Doch wer wollte schon im Tal der Ahnungslosen sein.
stück weiter unten. ![]()
hab noch mal nachgeschaut, war nicht der rothammel obwohl der auch noch irgendwo herumoxidiert. es war das antennenbuch von 1979 militärverlad ddr. ist halt schon e bissel hin.
3. März 2026, 20:57
Doch wer wollte schon im Tal der Ahnungslosen sein.
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hab noch mal nachgeschaut, war nicht der rothammel obwohl der auch noch irgendwo herumoxidiert. es war das antennenbuch von 1979 militärverlad ddr. ist halt schon e bissel hin.
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hab noch mal nachgeschaut, war nicht der rothammel obwohl der auch noch irgendwo herumoxidiert. es war das antennenbuch von 1979 militärverlad ddr. ist halt schon e bissel hin.
Da steht eh überall das Selbe drin und ich weiß auch nicht, warum man da alle paar Jahre was verändern muss.
Der Rothammel ist ja aus Sonneberg und ging später nach Fürth. Aber letztendlich hat er auch nur von überall zusammen gesammelt und als Buch veröffentlicht.
Die Ausgabe 12 gibt's im Netz als PDF. Ist mal zum nachschlagen ganz interessant, aber brauchen tut mans nicht. Für Einsteiger werden zu viel Vorkenntnisse vorausgesetzt und für den Antennenbau fehlt vielfach die Tiefe bzw die Herleitung.
Ich hab noch eines von einem amerikanischen Antennenkonstukteur, das ist nicht ganz so umfangreich, hilft in der Praxis aber wesentlich mehr. Dort wird alles behandelt und gerechnet, so dass es auch verständlich ist.
Wer heute in dem Bereich was macht nutzt Software, die es auch kostenlos im Netz gibt. Aber ganz ehrlich ist die Zeit dafür vorbei. Wenn man das Material rechnet, ist es günstiger etwas fertiges zu kaufen und bisschen auch die eigenen Bedürfnisse zu optimieren
Fragen zum Funken im wirklichen Ernstfall an Funkerfahrene:
1. Im Kriegszenario
Weil da "alles geheim bzw. Verrat" ist, von Freund und Feind Spione und Verräter gewittert werden - wird da nicht sowieso jede Frequenz unterdrückt/gestört bzw. riskiert man Triangulation und "Drohne druff"? Schließlich will man "(lebens-)wichtige Infos" und sich nicht über das Horoskop oder die abgelaufene Bundesligasaison sich unterhalten
2. Im Game-Over-Szenario/totaler Infrastrukturzusammenbruch
So wissenswert es wäre, über Migrationswellen, Straßensperrungen, Epidemien, Futtertröge und sonstiges informiert zu werden - wie verhält man sich da risikominimal?
Kontakte nur mit bereits vorher gut Bekannten? Risikoeinschätzung "von Fremden" ausgehorcht bzw. mit falschen Infos gefüttert/gelockt zu werden?
wirklich stören kannst man mmn nur das was über relais läuft.
Alles anzeigenFragen zum Funken im wirklichen Ernstfall an Funkerfahrene:
1. Im Kriegszenario
Weil da "alles geheim bzw. Verrat" ist, von Freund und Feind Spione und Verräter gewittert werden - wird da nicht sowieso jede Frequenz unterdrückt/gestört bzw. riskiert man Triangulation und "Drohne druff"? Schließlich will man "(lebens-)wichtige Infos" und sich nicht über das Horoskop oder die abgelaufene Bundesligasaison sich unterhalten
2. Im Game-Over-Szenario/totaler Infrastrukturzusammenbruch
So wissenswert es wäre, über Migrationswellen, Straßensperrungen, Epidemien, Futtertröge und sonstiges informiert zu werden - wie verhält man sich da risikominimal?
Kontakte nur mit bereits vorher gut Bekannten? Risikoeinschätzung "von Fremden" ausgehorcht bzw. mit falschen Infos gefüttert/gelockt zu werden?
In den beiden Szenarien gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten von Funk, ist aber im Sendebereich eine komplexe Sache. Lass ich mal überlegen, wie ich das für einen Außenstehende einigermaßen zusammenfassen kann..
