Um der Wahrheit näherzukommen, hat es sich dann immer wieder bewährt, sich diese Frage zu stellen: Wem nutzt es?
Auffällig ist, dass die Krankheit in China ihren Anfang nahm und dass ausgerechnet Nord-Italien und ausgerechnet der Iran, der ja eigentlich praktisch isoliert ist, sehr stark betroffen sind. Tja - In Nord-Italien wurden zwei Häfen an China verkauft, und die Seidenstraße füht durch den Iran. Also, bei mir klingelt es da: Es dürften wirtschaftliche Interessen im Spiel sein.
Bereits an der Stelle kann ich für mich ein kleines Fazit ziehen - und dieses lautet: Die USA dürften ihre Finger im Spiel haben. Vermutlich haben sie an bestimmten Orten Reagenzgläser geöffnet. (Diese Überlegungen sind unter dem Strich nicht wirklich sensationell, denn in den allermeisten Fällen stecken ja die USA bzw. die Engländer dahinter, wenn es auf der Welt massive Probleme gibt.)
Hallo @Haneu,
@Katzenpirat hatte Dir schon geantwortet. Bei dem Artikel aus der FAZ habe ich gerne dazu gelernt.
Diese Art Viren eignet sich nicht für biologische Kriegführung. Die RNA Viren verändern sich, teilweise gezielt, um zum Beispiel besser an bestimmte Eiweißmoleküle der Immunzellen ihres Wirtes andocken zu können oder um der Immunantwort des Körpers zu entgehen. Diese Viren greifen das Immunsystem an, das uns schützen soll. Sie sind auch in der Lage sich so zu verändern, dass Medikamente relativ rasch wirkungslos werden. Diese Viren sind gekommen, um zu bleiben! Ob sie überwiegend saisonal auftreten, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen.
Um der Wahrheit näher zu kommen, kannst Du auch Ockhams Rasiermesser bemühen: Wenn die Chinesen in Italien und im Iran wirtschaftliche Interessen haben, gibt es in diese Regionen auch einen regen Reiseverkehr und schwups sind die bösen Viren mit den Chinesen in den Iran und nach Italien gereist. Die bösen Briten und Amerikaner haben dabei diesmal untätig zugesehen.
Deine Beobachtung war richtig, die Schlussfolgerung nicht.
...und @Neo, kaufe Dir bitte von Stephen Buhner - Pflanzliche Virenkiller! Die ersten 28 Seiten rücken deine Welt zurecht. Gut lesbar, konkret und möglicherweise lebensrettend.
Thema in diesem Thread sind die Minenaktien und speziell, wie die Pandemie sich auf die EM und die Minen auswirkt.
Bei Exlorern sollten fundamental die Konsequenzen der Pandemie in Summe nicht negativ sein (kein Stillstand bzw. keine Beeinträchtigung der PRoduktion und kaum lange Einschränkung der weiteren Exploration, ggf. sogar günstigere Finanzierungsbedingungen).
Mittelfristig bleiben die Kurstreiber für Gold und auch für Aktien weiter voll in Takt und werden sogar noch verschärft: Negative Zinsen, Unmassen Geld und vollständig fehlende Anlagealternativen!
@hedda hat eine andere Sichtweise als ich.
Die Pandemie wirkt zweifach deflationär!
1) Zum einen wird die normale wirtschaftliche Aktivität extrem behindert, was sich auf Grund der weltweiten Verflechtungen durch die Lieferketten frisst und innerhalb kurzer Zeit eine weltweite Rezession auslöst. Da Schulden das Schmiermittel der wirtschaftlichen Aktivitäten sind, gehen bei einem so brutalen Stopp Unternehmen pleite. Besonders die Kleinen und Schwachen wird das treffen, aber sie waren nötig um die großen mit diversen Dienstleistungen zu versorgen. Die Komplexität und die Arbeitsteilung kann so schnell zu Domino-Effekten führen. Kostenexplosionen bei Lieferproblemen spezieller Teile sind wahrscheinlich. Eine schwache Nachfrage lässt Preiserhöhungen nicht zu. Es wird also weniger zu höheren Kosten produziert, was schlechter abzusetzen ist. Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit steigen stark an.
