Funktechnik, Anwendungsmöglichkeiten und technische Grundlagen

  • ... aber jede Rückmeldung zählt ...

    nun gut, unter diesem Aspekt: Ich gehe seit einer Weile mit dem Gedanken schwanger, die Amateurfunkprüfung zu machen. Keine Ahnung, wann/ob ich in die Pötte komme, aber immerhin haben die letzten Beiträge das Vorhaben wieder nach oben geholt.


    Auch wenn man für diverse kleinere Funken keine Zulassung braucht, kann es wohl nicht schaden, sich auf diese Weise in die Materie einzuarbeiten. Bin beim oberflächlichen Recherchieren auf diese 50ohm Seite gestoßen. Kann man dort seine Zeit investieren oder ist man ggf. woanders besser aufgehoben?

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

    • Offizieller Beitrag

    Soll jetzt keine Anstiftung zu illegalen Handlungen sein, doch bereits mit der neuen N-Lizenz, deren Erlangen keine Herausforderung darstellt, wäre auf 10m legaler Betrieb möglich.

    Anbei mal die Prüfungsfragen für alle Lizenzen, auch die N.

    Dateien

    Motto: Carpe diem et noctem.


    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein)


    „Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um vorübergehend ein wenig Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.“ (Benjamin Franklin)


    Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16.

  • Alter Falter 👨🏻‍🎓👨🏻‍🎓👨🏻‍🎓

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

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  • Früher gab es den Hamradio-Trainer, der aktuell leider offline ist. Ich vermute, dass das aber nur zeitweise, auf Grund der Prüfungsüberarbeitung ist?


    50 Ohm ist auch eine gute Adresse.


    Generell muss man sich den Umfang der Klasse N und E ansehen, die sogar blindes Auswendiglernen ermöglicht... auch wenn der Umfang zuerst mal riesig erscheint.

    Etwa 70% der Prüfungen sind mMn nicht direkt praxisrelevant und hier hilft nur auswendig lernen.

    Insbesondere bei den Landeskenner, schau ich nach über 40 auch noch in die Liste. Für die Fragen dazu gibt es Esel rücken, wie "Keiner Will Nach Amerika" = US-Rufezeichen beginnen mit K, W, N oder A. Aber ehrlich gesagt, war das einzige, was ich damals wusste. Einige lernt man später aus der Praxis, doch ohne Liste geht es bis heute nicht.


    Ihr müsst einfach sehen, daß man mit der Prüfung ein umfassendes Rechte-Paket erwirbt und daran sind die Fragen orientiert. In der Praxis sind 99% der Amateurfunker reine Geräteanwender, die nichts selbst bauen und häufig nicht mal einen Stecker anlöten können. Da es fertige Kabel zu kaufen gibt, ist das auch kein Problem.


    Amateurfunk wird häufig hoch aufgehängt und als schwierig, teuer und elitär dargestellt - alles Unsinn.

    Die Masse, wie auch ich kam vom CB-Funk und hat weder überdurchschnittliche Intelligenz, noch berufliche Verbindungen. Ich kenne Handwerker die die Prüfung nach 2 Wochen lernen, auf Anhieb geschafft haben.


    Lässt eu nicht entmutigen!


    Außerdem kostet die Prüfung nicht viel und man kann diese so oft wiederholen wie man will.

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    • Offizieller Beitrag

    Alter Falter 👨🏻‍🎓👨🏻‍🎓👨🏻‍🎓

    Sale, wir beide würden das sicher schnell gebacken bekommen, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir elektrotechnisch nicht unbeleckt sind.

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  • Dennoch mein Aufruf an die Funker und die es werden wollen hier im Forum.

    Gebt mal Handzeichen 👋

    aber nicht mehr aktiv :wacko:

    Lieber ein Haus im Grünen, als einen Grünen im Haus. <X

    Bevor ich Gender lerne, lerne ich Klingonisch!

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    BVFG § 6 Volkszugehörigkeit:

    Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner

    Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, sofern dieses Bekenntnis durch bestimmte Merkmale wie Abstammung, Sprache, Erziehung, Kultur bestätigt wird.


    Einmal editiert, zuletzt von Citabria ()

  • Sale, wir beide würden das sicher schnell gebacken bekommen, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir elektrotechnisch nicht unbeleckt sind.

    Nein, das ist wirklich kein großer Vorteil.


    Es gibt im kompletten Fragenkatalog 5 oder 6 Aufgaben zum Rechnen und etwa 15 mit Elektronikbezug. Nachdem die Prüfung aber reines Multiple Choice ist, und man weder Rechnung noch Rechenweg braucht, ist es einfacher sich die paar Werte zu merken. Die Masse sind die reinen Auswendiglernfragen.


