte Eingang in die Sendung fanden, relativierte sich die Kritik an der privaten Vorratshaltung doch etwas.


    Insgesamt griff der Beitrag aber zu kurz und blieb ambivalent. Wie gesagt: es fand keine tiefere Auseinandersetzung mit der Problematik statt. Vielmehr stocherte das TV-Team in einer Vielzahl von Fallbeispielen, die ein Psychologe mit seinen Aussagen zu Motiven des Handelns wie eine Klammer zusammenfassen sollte.


    Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck zurück, dass das Team keinen rechten Zugang zu der Thematik gefunden hat und selbst höchst verstört von den Eindrücken und Gesprächen zurückgelassen wurde. Aber für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema fehlten wohl Zeit und Hintergrundwissen ... und - so darf vermutet werden - war wohl der ursprüngliche Ansatz auch ein ganz anderer: "hey, hast du schon von den Spinnern gehört, die Lebensmittel horten? Ha, im reichen Deutschland! Die ziehen wir mal so richtig durch den Kakao! Das gibt Quote!".


    Alles in allem etwas, das man sich sparen konnte, wenn man hier schon mitliest. ;)


    Ach so, noch eine interessante Aussage: GOLD, bäh, das ist das BÖSE Zeugs, mit dem man ANONYM sein Geld vor dem Staat VERSTECKEN kann! Dreimal pfui! Diese Systemschädlinge. Schmarotzer. Das eigene Vermögen nicht mit allen teilen, sondern ganz für sich allein haben zu wollen! Vergraben es auch noch im Garten. Ungeheuerlich - das gehört VERBOTEN! 8)

    Bei den Flecken handelt es sich um Verschmutzungen, die während der Produktion aufgetragen wurden. Es ist daher völlig unerheblich, ob die Tubes geöffnet wurden oder nicht!


    Es wäre schön, wenn nicht solche Gerüchte in die Welt gesetzt würden. Und vielleicht könnte ein Mod diesen Thread mit dem anderen, älteren Thread zum Thema zusammenlegen? Darin sind viele Infos zum Thema zusammengefasst.

    Paul Krugman erklärt in einem Kommentar in der NYT, warum die hohen Schulden der USA keine große Rolle für die Zukunft spielen:


    1. würden Staaten die Schulden ohnehin nie zurückzahlen! Sie wüchsen aus den Schulden über zusätzliche Wirtschaftsleistung heraus.


    2. wären die USA nicht nur im Ausland verschuldet, sondern das Ausland in ähnlicher Höhe auch bei den USA. Außerdem könnte ein Staat durch moderate Anhebung der Steuern das Deficit Spending nach Keynes fortführen, ohne in eine Schuldenspirale zu geraten. Andere Länder - hier besonders UK - hätten schon über Jahrzehnte in der Vergangenheit eine viel höhere Verschuldung gemessen am BIP gehabt.


    http://www.nytimes.com/2012/01…_r=2&src=tp&smid=fb-share


    Auch wenn ich seine Meinung nicht teile, ist es interessant, mal die Gegenposition zu lesen. Aber Krugman vergisst, dass die USA in einer ganz anderen Situation sind, als sie es nach dem WKII waren. Auch verkennt er m. E. die Dynamik von Zineseszins auf den bestehenden Schuldenberg. Beim Lesen seines Artikels habe ich den Eindruck, als ob er sich der Dimensionen der US-Verschuldung nicht wirklich bewusst ist.


    Wahrscheinlich versucht er auch nur die Theorie des Deficit Spendings über den kommenden Zusammenbruch zu retten! Im letzten Absatz hält er sich nämlich eine Hintertür offen, was die Ursache für ein Scheitern sei: die Unfähigkeit, noch mehr Geld auszugeben und die Steuern in den USA zu erhöhen.


