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12. Mai 2026, 09:26
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„Die Erinnerungen an die Corona-Pandemie sind in Spanien noch immer präsent. Nun sorgt ein neuer Virus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius international für Aufmerksamkeit. Besonders brisant: Die renommierte CSIC-Immunologin Margarita del Val warnt öffentlich vor den Gefahren des Hantavirus – und zieht dabei direkte Vergleiche mit Covid-19.
Dabei macht die Wissenschaftlerin jedoch auch klar: Für die allgemeine Bevölkerung bestehe derzeit kein unmittelbares Risiko. Dennoch zeigen ihre Aussagen, wie ernst die Gesundheitsbehörden den Vorfall nehmen.
Im Interview mit dem spanischen Radiosender RNE erklärte Del Val, dass das Hantavirus deutlich gefährlicher sei als das Coronavirus. Nach ihren Angaben könne „jeder dritte oder vierte Patient mit schweren Lungensymptomen sterben“.
Die Immunologin betont dabei vor allem die hohe Sterblichkeitsrate der Krankheit. Anders als bei Covid-19 sei die Schwere der Symptome sofort erkennbar. Gerade deshalb könnten Behörden schneller reagieren und Infektionsketten früher unterbrechen.
Nach Angaben der Expertin verliert das Virus zudem nicht automatisch an Gefährlichkeit, wenn es von Mensch zu Mensch übertragen wird. Vielmehr seien konsequente Isolations- und Quarantänemaßnahmen entscheidend, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Trotz der alarmierenden Aussagen sieht Del Val aktuell keinen Anlass für Panik. Das Risiko für die Allgemeinbevölkerung sei „noch weit entfernt“.
Ein wesentlicher Unterschied zu Corona liege laut der Immunologin in der Verbreitungsdynamik. Während Covid-19 sich durch ständige soziale Kontakte in Städten rasend schnell verbreiten konnte, treten Hantavirus-Infektionen meist deutlich lokaler auf.
Besonders in dicht besiedelten Regionen könnten zwar theoretisch schnellere Übertragungen stattfinden, dennoch würden schwere Verläufe und auffällige Symptome dafür sorgen, dass Ausbrüche früher erkannt werden.
Laut Del Val greift das Virus nicht nur direkt das betroffene Gewebe an. Zusätzlich löse es massive entzündliche Immunreaktionen aus, die schwere Organschäden verursachen können.
Besonders gefährdet seien:
Die Expertin beschreibt den Krankheitsverlauf als „sehr bemerkenswert“, weil sich Patienten teilweise innerhalb kurzer Zeit drastisch verschlechtern könnten.
Die spanische Wissenschaftlerin verweist darauf, dass Behörden inzwischen deutlich besser vorbereitet seien als noch zu Beginn der Corona-Pandemie.
Nach ihren Aussagen wurden bereits:
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Tourismus auf Teneriffa dürfte tot sein.,