Betrachte ich als nicht möglich und als Unsinn,Kerosin entwickelt nachweislich nicht die Temerator um 28 mm dicken stahl zum schmelzen zu bringen.
Da z.B. Stahlstützen in Stahlhallen in der Regel schlank ausgeführt werden, liegt oftmals eher ein Stabilitätsproblem (Knicken bzw. Biegedrillknicken) als ein Querschnittsversagen vor. Insofern kommt der temperaturabhängige Reduktion des Elastizitätsmoduls eine große Bedeutung zu. Wie im Diagram zu sehen ist, nimmt die Elastizität des Baustahls bereits bei Temperaturen von mehr als 100°C ab. Dies führt dazu, dass die genannten Stahlhallen im Brandfall einstürzen, es liegt also ein Stabilitätsversagen vor.
[Blockierte Grafik: https://www.heissbemessung.net/Bilder/Reduktionsfaktoren-Stahl-im-Brandfall.jpg]
Ja, ich weiß, dass die Träger eine Brandschutzbeschichtung hatten (wieviel davon nach dem Aufprall übrig gebieben ist, lasse ich einmal dahin gestellt). Und wenn es lang genug kokelt nutzt die Beschichtung auch nicht mehr. Der Kerosinbrand dürfte für Temperaturen um die 800°C gesorgt haben.
Und was sagt die im Vergleich zur Gebäudegröße anmutende spielzeugartige Materialdicke von 28 mm schon aus zugunsten Deiner Annahme? (ja, es war natürlich hochfester Stahl)
Schaut Euch WTC7 an oder betrachtet die Ereignisse vor den Einschlägen der Flugzeuge (deren angebliche Geschwindigkeit?), dann wird es spannender.