Beiträge von Argus

    In wenigen Tagen istbder ganze Spuk vorbei - wenn sich in den USA Republikaner und Demokraten auf die Anhebung der Schuldenobergrenze geeinigt haben werden, nimmt bestimmt auch der Druck auf Europa wieder ab.


    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich die beiden Lager nicht auf eine Anhebung einigen sollten, erleben wir voraussichtlich ein zweites 2008. Dann spielt die europäische Schuldenkrise auch nur noch die zweite Geige ... Spannender dürfte dann die Frage sein, welcher Staat noch über genügend Reserven verfügt, um seine strauchelnden Banken aufzufangen.


    Wenn das nicht gelingt, garantiert die Bundesregierung bestimmt zum wiederholten Male die Sicherheit der deutschen Spareinlagen. Wer dann immer noch nicht aufwacht, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Wird der Umschlag einfach in den Briefkasten gesteckt oder muss man ihn bei Empfang quittieren? Falls Letzteres: ist eine persönliche Entgegennahme des Bestellers notwendig oder können auch Nachbarn die Sendung annehmen?


    Ich frag, um die Überweisung mit meinem Urlaub abstimmen zu können.

    Am Mittwoch der vorletzten Woche kamen in Frankfurt Vertreter der Banken und des Finanzministeriums zusammen - Letztere hatten zumindest die Absicht zu kommen, mussten aufgrund der schlechten Wetterlage dann aber in Nürnberg zwischenlanden und saßen dort fest.


    Der Chef des Soffin-Rettungsfonds begann schließlich damit, die Veranstaltung vertretungsweise zu moderieren. Alles war ein wenig überstürzt, da das Treffen erst am Morgen einberufen wurde. Was dann folgte, sorgte bei den Teilnehmern für ziemliches Entsetzen.


    Zitat eines Teilnehmers:


    Zitat

    "Als klar wurde, dass die Regierung zu keinerlei Garantien bereit ist und stattdessen lediglich ein Excel-Sheet an die Wand geworfen wurde, in das man eintragen sollte, wer zu welchen Laufzeitverlängerungen bereit sei, wich bei vielen Anwesenden erst mal die Farbe aus dem Gesicht. Eine so schlechte Vorbereitung der Gespräche habe man nicht erwartet."

    (Quelle: Welt am Sonntag, 26.06.11, S. 37)


    Vor dem Hintergrund wird schnell klar, warum sich Schäubles Ministerium die Vorlagen von der Deutschen Bank schreiben lässt! Und: man sollte in der aktuellen Staatsschuldenkrise keine große Hoffnung auf die Krisenmanagement-Fähigkeiten der Bundesregierung setzen. Selbst ist der Bürge ...! ;)


    Dilettantisch - mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Der Vergleich der Gegenwart mit der Zeit vor hundert Jahren und mehr ist nicht wirklich valide, da Silber nicht mehr als Geld genutzt wird. Noch lange bevor der Goldstandard eingeführt wurde, war Silber das Alltagsgeld. Gold wurde zwar auch benutzt, aber eher für die seltenen Geschäfte, bei denen viel Wert bewegt werden musste. Die zweite Hürde bei einem so langfristigen Vergleich ist die Berücksichtigung der Inflation über einen so langen Zeitraum.


    Das Ergebnis kann daher bestenfalls eine Näherung sein. Das vorausgeschickt, kenne ich nur den Chart aus dem Buch von Reinhard Deutsch "Das Silberkomplott", S. 303, den Thorsten Schulte in "Silber - das bessere Gold", S. 164 übernommen hat.


    Danach kostete eine Unze Silber im 14. Jahrhundert ca. 320 USD; stieg bis zur Entdeckung der Neuen Welt und der großen Silbervorkommen in Amerika bis auf 600-700 USD, um danach bis etwa 1650 kontinuierlich auf ca. 180 USD zu fallen. Dort hielt sich der Preis ca. 100 Jahre, um danach in mehreren Schritten immer weiter zu fallen. Nach der Entmonetarisierung von Silber lag er Anfang des 20. Jahrhunderts sogar mal unter 1USD/Unze ...

