Alles anzeigen@Jocky kann dir nur zustimmen was die Kinder/Jugendlichen von heute betrifft.
Den Ursprung des Problems sehe ich aber schon eine Generation früher...
Einerseits in der Erziehung der Eltern dieser Generation und andererseits, noch wichtiger, im gesellschaftlichen Wandel.
Ich hab das Meiste, in jungen Jahren von meinen Großeltern gelernt bzw. kam von dort die Prägung, das Werteverständnis, das Interesse,...
Meine Eltern waren beide berufstätig und hatten für mich wenig bis gar keine Zeit. Aber wie in fast allen Familien meiner Generation, wohnten die Großeltern mit im Haus oder waren nicht weit weg.
Meine Erziehung habe ich sicher sehr viel mehr von meinen Großeltern erfahren, als von meinen Eltern. Meine Großeltern, mit Renteneintritt 60 (meine Oma musste nicht arbeiten!), waren auch noch jung genug das zu stemmen und viel Unsinn mitzumachen...
Und heute?
Rente im Greisenalter von 67, vollberufstätige und beruflich gestresste Eltern,... Woher sollen die Erziehung denn kommen?
Ja ging mir auch so war in den ganzen Ferien auf dem Bauernhof da gabs immer was zu endecken und zu tun -> Erst die Arbeit dann ,das Vergnüschen
. Früher/Damals war es auch noch üblich , das man 1-2 im Monat Sonntags die Großeltern besuchte. Heute schaffen , das nicht mal mehr die meisten eigenen Kinder und von den Enkeln brauchen wir garnicht erst zu reden. Wenn diese denn kommen sollten meist nur mit der Erwartung , das es wieder ein Scheinchen gibt um seinen Konsumfreuden nachzugehen. Früher wurden wir von den Eltern in der Grippe/Kindergarten abgeben heute geben die Kinder Ihre Eltern in Heim ab. Aber auch früher hatte meine Oma wenig Zeit in der Landwirtschaft gab/gibt es immer Arbeit und ich wurde so erzogen ,Viele Hände schnelles Ende ! ![]()