2) Die Kosten für die Bekämpfung der Pandemie und für die Versorgung der Kranken werden gigantisch sein und müssen aus einem schrumpfenden Sozialprodukt geleistet werden. Der Fokus der wirtschaftlichen Aktivitäten verschiebt sich von Produzieren und Wachsen auf Gesundheit und Überleben. Die verfügbaren Mittel fließen zu einem erheblichen Teil in den medizinischen Bereich und die Versorgung und in den Sozialbereich.
Die Probleme fressen sich wegen der Quarantänemaßnahmen in alle Bereiche der Wirtschaft. Wenn nur bis zu 20% der Bevölkerung erkranken, bedeutet dies schon eine nahezu 100% Stillstand. Das Gesundheitssystem bricht spätestens bei 5-10% zusammen. Die Grundversorgung der Bevölkerung ist vermutlich ab 20% kaum noch zu leisten. Damit meine ich Essen, Trinken, Müllabfuhr, Bestattungen und Nahverkehr. Dann müssen alle arbeiten, die noch dazu in der Lage sind. Infektionsschutz ist dann nachrangig.
Luxus, wie Urlaubsreisen, Kreuzfahrten und Fernflüge werden auf das Unvermeidliche beschränkt bzw. komplett eingestellt. Urlaub und Erholung finden eher im Nahbereich statt und eher in kleinen Herbergen als in Bettenburgen.
Auswirkungen auf EM und Minen
In China hat die Regierung sofort die Wirtschaft stark finanziell gestützt, was ohne Frage notwendig war und ist, da es ansonsten zu einem sehr weitgehenden Zusammenbruch in allen Bereichen gekommen wäre. Ob und wann sich die Lage entspannt, ist nicht absehbar. Corona ist weltweit angekommen und nicht mehr zu stoppen.
Es kann sein, dass die EM bei entsprechenden Maßnahmen der Notenbanken im Westen kurzfristig steigen.
Letztlich frisst die Seuche so unendlich viele Mittel und greift so nachhaltig in die arbeitsteilige Wirtschaft ein, dass ich insbesondere die Lage in Europa sehr kritisch sehe. Ich hoffe, dass man wenigstens so schlau ist, dass die zur Verfügung gestellten Mittel halbwegs gezielt in die Versorgung, den Gesundheits- und Sozialbereich fließen.
Minen haben ein doppeltes Problem, zumindest die Cashburner. Dort könnte die Auslese brutal sein. Beeindruckend, wie LIO und IRV von den Schnäppchenjägern ins Plus gehievt wurden. Dass das auch bei GUY passiert ist, gibt jedoch zu denken. Die Explorer brauchen knappes Kapital und zumindest, wer noch nichts/wenig vorzuweisen hat und weit von einer Produktion entfernt ist, dürfte noch mehr Probleme bekommen.
Relativ stark könnten zunächst die profitablen und wenig verschuldeten Minen sein. Dort läuft die Produktion und es fällt ordentlich Cashflow an. Solange die EM-Preise nicht einbrechen gehören diese Minen zu den profitablen Unternehmen.
Ich kann mir vorstellen, dass es bei dem gigantischen Finanzbedarf durch die Pandemie und wegbrechenden Einnahmen in allen Bereichen, zu einer explodierenden Kreditnachfrage kommt. Was knapp ist, wird teurer! Wenn die Zinsen anziehen, geht es mit den Märkten noch steiler abwärts! Ob die Programme der Notenbanken ausreichen, das durch Pleiten schwindende Eigenkapital der Banken (in Europa) auszugleichen, bezweifle ich. In dieser Situation kann man sich nicht darauf konzentrieren die durch den Niedrigzins gepamperten Unternehmen zu retten.
Das könnte in mehreren Wellen auch EM und Minen zunächst für längere Zeit Richtung Süden schicken.
Die Aktienindizes sind n. m. E. noch lange nicht unten, was sich auch auf die Minen auswirken könnte.
Falls die Zahl der Neuinfektionen ab April deutlich abnimmt, was bei Grippe gewöhnlich der Fall ist, könnten sich die Märkte stabilisieren. Das ist leider keineswegs sicher (South China Morning Post vom 29.02.).
LG Vatapitta