    Weiß eigentlich schon jemand, um welche Uhrzeit über das Sparpaket abgestimmt werden soll? Einmal hieß es heute Nacht um 1:00 Uhr, dann wiederum Mittwoch (im Laufe des Tages? ). Jetzt hab ich Donnerstag gehört.


    Irgendwer muss doch Genaueres wissen?

    Hab's gefunden, wo man die Debatte live im Netz verfolgen kann:


    http://www.hellenicparliament.gr/vouliTVMP.html


    Ist ein Web-Stream, den das Parlament selbst zur Verfügung stellt (http://www.hellenicparliament.…mos-tis-voulis/technical/)


    Wenn wir jetzt noch ein Forenmitglied finden, dass der griechischen Sprache mächtig ist, könnte er/sie uns morgen zur Abstimmung vielleicht simultan übersetzen?! 8)



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    verleihnix: vielleicht sind die bescheidenen Demos für einen Austritt Deutschlands aus dem Euro ein erster Anfang? Du hast Recht, dass sich (noch? ) kaum jemand dafür interessiert. Aber vielleicht sind sie einfach noch zu unbekannt?


    EZB-Zettel zu Hause bunkern ist m.E. nicht wirklich zielführend (siehe das Zitat von Voltaire in meiner Signatur). Oder habe ich da jetzt einen grundsätzlichen Denkfehler?


    Du hast schon Recht, und ich sehe das genauso. Ich wollte halt wissen, wann die Abstimmung genau stattfinden wird, um ggf. das restliche Geld vom Giro abzuheben. Sollte es tatsächlich am Mittwoch zur erwarteten Bankrotterklärung Griechenlands kommen, dann hätte ich schon Bargeld in der Hand und würde es noch vormittags versuchen in etwas Werthaltiges zu tauschen.


    Die Beharrungskräfte in unserer Gesellschaft sind groß. Ich denke nicht, dass man schon um 9.00 Uhr nicht mehr mit Eurozetteln bezahlen können wird. Das ganze Drama wird sich in so einem Szenario in den Tagen danach abspielen. Ich setze darauf: der frühe Vogel fängt den Wurm! ;)


    Übrigens scheint sie Bankrotterklärung sicher zu kommen. Selbst wenn die Abstimmung am Dienstag wie allgemein erwartet zugunsten des Sparpakets ausgehen sollte, droht S&P schon damit, dass auch eine freiwillige Umschuldung zu einem Zahlumgsausfall führen wird!


    Erinnert ihr euch noch daran, wie krampfhaft letzte Woche der Eindruck aufrecht erhalten wurde, dass nur ja eine freiwillige Beteiligung der Banken an der Umschuldung geben dürfe?


    Spielt keine Rolle! -->


    Zitat

    "Zuvor hat auch die Ratingagentur Standard & Poor's ihre Haltung bekräftigt, im Falle einer freiwilligen Umschuldung Griechenlands griechische Staatsanleihen wahrscheinlich als Zahlungsausfall zu bewerten. Zwar könnte S&P nicht von vornherein sagen, dass jede Form der Umschuldung einen Zahlungsausfall bedeute. Aber: "Die Vergangenheit zeigt, dass es bei einem Land, dessen Kreditwürdigkeit wie Griechenland aktuell mit CCC bewertet wurde, in der Regel nicht zu einer freiwilligen Umschuldung gekommen ist und Investoren Verluste hinnehmen mussten", sagte der Leiter des Länderbereichs Europa bei S&P, Moritz Krämer der "Welt".


    Bei einer Laufzeitverlängerung einer Anleihe würden Investoren schlechter gestellt, das würde einen Zahlungsausfall bedeuten und eine entsprechende Herabstufung S&Ps nach sich ziehen, sagte Krämer. Ob die Umschuldung freiwillig erfolge, spiele eine untergeordnete Rolle. "Entscheidend ist: Wie steht der Investor im Vergleich zu dem da, was ihm versprochen wurde, als er sein Geld investiert hat", sagte Krämer.