Du kannst vollkommen gefahrlos Informationen von anderen Funkern, aber auch öffentlichen Stellen, bekommen. Die Funker sind quasi das Telegram der Krise und die Verbindungen gehen nahezu global. Störungen durch staatliche Stellen sind recht aussichtslos und haben bisher nie funktioniert.
Beim Sendebetrieb musst du viele Aspekte beachten und ein kleiner Fehler kann schlimme Folgen. Wenn du alles richtig machst ist Funk ein fast unschlagbarer Vorteil.
Wenn man die letzten Konflikte als Referenz nimmt, wurde oft der Sendebetrieb verboten, doch daran gehalten haben sich letztlich die Wenigsten. Du musst verstehen, dass die Reichweite nur über die nächste Landesgrenze reichen muß, wofür die Leistung minimal ist. Von dort wird das Signal dann mit höherer Leistung zurück gesendet und so in der Bevölkerung verbreitet. Ich möchte da nur soweit ins Detail gehen, dass selbst die Verbindung in Fronthebiete nie komplett abgebrochen ist.
Deine Frage gehen sehr ins Detail und weit über das Funkmedium hinaus, Dafür gibt es keine einfachen bzw allgemeingültigen Aussagen. Klar solltest nur bekannten Quellen vertrauen, und der Rest bleibt immer ein Risiko. Nur wie ehrlich sind vertraute Menschen in einer Ausnahmedsituation?
Du hast aber auch die innerfamiliäre Kommunikation und da bleibt dir nur Funk...
Ich hab schon einige Male von den Gesprächsrunden via Funk gesprochen und von den Fortschritten die wir erreicht haben
Heute Nacht haben wir die ersten stabilen Verbindungen über bis zu 1700km, mit kleinem portablen Equipment im 80m Band realisiert. Dh mit einfachen Drahtantennen und Leistungen unter 100W. Das ist insbesondere für die deutschen Gruppen von großer Bedeutung, da diese rechtlich mehr eingeschränkt sind als andere.
Vergleichbar dem Kinderspiel "stiller Post" konnten Verbindungen von Spanien in die Türkei realisieren. Diese tiefen Frequenzen um 3,6 MHz sind notwendig, da die höheren Frequenzen um 14 MHz nur tagsüber nutzbar sind. Diese Frequenzen benötigen die Sonnenstrahlung zur Bildung von atmosphärisvhen Reflexionszonen. Tagsüber ist damit globale Kommunikation möglich, aber Nachts eben gar nichts.
War ein riesiger Erfolg und hat gezeigt, dass es technisch möglich ist. Im Krisenfall werden die Frequenzen eher ruhiger sein und so ist die Verbindung dann sehr zuverlässig.
Mit entsprechendem Equipment ist die Überbrückung dieser Distanz keine große Sache, aber es geht darum, die Verbindung auch unter schwierigen Bedingungen mit einfachen Mitteln zu realisieren.
Wasserstandsmeldung: habe mich jetzt nach einigem Büffeln zur A-Prüfung angemeldet. Die Termine scheinen gut nachgefragt zu sein, meiner ist erst im Mai...
Falls sich sonst jemand mit dem Gedanken trägt: ich kann die Seiten 50ohm und 12db empfehlen, beide kauen den Fragenkatalog durch. Erstere hat Videos für die N-Themen, letztere Quizfragen und Prüfungssimulationen zum Üben. Mir hat das zum Vorbereiten gereicht, aber natürlich gibt es tausend andere Möglichkeiten, sich das einzutrichtern.
Die N-Prüfung kann schaffen, wer mit "Elektro" nichts am Hut hat. Gibt eben nur ein Rufzeichen für 10m, 2m und 70cm. Ob das sinnvoll ist? E ist mit ein wenig Technikaffinität auch machbar und man bekommt zusätzlich 15m, 80m und alles über 70cm. Schätzungsweise ein sinnvoller Kompromiß. A geht etwas tiefer, man muß zeigen, daß man rechnen und mit Formeln umgehen kann. Naja, soweit mein subjektiver Eindruck von det Janze.
Man hat dann ne Menge Halbwissen und nach paar Jahren kann man wohl mitreden, vermutlich ähnlich wie beim Führerschein. Was hier im Forum immer mal wieder gesagt wurde, aber mir erst jetzt klar geworden ist: die Idee, man kauft sich irgendeine Chinafunke, legt die in den Schrank und glaubt, das hilft am Tag x, ist definitiv Unsinn. Es muß alles geübt werden.