    Seine favorisierte Doktrin der Staatsschulden wäre dagegen der richtige Weg. Wenn das System dann doch vor die Wand fährt, dann soll das wenigstens seine Theorie unbeschadet überstehen, damit man später danach weiter handeln kann. So jedenfalls mein Eindruck.

    Portugal hat sich zu einem wahren Vorzeigekandidaten entwickelt, die Kriterien für 2012 sind schon jetzt erfüllt. Allerdings geht es nicht so ganz mit rechten Dingen zu, wie der Spiegel weiß:


    Das ist glatte Enteignung der zukünftigen Pensionäre! Wieso lässtbsich das jemand gefallen? Da werden Rentengelder an einen nicht kreditwürdigen Schuldner verliehen, ohne dass ihm jemand auf die Finger haut? Dass ist wie einem Alkoholiker eine Schnapsflasche zu leihen, und er verspricht die Flasche auch ganz bestimmt zurückzugeben. ... leer!


    Der portugiesische Staat wird die Renten bestimmt bezahlen, nur kaufen wird man sich dann davon nichts mehr können. Ich kann mir gut vorstellen, dass man andernorts diesen Hütchenspielertrick aufmerksam beobachtet und schon mal eigene Berechnungen anstellt, wo im eigenen Land elegant was zu holen ist.


    Vor einem solchen Hintergrund ist die Frage wo der POG oder POS aktuell steht völlig irrelevant. Hauptsache man hat das Zeugs anonym und physisch gekauft!

    Ich wünsche allen ein gesundes neues Jahr, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an die Mods und Forenbetreiber für den Einsatz!

    Dazu noch eine interessante Hintergrundinfo - allerdings aus 2009 zum Zeitpunkt der Finanzkrise. Danach besteht für die Raffineriebetreiber in Europa das Problem, dass die ungleiche Besteuerung von Diesel und Benzin zu einer ungleich höheren Nachfrage nach Diesel geführt habe. Technisch lässt sich aber in einer Raffinierie nicht nur Diesel herstellen, was dazu führt, dass man entweder eine Überproduktion an Benzin hat oder Diesel von außen importieren muss, um die Dieselnachfrage zu decken.


    http://www.esyoil.com/s11_Unve…ie-Kapazitaeten_18721.php


    Insgesamt gibt es im europäischen Raffineriemarkt eher eine Überkapazität. Petroplus wird jetzt drei der fünf europäischen Werke herunterfahren und nur noch die Anlagen in Ingolstadt und der Schweiz weiterbetreiben. Die anderen bleiben in Bereitschaft.


    Pressemeldung von Petroplus, 31.12.11


    Wenn man die Zahlen durch den Wegfall der Kapazitäten bei Petroplus zugrunde legt, könnte das ziemlich genau die Menge sein, die der restliche Markt benötigt, um wieder profitabel arbeiten zu können. Die anderen Raffineriebetreiber werden über die Entwicklung bei Petroplus nicht unglücklich sein ... zumindest so viel darf vorsichtig vermutet werden!


    Für den Spritpreis sehe ich die Entwicklung im Nahen Osten zumindest kurzfristig als entscheidender an. Die Preise in Europa werden durch die Kreditklemme bei Petroplus allenfalls stabilisiert, aber nicht in die Höhe schießen. ... hoffe ich mal. :D

    Danke für den Artikel, Fragezeichen. Er wirft noch ein anderes Schlaglicht auf die aktuelle Situation. Neben der Info, dass es bald steigende Benzinpreise in Europa geben könnte, zeigt der Fall auch, wie stark sich bereits die Bankenkrise auf Schlüsselindustrien der Realwirtschaft auswirkt! Wenn die Banken nicht mehr bereit sind, Petroplus weitere Kredite zu gewähren, steht ihnen entweder das Wasser bis zum Hals ... oder sie wollen einen unabhängigen Raffinieriebetreiber aus dem Markt drängen. Auf Geheiß?


    Tanken ist jedenfalls eine gute Idee ...