    "


    http://derstandard.at/13081865…schuldung-bedeutet-Pleite

    hol dir doch vielleicht gleich am morgigen montag was, dann bist auf der 'sicheren' seite :rolleyes: kannst es ja am mittwoch wieder einzahlen, wenn der spuk so weitergeht wie bisher und weitgehend angenommen...


    oder: du schleppst den zaster am besten gleich noch zum händler deines vertrauens... :D


    gruß, verleihnix


    Ja, das ist sicher ein guter Tipp und werd ich auch so machen. Ich hab aber morgen leider durch meinen Job keine Gelegenheit, in EM umzurubeln.


    Iring: vorbereitet bin ich schon, aber ich habe halt auch laufende Ausgaben, für die auf dem Giro Geld ist. Warum sollte ich das verfallen lassen, sollte es tatsächlich krachen? ;) Außerdem kann man am Automaten in der Regel nur 500 EUR/Tag abheben! Das Höchstlimit liegt bei 1000 EUR/Tag (muss aber bei der Bank beantragt werden).


    Wenn also am Dienstagabend die Abstimmung gegen das Sparpaket ausgeht, würde ich 1000 EUR am Dienstag und 1000 EUR nach Mitternacht abheben - noch bevor der Großteil der Bevölkerung am Mittwochmorgen aufwacht und in den Frühnachrichten erfährt, dass "die Spareinlagen sicher sind - ganz wirklich!".

    Kann ich mir nicht vorstellen. Das Problem ist ja schon eine Weile bekannt, aber immer noch entwickeln auch neue Auflagen von Silbermünzen "Milchflecken". Das wird Teil des Produktionsprozesses sein.


    Schade, dass in D 19 % MWSt auf Barren erhoben werden. Bei Gussbarren tritt so ein Fehler bestimmt nicht auf. Dann könnte man Silberbarren und Goldmünzen sammeln, und hätte ein Problem weniger. Aber mit den Pflegetüchern lassen sich die Flecken ja recht einfach entfernen.

    Weiß eigentlich jemand, wann genau die entscheidende Abstimmung im griechischen Parlament am Dienstag stattfindet? Kann man die Abstimmung + Ergebnis live über einen Stream auch im Internet oder über einen Kabelsender mitverfolgen?


    Ich wäre gerne der Erste vor dem Bankautomaten, wenn die Abstimmung anders als erwartet verlaufen sollte ... :whistling:

    Ich habe die Zehner nicht vorbehandelt. Was bei dem Zustand sicher empfehlenswert gewesen wäre, um die Verkrustungen zu lösen:


    Aber auch so ist das Ergebnis schon wesentlich besser als vorher:
    ....


    Die Alufolie sieht nach der Prozedur mit Besteck und Münzen übrigens regelrecht "verbrannt" aus - sie dient ja als Reaktionspartner:


    Macht jedenfalls Spaß! Und ich denke jetzt schon daran, ob wir uns nicht doch Silberbesteck zulegen sollten. Das aufwendige Putzen wäre jedenfalls kein Hinderungsgrund mehr. :thumbup:

    Ich habe heute altes versilbertes Besteck in die Hand bekommen und musste den Trick mit kochendem Wasser + Salz + Natron ausprobieren. Die Ergebnisse wollte ich hier mit euch teilen und nicht extra einen neuen Thread dafür aufmachen, auch wenn es im engeren Sinne nicht um Milchflecken geht (die mit der beschriebenen Methode wohl nicht weggehen sollen!).


    Die Reinigung für "angelaufenes" Silber in kochendem Salzwasser + Alufolie ist so simpel und schnell, dass ich sie uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Eintauchen - sauber! Verblüffend ...


    Hier ein paar Fotos von der Besteckreinigung. Besonders die Zuckerzange und der Löffel waren fast schwarz.


    Also habe ich einen hohen Edelstahltopf genommen, den Boden mit Alufolie ausgelegt, Salz und etwas Kaiser-Natron hinzugegeben, Wasser drauf und aufgekocht.