Hier hat sich einer die Mühe gemacht, u.a. die Reichweite von verschiedenen Geräten zu testen. Fand ich recht aufschlußreich. Alles in allem ist die Funkerei schon eine eigene Welt, auch die ganzen digitalen Möglichkeiten. Man fühlt sich am Anfang fast wie das sprichwörtliche Kind im Schokoladen, auch was die Geräte angeht.
Diese 2m/70cm-Handfunke hat den einen oder anderen aha-Effekt gebracht. Scheint hier in der Gegend hauptsächlich so eine Relaisfunkerei zu sein. Wahrscheinlich kommt demnächst ein Xiegu x6100 dazu und den Rest vom Jahr dann das Antennenthema.
Das mit den Lizenzklassen ist aktuell eine deutsche Spezialität und der Abzockermentalität geschuldet.
Nahezu überall sonst gibt es diesen Unsinn nicht!
Wichtiger als die deutsche Lizenz ist deshalb die internationale Lizenz, die man miterwirbt. So entspricht E durch die ECC der Klasse 2 und A durch die CEPT der Klasse 1. Im Ausland kann man dann, falls man mehr als 3 Monate im Jahr dort seinen Lebensmittelpunkt oder eine Adresse hat, die Lizenz umschreiben lassen. Man bekommt da ein entsprechend den Land ein anderes (weiteres) Rufzeichen unter dem man alle Bänder nutzen darf.
Die Klasse 2 ist auf meist 100W begrenzt, die Klasse 1 ist landesabhängig verschoben, zwischen 400 und 1500W. Die deutsche N-Lizenz ist aktuell ein Alleingang wird aber in einigen Ländern schon als "kleine 2" mit 25-40W umgesetzt. In der Praxis eine Klasse 2 mit Leistungseinschränkung.
Wie lange es im europäischen Umfeld die deutsche Lösung noch gibt ist fraglich. Die letzten Jahre wurde viel auf globaler Ebene zusammen gefasst und ich denke dass DE bald einknicken wird.
Dazu auch mal einige Betrachtungen zu Sendeleistung:
Wenn die Bedingungen passen kann man globale Verbindungen auch mit 20 W problemlos machen. Ich bin ua in einer 10W (QRP) Runde, in der fast immer Gespräche nach DE (ca 1500km) möglich sind. Die Transceiver bieten meist 100W, womit eigentlich alles möglich ist.
Welche Sendeleistung man bei zB 10W Transceiveroutput wirklich verwendet ist Sache der Antenne. Strahlt Diese die 10W über 360 Grad oder gerichtet zB 60 Grad ab?
Die Leistung die mit der Richtantenne bei der Gegenstelle ankommt ist das 6fache im Vergleich zum Rundstrahler. (Stimmt zwar nicht ganz, aber ist so leichter zu erklären). Der Punkt dabei ist, dass niemand als empfangene Station genaue Rückschlüsse auf die Sendeleistung schließen kann. Dementsprechend braucht man wenig Angst haben, wenn man mal etwas mehr Leistung fährt.
Dazu auch mal einige Betrachtungen zu Sendeleistung:
Ja, das mit den Antennen ist mir klar, ich werde da in der nächsten Zeit so meine Experimente machen. Es ist hier platzmäßig etwas eng, ca. 19m horizontal zwischen Dachfirst und Baum, aber besser als nix. Dach ist meins, könnte also auch was senkrechtes drauf. Allerdings ist das eine Reihenhaussiedlung mit entsprechend vielen LED-Lampen usw in der Nähe.
Bis auf weiteres werde ich mich am Thema Magnetantenne abarbeiten, mir geistert einiges im Kopf herum, ist aber im Moment noch Theorie. Das Testobjekt wird ein 3m-Kreis oder -Achteck aus Kupferrohr und dann muß ich sehen ob/wie ich das mit Kondensator und Servo zum Abstimmen praktikabel bekomme. Das geht bei mir alles nicht so schnell, wird also eine Zeit dauern. Ich kann ja berichte, wenn es Ergebnisse gibt.