Marc Faber heute im Bloomberg-Telephon-Interview: Die Moderatorin will im Verlauf des Gesprächs immer dringender wissen, wo man nun denn sein Geld investieren soll - Agrarrohstoffe, Basismetalle, Gold, Öl etc. Faber hingegen sieht so gut wie alles als bereits zu teuer an und stellt auch die hochgelaufenen Rohstoffpreise in eine Reihe mit den vorangegangenen Blasen, die sich aus einer langen unseligen Tradition unhaltbarer Leverage (auf einen Dollar kommen 30 gehebelte) ergeben. Am ehesten noch, aber verhalten, erwähnt er Gold und glaubt, dass der Dollar auf kurze Sicht unterbewertet ist - unter der Voraussetzung, dass die Dollarausweitung ihren Höhepunkt überschritten habe, d.h. dass es auf absehbare Zeit zu keinen weiteren Zinssenkungen beim US$ kommt. Den € hält er für überbewertet. Ingesamt bekommt man bei ihm in der letzten Zeit den Eindruck, dass er seit Monaten keine einzige Transaktion mehr gemacht hat und dies auch nicht vorhat. Er sitzt einfach an der Seitenlinie und frustriert die blonden Moderatorinnen im US-Finanz-TV mit seinen Hasstiraden auf Bernanke zunehmend.
http://www.bloomberg.com/apps/…aCLeZV94jMTA&refer=energy
(oben rechts anklicken zum Anhören)
mfG
Goldcore