    In der Prüfung gibt es 3 Teile mit je 25 Fragen, von denen man 19 richtig beantworten muss. Im Fall einer Nachprüfung muss man nur den Teil wiederholen, wo es nicht gereicht hat. Der gesamte Fragenkatalog hat etwa 1500 Fragen, wovon etwa 500 in die Klasse N eingehen.

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  • Mich hatte eigentlich die C interessiert, bin aber beim Morsen durchgefallen. Der Witz dabei, das Tempo war mir zum hören zu langsam, etwas schneller hätte ich es besser gekonnt., aber egal, ist lange her.

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  • Heute ist CW ja gar kein Prüfungungsbestandteilmehr, aber ich weiß was du meinst. Es hat eben mehr mit mususchem Hören als Piep-Piep zählen zu tun. Ich hatte damals das Glück das die Prüfung kooperativ waren und mich die Geschwindigkeit wählen ließen. Hätte es sonst nicht geschafft.

    Für den Job ging dann vieles schon digital und so wuchs ich aus dem Morsen wieder raus, bevor ich es richtig konnte.


    Heute mach ich CW nur noch für spezielle Sachen, bzw mat es der Transceiver... Die Zeiten ändern sich eben..

    Heute freue ich mich über nette und informative Gespräche, primär auf 20m.

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  • Als Jugendlicher habe ich mich noch für Amateurfunk interessiert, aber nach meiner Wehrpflichtzeit war das ganze eher ein rotes Tuch für mich 😇

    -- Golddigger ;)
    .....................................................................

  • Als Jugendlicher habe ich mich noch für Amateurfunk interessiert, aber nach meiner Wehrpflichtzeit war das ganze eher ein rotes Tuch für mich 😇

    Was war los??




    Citabria hab dir PN geschrieben...

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  • Nun ja, Monate lang die halbe Nacht vorm Funkgerät zugebracht und jede halbe Stunde mehr oder weniger den gleichen Kram verbreitet. Macht KEINEN Spaß.


    Wenigstens hatte ich jede 2. Woche frei. Da hab ich mir dann das Geld (zum Teil) fürs Studium verdient.


    Und 1/3 der Wehrdienstzeit ist zum Glück für die Ausbildung draufgegangen.

    Grundausbildung : Funkmechaniker

    Danach: Funker und LKW Führerschein (Die Gerätschaft mußte bei Bedarf ja von A nach B kommen)

    -- Golddigger ;)
    .....................................................................

  • naja, vor 30 jahren n bischen cb.

    hardware ist noch vorhanden aber keine zeit mich intensiv damit zu beschäftigen. ist eher so die weltuntergangskommunikation.noch n paar china handfunken, getestet umgeproggt und gut.

    Spuren oder größere Ansammlungen von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie sind Bestandteil dieser Signatur/Beitrag zu einem Fred. Die Beiträge des Verfassers zu einem Fred geben unter Umständen die Gedanken des Schreibenden wieder oder auch nicht. Rescht/Lingsschreibefähla sind bewosst eingebout worden um den Schaafsinn der Läsenten gezield zubrovoziern.
    Die Movies " Idiogracy " und "Demolition Man" sind zur puren Realität geworden.
    Alle Macht dem Kampf gegen den Verschissmus. :D

  • Nun ja, Monate lang die halbe Nacht vorm Funkgerät zugebracht und jede halbe Stunde mehr oder weniger den gleichen Kram verbreitet. Macht KEINEN Spaß.

    Dinge die man unter Zwang machen muss, machen natürlich keinen Spaß.

    Aber rotes Tuch hört sich ja schon nach Trauma an.


    Ich bin froh, dass ich nicht bei der Gurkentruppe war. Kann mich von daher wirklich nicht beschweren. Klar, muss man ausblenden, wofür man das macht, doch dann hat es mir Spaß gemacht.

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  • Ich kenne Handwerker die die Prüfung nach 2 Wochen lernen, auf Anhieb geschafft haben.

    Ich halte das nach dem ersten Überfliegen jetzt auch für machbar. Es hat keine sonderliche Priorität, von daher werden es bei mir wohl eher sechs Wochen, aber ich will den Wisch jetzt haben. Auf den 50ohm-Seiten wird das mundgerecht serviert, inhaltlich tatsächlich v.a. Regelkram. Wobei ich das nachvollziehbar finde. Wenn bei der begrenzten Anzahl von Kanälen jeder macht, was er will, ist der Spaß schnell vorbei. Erstaunlich, daß in D keine praktischen Fähigkeiten vorgeführt werden müssen, wo man es doch ansonsten bei jeder Tätigkeit, die über Nasenbohren hinausgeht, übergenau nimmt.


