Eine von Anhängern einer Goldwährung oftmals gehörte Auffassung was Geld sei. Zwischen einer FIAT-Währung wie der heutigen westlichen Konfettiwährung und einer goldgedeckten Währung gibt es aber auch einen dritten Weg: Geld als Spiegel des BSP, ein Spiegel der geschaffenen Werte, als Spiegel des Fleißes eines Volkes. Oder wollen Sie behaupten, daß das einzige was überhaupt Wert hat, Gold ist?
Das ist meiner Meinung nach inhaltlich komplett falsch.
Bei Geld (Konfettiwährung oder goldgedeckte Währung) geht es in erster Linie im einen Wertemaßstab.
Dieser Wertemaßstab dient dazu einen Preis zu bilden für das Gut einer Gesellschaft (geschaffenen Werte, Fleiß des Volkes).
Es geht also nicht um die Frage Gold oder Werte, sondern um Geld als Maßstab für Werte, wobei die Frage sich darum dreht was Geld (als Wertemaßstab) sein sollte.
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Kann eine Golddeckung die Steigerung des BSP abbilden?
Du meinst mit BSP vermutlich Wirtschaftswachstum.
Natürlich wird das abgebildet, durch ein sinkendes Preisniveau und damit steigenden Wohlstand.
Das nennt sich Angebot und Nachfrage in einem richtigen Markt.
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Sie bevorzugt außerdem diejenigen, welche Gold haben (z.B. im Boden) und benachteiligt jene, die keines haben. Sie gibt den fleißigen Völkern keine Chance durch ARBEIT, ERFINDUNGSREICHTUM und TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT sich ihren Reichtum zu erarbeiten, weil derjenige mit dem meisten Gold automatisch auch eine wertvolle Währung hat.
Zum einen beweist gerade die deutsche Geschichte das sich ein Volk durch ARBEIT, ERFINDUNGSREICHTUM und TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT unter einem Goldstandard Reichtum erarbeiten kann.
Nach dem 2. Weltkrieg und unter Bretton Woods haben wir uns innerhalb kurzer Zeit ohne "Gold im Boden" ca. 4000t Gold erarbeitet, was aus unserer DM eine starke Währung gemacht hat.
Es spielt also keine Rolle wo Gold im Boden verteilt ist, weil es sich innerhalb kurzer Zeit umverteilen wird.
Gerade heute sind wir Exportweltmeister ohne eigenen Wohlstand und unsere Situation trifft auf deine oben für Gold genannte zu.
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Das Gold als Mittel zur Beherrschung anderer erkennt man z.B. daran, daß solange die USA der Welt größter Gläubiger waren, ihnen die Golddeckung ihres Dollars sehr recht war, um damit - z.B. nach dem 1.WK Deutschland bis zum geht nicht mehr auszupressen. Als sie aber zum Schuldner wurden und die Golddeckung für die mit Krediten erhöhte Geldmenge nicht mehr ausreichte, ging man zur Konfettiwährung über. Daher halte ich überhaupt nichts davon so zu tun, als könnte eine goldgedeckte Probleme lösen.
Sie kann, wenn man den Schritt zur Auflösung des Goldstandards als Bankrotterklärung begreift.
Das internationale Akzeptieren der Bankrotterklärung und das weitermachen ohne Goldstandard hat erst die heutigen Ungleichgewichte gebracht.
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Die Lösung liegt m.E. in der radikalen Ausschaltung der Macht der Banken, der Hochfinanz auf die Politik - international wie national und der Abschaffung der frei konvertierbaren Währungen zugunsten von Indexwährungen (deren Wert über Warenkörbe bestimmt wird). Was für ein Irrsinn, daß man die Notenbanken als von der Politik "unabhängig" agieren läßt, einzig den Prinzipien der Zinsknechtschaft unterworfen. Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen, nicht umgekehrt.
Politiker welche sich ihr Geld selber drucken können würden das Problem noch verschlimmern, die Geschichte spricht hier deutliche Worte.
Nur ein Gold+Silber Standard kann die menschliche Macht über die Kontrolle des Wertemaßstabs=Geld radikal ausschalten, da die natürlichen Ressourcen begrenzt sind.
Da können die Menschen machen was sie wollen.