• Keinerlei Falschbehauptung dabei. Sogar im Zweifelsfall behördlich dokumentiert belegbar, dass sich Ämter höchstrichterlich nicht an testamentarisch klar formulierte Anweisungen halten, und Notaren, selbst wenn sie den letzten Willen nachkommen wollten, dies nicht können.


    Zumal vieles nicht nur unnötig lange dauert, man hie und da den Bittsteller spielen muss, sondern so manches auch noch unnötige Kosten verursacht.

    Deswegen: Sofern es sich nicht gerade um Häuser und Grundstücke handelt, welche im Grundbuch zwingend eingetragen werden sollten bzw. müssen, alles möglichst fernab der Öffentlichkeit abwickeln, solange sie nicht den Rahmen der Anzeigepflicht sprengen.

    Gerade bei Schenkungen an Kinder und nahen Verwandten (mit hohen Freibeträgen) lieber durch Dritte im Verwandten- und guten Bekanntenkreis mit Dokument und mehreren Unterschriften bezeugen lassen, dass Vermögenswerte übertragen wurden, als damit zu einem Notar zu gehen, der alles andere als loyal und unparteiisch ist. Zum Nachweis des Übertrags genügt ein handschriftlicher, formloser Wisch und ein paar glaubhafte, lebende Zeugen, deswegen nicht unbedingt gerade den Opa herbeizitieren, sondern besser einen geschäftsfähigen Enkel, denn der lebt vermutlich auch in 20 Jahren noch und kann notfalls eine eidesstattliche Erklärung abgeben.

    Auf jeden Fall niemals etwas freiwillig offenlegen, solange es keine rechtliche Verpflichtung dazu gibt es kund zu tun.


    Klar kann man auch Gold im Garten vergraben und die Koordinaten im www oder der lokalen Zeitung veröffentlichen, nur wie intelligent das ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

    Beamte sind die Journalisten des Staates, wer wollte denen freiwillig alles Nötige oder Unnötige aufs Auge drücken?!

    Wer so etwas tut, der lässt sich auch dutzendfach boostern, geht auf Klimademos und lässt den Hund auf die Wurst aufpassen.


    Keep ist simple and stupid. Ins Testament gehört nur das, was man selbst nicht mehr erledigen kann, schlicht weil man tot ist.

    Man kommt mit nichts, man geht mit nichts, deswegen muss alles was bis da hin vorhanden ist einen Abnehmer gefunden haben, sofern irgend möglich. Nicht erst danach, denn sonst halten alle möglichen Zecken die Hand auf, obwohl sie gar kein Stück vom Kuchen verdienen.

  • ?) du meinst vom guthaben aufm konto bis das erbe geklärt ist?

    Ja, exakt!

    In den letzten 150 Jahren haben nur zwei Präsidenten (Lincoln u. Kennedy) versucht das richtige zu tun, in dem der Staat, statt Privatbanken, das Geld schufen. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!


    „Ich glaube, es wäre mir gegangen wie Herrn Herrhausen.“ Josef Ackermann

  • @poponneit


    Wie ich schon schrieb, darf jeder es so machen wie er für richtig hält. Mir war nur wichtig diese Fakten als falsch klarzustellen. Mag sich jeder sein eigenes Bild machen. Wahrscheinlich liegt unsere Differenz darin, daß du keinen funktionierenden Rechtsstaat erkennst, während ich das nicht ganz so krass sehe, und rechtlich korrekte Testamente, auch innerhalb dieses rechtlichen Rahmens umgesetzt werden. Und ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, z.b. Pflichtteil. Wenn man das nicht möchte muss man in deiner Weise kreativ werden, korrekt.


    Mich würde aber nochmal interessieren, wie du diesen Satz von dir meinst "Es ist mittlerweile fast überall auf der Welt so, eine Bank ist keine Referenz mehr" um Erläuterung hatte ich schon gebeten. Wahrscheinlich kämen wir dem Grund unserer Dissonanz etwas näher. Ich bin sogar so frei zu behaupten das dann klar wird das wir auf unterschiedlichen "Bewusstseinsebenen" an die Sache rangehen. Was die Diskussion zwar interessant, aber wahrscheinlich auch unmöglich macht auf Nenner zu kommen. Wäre ja auch kein Problem, brächte nur Klarheit über die Blickwinkel.

    In den letzten 150 Jahren haben nur zwei Präsidenten (Lincoln u. Kennedy) versucht das richtige zu tun, in dem der Staat, statt Privatbanken, das Geld schufen. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!


    „Ich glaube, es wäre mir gegangen wie Herrn Herrhausen.“ Josef Ackermann

  • Wahrscheinlich liegt unsere Differenz darin, daß du keinen funktionierenden Rechtsstaat erkennst, während ich das nicht ganz so krass sehe, und rechtlich korrekte Testamente, auch innerhalb dieses rechtlichen Rahmens umgesetzt werden.

    So sehe ich euren Diskurs. Es ist einfach eine persönliche Einstellung.

    Ich stelle es einmal übertrieben dar: Funktionierender Rechtsstaat, Testament, 50kg Gold werden legal ohne Probleme vererbt.

    Drei Tage später, neues Gesetz, Goldbesitzer müssen 45% abgeben, falls Gold geerbt wurde. Funktionierender Rechtsstaat - der Erbe hat sowas von A-Karte gezogen, weil er NICHTS mehr unter dem Radar halten kann. Dumm gelaufen, alles rechtlich sauber aber das Gold ist weg ….

    Alle Mitteilungen in diesem Forum sind als reine private Meinungsäußerung zu sehen und keinesfalls als Tatsachenbehauptung. Hier gilt Artikel 5 GG und besonders Absatz 3 (Kunstfreiheit-Satire)

    Dieser Beitrag ist eine persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

    Einmal editiert, zuletzt von Salo III () aus folgendem Grund: Typos

  • DAS hatte ich ja geschrieben. Physisches bestenfalls raushalten aus dem Testament, dafür gibt es nun wirklich keine Not.


    Aber ob es einige hier glauben oder nicht, naja...Redewendung....eigentlich wissen es wohl doch alle, dass die wesentliche Mehrheit wenig bis garkein Physisches besitzt. Und dann, bei (mittleren) 7stelligen Vermögen, dann macht ein Testament zu 100% Sinn, und man kann sich sicher sein das es umgesetzt wird. Und steuerlich ist es sowieso sinnvoll zu Lebzeiten innerhalb der Freigrenzen zu verschenken...gerne mit Nießbrauch. Da braucht sich in diesem Lande niemand sorgen machen das da was nicht umgesetzt wird. Sooo schlimm ist es noch nicht.

    In den letzten 150 Jahren haben nur zwei Präsidenten (Lincoln u. Kennedy) versucht das richtige zu tun, in dem der Staat, statt Privatbanken, das Geld schufen. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!


    „Ich glaube, es wäre mir gegangen wie Herrn Herrhausen.“ Josef Ackermann

Schriftgröße:  A A A A A