    Ich werde es langsam angehen lassen, für den Erstkontakt ist die Wahl auf ein Retevis RA89 gefallen, kommt die Tage (nein ich drück nicht auf PTT :burka:). CB muß ich mich noch entscheiden, wird aber auch irgendwas günstiges. Wenn dann nach nem Jahr noch Interesse da ist, wird neu überlegt.


    Btw.: Antennenbau interessiert mich, von daher sind Buchtips willkommen. Oder kauft man sich eh irgendwann diese Rothammelsbibel, so daß man es auch gleich machen kann? Wenn ja, tut es die 12. Auflage oder ist das Thema so im Fluß, daß man da was verpaßt?

    Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)

  • Freut mich, dass du Blut gefleckt hast ❤️


    Einige Dinge, die ich dir mit auf den Weg geben möchte:


    Die grundlegende Funktion hat sich seit den Anfängen nicht verändert und der im. Netz zu findenden Rothammel reicht vollkommen aus. Eine 50 Jahre alte Antennenkonstruktion ist das selbe wie die neuen Wunder - nur ohne Marketing.

    Das Kurzwellen Arbeitspferd ist mittlerweile auch fast 40 Jahre alt und immer noch eine der zuverlässigsten und universellen Antennen.

    Lass dich nicht verrückt machen, was du haben musst und tun sollst. 30% sind Kenntnisse, aber 70% Erfahrung, die mit der Zeit kommen. Und durch kleine Fehler lernt man mehr wie vom Lesen einiger Bücher.

    Insbesondere im Amateurfunk gibt es leider viele Kollegen, die dir erklären wollen wie was geht und letztlich dem Hobby damit nur schaden. Sei es bezüglich der besten Antenne, des Transceivers oder einer (aus meiner Sicht wenig sinnvollen) Mitgliedschaft in einem der Vereine. Sei einfach selbständig und sammele eigene Erfahrungen - und keine Angst, so schnell geht nichts kaputt.

    Wenn du die Lizenz hast und langsam aktiv wirst, merkst sehr schnell dass diese guten Radschläge nicht viel wert sind.

    Von zuhause Betrieb zu machen ist in der kalten Jahreszeit schön, aber wenn es wärmer wird wirst du hören, wie viele da draußen in Europa und darüber hinaus, mit einen Mobilgerät an einer 70€ Autoantenne am funken sind.


    Ich unterhalte mich alle paar Tage mit einem Freund in Spanien, mit Mobilantenne und 50W Sendeleistung. Es braucht nicht viel um mehr als 2000km.zu überbrücken.


    Jetzt erstmal viel Erfolg lernen und der Prüfung :thumbup:

    Wenn ich was helfen kann - hier oder PN

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  • Bezüglich 11m / CB, sag ich mal legal, illegal, scheißegal - solange man es nicht übertreibt!

    Kauf dir ein frequnzerweitertes Kurzwellengerät, also dass was mittlerweile fast jeder nutzt ;). Natürlich ist das nicht legal und auch nicht explizit dafür konstruiert, aber wenn ein 100W AFU-Mobilgerät, auf 11m mit 12W läuft, ist das wie Trockenschwimmen...

    Seit es die N-Lizenz gibt werden Ich 10/11m Mobilantennen immer verbreiteter. Warum wohl?


    Wollte ich nur nachschreiben, bevor du was kaufst, was sich später als Fehler herausstellt.

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  • den alten Rothammel hab ich glaub ich immer noch. hab zu zonezeiten mal ZDF antennen danach gebaut. hat sogar halbwegs funzioniert. aufwand und nutzen waren allerdings ein witz bei ca. 4m antennen. [smilie_happy]

    Spuren oder größere Ansammlungen von Zynismus, Sarkasmus und/oder Ironie sind Bestandteil dieser Signatur/Beitrag zu einem Fred. Die Beiträge des Verfassers zu einem Fred geben unter Umständen die Gedanken des Schreibenden wieder oder auch nicht. Rescht/Lingsschreibefähla sind bewosst eingebout worden um den Schaafsinn der Läsenten gezield zubrovoziern.
    Die Movies " Idiogracy " und "Demolition Man" sind zur puren Realität geworden.
    Alle Macht dem Kampf gegen den Verschissmus. :D

  • den alten Rothammel hab ich glaub ich immer noch. hab zu zonezeiten mal ZDF antennen danach gebaut. hat sogar halbwegs funzioniert. aufwand und nutzen waren allerdings ein witz bei ca. 4m antennen. [smilie_happy]

    Hauptsache es ging irgendwie :thumbup:


    Richtung Osten wurde da recht wenig abgestrahlte, womit der Aufwand enorm werden konnte.

    Doch wer wollte schon im Tal der Ahnungslosen sein.

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    Einmal editiert, zuletzt von DarkMatter ()

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