Alles anzeigenDie Hebel sind für mich zweitrangig, ergeben sich aus den für mich wichtigeren Parametern.
Wie ich schon gezeigt habe, verdeutliche ich mir den Handlungsrahmen, in dem sich der Kurs bewegen sollte (Kurskorridore) bzw. Korridor für die zu erwartende Kursformation.
Dies ist wichtig für das Setzen der KO-Schwellen, um keinen Ausfall zu riskieren.
Mit diesen Ausgangsvoraussetzungen sind für mich ungefähr Start und Ziel (Ein/Ausstieg ) klar, sowie die
Bewegungsbreite zwischen beiden Punkten und damit wird die Sache, einen passenden Put/Call, Short/long zu finden einfach und der Hebel ergibt sich daraus.
Wer mit dem Hebel anfängt, ist schon auf der Verliererseite.
Ich mache immer Kurskorridor + Sicherheitsmarge = Abstand zur KO-Schwelle.
Läuft ein KO-Schein mir zu lange in die falsche Richtung, weil ich den Zeitpunkt zu früh angesetzt habe, verkaufe ich in der Regel auch mit Verlust um dann später günstiger zurückzukaufen. Der Verlust wird dann mit dem zusätzlichen Gewinn verrechnet (höhere Stückzahl des Scheins und größere Kursdiferenz zwischen Kauf und Verkauf). Was ich gelernt habe, was ungut ist, zu lange warten, wenn es in die falsche Richtung läuft, aber auch nicht zucken, weil es mal einige Stunden in die falsche Richtung geht. Das Allerwichtigste ist, dass man die Widerstandsmarken richtig festgelegt hat und die Wellenbewegungen richtig einschätzt. Der Hebel ergibt sich dann am Ende aus der Sicherteitsmarge (diese verkürzt den Hebel, lässt einen aber gut schlafen), weil man keine Sorge haben muss, außerhalb der Handelszeiten den Schein nicht rechtzeitig verkauft zu bekommen.