    Dann die Besteckteile hinzu. Fertig.


    An dem Löffel kann man gut sehen, wie schnell die Verfärbung verschwindet: kurz eintauchen und mit dem Alu in Verbindung bringen, schon löst sich die Oxidation.


    Das Besteck sieht nun ohne aufwendiges Polieren aus wie (fast) neu:


    Die Sache fand ich so faszinierend, dass ich das auch gleich an drei uralten Silber-Zehnern ausprobieren musste. Dabei handelte es sich um völlig verkrustete und verdreckte Exemplare (u.a. ein Zehner "Deutsches Museum"), die völlig hoffnungslos aussahen (siehe nächstes Posting).

    Nein, 2008 wiederholt sich nicht. Es könnte allenfalls noch schlimmer werden.


    Begründung:


    (1) die Staatskassen sind leer. Eine Milliarden-schwere Finanzhilfe für taumelnde Banken und Versicherungen oder zur Unterstützung einer in die Depression abgleitende Wirtschaft ist schlicht nicht mehr finanzierbar. Es gibt aus meiner Sicht nicht genügend Investoren, die ein solches benötigtes Volumen an bereits überschuldete Staaten verleihen wollten. Das gilt für die USA wie die meisten europäischen Staaten gleichermaßen.


    (2) die seit 2008 aufgebauten Staatsverschuldungen verhindern ein Engagement in Staatsanleihen (Stichwort: PIMCO). Das Geld würde diesmal bei einem Crash in Sachwerte strömen. Nach der Bankenkrise von 2008 entwickelt sich nun die Währungskrise, gefolgt von der Staatenkrise. In einem solchen Szenario wäre Fiat-Geld keine sichere Anlage - der Verkauf von Aktien, Rohstoffen und EM folglich ein Fehler. Andererseits handeln die Marktteilnehmer häufig irrational (Stichwort: Börsenbewertung von Facebook) und alte Verhaltensmuster lassen sich nur schwer durchbrechen: daher wahrscheinlich kurzer, aber heftiger Kurs-/Preisrückgang, gefolgt von einer (hyper-? )inflationären Phase.


    (3) die Ursachen für eine neue Finanzkrise sind andere und die Folgen wären schwerwiegender: statt geplatzter Hypothekenschulden, platzen Staatsschulden - die Auswirkungen sind weitreichender. Es wird schon offen über das Auseinanderbrechen der Eurozone und sogar der EU gesprochen, falls es zu einer ungeordneten Staatspleite in Griechenland kommt. Dass die europäischen Staaten in Solidarität weitere grenzüberschreitende Hilfspakete zulasten der eigenen Bevölkerung schnüren, halte ich für ausgeschlossen. In der echten Krise ist sich jeder dann doch der Nächste ...



    Hier ein Szenario, was sich möglicherweise ab Mitte nächster Woche in Europa abspielen wird, falls die Abstimmung über weitere Sparmaßnahmen im griechischen Parlament wider Erwarten scheitern sollte:


    http://www.welt.de/wirtschaft/…pa-erpressen-koennen.html

    Der Euro fiel heute zeitweise auf ein Rekordtief bei 1,1847 Franken! Schon traurig, dass eine andere Papierwährung als "sicherer Hafen" angesehen wird. Begründung bei Comdirect:


    Zitat

    Die Sorge vor einer konjunkturellen Abkühlung und vor den Folgen einer weiteren Eskalation der Griechenlandkrise treibe die Anleger immer stärker in 'den sicheren Hafen' Schweizer Franken, sagten Händler.


    http://www.comdirect.de/inf/wa…835&NEWS_CATEGORY=DEVISEN


    Im späten Handel dann die Wende: Gerüchte über die angebliche Bereitschaft französischer, belgischer und italienischer Bankhäuser zu einem Zahlungsaufschub für Griechenland (weiche Umschuldung!) verhelfen dem Euro zu neuer Stärke.


    Jetzt kommt offensichtlich Bewegung in die Sache - vielleicht haben die Bankhäuser mit Griechenlandanleihen im Portfolio erkannt, dass sie sich eine Pleite GR gar nicht leisten können, wenn sie ihren Bestand nicht gefährden wollen. Aber auf jede positive Meldung kam bislang kurz darauf immer wieder ein neuer "Hammer", der den Kurs nach unten prügelte. Mal sehen, was sich die Bankhäuser an der Wall Street als Nächstes einfallen lassen.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…les/0,1518,770188,00.html


    Das ist ziemlich unverständlich. Ich lese daraus: die ISDA hat am 13.06. entschieden, dass es zu einem Kreditereignis im Rahmen der Umstrukturierung der Bank (Restructuring credit event) gekommen sei und dass daraus eine "Restructuring Auction" (keine Ahnung was die nun genau auszeichnet) stattfinden soll. Es gab allerdings die Einschränkung, dass die Auktion (? ) nur durchgeführt werden soll, wenn es nicht vor dem Termin noch einen "echten" Kreditausfall geben sollte (Failure to Pay credit event).


    Genau das ist aber wohl passiert, sodass es nun zu "senior and subordinated auctions" (?Zwangsversteigerungen? ) kommen wird.


    Hört sich für mich schlimmer an. Aber mir fehlt auch das Wissen, um die Unterschiede zwischen beiden Arten von Kreditereignissen zu verstehen. Laienhaft verstehe ich darunter, dass die Bank im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen z. B. ein Cashflow-Problem hat und deshalb einen Kredit nicht ablösen kann, aber ansonsten auf einem Konsolidierungsweg ist (= Restructuring credit event). Beim zweiten Vorfall ist sie nachhaltig und nicht nur vorübergehend pleite, weshalb es zu einem richtigen Kreditausfall gekommen ist (Failure to Pay credit event).


    [smilie_blume] Exakt meine Gedanken. Danke fürs Niederschreiben!


    Aber: Wenn es zu einem Zahlungsausfall in GR kommt und wirklich einige Banken (vielleicht zuerst in GR) die Türen schließen, dann wird mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Run auf die Banken erfolgen. Ob viele Leute dann so klug sind, das abgezogene Bargeld in eine sichere Anlageklasse zu wechseln, wird man abwarten müssen. Aber bei der kleinen verfügbaren Menge an Anlagemünzen/-gold, reicht voraussichtlich eine Minderheit, um die Preise *am Markt* (!) in die Höhe schnellen zu lassen. Egal wo der Spot steht.


    Silber halte ich in dem Szenario (Währungszusammenbruch) auch für kritischer als Gold. Besser als Bargeld aber alle mal. Vielleicht sogar die Ausweich-Anlage, wenn Gold nicht mehr ausreichend lieferbar sein wird.


    Ich bin ziemlich sicher, dass es während eines Währungszusammenbruchs in der Eurozone kein EM mehr zu kaufen geben wird. Das war vor der Währungsreform in Deutschland nach dem WK II genauso: die Regale füllten sich erst nach der Umstellung wieder. Genauso werden EM-Händler ihr EM nicht gegen bunte Zettel tauschen wollen, wenn das Ende unmittelbar bevor steht.

    Au weiha,
    bei solchen Visionen zur Errettung eines Pleitestaates wäre dringend der Besuch auf der Coutch eines vertrauten Psychiaters mehr als nur zu empfehlen!


    Genialer Vorschlag...weiter so. =)


    Ist jedenfall mal ein Vorschlag in die richtige Richtung: GR müsste wettbewerbsfähiger werden und seine Wirtschaftsbasis auf eine breitere Basis stellen. Nur vom Tourismus und landwirtschaftlichen Produkten wird GR seinen bisherigen Lebensstandard jedenfalls nicht halten können ... ohne dass auf Dauer Alimente fließen.


    Ob die Idee mit dem Solarstrom nun so das Ei des Kolumbus ist, lass ich mal dahin gestellt sein. Aber immerhin macht sich der Bundesfinanzminister Gedanken, wie man die teuer erkaufte Zeit nutzen könnte. Das war für mich die "gute" Nachricht an der Sache.